Produktbild: Vincent
Band 23647

Vincent

Aus der Reihe detebe
21

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21825

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2007

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

11,4/17,6/2,8 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

15

Originaltitel

Torture the Artist

Übersetzt von

Hans M. Herzog + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23647-7

Beschreibung

Rezension

»Joey Goebel erweist sich als erstaunlich waghalsiger und dabei stilsicherer, konstruktionsstarker und ideenreicher Schriftsteller. Solange sich junge Erzähler finden wie Joey Goebel, ist uns um die Zukunft nicht bange.«
»Joey Goebel ist einer der besten und lesenswertesten Autoren der Gegenwart. Wie sehr beneide ich alle, die seine Bücher noch nicht kennen und zum ersten Mal lesen dürfen.«
»Joey Goebel wird als literarische Entdeckung vom Schlag eines John Irving oder T.C. Boyle gehandelt.«

Produktdetails

Verkaufsrang

21825

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.03.2007

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

11,4/17,6/2,8 cm

Gewicht

330 g

Farbe

Elfenbein / Schwarz

Auflage

15

Originaltitel

Torture the Artist

Übersetzt von

  • Hans M. Herzog
  • Michael Jendis

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23647-7

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    10.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Mein absolutes Lieblingsbuch

    "Vincent" läuft fast schon über vor klugen Botschaften, originellen Ideen und grenzgenialen Stilmitteln. Joey Goebel nimmt das Thema kommerzielle Kunst in die Hand, stellt es ein paar Mal auf den Kopf, übergießt es mit Benzin und liefert bei der Explosion direkt den Gegenvorschlag. Das Buch beginnt dermaßen eindringlich und einfühlsam, verbittert und frustriert dann langsam auf dem Weg und endet später in einem tarantino-esken Action-Thriller. Oder so. Ach - und nebenbei verändert es deinen Blick auf ungefähr alles. Viel Spaß beim Weglegen!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Medienmogul beschließt die Unterhaltungsindustrie zu revolutionieren, indem er eine „New Renaissance“ genannte Akademie zur Förderung junger, vielversprechender Talente gründet. Diesen begabten „Auserwählten“ wird ein Manager an die Seite gestellt. Im Fall des Protagonisten ist dies Harlan, der dafür sorgt, dass der ihm anvertraute Vincent nie glücklich sein wird. Denn: wahre, große Kunst entsteht nur durch Leiden! Und Vincent entwickelt sich hervorragend und schafft einzigartige Kunst. Doch wie weit wird man gehen, um ihn im permanenten Leid und Unglück zu halten? Klingt schrecklich? Ist es auch! Und lässt einem beim Lesen mitleiden.

  • Bewertung

    5/5

    18.10.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Skurril, bissig, tragisch! Wer...

    Skurril, bissig, tragisch! Wer steckt hinter all den berühmten Popsongs und Filmen? Kein anderer als Vicent, ein Künstler, tief unglücklich, aber genial! Ein großartiges Buch!

  • Bewertung

    5/5

    16.03.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Von einem, der auszog, Leben in...

    Von einem, der auszog, Leben in Kunst zu übertragen. "Vincent" zu lesen war eine Entdeckung. Goebel erzählt, was kreativ macht. Leid etwa? Musik vielleicht? Lesen!

  • Bewertung

    5/5

    10.07.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Eine geniale Persiflage auf die Mediengesellschaft

    In einem meiner Lieblingsbücher geht es um einen alten todkranken Mann namens Foster Lipowitz. Er hat ein Medienimperium geschaffen, den Markt mit sinnfreien Popsongs, scheiß Filmen und schwachsinnigen, zynischen Fernsehserien überschwemmt und damit ein Vermögen verdient. Er bereut, was er der Kultur angetan hat, und will am Ende seines Lebens etwas Gutes tun. Dann hat er den verherrenden Plan eine Schule zugründen, auf der hochbegabte Kinder zu echten Künstlern erzogen werden sollen. Und da er weiß, dass Kunst von Kummer kommt, sorgt er dafür, dass seine Schüler nie zu wenig davon erfahren auf der "new renaissance" Academy. Dafür sorgen sogenannte Manager oder Beschützer, die permanent damit beschäftigt sind, den Schülern Leid zuzufügen, damit ihr künstlerisches Talent angeregt wird. Eines ihrer wichtigsten Opfer ist Vincent Spinetti, der talentierteste Schüler von Allen, das Genie erfüllt alle Erwartungen. Je tiefer Vincent in Trauer versinkt, desto höher ist sein Werk. Doch wie es Vincent dabei geht, kann man sich nicht vorstellen, wenn man dieses wundervolle Buch nicht gelesen hat. Darum kann ich nur jeden im Alter zwischen 15 und 100 empfehlen es zu lesen. Wirklich. Lesen Sie es!!!!

