• Produktbild: Die Herrlichkeit des Lebens
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Die Herrlichkeit des Lebens Roman | Seit 14. März 2024 im Kino

15

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2011

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/2,7 cm

Gewicht

363 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

14. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04326-6

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Kumpfmüller gelingt es [....], unterschiedliche Perspektiven des Paares mit grosser Trennschärfe nachzuzeichnen und sie zugleich mehr und mehr in einer gemeinsamen inneren Geschichte aufgehen zu lassen.« ("NZZ")
»Die Sprache des Romans ist unprätentiös, klar und einfühlsam, ohne Pathos, ohne Ausschläge, mit einem guten Gefühl für Rhythmus.« ("Augsburger Allgemeine")
»[...] ein faszinierendes Porträt dieser bedingungslosen Liebenden [...]« ("Tages-Anzeiger, Schweiz")
» [...] ein bewegend schöner, leiser Roman [...]«
»Es ist eine unglaublich zarte, schöne, poetische Liebesgeschichte am Ende eines Lebens.« ("FAS")
»Mit Die Erziehung des Mannes ist ihm wieder ein Meisterwerk gelungen, sprachlich spouverän, formal perfekt und von überwältigender Lebensdichte.« ("nachrichten.at")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2011

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,1/13,6/2,7 cm

Gewicht

363 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

14. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04326-6

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    20.08.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr empfehlenswert

    Man kann diesen Roman eigentlich nicht mit Worten beschreiben. Er hat mich zutieftst berührt und von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Briefe und Tagebücher von Franz Kafka werden behutsam in die Geschichte eingebracht und es ist ein wunderbarer Liebesroman entstanden.

  • Odilie Pressberger

    aus Regensburg (Donau EKZ)

    5/5

    16.12.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kumpfmüller, Die Herrlichkeit des Lebens

    Das ist ein ganz ruhiger, leise erzählter Roman über die letzten Lebensmonate von Franz Kafka. Besonders wohltuend fand ich die lineare Form der Geschichte! Im Sommer 1923 lernt Kafka an der Ostsee die junge Köchin Dora Diamant kennen. Mit ihr zieht er im Herbst in Berlin zusammen. Zum ersten Mal in seinem vierzigjährigen Leben läßt er eine Frau im Alltag auf diese Weise an sich heran. Im nächsten Frühjahr (1924) wird Kafka in verschiedene Sanatorien und Kliniken gebracht. Dora ist immer an seiner Seite. Ihn pflegend, für ihn kochend. Ich denke beim Lesen: was hatte er für ein sanftes, umsorgtes Ende! Er stirbt im Juni 1924. Ein interessanter Roman für Alle, die Kafka kennen. Die, die nichts von ihm wissen, finden hier eine bewegende Liebesgeschichte. Ich bin froh, daß Kumpfmüller Dora Diamant den Platz in der Literatur einräumt, den sie verdient hat!

  • Bewertung

    5/5

    12.10.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Michael Kumpfmüller, Die Herrlichkeit des Lebens

    Franz Kafka lernt während eines Ostseeaufenthaltes Dora Diamant kennen. Sie ist eine junge Frau, die ihren Lebensunterhalt als Köchin verdient. Sie ist liebevoll, lebensfroh und energisch - aber ist sie auch gebildet genug für einen Mann wie Franz Kafka? Er zieht mit ihr nach Berlin, seine Eltern sind entsetzt - aber für ihn beginnt sein glücklichstes Jahr.... Ich habe mir Franz Kafka nie als glücklichen Menschen vorstellen können, wäre auch nie auf die Idee gekommen mir sein Privatleben näher zu betrachten. Und dann lese ich dieses Buch und meine ganze Idee von Franz Kafka wird auf den Kopf gestellt. Durch diese wunderbare Frau, die Dora Diamant gewesen sein muß. Was für ein wunderschönes Buch - und hoffentlich war er so glücklich, wie der Autor uns glauben läßt.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    28.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    von kurzer Dauer - aber intensiv!

    Dora Diamant war für Franz Kafka tatsächlich ein Diamant - ihre Liebe zu ihm vorbehaltlos - bis zur Aufopferung - in ihr fand er einen Menschen, der ihn nahm, wie er war, dem er sich öffnen konnte. Kumpfmüller erzählt die Geschichte dieser besonderen Liebe - mitunter fast fiebrig und atemlos - denn viel Zeit bleibt den beiden nicht… konnten sie sich zunächst noch der Illusion hingeben, dass auch Wunder möglich wären, müssen sie immer mehr damit klar werden, dass alles auch ganz anders kommen kann. Berührend, wie Kafka Dora immer wieder auch frei gibt und loslässt, nicht will, dass sie sich wegen und für ihm ganz aus dem gewohnten Leben zurück zieht. - JedeR scheint ein Echo des Andern zu sein - und mit Dora könnte sich Franz nicht nur eine (gemeinsame) Zukunft vorstellen, sondern auch die Gründung einer Familie. Zufällig begegnete Dora ihm in Müritz, hält zunächst seine Schwester für seine Ehefrau… und verliert dann ihr ganzes Herz und Leben an ihn - nur ein Jahr ist den beiden vergönnt - mit viel Auf und Ab - und letztendlich nur noch ‘ab’. Die Zeiten sind schwierig, das Geld knapp - sie müssen mehr als einmal umziehen, weil sie sich die Wohnung nicht leisten können - Franz hat einen ‘Schreibstau’, will zwar und kann doch nichts zu Papier bringen, dann gelingt ihm wieder das eine oder andere - manches lässt er verbrennen. Es ist eine schöne Geschichte - feinfühlig und behutsam geschrieben und gibt damit Einblick in Kafka und sein Wesen. Ich hatte mich für den Roman entschieden, weil ich mir davon einen besseren Zugang zu seinen Erzählungen erhoffte. Den einen oder andern Hinweis hat es mir gegeben - auch wenn der Ausschnitt von einem Jahr - zudem noch sein letztes - sehr klein ist. Warum Kafka in dem Buch immer wieder ‘der Doktor’ genannt wird, hat sich mir nicht erschlossen, auch sonst war nicht immer alles klar, vor allem war da eine unerhörte Fülle an Personen und Örtlichkeiten, was etwas sehr Ruheloses und Unstetes an sich hatte. Aber Franz und Dora hatten auch keine Zeit zu verlieren!

