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Ein Mann seiner Klasse SPIEGEL-Bestseller | Deutscher Fernsehpreis für die Verfilmung

12

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

8275

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2,5 cm

Gewicht

271 g

Farbe

Grau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06467-3

Beschreibung

Rezension

"Unsentimental und ohne zu moralisieren zeigt Christian Baron in seinem gut geschriebenen, oft auch amüsanten Buch, dass die sogenannten Abgehängten keine naturgegebene Kaste bilden, sondern Menschen sind wie du und ich, voller Sehnsucht und Ehrgeiz nach einem gelingenden Leben. Und er zeigt auch, dass es die Aufgabe einer Gesellschaft ist, diese Chance auch wirklich allen zu geben." ("Deutschlandfunk")
"Es ist in mehrerer Hinsicht ein ganz erstaunliches, großartiges Buch [...], das mit Wucht daherkommt." ("HR2")
"Es ist die grosse Kunst von «Ein Mann seiner Klasse», den darin geschilderten Menschen literarisch eine Würde zurückzugeben, die ihnen im Leben verwehrt war." ("Neue Zürcher Zeitung")
"Ein ergreifend ehrliches und schmerzliches Buch." ("Brigitte")
„Christian Baron erzählt einfühlsam von Menschen, die nie eine Chance hatten, deren Leben in Politik, Literatur oder Medien kaum vorkommt.“ ("WDR3")
„Nichts weniger als das Buch der Stunde: Dieses Buch…ist kein Roman und keine Autobiografie, keine Reportage und kein Sachbuch. Nein, es enthält nichts weniger als das pralle, hässliche, unsagbar bittere und, ach, auch schrecklich schöne Leben. Es ist das wahre Leben, das Christian Baron in wahrhaftige Literatur verwandelt hat.“ ("Rhein-Zeitung")
„Christian Baron setzt auf die Kraft der schonungslosen Offenheit. Die Wucht seiner Erzählung gibt ihm darin mit jeder Zeile Recht.“ ("SR Kultur")
„Schlicht beschreibend, ohne Zeigefinger und oft befreiend witzig.“ ("Stern")
"Kein Westbuch. Kein Ostbuch. Sondern ein Buch, das hinter der parteipolitischen Realität Deutschlands dessen soziale Wirklichkeit zeigt. Ein Bericht über die Ausübung von gesellschaftlicher Gewalt, die von unten nach oben nicht aufhört, sondern die Formen wechselt…Schon jetzt eines der interessantesten Bücher mindestens dieses Frühjahrs." ("Mitteldeutsche Zeitung")

Produktdetails

Verkaufsrang

8275

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.03.2021

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,8/12,2/2,5 cm

Gewicht

271 g

Farbe

Grau

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06467-3

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    17.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eindringliches Buch!

    Das autobiografische Buch erzählt die Kindheit und Jugend von Christian Baron, der in ärmlichen Verhältnisse in Kaiserslautern aufwächst. Der Vater Alkoholiker, der im Suff seine Frau und auch Kinder verprügelt. Die Mutter, die versucht, die Kinder zu schützen, unter Depressionen leidet und schwer erkrankt. Es ist ein Buch voller Gewalt, Wut, Trauer, aber auch voller Liebe, Zusammenhalt und ja, auch voller Hoffnung. Mich hat besonders der familiäre Zusammenhalt und das Verhalten von Tante Juli beeindruckt. Durch die Lesung mit Christian Baron, die ich besucht habe, weiß ich, dass Christian Baron seinem Vater verziehen hat. Dieses Wissen hat es mir erleichtert, das Buch zu lesen und mit einem guten Gefühl wegzulegen.

  • Bewertung

    5/5

    12.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Harter Tobak

    Die Lektüre kann einem stellenweise richtig ans Herz gehen, aufwühlen, ja traumatisieren. Gleichzeitig ist sie einfühlsam und empathisch geschrieben. Eine autobiographische Sozialstudie, die jeder gelesen haben sollte.

  • Bewertung

    aus Ritterhude

    5/5

    10.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Erschütternd

    Das Buch hat mich sehr berührt, mich wütend und nachdenklich gemacht. Herr Baron beschreibt seine Kindheit in einem von Alkohol und Schlägen geprägten Elternhaus. Wie zerrissen und wie stark muss dieser Mann als Kind gewesen sein, dass er dieses Greuel "durchleben" konnte und trotzdem immer wieder zu seinem Vater zurückging. Er beschreibt mit klaren und emotionalen Worten seine Kindheit, teilweise auch rückblickend als Erwachsener mit Verständnis für seinen Vater, der auch so groß wurde. Herr Baron hat sich aus dieser Lage befreien können. Er hat mit diesem Buch zum Nachdenken angeregt, denn wieviele Kinder auf der ganzen Welt leiden heute noch unter Armut und Gewalt. Wir sollten nicht wegschauen! Danke für dieses Buch und auch für den Film mit großartigen Darstellern.

