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Band 22827

Die Reinheit des Mörders

Roman

Buch (Taschenbuch)

12,00 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.1996

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,2/11,3/1,5 cm

Gewicht

187 g

Beschreibung

Rezension

"Ein geistreiches Streitgespräch. Daß es aber unter dieser Oberfläche brillanter Rhetorik um existentielle Fragen geht, um die mit harten Bandagen gekämpft wird, das macht den besonderen Reiz dieses Romans aus."(Norddeutscher Rundfunk)
"Wie herrlich kann Bosheit sein, wenn sie in guter Prosa daherkommt! Amelie Nothomb: eine prächtige Ladung Vitriol in die gepflegte Visage unserer Literatur. Eine Entdeckung!"(Le Nouvel Observateur)
"Ein ganz erstaunlicher Roman."(L'Express)
"Ein intellektueller Schlagabtausch zwischen einem monströsen Zyniker und Frauenhasser und einer gescheiten Frau. Beide treiben die Frage nach dem Sinn des Daseins, der Liebe und der Literatur bis zum Äußersten." (Ellen Pomikalko / Brigitte, Hamburg)
"Erstaunlich, wie profund und abgründig Amelie Nothomb erzählt." (Die Weltwoche, Zürich)

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.1996

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,2/11,3/1,5 cm

Gewicht

187 g

Auflage

15. Auflage

Originaltitel

Hygiène de l'assassin

Übersetzt von

Wolfgang Krege

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-22827-4

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Ein verbaler Schlagabtausch

Katrin Schamaun aus St. Gallen am 30.06.2010

Bewertungsnummer: 672944

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Prétextat Tach, Nobelpreisträger für Literatur, hat noch ungefähr zwei Monate zu leben. Dutzende Journalisten bemühen sich um ein Interview, einige wenige werden vorgelassen, nur um vom sarkastischen Autoren in der Luft zerrissen zu werden. Denn eigentlich will der nicht mehr reden - nicht über seine Bücher, nicht über sein Sterben und schon gar nicht über sein Leben. Doch dann erscheint die junge, kluge Journalistin Nina auf der Bildfläche. Sie hat all seine 22 Romane gelesen und schafft es, an den unnahbaren Mistanthropen heranzukommen. Das Buch ist ein einziger Dialog zwischen einem boshaften alten Mann und einer jungen intlligenten Journalistin und genau davon geht für mich auch der Sog dieses Buches aus. Empfehlenswert!
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Ein verbaler Schlagabtausch

Katrin Schamaun aus St. Gallen am 30.06.2010
Bewertungsnummer: 672944
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Prétextat Tach, Nobelpreisträger für Literatur, hat noch ungefähr zwei Monate zu leben. Dutzende Journalisten bemühen sich um ein Interview, einige wenige werden vorgelassen, nur um vom sarkastischen Autoren in der Luft zerrissen zu werden. Denn eigentlich will der nicht mehr reden - nicht über seine Bücher, nicht über sein Sterben und schon gar nicht über sein Leben. Doch dann erscheint die junge, kluge Journalistin Nina auf der Bildfläche. Sie hat all seine 22 Romane gelesen und schafft es, an den unnahbaren Mistanthropen heranzukommen. Das Buch ist ein einziger Dialog zwischen einem boshaften alten Mann und einer jungen intlligenten Journalistin und genau davon geht für mich auch der Sog dieses Buches aus. Empfehlenswert!

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Die Reinheit des Mörders

von Amélie Nothomb

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Laura Marquardt

Mayersche Gütersloh

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5/5

Nothomb ist einfach genial

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Nobelpreisträger für Literatur kurz vor dem Tode lässt zum ersten Mal Journalisten an sich heran. Das klingt (für mich) zunächst einmal so schnöde, dass es der (Lese-)Stimme in meinem Kopf höchstens ein Gähnen entlocken könnte – wenn es nicht ausgerechnet von Nothomb geschrieben wäre. Denn das verspricht im Grunde immer eine fiese, witzige, zutiefst hirndurchwirbelnde, wunderschön und leicht arrogant geschriebene Andersartigkeit. Und so haben wir in diesem Buch, das Wikipedia mir als ihr Debüt anzeigt, eine Art Kammerspiel, wobei ich mir die Kammer dunkel und miefig vorstelle, in dem das Lesen und der Literaturbetrieb auf den Kopf gestellt werden. Mit einer beneidenswerten Kunstfertigkeit schreibt die Autorin bisweilen so wundervoll eklig, dass meine Augen wie Neonlichter geleuchtet haben. Das Ende fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen, aber selbst das war auf schräge Weise witzig und passte zu dem ganzen perfekt konstruierten, spaßigen Albtraum, der mich zu allem Überfluss dazu gebracht hat, mein eigenes Leseverhalten zu hinterfragen.
5/5

Nothomb ist einfach genial

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Nobelpreisträger für Literatur kurz vor dem Tode lässt zum ersten Mal Journalisten an sich heran. Das klingt (für mich) zunächst einmal so schnöde, dass es der (Lese-)Stimme in meinem Kopf höchstens ein Gähnen entlocken könnte – wenn es nicht ausgerechnet von Nothomb geschrieben wäre. Denn das verspricht im Grunde immer eine fiese, witzige, zutiefst hirndurchwirbelnde, wunderschön und leicht arrogant geschriebene Andersartigkeit. Und so haben wir in diesem Buch, das Wikipedia mir als ihr Debüt anzeigt, eine Art Kammerspiel, wobei ich mir die Kammer dunkel und miefig vorstelle, in dem das Lesen und der Literaturbetrieb auf den Kopf gestellt werden. Mit einer beneidenswerten Kunstfertigkeit schreibt die Autorin bisweilen so wundervoll eklig, dass meine Augen wie Neonlichter geleuchtet haben. Das Ende fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen, aber selbst das war auf schräge Weise witzig und passte zu dem ganzen perfekt konstruierten, spaßigen Albtraum, der mich zu allem Überfluss dazu gebracht hat, mein eigenes Leseverhalten zu hinterfragen.

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Kerstin Wichmann

Thalia Recklinghausen – Palais Vest

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5/5

Die Reinheit des Mörders

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Amelie Nothomb beschreibt in ihrem Erstlingswerk, auf ihre typische sarkastische und urkomische Weise, den verbalen Zweikampf zwischen einem misanthropischen Literaturnobelpreisträger und einer jungen Journalistin. Unter Anderem erzürnt Pretextat Tach, dass in der Literaturszene Bücher nicht mehr gelesen werden ,sondern nur noch über die unterschiedlichen Strukturen referiert wird. Tach hat etwas zu verbergen. Doch die hartnäckige Journalistin lüftet, trotz seiner verbalen Attacken, sein Geheimnis. Ein toller Titel von der leider hierzulande gar nicht so bekannten Autorin!
5/5

Die Reinheit des Mörders

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Amelie Nothomb beschreibt in ihrem Erstlingswerk, auf ihre typische sarkastische und urkomische Weise, den verbalen Zweikampf zwischen einem misanthropischen Literaturnobelpreisträger und einer jungen Journalistin. Unter Anderem erzürnt Pretextat Tach, dass in der Literaturszene Bücher nicht mehr gelesen werden ,sondern nur noch über die unterschiedlichen Strukturen referiert wird. Tach hat etwas zu verbergen. Doch die hartnäckige Journalistin lüftet, trotz seiner verbalen Attacken, sein Geheimnis. Ein toller Titel von der leider hierzulande gar nicht so bekannten Autorin!

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