Produktbild: Hiob

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

43048

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2002

Verlag

dtv

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/1,4 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Tabak

Auflage

23. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-13020-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

"Hiob ist mehr als Roman und Legende, eine reine, eine vollkommene Dichtung, die alles zu überdauern bestimmt ist, was wir, seine Zeitgenossen geschaffen und geschrieben. An Geschlosssenheit des Aufbaus, an Tiefe der Empfindung, an Reinheit, an Musikalität der Sprache kaum zu übertreffen." (Stefan Zweig)

Produktdetails

Verkaufsrang

43048

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.11.2002

Verlag

dtv

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/1,4 cm

Gewicht

186 g

Farbe

Tabak

Auflage

23. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-13020-2

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Kilian Schelbert

    5/5

    18.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Hiob Ein Leben voller Tiefschläge

    ”Hiob” von Joseph Roth hat mich positiv überrascht. Das Buch erzählt die Geschichte von Mendel Singer, einem frommen jüdischen Lehrer, welcher durch eine Reihe von tragischen Ereignissen auf die Probe gestellt wird. Roth schaffte es, mich als Leser von Anfang an zu fesseln und mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitgenommen hat. Die Charaktere sind lebendig und real beschrieben, damit man sich mit ihnen verbunden fühlt und ihre Entscheidungen sehr gut nachvollziehen kann. Besonders Mendel Singer, welcher alles verliert, was ihm wichtig ist. Seine Familie, seine Heimat und sogar ein Teil sich selbst. Seine Verzweiflung und sein innerer Kampf kommen beim Lesen verständlich zum Vorschein. Durch die etwas anspruchsvollere Sprache und alten Begriffe bekommt die Geschichte eine gewisse Tiefe. Die Beschreibung der Landschaften und Traditionen in Russland sind so beschrieben, dass man sich gut in die Szene hineinversetzen kann. Die Handlung spielt hauptsächlich in der Zwischenkriegszeit und bringt politische und soziale Element ein. Das Buch verbindet das individuelle Leid Mendels mit dem Wan-del der Gesellschaft in Verbindung. Roth bringt den Leser zum Nachdenken über den Glauben, Verlust und den Sinn des Lebens überhaupt, ohne dabei belehrend zu wirken. Das Buch Hiob ist fesselnd und regt einem zum Nachdenken an. Indem es verschiedene Themen anspricht, welche bestimmt jeder einmal erleben wird. Deshalb finde ich ist es lohnenswert das Buch Hiob zu lesen. Da es möglicherweise eine gute Vorbereitung ist für Tiefschläge, die man erleben wird. Und wie damit umzugehen ist.

  • buchwürmchen

    aus reutlingen

    5/5

    29.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Joseph Roth erzählt das Leben…

    Joseph Roth erzählt das Leben seines Hauptdarstellers in märchenhafter Einfachheit mit linearem Handlungsablauf, in schlichter und schnörkelloser Sprache. Die jüdische Familie Singer lebt in Zuchnow, Russland in der Zarenzeit um die 1900. Mendel Singer ist streng religiös, ein Lehrer wie schon davor sein Vater, ohne Ehrgeiz und Anspruch, zufrieden mit dem was Gott für ihn bereit hält. Er lebt mit seiner Frau, zwei Söhne und eine hübsche Tochter treu nach dem Gesetz der Vorväter, bis hin zur Bestrafung der Söhne. Doch dann wird ihm ein dritter Sohn geboren, und der ist behindert. Während seine Frau verzweifelt Hilfe für ihren Sohn sucht, sieht Mendel in der Behinderung seines Kindes, seine Strafe Gottes, derer er sich fügen muss. Ein Angebot eines Arztes, das Kind zu behandeln, lehnt er ab, denn im Krankenhaus gab es kein koscheres Essen und der Einfluss Ungläubiger unzumutbar. Gott wird es schon richten...Und das Leben geht weiter: die Söhne sollen zur Armee, für religiöse Juden undenkbar. Sein ältester Sohn findet aber an der russischen Lebensweise und am Militär Gefallen, sein jüngerer Sohn flieht vor dem Wehrdienst nach Amerika und wird erfolgreicher Geschäftsmann. Die Tochter nun erwachsen, beginnt mit Kosaken zu gehen. Um dieser Schande und dem wirtschaftlichen Elend zu entfliehen, entschließt sich Mendel mit Frau und Tochter seinem Sohn nach Amerika zu folgen. Dafür lässt er aber den behinderten Menuchim zurück. Roth erzählt uns diese Ereignisse mit Anlehnung an die Bibelgeschichte, er schafft es mit seiner ruhigen Sprache, zu begeistern, versetzt den Leser in eine Welt, die so ganz anders ist als alles, was er kennt. Gelungene Literatur, damals wie heute.

  • Dorothee Jaschke

    aus Reutlingen

    5/5

    30.10.2009

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sprachliches Glanzstück!

    Das erfolgreichste Buch von Joseph Roth ist ohne Zweifel sein Roman "Hiob" . Mit einfachen Worten erzählt er die Leidensgeschichte eines einfachen Mannes, als Vorlage dient die Bibelgestalt Hiob, ganz im Stil einer Legende. Ein großartiger Roman, ein sprachliches Glanzstück!