  • Gabrielle

    5/5

    10.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Psychogramm unserer Gesellscha…

    Psychogramm unserer Gesellschaft Was dieses Buch ausmacht, ist die unverblümte Selbstehrlichkeit des Autors, die ungeschönte Wahrheit über das Aufwachsen ohne Perspektive und in Mangel sowie die erschreckende Realität der Stigmatisierung einer deutschen Unterschicht. Gleich zu Beginn des Buches hat mich die vergebende Haltung des Autors Christian Baron tief berührt. Durch seinen ehrlichen Umgang mit seiner eigenen Wut ist er ebenso während der gesamten Schilderung seiner Kindheitsgeschichte relativ objektiv mit dem Charakter seines Vaters und seiner gesamten Familie umgegangen. Baron zeigt seinen Vater, der seine Hauptfigur in seiner Erinnerung ist, nicht nur von seiner lauten brutalen Seite, sondern auch die leisen Zeichen seiner unter der Krankheit des Alkoholismus schlummernden Liebe, wenn der Vater z. B. die kleine Schwester auf seinem Arm hält oder dem schwerkranken Christian im Krankenhaus beisteht. Der Autor schildert die Täter auch als Opfer, indem er die Ursachen für deren Sucht benennt, gegen die sie ihr ganzes Leben mit ihrer von Scham belasteten schwachen Psyche kämpfen müssen. Beim Lesen habe ich schließlich über das Wort „asozial“ nachgedacht, das als Titel für in unserer Gesellschaft gemiedene Menschen benutzt wird, welcher keinen gehobenen Status verleiht, sondern tatsächlich als Schimpfwort gemeint ist. Das Wörterbuch definiert „asozial“ als unfähig zum Leben in der Gemeinschaft, sich nicht in die Gemeinschaft einfügend; am Rand der Gesellschaft lebend. Doch das ist falsch, denn es setzt eine fehlende Eigenschaft und eigenes Verschulden eines Menschen ohne Geld, Bildung und Selbstbewusstsein voraus, die ihn alleine an den Rand der Gesellschaft gebracht haben. Aber es ist genauso wenig eigenes Verschulden in unserem Land in Armut geboren zu sein und aufwachsen zu müssen, wie mit einem goldenen Löffel im Mund zur Welt zu kommen. Der Autor hält dem Leser seines biografischen Romans jedoch frei von Anklage den Spiegel vor. Denn er will aufklären und sensibel für die Respekt und Lieblosigkeit gegenüber der Arbeiterklasse und den Sozialhilfeempfängern machen. Baron kämpft für Chancengleichheit und die Aufklärung, um der Armut die Scham zu nehmen. Immer wird Alkoholismus als die größte Ursache für diesen sozialen Abstieg gesehen. Aber familiäre Gewalt und Drogensucht findet in gleichem Ausmaß hinter teuren Häuserfassaden, in schicken Autos und Klamotten und mit dickem Geldbeutel in der Tasche statt. Mangelnde Intelligenz der Mittellosen wird außerdem als Grund vorgeschoben. Doch für eine gute Bildung und Ausbildung werden von denen, die die Chancen vergeben könnten, stattdessen oft Steine in den Weg gerollt. Wer Geld hat, kann sich Bildung in unserem Land erkaufen. Aber Reiche sind nicht unbedingt belesener als Arme. Und Intelligenz beweist sich nicht alleine durch Geld. Dies macht einen Menschen nicht wertvoll, sondern seine Fähigkeit zu lieben und zu vergeben. Und diese Fähigkeit, welche die einzige ist, die soziales Miteinander fördert, haben im gleichen Maße auch sogenannte Asoziale. Und darum gibt es sie, diejenigen, die den Aufstieg aus der untersten Etage unserer Gesellschaftspyramide dennoch entgegen allen Widerständen schaffen. Tatsächlich kommen diese Widerstände auch aus den eigenen Reihen, weil der Mensch egoistisch und von Neid erfüllt ist und keinem gönnt, weiter als er selbst den Kopf aus der Gruppe recken zu können. Heimlich, still und leise kämpfen sich die Klassenflüchtlinge darum Stück für Stück heraus aus dem Morast in ein angenehmeres Leben und sind am Ende die sozialsten und stärksten von allen – weil sie das untere Ende der ökonomischen Nahrungskette kennen und wissen, dass sie nicht von minderem Wert als andere sind. Christian Baron rüttelt die Gesellschaft wach, gibt mit seiner Lebensgeschichte Hoffnung aus der Aussichtslosigkeit und befreit von der Scham.

