• Produktbild: Ideen zu einer Reinen Phänomenologie und Phänomenologischen Philosophie
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Band 4

Ideen zu einer Reinen Phänomenologie und Phänomenologischen Philosophie Phänomenologische Untersuchungen zur Konstitution

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499,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2012

Abbildungen

XX, 426 S.

Verlag

Springer Netherland

Seitenzahl

426

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/2,5 cm

Gewicht

680 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1991

Sprache

Deutsch

ISBN

978-94-010-5345-7

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

04.10.2012

Abbildungen

XX, 426 S.

Verlag

Springer Netherland

Seitenzahl

426

Maße (L/B/H)

23,5/15,5/2,5 cm

Gewicht

680 g

Auflage

Softcover reprint of the original 1st ed. 1991

Sprache

Deutsch

ISBN

978-94-010-5345-7

Herstelleradresse

Springer-Verlag KG
Sachsenplatz 4-6
1201 Wien
AT

Email: ProductSafety@springernature.com

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    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das Bewusstsein erforscht das Bewusstsein

    Während sie diese Rezension lesen, haben sie Bewusstsein vom Lesen der Rezension, aber ein Bewusstsein ihres Ich haben sie dabei nicht. In diesem Modus, dem präreflexives cogito, wie es Sartre in " die Transzendenz des Ego " formulierte, befinden wir uns in einem unreflektierten Zustand, in dem wir selbstvergessen, intentional auf ein Objekt bezogen sind und uns selber gar nicht wahrnehmen. Wenn jedoch dieser Zustand sich selber bewusst werden soll, wendet sich die Blickrichtung auf das eigene, reine Ich, dass den vorangehenden fundamentalen Boden aller Transzendenz darstellt. Genau diese Entdeckung, des Transzendenz konstituierenden Fundamentes, stellt die große Entdeckung Edmund Husserls dar, dem es damit gelungen war, das Tor zum Bewusstsein zu öffnen. Doch zunächst " zu den Sachen " wie es Husserl gerne sagte, der damit die Devise zu einer neuen philosophischen Strömung lieferte, welche sich Phänomenologie nannte. Es war der Versuch einer Wiederherstellung der Philosophie nach strenger Wissenschaftlichkeit, um die Sachen wieder vorurteilsfrei und unabhängig der weltanschaulichen Konstruktionen zu erkennen und der Wissenschaft damit wieder ein festes Fundament zu liefern. Das von Franz Brentano geprägte Konzept der Intentionalität, stellt dabei ein wichtiges Element dar, demzufolge wir die Wirklichkeit nicht wie Nahrung aufnehmen, sondern sie uns durch einen Bezug zu ihr in Erfahrung bringen. Husserl zufolge nehmen wir die Welt meistens durch die natürliche vorphilosophische Einstellung wahr, in der wir geradehin im Umgang mit den sich uns umgebenden Gegenständen leben. In seinen " Ideen " demonstriert er uns nun eine Möglichkeit, wie der Phänomenologe durch eine Haltung, die er als " Epoché " bezeichnet, zu den Phänomenen gelangt. Es gilt alles im Hinblick auf eine Sache Geltende, einzuklammern und außer Acht zu lassen, so das in einem weiteren Schritt, die auszuschaltende Sache, der noematische Gegenstand, gegenüber dem sinngebenden Bewusstseinsakt ( Noesis ) erkennbar wird. So sei bei der Wahrnehmung eines Baumes, das " Baumwahrgenommene ", das Noema und der sich auf den Baum beziehende Bewusstseinsakt, die Noesis. Durch die Epochè, haben wir uns aus der Welt in uns zurückgezogen, die Thesen außer Aktion gesetzt und können nun unseren Blick auf das übrig gebliebene phänomenologische Residuum richten, dass alle weltlichen Transzendenzen aus sich heraus konstituiert. Das transzendentale Ich erfassen wir in der Reflexion, es konstituiert das personale ich, welches beispielsweise gerade mit dem Lesen der Rezension beschäftigt ist. Während das personale ich als Einheit erscheint, ein Tisch z.b. erscheint als Tisch, offenbart sich das reine Bewusstsein, als der anonyme Arbeiter im Bewusstsein, eine Art unwandelbarer Substanz, die der Transzendenz zu Grunde liegt. Das personale Ich hingegen, konstituiert sich immer wieder neu, ständig entstehen und vergehen Denkakte im Fluss der Erlebnisse. Mit seinem transzendentalen Ich, hat Husserl allerdings eine starke idealistische Richtung eingeschlagen, welche die Welt ihrer " Weltlichkeit " beraubt und sie stattdessen im Kopf abspielen lässt. Sartre und Heidegger, die die Tradition der Phänomenologie fortführten, versuchten daher Husserls Ideen wieder in die Welt und ihre Lebenszusammenhänge zu projizieren. Durch seine eingeführten Begriffsterminologien Noema und Noesis, wollte Husserls zeigen, dass zwischen dem " An-Sich " der Gegenstände und ihrem subjektiven Erscheinen, ein unaufhebbares Wechselverhältnis, eine Korrelation besteht. Diese beiden Seiten sind unablösbar voneinander, so das die Gegebenheit des Gegenstandes, das Noeama, immer mit den zugehörigen Mannigfaltigkeiten der Bewusstseinsvollzüge (erfahren, erleben, erkennen ) korrespondiert und es daher nicht möglich ist, unabhängig dieser Mannigfaltigkeit vorbei, auf den bloßen Gegenstand zu blicken. Endmund Husserl erreichte mit seiner Phänomenologie nie die Popularität, welche ihm eigentlich angemessen wäre. Da gab es Sartre mit seinem Existentialismus und Heidegger mit seinem großen Werk " Sein und Zeit ". Zudem litt er aufgrund seiner jüdischen Herkunft sehr unter dem Nationalsozialismus, so dass man ihm 1936 die Lehrbefugnis entzog und er seine gesamten Aufzeichnungen, knapp 40.000 Seiten, abenteuerlich in Sicherheit bringen musste. Wer sich mit diesem Werk auseinandersetzt, wird eine neue Perspektive auf sein Leben erhalten und die Dinge mit einem anderen Auge betrachten, er wird eine Verbindung zwischen dem Bewusstsein und der Welt erfahren, die ihm so wahrscheinlich nie bewusst geworden wäre. Insgesamt ein lohnendes aber auch mühseliges Werk