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Bewertungen (21)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Ellen Luisa Morollo

    Ellen Luisa Morollo

    Thalia Sulzbach – Main-Taunus-Zentrum

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Was braucht es, um ein wahrer Künstler zu sein?

    Ein Kommentar über die Entertainment Branche und das Bildnis des "gequälten Künstlers". Gefühlvoll und brutal zugleich bietet Joey Goebel dem Leser ordentlich Stoff zum Nachdenken über die Lage der Kunst und des Konsums.
  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach nur eine Klasse für sich!

    Dieses Buch hat mich absolut positiv überrascht. Es ist spannend, unterhaltsam, traurig, witzig und eine bitterböse Abrechnung mit der oberflächlichen Unterhaltungsbranche. (Auch wenn diese Geschichte schon ein paar Jahre alt ist, ist sie erschreckend aktuell!) Joey Goebel schreibt unsagbar gut und unglaublich vielseitig. Dieser Roman setzt sich zusammen aus Roman, Briefen, Schriftproben, Mails, Kurzgeschichten ... alles in die eigentliche Handlung eingebettet. Die Figuren sind so vielschichtig angelegt, dass sie wirklich lebendig wirken. Wie im echten Leben wechselt der Leser im Laufe der Geschichte mehrmals die Seiten und Sympathien. Das Setting ist sehr plastisch und ebenfalls sehr abwechslungsreich. Jetzt in einer Zeit, wo Reisen schwer nöglich ist, kann man hier viele verschiedene Orte mit diesem Buch auf dem Sofa erleben. Ich hatte mit der Lektüre jedenfalls einige mitreißende Lesestunden und kann das Buch nur wärmstens weiterempfehlen!
  • Zum Bewerterprofil von Thomas Brock

    Thomas Brock

    Thalia Lübeck – LUV

    Buchhändler*in

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    5/5

    14.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Einer meiner lieblingsromane!...

    Einer meiner lieblingsromane! Wie entsteht wahre Kunst und wie viel Leid kann ein Mensch ertragen
  • Zum Bewerterprofil von Kai Reinhard

    Kai Reinhard

    Thalia Zweibrücken

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eine großartige Parodie unserer...

    Eine großartige Parodie unserer Medienlandschaft! Popliteratur vereint mit tollem literarischem Anspruch und Medienkritik. Joey Goebel hat hier etwas Einzigartiges geschaffen, wo das Leiden der Künstler als Inspiration gilt.
  • Zum Bewerterprofil von Henrike Irmscher

    Henrike Irmscher

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Satire und Poesie

    Muss ein Künstler leiden, um großartiges erschaffen zu können? Dieser Frage widmet sich Goebels zynischer Roman. Der Job des Protagonisten ist es, alles, was seinen Klienten Vincent glücklich machen könnte (vorzugsweise die Beziehungen zu verschiedenen Frauen) im Keim zu ersticken, damit aus der 'Großen Traurigkeit' (im Volksmund auch Depression genannt), die diesen daraufhin befällt „Großartiges“ entsteht: Erfolgreiche Musikalben, Fernsehserien und Hollywood Blockbuster. „New Renaissance“ nennt sich dieses wahnsinnige Projekt, angeleitet von Foster Lipowitz, dem Boss des absatzträchtigsten Medienkonzerns der Welt. Es passt ihm schlichtweg nicht, wie unfassbar verblödet und stumpf das amerikanische Fernsehen ist, und dass sich R&B nicht mehr von Pop- und Countrymusik unterscheiden lässt. Und das, obwohl sein Unternehmen höchstselbst für den Großteil des Mülls verantwortlich ist, der über den Bildschirm des Durchnittsamerikaners flimmert und durch dessen Stereoanlage dröhnt. Und weil ebendieser niemals in der Lage sein wird, die wirklich guten Künstler zu finden (die ja tatsächlich existieren), muss man die Kunst eben zu ihm bringen, damit sich die Waagschale der Mainstream-Unterhaltung eher zur Kunst als zum Kommerz hin neigt. Also gründet Lipowitz eine Akademie, um quasi Kunst heranzuzüchten, und Vincent ist als Außenseiter und komischer Kauz die perfekte Wahl für den Posten „leidender Künstler“, denn je mehr Schlechtes im widerfährt, umso originellere Sachen bringt er zu Papier... aber um welchen Preis? Joey Goebel balanciert in diesem Roman immer zwischen Tiefgründigkeit und Trivialität, zwischen Komik und Tragik. Die ganze Idee des Romans ist unfassbar unmoralisch und es macht höllisch Spaß, ihn zu lesen. Schon allein der erste Satz zwingt einen förmlich zum Weiterlesen: „Tut mir leid, dass Du es ausgerechnet von mir erfährst, aber du wirst nie glücklich sein.“ Originell und trotz all des schwarzen Humors hat mich das Buch irgendwie gerührt und nachdenklich zurückgelassen. Unbedingt lesen!

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