Produktbild: Aufzeichnungen aus dem Kellerloch
Band 8021

Aufzeichnungen aus dem Kellerloch Textausgabe mit Anmerkungen/Worterklärungen und Nachwort

3

5,20 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27204

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

14,7/9,5/1 cm

Gewicht

88 g

Farbe

Zitronengelb

Auflage

1. Auflage

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 8021

Übersetzt von

Swetlana Geier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-008021-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

27204

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.01.1986

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

164

Maße (L/B/H)

14,7/9,5/1 cm

Gewicht

88 g

Farbe

Zitronengelb

Auflage

1. Auflage

Reihe

Reclams Universal-Bibliothek 8021

Übersetzt von

Swetlana Geier

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-008021-4

Herstelleradresse

Reclam, Philipp, jun. Verlag GmbH
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
Deutschland
Email: info@reclam.de
Url: www.reclam.de
Telephone: +49 7156 1630
Fax: +49 7156 163131

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  • Zitronenblau

    5/5

    03.04.2008

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz große Klasse!

    Die Geschichte um den aus dem Kellerloch Aufzeichnenden ist nicht spannend wie ein Krimi, sonst hätten die Aufzeichnungen auch gleich in Romanform gehalten werden können. Darum geht es hier auch nicht. Es geht um Reflexion, Kritik, Selbstfindung durch Intertextualität, Dialog und Paradoxien. 2 mal 2 ist 4. Trifft dies auch für die Moral zu? Und wenn ja, wo sieht sich das Individuum, der Einzelne und sein angeblicher Wille? Teilweise ins Groteske verzerrt, möchte man über sein Verhalten lachen, wenn es um die "Kollegen" geht, oder die "ehrbare Dirne" (Sarte hat dies noch einmal aufgegriffen), obgleich es hier um einen ernsthaften Bezug geht: Gut und Böse und die alles beherrschende Vernunft! Wo sieht man sich selbst? Das Buch hat autobiographische Züge und beinhaltet die großen Themen der damaligen Zeit. Die Psychologie ist einwandfrei. Dostojewskij hat sich damit auf meinen Olymp der besten Autoren katapultiert. Auch sehr klar und einfach geschrieben. Den Ekel, den der Protagonist empfindet, erkannte ich vormals schon in Sartres "Der Ekel". Nietzsche selbst fand in D. einen Vetrauten. Ich selbst lese alle drei Autoren immer wieder gern, aber auch kritisch. Und dieses hier war einfach ganz große Klasse! Unbedingt lesen, sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    16.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Psychologischen Abgründe der Menschheit

    Noch nie habe ich so ein tiefgründiges, psychologisches und zutiefst zum nachdenken anregendes Buch über die menschliche Psyche gelesen. Dostojewski schafft es das menschliche Handeln auf realistische Art darzustellen und zeigt auf bemerkenswerte Weise wie ein Mensch durch seine sozialen Einflüsse wortwörtlich in den „Abgrund fallen kann“.

  • Bewertung

    4/5

    20.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Fjodor Dostojewski

    Das Buchcover hat mich beeinflusst, dieses Buch zu kaufen. Der Titel lies mich schlimmeres befürchten, beim durchlesen hat sich dies bestätigt. Ein ältere Mann, der sich über alles und jeden aufregt. Der eigentlich immer mit sich selbst hadert und an allem herumkrittelt und immer wieder nörgelt und mit sich und der Welt, wie sie früher einmal war, total unzufrieden war. Aber empfehlenswert und spannend zu lesen, die Auseinandersetzungen. Hat mich an meine Zeit als junger Erwachsener erinnert, in der ich auch mit sehr wenig auskommen musste.

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Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Peter Zielke

    Peter Zielke

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Minus mal Minus ist ja auch Plus...

    Ein schrecklicher Protagonist, eine nicht existierende Handlung und ein Schauplatz, von dem man sich einfach nur fernhalten möchte - dieses Buch konnte nur gut werden! Dostojewskij scheint hier all seine Abneigungen, seine Abscheu und seinen Frust hineingeworfen zu haben um daraus etwas Großes zu erschaffen. Eins ist sicher: niemand sonst hätte das alles so schreiben können wie Dostojewskij es konnte.
  • Zum Bewerterprofil von J. Wagner

    J. Wagner

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aufzeichnungen aus dem Kellerloch

    Mal wieder ein großartiges Werk von Dostojewski. So kurz, und doch steckt so viel drin. Stilistisch unterscheiden sich die beiden Teile grundlegend: Der erste Teil ist eher essayistisch angelegt, wohingegen der zweite Teil erzählerisch ist. Der namenlose Protagonist ist geprägt von Widersprüchen: Er sehnt sich nach Anerkennung von einer Gesellschaft, die er eigentlich ablehnt und hasst. Er sagt das Eine, handelt aber ganz anders. Einige Gedanken sind eher sprunghaft, doch als Leser kann man ganz gut die Zwiespältigkeit, die ihn plagt, verfolgen. Das Buch weist Parallelen zu "Schuld und Sühne" auf, wobei in dem Roman ein auktorialer Erzähler die psychologische Tiefe mit erzeugt und kommentiert, wohingegen bei den "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" ein Ich-Erzähler berichtet, wodurch unsere Sicht eher beschränkt ist, und man sich ggf. Dinge selbst erklären muss. Auch interessant finde ich, dass er im ersten Teil mehrfach betont, für sich selbst zu schreiben und dass niemand seine Notizen lesen wird, aber dennoch immer wieder ein Publikum mit "meine Herren" anspricht. Kurz gesagt: Sehr lesenswert und auch zu empfehlen, wenn man Bücher wie "No longer human" und "Der Steppenwolf" bereits kennt oder noch lesen möchte.
  • Zum Bewerterprofil von Michael Hermanns

    Michael Hermanns

    Mayersche Aachen

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Dostojewskij zum Einstieg

    Abhängig vom Urteil anderer, unfähig zu Selbstachtung und Liebe, bleibt dem Helden nur der Ausweg in Selbsthass und Isolation; eben das Kellerloch. Der einzige Ausweg, wie immer bei Dostojewskij, wäre der Mut zu lieben, doch dazu fehlt die Kraft. Und das alles auf nur 140 Seiten! Wer vor den großen Werken des Autors vielleicht noch zurück schreckt, findet hier den perfekten Einstieg.
  • Zum Bewerterprofil von Florian Rudewig

    Florian Rudewig

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    5/5

    10.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine selbstironische und verzweifelte...

    Eine selbstironische und verzweifelte Gesellschaftskritik. Dostojewskij nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht Vieles aus, was auch und besonders heute nachdenklich stimmt. Hellsichtig und psychologisch fundiert dringt er vor in die Tiefen eines ganzen Volks. Bestechend!

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