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Gebraucht Band 22827

Die Reinheit des Mörders

Aus der Reihe detebe
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.1996

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,2/11,3/1,5 cm

Gewicht

187 g

Auflage

15

Originaltitel

Hygiène de l'assassin

Übersetzt von

Wolfgang Krege

Sprache

Deutsch

EAN

2710002153649

Beschreibung

Rezension

"Ein geistreiches Streitgespräch. Daß es aber unter dieser Oberfläche brillanter Rhetorik um existentielle Fragen geht, um die mit harten Bandagen gekämpft wird, das macht den besonderen Reiz dieses Romans aus."(Norddeutscher Rundfunk)
"Wie herrlich kann Bosheit sein, wenn sie in guter Prosa daherkommt! Amelie Nothomb: eine prächtige Ladung Vitriol in die gepflegte Visage unserer Literatur. Eine Entdeckung!"(Le Nouvel Observateur)
"Ein ganz erstaunlicher Roman."(L'Express)
"Ein intellektueller Schlagabtausch zwischen einem monströsen Zyniker und Frauenhasser und einer gescheiten Frau. Beide treiben die Frage nach dem Sinn des Daseins, der Liebe und der Literatur bis zum Äußersten." (Ellen Pomikalko / Brigitte, Hamburg)
"Erstaunlich, wie profund und abgründig Amelie Nothomb erzählt." (Die Weltwoche, Zürich)

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.01.1996

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,2/11,3/1,5 cm

Gewicht

187 g

Auflage

15

Originaltitel

Hygiène de l'assassin

Übersetzt von

Wolfgang Krege

Sprache

Deutsch

EAN

2710002153649

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29|80469|München|DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8|8032|Zürich|CH
info@diogenes.ch

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  • MrsFabulous

    aus Berlin

    5/5

    11.03.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Amélie Nothomb ist für mich…

    Amélie Nothomb ist für mich eine Neuentdeckung. Vor wenigen Wochen habe ich zum ersten Mal was von ihr gehört, mir daraufhin "Kosmetik des Bösen" gekauft und war hellauf begeistert. 3 weitere Bücher folgten (Metaphysik der Röhren, Reality-Show, Mit Staunen und Zittern) und nun zum Schluss "Die Reinheit des Mörders" (was natürlich nicht das letzte Buch sein wird, welches ich von ihr lese...). Zum Inhalt: Ein Autor namens Pretextat Tach hat nur noch kurze Zeit zu Leben. Daraufhin haben 5 Journalisten die Ehre ein Interview mit ihm zu führen. Der Autor hat eigentlich gar kein Interesse an einem Interview, sondern provoziert die Journalisten. Erst die letzte schafft es sich Gehör zu verschaffen.... Eine großartige Geschichte, wenn man es denn so nennen kann. Amélie Nothombs Bücher sind eher Unterhaltungen, ähnlich wie in einem Drehbuch nur dass man genau aufpassen muss, wer gerade das Wort hat. Diese Geschichte ist bösartig, erstaunlich, intelligent und arg skurril. Teilweise war ich angeekelt, aber dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, denn ich liebe Literatur, die man nicht gleich auf Anhieb versteht und die einen provoziert. Ein großartiges Buch weit ab von gewöhnlicher Literatur.

  • Bewertung

    5/5

    15.09.2011

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderbar boshaft und hypnotisch

    Ich weiss das hört man oft von mir, aber trotzdem: Ich liebe es! :D Amélie Nothomb gehört zum engsten Kreis meiner Lieblingsautoren und jedes Buch von ihr dass ich bisher gelesen habe, war einfach genial :) (Bis auf eine Ausnahme, aber das verrate ich hier jetzt nicht ;D) Als ich erfahren habe dass "Die Reinheit des Mörders" sogar ihr erster Roman ist, war ich gleich noch mehr beeindruckt. Das Buch besteht fast komplett aus Dialogen, was jedoch der Spannung und dem Lesevergnügen keinen Abbruch tut. Im Gegenteil, durch das intelligente und herrlich böse Wortgefecht, das fast wie ein Tennismatch vonstatten geht, zieht es einen nur noch tiefer hinein und man kann wirklich fast nicht aufhören zu lesen. Was mir besonders an diesem Buch (und an Amélie speziell) gefällt, ist dass ihre Bücher nur so übersprudeln vor köstlichem, zum Teil unmoralischem Sarkasmus und Ironie und sich nicht um gesellschaftliche Normen scheren. Ein Must-Read für Liebhaber des schwarzen Humors und verrückter Einfälle :)

  • Katrin Schamaun

    aus St. Gallen

    5/5

    30.06.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Ein verbaler Schlagabtausch

