Das kann uns keiner nehmen

Das kann uns keiner nehmen

Roman

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Beschreibung

Am Gipfel des Kilimandscharo: Hans, ein liberaler Hamburger, ist endlich da, wo er ein Leben lang hinwollte. Hier, auf dem Dach von Afrika hofft er, endlich mit der Vergangenheit ins Reine zu kommen. Doch auf dem Grund des Kraters steht bereits ein Zelt, bewohnt von dem Ur-Bayer Tscharlie mit unerträglich rechten Ansichten. In der Nacht bricht ein Schneesturm herein und schweißt die beiden wider Willen zusammen. Es beginnt eine Reise kreuz und quer durch Afrika. Doch in Afrika fährt der Tod immer mit, und nur einer der beiden wird die Heimreise antreten.

Details

Sprecher

Wolfram Koch

Spieldauer

9 Stunden und 40 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

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Sprecher

Wolfram Koch

Spieldauer

9 Stunden und 40 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

04.03.2020

Verlag

SAGA Egmont

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9788726441642

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Vielschichtiger Roman

Bewertung aus Baden-Baden am 06.07.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autor Matthias Politycki, 1955 geboren, hat schon sehr viele Bücher geschrieben - Romane, Erzählungen, Reiseberichte und mehr. Er ist ein Schriftsteller, der oft auf Reisen ist und dies in seinen Büchern literarisch verarbeitet. In diesem Roman führt er uns nach Afrika. Hans, ein kultivierter Hanseate, ist Schriftsteller, Anfang 60 und der Ich- Erzähler der Geschichte. Nun hat er es dieses Mal endlich geschafft. Er ist oben, auf dem Gipfel des Kilimandscharo, wo er schon sein Leben lang hin wollte. Eine Nacht möchte er unten im Krater verbringen, weg von all dem Trubel am Berg und hier mit seiner Vergangenheit abschließen. Das war sein Plan. Aber da unten ist schon einer - ein dürrer, verrückter Typ namens Tscharli. „ Lecko mio“ begrüßt ihn dieser; genauso wenig erfreut von dem Eindringling. Die beiden ungleichen Männer sind nun gezwungen, die Nacht gemeinsam im Krater zu verbringen. Eine Nacht, die ihnen unvergesslich werden wird. Ein Schneesturm bricht aus und am nächsten Morgen sind beide froh überlebt zu haben. Nach dem Abstieg will Hans eigentlich weiter. Die Chauvisprüche und die rassistischen Bemerkungen des Bayern gehen ihm gewaltig auf die Nerven. Trotzdem lässt er sich auf eine gemeinsame Reise ein. Tscharli ist nämlich ernsthaft krank und braucht deshalb einen „ Aufpasser“. Bald ist klar, dass dies seine letzte Reise sein wird. Und hinter seiner flapsigen Art steckt eine verwundete Seele. Der Leser begleitet die beiden Männer auf ihrer Tour quer durch Tansania bis nach Sansibar. Beide schleppen alte Geschichten mit sich herum. Nach und nach erfährt man nun von Tscharlis großer Liebe Kiki, die jung gestorben ist. Und Hans war vor 25 Jahren schon einmal in Afrika, eine gemeinsame Reise mit seiner Freundin Mara. Für Hans ging es damals um Leben und Tod und Mara hat ihn gerettet. Danach verlässt sie ihn. Politycki versteht es, die konträren Charaktere der Figuren glaubhaft darzustellen. Anfangs ärgert sich Hans über Tscharlis Sprüche, merkt aber bald, dass dieser mit seiner lockeren Art die Herzen der Menschen, v.a. die der Frauen gewinnt. Und so kommt es zu einer Annäherung, ja zu einer Freundschaft zwischen den Männern. Tscharlis bayrisches Suaheli- Englisch lockert den Text auf und manche tiefsinnigen Lebensweisheiten bleiben dem Leser im Gedächtnis. Gleichzeitig vermitteln die Landschaftsbeschreibungen und die Begegnung mit Einheimischen ein lebendiges Bild von Afrika. Dabei werden die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Probleme nicht verschwiegen. Der Roman beginnt furios, hat danach einige Längen ( manche Wiederholungen, auch sprachlicher Art, hätte es nicht gebraucht ), nimmt aber gegen Ende hin wieder Fahrt auf. „Das kann uns keiner nehmen“ ist ein vielschichtiger Roman. Es ist ein Buch über das Leben mit seinen Verwerfungen, über Freundschaft, über die Liebe und über den Tod. Roadnovel und Reisebericht obendrein. Dass der Autor eigene Erfahrungen in diesem Roman verarbeitet hat, spürt man auf jeder Seite. Er hat selbst den Kilimandscharo bestiegen und ist vor vielen Jahren in einem afrikanischen Krankenhaus beinahe gestorben. Das war mein erstes Buch von Matthias Politycki, aber sicher nicht mein letztes.