  • Kristall86

    aus an der Nordseeküste

    5/5

    09.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Klassiker

    Klappentext: „Das Leben beschert dem Tora-Lehrer Mendel Singer in seinem Schtetl harte Schicksalsschläge. Auch nachdem er mit seiner Familie nach New York emigriert ist, begleiten ihn unerträgliches Leid und Verlust. Mendel verliert jede Hoffnung und seinen Glauben an Gott. Nur ein Wunder kann ihm noch helfen….“ Autor Joseph Roth hat diese Geschichte im Jahr 1930 veröffentlicht und sie beweist auch heute noch, wie aktuell und treffend sie ist, auch noch nach über 90 Jahren. Hauptprotagonist Mendel Singer hat seinen festen Glauben und ist mit Leib und Seele diesem verschrieben. Seine Arbeit als Tora-Lehrer ist Passion und Geschenk zugleich für ihn. Genau wie Hiob, eine biblische Person. Nur kann der Glaube einen vor allem schützen? Ist immer die schützende Hand über einem? Nein. Mendel erleidet hier schwere und tiefgreifende Schicksalsschläge und der Zweifel an seinen Glauben ist die Folge. Joseph Roth legte in diesen Roman sehr viele persönliche Gedanken und verarbeitete selber eine Menge Geschehnisse. Seine Figur wird zum Sinnbild für die große Frage aller Fragen: „Warum ich, obwohl ich dir doch immer treu gedient habe! Warum legst du mir diese Bürde auf, warum strafst du mich damit?“ Man muss nicht gläubig sein um diese Gedanken auch selbst zu denken aber hier geht es um das Judentum und ihre Gedanken dazu und die vernichtenden Folgen durch kriegerische Handlungen. Roth ist bei seiner Wortwahl immer treffend und stilsicher geblieben. Er hat nicht um den heißen Brei geredet, sondern alles punktgenau fallen gelassen. Dem Leser begegnet hier eine klassische und so zeitlose Geschichte voller Kraft und Sinnsuche, ohne dabei wertend zu sein. Oder doch? Seine Geschichte rund um Mendel und seine Heimat in den Schtetls in Osteuropa.

  • Kristall86

    aus an der Nordsee

    5/5

    09.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Klappentext: „Das Leben…

    Klappentext: „Das Leben beschert dem Tora-Lehrer Mendel Singer in seinem Schtetl harte Schicksalsschläge. Auch nachdem er mit seiner Familie nach New York emigriert ist, begleiten ihn unerträgliches Leid und Verlust. Mendel verliert jede Hoffnung und seinen Glauben an Gott. Nur ein Wunder kann ihm noch helfen….“ Autor Joseph Roth hat diese Geschichte im Jahr 1930 veröffentlicht und sie beweist auch heute noch, wie aktuell und treffend sie ist, auch noch nach über 90 Jahren. Hauptprotagonist Mendel Singer hat seinen festen Glauben und ist mit Leib und Seele diesem verschrieben. Seine Arbeit als Tora-Lehrer ist Passion und Geschenk zugleich für ihn. Genau wie Hiob, eine biblische Person. Nur kann der Glaube einen vor allem schützen? Ist immer die schützende Hand über einem? Nein. Mendel erleidet hier schwere und tiefgreifende Schicksalsschläge und der Zweifel an seinen Glauben ist die Folge. Joseph Roth legte in diesen Roman sehr viele persönliche Gedanken und verarbeitete selber eine Menge Geschehnisse. Seine Figur wird zum Sinnbild für die große Frage aller Fragen: „Warum ich, obwohl ich dir doch immer treu gedient habe! Warum legst du mir diese Bürde auf, warum strafst du mich damit?“ Man muss nicht gläubig sein um diese Gedanken auch selbst zu denken aber hier geht es um das Judentum und ihre Gedanken dazu und die vernichtenden Folgen durch kriegerische Handlungen. Roth ist bei seiner Wortwahl immer treffend und stilsicher geblieben. Er hat nicht um den heißen Brei geredet, sondern alles punktgenau fallen gelassen. Dem Leser begegnet hier eine klassische und so zeitlose Geschichte voller Kraft und Sinnsuche, ohne dabei wertend zu sein. Oder doch? Seine Geschichte rund um Mendel und seine Heimat in den Schtetls in Osteuropa.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

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    5/5

    05.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Dokumentation jüdischen Alltags!

    Ein lieber, älterer Stammkunde, hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Vielen Dank! Ich mag es sehr!
  • Zum Bewerterprofil von K. Thuma

    K. Thuma

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.10.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bleibendes Denkmal

    Joseph Roth hat mit diesem Werk ein Denkmal gesetzt für die Juden Osteuropas. In der Geschichte des Thora-Lehrers Mendel Singer spiegelt sich das Fühlen und Denken, ebenso die extreme Armut dieses Volkes. Mit dem hereinbrechenden Weltkrieg kommen die Schicksalsschläge. Die mitfühlende, am Seelenleben der Personen zutiefst teilnehmende Schreibweise des Autors macht diese Erzählung äußerst berührend. Die Bücher von Joseph Roth sind doch immer wieder lesenswert!

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