  • Bewertung

    5/5

    07.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sozialer Aufstieg in Zeiten der Hoffnungslosigkeit

    Christian Baron wird in eine Familie geboren, die in Armut lebt, wächst mit einem gewalttätigen und alkoholabhängigen Vater, einer depressiven und überforderten Mutter und drei Geschwistern in einem der ärmeren Viertel Kaiserslauterns auf. Trotz einer Gesellschaft, die nicht daran glaubte, dass er es schaffen würde, aus seiner "Klasse" auszubrechen, und ihm so einige Steine in den Weg gelegt hat, macht er nach dem frühen Tod seiner Mutter mit der Hilfe seiner beiden Tanten sein Abitur und absolviert sogar ein Studium. Christian Baron hat wahrlich ein Talent zu Schreiben und hat mich mit seinen Worten gefesselt. Mit seinem autobiografischen Roman macht er Menschen Mut, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und ihre Träume zu verfolgen, selbst wenn es aussichtslos zu sein scheint.

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Bewertungen (12)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der lange Atem der Armut.

    Christian Baron schlägt in Kerben, in die schon große Autoren wie Édouard Louis oder Douglas Stuart schlugen. Eine Kindheit in Dunkelheit, ein abwesender Vater - und trotz allem ein Verständnis für die Umstände, die seinen Vater zu eben jenem werden ließen, der er war. Baron schreibt mit Poesie gegen Wortlosigkeit und gibt einer sozialen Gruppe eine Stimme, die viel zu häufig ignoriert wird. Es ist ein unfassbar starkes und ehrliches Buch, gleichermaßen schockierend wie berührend. Jedes seiner Wörter hilft dabei, Armut besser verstehen zu können.
  • Zum Bewerterprofil von Elke Schröder

    Elke Schröder

    Thalia Dinslaken

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Jugend in Deutschland, geprägt...

    Eine Jugend in Deutschland, geprägt von Armut und Gewalt. Und dem Versuch des Autors, dem Ganzen durch Bildung zu entfliehen. Ein starker, autobiographischer Roman über Familien, die "unter dem Radar" leben.
  • Zum Bewerterprofil von Angela Mielitz

    Angela Mielitz

    Thalia Hamm – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte von Christian Baron,...

    Die Geschichte von Christian Baron, dem es trotz der sehr schwierigen von Armut und Gewalt geprägten Kindheit gelingt, zu studieren und ein erfolgreiches "normales" Leben zu führen. Ein Buch, welches lange nachwirkt.
  • Zum Bewerterprofil von Barbara Scheplitz

    Barbara Scheplitz

    Thalia Solingen – EKZ Hofgarten

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.05.2020

    eBook (ePUB 3)

    Schlechte Startbedingungen!

    C.Baron arbeitet in diesem Buch seine schwere Kindheit auf, die von Armut, einem alkoholsüchtigen und gewalttätigen Vater und einer passiven Mutter geprägt war. Zum Glück gab es zwei Tanten , die an ihn glaubten und sich für ihn einsetzten, so dass es ihm trotz schlechter Startbedingungen gelang, das zerstörerische Milieu zu verlassen und seinen eigenen Weg zu gehen. Dieses Buch geht unter die Haut , ist schockierend und ermutigend zugleich . Es bietet authentische Einblicke in die Lebenswelt vieler Kinder, die unter solch schwierigen Bedingungen aufwachsen.
  • Zum Bewerterprofil von P. Kurbach

    P. Kurbach

    Thalia Osnabrück

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bittere Raelitäten.

    Was häufig nur mit einem banalen Wort benannt wird ,"Bildungsaufsteiger", bekommt hier ein Gesicht und eine Geschichte aus der bitteren Realität unserer Gesellschaft. Der Autors schildert in deutlichen Worten, seine, von väterlicher Gewalt, geprägte Kindheit, und wie er es schaffte, sie hinter sich zu lassen.

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