  • Bewertung

    4/5

    21.08.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kafkas letztes Jahr

    Kafka lernt an der Ostküste , wo er zur Erholung weilt, die junge Köchin Dora kennen und lieben. Sie beschließen in Berin zusammenzuleben sehr zum Unmut seiner Eltern.Für die junge Dora wird dies eine Zeit der großen Entbehrungen, da sie sich ausschließlich um den immer kränklicheren Kafka kümmert.

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Bewertungen (15)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von S. Heß

    S. Heß

    Thalia Göttingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Kaleidoskop eines Lebensendes

    2024 jährt sich der Todestag Kafkas zum 100. Mal. "Die Herrlichkeit des Lebens" hat mich neugierig gemacht auf den letzten Lebensabschnitt in Kafkas Leben. Es ist ein ruhiges Buch und richtet den Blick auf Details und Alltagsbeschreibungen. Ebenso ist es sehr gefühlvoll und setzt sich mit den Zweifeln und der Zerissenheit Franz Kafkas auseinander. Es ist eine Liebesgeschichte über Dora Diamant und Franz Kafka und über jeden bewusst und aufmerksam gelebten Tag im Leben.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kafkas letztes Lebensjahr

    Zu Kafkas Werk finde ich bis heute keinen rechten Zugang. Diesen Roman über den Schriftsteller las ich vor mehr als einem Jahrzehnt dennoch sehr gerne. Kafka kommt darin kränkelnd, hadernd und lamentierend rüber, was wohl den Tatsachen entspricht, ihn aber nicht gerade sympathisch macht. Ich behielt „Die Herrlichkeit des Lebens“ trotzdessen in guter Erinnerung, Kumpfmüller erzählt bildhaft, teilt viel über die Liebesbeziehung Kafkas zu Dora Diamant mit. Jetzt noch einmal im Hörbuch entdeckt, gelesen von Christian Brückner, war das ein besonderes Erlebnis!
  • Zum Bewerterprofil von J. Wagner

    J. Wagner

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.03.2024

    Hörbuch-Download

    "Die Herrlichkeit des Lebens" - Jetzt auch im Kino.

    Ein Roman über Kafkas letztes Lebensjahr, geplagt von seiner Tuberkulose, aber bereichert durch Dora Diamant. Ich mochte die Beziehung zwischen Franz und Dora sehr gerne, auch wenn stets eine erdrückende Stimmung wegen des nahenden Tods herrscht. Natürlich werden viele Dinge fiktional sein, da kein Briefwechsel zwischen den beiden erhalten gelieben ist, aber trotzdem bewahrt der Autor eine gewisse Distanz zu dem Paar. Mir gefällt es, wie er Kafkas letztes Jahr darstellt, ihn nochmal von einer anderen Seite präsentiert und wie er das, was der Nachwelt unbekannt bleibt, selbst interpretiert. Nicht zu wissen, was jetzt wahr und was erfunden ist, lässt mich trotzdem etwas zwiegespalten zurück :)
  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.01.2013

    Buch (Taschenbuch)

    Kafkas letztes Jahr

    An der Ostsee trifft Kafka die Köchin Dora Diamant und eine zarte Liebesgeschichte beginnt. Sie wird die Frau an seiner Seite. Sie ist Geliebte, Psychologin und Krankenschwester gleichermaßen. Sie steht zu ihm alle Widerstände zum Trotz. Sie wohnten doch zusammen ohne verheiratet zu sein, und das zu damaligen Zeiten! Kumpfmüller zeigt einen Kafka wie ich ihn nicht vermutet habe, zärtlich und mit einer Portion Humor. Schöne, außergewöhnliche Liebesgeschichte die eine unbekannte Seite Kafkas zeigt und eine starke Frau porträtiert
  • Zum Bewerterprofil von Friederike Foerster

    Friederike Foerster

    Thalia Bonn Duisdorf

    Buchhändler*in

    5/5

    12.09.2011

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Die Herrlichkeit des Lebens“ - Michael Kumpfmüller

    1923 Der letzte Sommer im Leben Franz Kafkas. Zusammen mit seiner Schwester Ottla verbringt der wegen Tuberkulose bereits pensionierte Kafka einen Sommer im Ostseebad Müritz. Dort lernt er die 25 jährige Dora Diamant kennen. Bisherige Beziehungen Kafkas waren geprägt von jahrelanger postalischer Anbahnung und Zweifeln, ob und wie ein Zusammenleben umzusetzen sein könnten, und scheiterten an dieser Haltung. Der Roman beschreibt die dem Leben zugewandte humorvolle Seite Franz Kafkas, der mit Dora in Berlin in wilder Ehe zusammenlebt, sich mit seiner Hauswirtin darüber streitet und einem kleinen Mädchen, das seine Puppe im Park verlor, Briefe schreibt. Die Puppe hätte sich in Afrika verliebt und würde den Prinzen heiraten. Detailreich, unterhaltsam und oft überraschend zeichnet dieser Roman ein anderes Bild des Autors „der Verwandlung“. „Nur die Nächte mit Schreiben durchrasen, das will ich. Und daran zugrundegehn oder irrsinnig werden, das will ich auch...“.

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