    Prétextat Tach, Nobelpreisträger für Literatur, hat noch ungefähr zwei Monate zu leben. Dutzende Journalisten bemühen sich um ein Interview, einige wenige werden vorgelassen, nur um vom sarkastischen Autoren in der Luft zerrissen zu werden. Denn eigentlich will der nicht mehr reden - nicht über seine Bücher, nicht über sein Sterben und schon gar nicht über sein Leben. Doch dann erscheint die junge, kluge Journalistin Nina auf der Bildfläche. Sie hat all seine 22 Romane gelesen und schafft es, an den unnahbaren Mistanthropen heranzukommen. Das Buch ist ein einziger Dialog zwischen einem boshaften alten Mann und einer jungen intlligenten Journalistin und genau davon geht für mich auch der Sog dieses Buches aus. Empfehlenswert!

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Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Laura Marquardt

    Laura Marquardt

    Thalia Mayersche Gütersloh

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Nothomb ist einfach genial

    Ein Nobelpreisträger für Literatur kurz vor dem Tode lässt zum ersten Mal Journalisten an sich heran. Das klingt (für mich) zunächst einmal so schnöde, dass es der (Lese-)Stimme in meinem Kopf höchstens ein Gähnen entlocken könnte – wenn es nicht ausgerechnet von Nothomb geschrieben wäre. Denn das verspricht im Grunde immer eine fiese, witzige, zutiefst hirndurchwirbelnde, wunderschön und leicht arrogant geschriebene Andersartigkeit. Und so haben wir in diesem Buch, das Wikipedia mir als ihr Debüt anzeigt, eine Art Kammerspiel, wobei ich mir die Kammer dunkel und miefig vorstelle, in dem das Lesen und der Literaturbetrieb auf den Kopf gestellt werden. Mit einer beneidenswerten Kunstfertigkeit schreibt die Autorin bisweilen so wundervoll eklig, dass meine Augen wie Neonlichter geleuchtet haben. Das Ende fand ich etwas an den Haaren herbeigezogen, aber selbst das war auf schräge Weise witzig und passte zu dem ganzen perfekt konstruierten, spaßigen Albtraum, der mich zu allem Überfluss dazu gebracht hat, mein eigenes Leseverhalten zu hinterfragen.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Wichmann

    Kerstin Wichmann

    Thalia Recklinghausen – Palais Vest

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Die Reinheit des Mörders

    Amelie Nothomb beschreibt in ihrem Erstlingswerk, auf ihre typische sarkastische und urkomische Weise, den verbalen Zweikampf zwischen einem misanthropischen Literaturnobelpreisträger und einer jungen Journalistin. Unter Anderem erzürnt Pretextat Tach, dass in der Literaturszene Bücher nicht mehr gelesen werden ,sondern nur noch über die unterschiedlichen Strukturen referiert wird. Tach hat etwas zu verbergen. Doch die hartnäckige Journalistin lüftet, trotz seiner verbalen Attacken, sein Geheimnis. Ein toller Titel von der leider hierzulande gar nicht so bekannten Autorin!
  • Zum Bewerterprofil von M. Dupré

    M. Dupré

    Thalia Trier – Trier-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    30.05.2011

    Buch (Taschenbuch)

    "Die Reinheit des Mörders"

    Literaturnobelpreisträger Prétextat Tach liegt im Sterben. Zwei Monate hat er noch zu leben, da schicken die Medien ihre Journalisten aus, um ein letztes Interview mit ihm zu führen. Die wenigen zugelassenen Interviewer erleben jedoch ihr blaues Wunder: Tach ist ein angriffslustiger Misanthrop, der mit zynischer Verbalakrobatik ihre Leben auseinanderpflückt und sie aufs Persönlichste beleidigt. Dann kommt, als einzige Frau, die junge Journalistin Nina. Sie ist vorbereitet, hat im Gegensatz zu ihren Kollegen alle Bücher Tachs gelesen und etwas in seiner Vergangenheit geforscht. Und was sie dabei zu Tage gefördert hat, scheint ungeheuerlich. Sie fordert den alten Mann zu einem „Dialog-Duell“ heraus, das sich gewaschen hat… Amélie Nothombs Erstling ist über die Jahre fast ein wenig in Vergessenheit geraten. Dennoch ist dieses fesselnde Buch eine Empfehlung wert. Die ca. 220 Seiten des Romans bestehen, soviel sei vorgewarnt, fast komplett aus Dialog. Seien Sie aber unbesorgt, denn dieses verbale Feuergefecht entfaltet einen wahrhaft hypnotischen Sog.

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