Vielschichtiger Roman

Bewertung aus Baden-Baden am 06.07.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Autor Matthias Politycki, 1955 geboren, hat schon sehr viele Bücher geschrieben - Romane, Erzählungen, Reiseberichte und mehr. Er ist ein Schriftsteller, der oft auf Reisen ist und dies in seinen Büchern literarisch verarbeitet. In diesem Roman führt er uns nach Afrika. Hans, ein kultivierter Hanseate, ist Schriftsteller, Anfang 60 und der Ich- Erzähler der Geschichte. Nun hat er es dieses Mal endlich geschafft. Er ist oben, auf dem Gipfel des Kilimandscharo, wo er schon sein Leben lang hin wollte. Eine Nacht möchte er unten im Krater verbringen, weg von all dem Trubel am Berg und hier mit seiner Vergangenheit abschließen. Das war sein Plan. Aber da unten ist schon einer - ein dürrer, verrückter Typ namens Tscharli. „ Lecko mio“ begrüßt ihn dieser; genauso wenig erfreut von dem Eindringling. Die beiden ungleichen Männer sind nun gezwungen, die Nacht gemeinsam im Krater zu verbringen. Eine Nacht, die ihnen unvergesslich werden wird. Ein Schneesturm bricht aus und am nächsten Morgen sind beide froh überlebt zu haben. Nach dem Abstieg will Hans eigentlich weiter. Die Chauvisprüche und die rassistischen Bemerkungen des Bayern gehen ihm gewaltig auf die Nerven. Trotzdem lässt er sich auf eine gemeinsame Reise ein. Tscharli ist nämlich ernsthaft krank und braucht deshalb einen „ Aufpasser“. Bald ist klar, dass dies seine letzte Reise sein wird. Und hinter seiner flapsigen Art steckt eine verwundete Seele. Der Leser begleitet die beiden Männer auf ihrer Tour quer durch Tansania bis nach Sansibar. Beide schleppen alte Geschichten mit sich herum. Nach und nach erfährt man nun von Tscharlis großer Liebe Kiki, die jung gestorben ist. Und Hans war vor 25 Jahren schon einmal in Afrika, eine gemeinsame Reise mit seiner Freundin Mara. Für Hans ging es damals um Leben und Tod und Mara hat ihn gerettet. Danach verlässt sie ihn. Politycki versteht es, die konträren Charaktere der Figuren glaubhaft darzustellen. Anfangs ärgert sich Hans über Tscharlis Sprüche, merkt aber bald, dass dieser mit seiner lockeren Art die Herzen der Menschen, v.a. die der Frauen gewinnt. Und so kommt es zu einer Annäherung, ja zu einer Freundschaft zwischen den Männern. Tscharlis bayrisches Suaheli- Englisch lockert den Text auf und manche tiefsinnigen Lebensweisheiten bleiben dem Leser im Gedächtnis. Gleichzeitig vermitteln die Landschaftsbeschreibungen und die Begegnung mit Einheimischen ein lebendiges Bild von Afrika. Dabei werden die aktuellen gesellschaftlichen und politischen Probleme nicht verschwiegen. Der Roman beginnt furios, hat danach einige Längen ( manche Wiederholungen, auch sprachlicher Art, hätte es nicht gebraucht ), nimmt aber gegen Ende hin wieder Fahrt auf. „Das kann uns keiner nehmen“ ist ein vielschichtiger Roman. Es ist ein Buch über das Leben mit seinen Verwerfungen, über Freundschaft, über die Liebe und über den Tod. Roadnovel und Reisebericht obendrein. Dass der Autor eigene Erfahrungen in diesem Roman verarbeitet hat, spürt man auf jeder Seite. Er hat selbst den Kilimandscharo bestiegen und ist vor vielen Jahren in einem afrikanischen Krankenhaus beinahe gestorben. Das war mein erstes Buch von Matthias Politycki, aber sicher nicht mein letztes.

Der Mensch plant, dann kommt es anders

Bewertung aus Lünen am 06.06.2020

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einmal angefangen, wurde das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen, der flotte Schreibstil und der fesselnde Inhalt hatten mich gefangen genommen. Am Kilimandscharo treffen zwei augenscheinlich unterschiedliche Männer im besten Alter zufällig aufeinander und verbringen anschließend noch eine gemeinsame Woche miteinander. Das Buch ist ein Mix aus einem "Roadmovie" abseits ausgetretener Wege, das sich im Kopf des Lesers durch die anschauliche Schilderung der Landschaft und der Menschen durch den Autors von alleine einstellt, von Rückblenden bzw. Erzählungen aus der bewegten Vergangenheit der Protagonisten und einem Zustandbericht Afrikas von heute und in der jüngeren Geschichte. Mein Fazit: Spannend, manchmal lustig, manchmal nachdenklich stimmend und mit überraschenden Wendungen bis zum Schluss!

Der Mensch plant, dann kommt es anders

Bewertung aus Lünen am 06.06.2020
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einmal angefangen, wurde das Buch innerhalb von 2 Tagen durchgelesen, der flotte Schreibstil und der fesselnde Inhalt hatten mich gefangen genommen. Am Kilimandscharo treffen zwei augenscheinlich unterschiedliche Männer im besten Alter zufällig aufeinander und verbringen anschließend noch eine gemeinsame Woche miteinander. Das Buch ist ein Mix aus einem "Roadmovie" abseits ausgetretener Wege, das sich im Kopf des Lesers durch die anschauliche Schilderung der Landschaft und der Menschen durch den Autors von alleine einstellt, von Rückblenden bzw. Erzählungen aus der bewegten Vergangenheit der Protagonisten und einem Zustandbericht Afrikas von heute und in der jüngeren Geschichte. Mein Fazit: Spannend, manchmal lustig, manchmal nachdenklich stimmend und mit überraschenden Wendungen bis zum Schluss!

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Gnadenlos!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine Afrika-Tour, die es verdammt in sich hat! Ein Hamburger und ein Bayer werden irgendwann Freunde. Hart und schonungslos geschrieben, aber unglaublich gut und spannend erzählt! "Jo mei, sakra" !
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Vielschichtig!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Leicht zu lesender Roman über Afrika, Männerfreundschaft und noch einiges mehr! Ich mag ihn!
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