Produktbild: Macbeth

Macbeth Zweisprachige Ausgabe

1

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.1998

Herausgeber

Frank Günther

Verlag

dtv

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/1,7 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

14. Auflage

Übersetzt von

Frank Günther

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-423-12484-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.1998

Herausgeber

Frank Günther

Verlag

dtv

Seitenzahl

280

Maße (L/B/H)

19,2/12,1/1,7 cm

Gewicht

238 g

Farbe

Anthrazit / Cool Grey

Auflage

14. Auflage

Übersetzt von

Frank Günther

Sprache

Deutsch, Englisch

ISBN

978-3-423-12484-3

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    03.08.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Die vor 1611 entstandene…

    Die vor 1611 entstandene Tragödie „Macbeth“ von William Shakespeare geht zurück auf historische Ereignisse im Schottland des 11. Jahrhunderts. Sie beginnt mit der berühmten Hexen-Szene: Die beiden Heerführer Macbeth und Banquo begegnen nach einer siegreichen Schlacht drei Hexen, die Macbeth als den künftigen schottischen König begrüßen. Seinen Freund Banquo weissagen die Hexen allerdings, dass seine Nachkommen einmal den schottischen Thron erben werden. Die Prophezeiung lässt Macbeth und seiner ehrgeizigen, ja skrupellosen Frau keine Ruhe. Um aber König von Schottland zu werden, muss Macbeth den jetzigen König Duncan beseitigen. Als dieser in seinem Haus weilt, tötet Macbeth, angestachelt von seiner Frau, den schlafenden König und lenkt den Verdacht auf die Wächter. Duncans Söhne Malcolm und Donalbain fliehen ins Ausland und damit hat sich die erste Weissagung der Hexen bewahrheitet: Macbeth ist schottischer König. Einzig Macduff, sein Gegenspieler, wittert Verdacht und flieht nach England. Macbeth wird jedoch vom Grauen vor der eigenen Missetat erfasst und dann bleibt da ja noch die zweite Wahrsagung der Hexen. Also beauftragt er gedungene Mörder, den rechtschaffenen Banquo und dessen Sohn Fleance zu töten. Während Banquo ermordet wird, kann Fleance jedoch entkommen. Bei einem Bankett, das Macbeth für die schottischen Adligen gibt, erscheint ihm Banquos Geist, was ihm große Angst einflößt. Doch er beschließt mit seiner Frau, den vor-gezeichneten Weg der Gewalt weiterzugehen. So lässt er Macduffs Frau und Kinder ermorden. Noch einmal befragt Macbeth die Hexen, die ihm scheinbare Sicherheit verheißen: Kein vom Weibe Geborener könnte ihm schaden und solange der Wald von Birnam nicht gegen ihn zu Felde zieht, sei er unbesiegbar. Der Widerstand gegen den Tyrannen formiert sich allerdings und eine große Schlacht steht bevor. Lady Macbeth verfällt dem Wahnsinn und die letzten Verheißungen der Hexen erweisen sich als trügerisch, denn die Feinde haben sich mit Zweigen und Laubwerk getarnt und Macduff, der durch Kaiserschnitt aus dem Mutterleib geholt wurde, tötet schließlich Macbeth. Malcolm wird König von Schottland und verspricht die Wiederherstellung der rechten Ordnung. „Macbeth“ ist Shakespeares kürzeste und zugleich dunkelste Tragödie. Bereits Friedrich Schiller hatte dieses „Königsmörder“-Drama übersetzt, doch die erste gültige Übersetzung ins Deutsche stammt von Dorothea Tieck (1833). Nun hat der profunde Shakespeare-Kenner Frank Günther eine zeitgemäße Übersetzung geschaffen, die vor allem der Originaltreue verpflichtet ist. In der Rubrik „Aus der Übersetzerwerkstatt“ des umfangreichen Anhangs geht Günther näher auf die Thematik „Hexen-Fluch-Magie-Sprach-Zauber-Kessel“ ein und bekennt selbstkritisch, dass jede neue Übersetzung nichts ist als nur ein Text „aus Tölpelmund“ (Macbeth V,5). Neben zahlreichen Anmerkungen zum Text, Literaturhinweisen sowie einer Auswahl von „Macbeth in der Musik und im Film“ wird der Anhang durch das Essay „Macbeth - das Exemplarische und das Besondere“ von Ulrich Suerbaum komplettiert. Der Literaturwissenschaftler beleuchtet darin aber nicht nur die Eigenart des Stücks, sondern hinterfragt auch die historischen Fakten und die Handlung des Stücks. Die zweisprachige dtv-Ausgabe (engl./dt.) mit dem mehrteiligen Anhang ist eine umfassende und informationsreiche „Macbeth“-Ausgabe.

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