Ein Mann und ein Kind schleppen sich durch ein verbranntes Amerika. Nichts bewegt sich in der zerstörten Landschaft, nur die Asche im Wind. Es ist eiskalt, der Schnee schimmert grau. Sie haben kaum etwas bei sich: ihre Kleider am Leib, einen Einkaufswagen mit der nötigsten Habe und einen Revolver mit zwei Schuss Munition. Ihr Ziel ist die Küste, obwohl sie nicht wissen, was sie dort erwartet. Die Geschichte der beiden ist eine düstere Parabel auf das Leben, und sie erzählt von der herzzerreißenden Liebe eines Vaters zu seinem Sohn.
Dies ist ein tolles Buch was ich sehr genossen habe zu lesen, trotz seiner melancholischen Phasen. Es hat mich zum teils zum Nachdenken gebracht und tief berührt.
Bewertung am 02.09.2017
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
"Die Straße" ist eine Dystopie der besonderen Art. Erschreckend und beängstigend zeigt sie uns ein Bild der Verwüstung und der Hoffnungslosigkeit. Ein Buch, das Sie verändert.
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"Der Junge hatte ein paar Buntstifte gefunden und seinen Mundschutz mit Fangzähnen versehen, ...
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
...und er trottete, ohne zu klagen, dahin."
Ein Mann und sein Sohn schleppen sich durch eine verbrannte Welt. Alles ist mit Asche bedeckt, ihr weniges Hab und Gut befindet sich in einem Einkaufswagen, den die beiden vor sich herschieben. Doch in einer Welt, in der nichts geblieben ist, ist alles begehrte Ware, selbst die wenigen Sachen, die die beiden noch am Leib tragen und kaum ein Mensch der überlebt hat, hat dies getan, ohne anderen zu schaden. Sie müssen aufpassen, auf das wenige, was ihnen geblieben ist und vor allem auf sich. In ihrem Besitz befindet sich ein Revolver mit zwei Schuss Munition, der ihnen zumindest etwas Schutz bietet. Ihr Ziel ist die Küste, auch wenn beide nicht wissen, was sie dort erwartet…
Zu allererst muss ich mir selbst eine Frage stellen und entschuldigen Sie bitte meine Ausdrucksweise, aber warum zur Hölle habe ich dieses absolut geniale Meisterwerk von einem Buch erst jetzt gelesen? Die deutschsprachige Übersetzung des 2006 erschienenen Romans aus der Feder von Cormac McCarthy erschien 2007 und ist somit 13 Jahre lang von mir sträflich vernachlässigt worden und ganz im Sinne dieses Buches kann ich nur sagen: Asche auf mein Haupt!
So düster, reduziert und beklemmend habe ich noch nie vom Ende der Welt gelesen. Direkt von der ersten Seite an, hat man als Leser den Geschmack von Asche im Mund und befindet sich mittendrin in der postapokalyptischen Welt. Aber auch direkt mit der ersten Seite wird man ein Teil der Liebe vom Vater zum Sohn, für den er alles opfern würde. So reduziert die Sprache auch ist, so knapp wie die Dialoge auch geführt werden, die Worte finden ihren Weg tief ins Gehirn des Lesers und brüten dort so viel mehr aus. Das ist wirklich genial!
In einer Welt in der ein Menschenleben nur so viel zählt wie die Anziehsachen an seinem Leib und das Fleisch an seinen Knochen, halten Vater und Sohn an ihrem Ideal fest, gut zu sein und auch gut zu bleiben. Selbst wenn Mitleid hier nur an der ein oder anderen Stelle mal ganz kurz groß geschrieben wird und es hier auch eher der Sohn ist, der dies zeigt, zählen die beiden doch absolut zu den Guten. Für den Vater steht nur der Sohn an allererster Stelle und der Rest der Welt kommt irgendwo ganz weit hinten. Außerdem hat der Vater bereits gesehen, zu was die Menschen fähig sind und ist verständlicherweise extrem vorsichtig. Die beiden sind jedoch nicht zum Kannibalismus übergegangen und haben für Nahrung oder andere Dinge auch noch nie jemanden getötet. Im Gegensatz zu vielen anderen…
Ich habe es zwar bereits geschrieben, aber es macht mir in diesem Fall gar nichts aus, es zu wiederholen: „Die Straße“ ist ein Meisterwerk und das Ende der Welt geht in dieser Form verdammt tief unter die Haut. Ich habe die knapp 250 Seiten mitgelitten, mitgefiebert und hatte fast das Gefühl, ich wäre ebenfalls auf dieser Straße unterwegs. Die postapokalyptische Welt und der Mensch selbst, werden hier auf’s Mindeste reduziert und McCarthy schafft es dennoch, den Zerfall der Menschheit in all seinen Facetten und in all seinem Grauen darzustellen. Eine absolute Empfehlung!
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Wie soll man dieses kleine Buch beschreiben? Ein literarischer Keulenschlag, ein poetischer Orkan. Noch nie hat mich ein Buch so tief berührt und beeindruckt. Mit einer minimalistischen, fast poetischen Sprache isoliert McCarthy mit chirurgischer Präzision die Liebe eines Vaters zu seinem Sohn.
Unbedingt lesen!
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