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  • Erster Abschnitt Die Konstitution der Materiellen Natur.- Erstes Kapitel Die Idee der Natur Überhaupt.- Zweites Kapital Die ontischen Sinnfsschicllen des anschaulichen Dinges als Solchen.- Drittes Kapitel Die Aistheta in Bezug auf den aisthetischen Leib.- Zweiter Abschnitt Die Konstitution Der Animalischen Natur.- Erstes Kapitel Das reine Ich.- Zweites Kapitel Die seelische Realität.- Drittes Kapitel Die Konstitution der seelischen Realität durch den Leib.- Viertes Kapitel Die Konstitution der seelischen Realität in der Einfühlung.- Dritter Abschnitt.- Die Konstitution Der Geistigen Welt.- Erstes Kapitel Gegensatz zwischen der naturalistischen und personalistischen Welt.- Zweites Kapitel Die Motivation als Grundgesetz der Geistigen Welt.- Drittes Kapitel Der ontologische Vorrang der geistigen Welt gegenüber der naturalistischen.- BEILAGEN Beilage I. Versuch einer schrittweisen Beschreibung der Konstitution.- II. Das Ich als Pol und das Ich der Habitualitäten.- III. Die Lokalisation des Ohrenrauschens im Ohr.- „ IV. Entwurf einer Einleitung zur „Konstitution der geistigen Welt“.- „ V. Die Vorgegebenheiten des Geistes im Geistesleben.- „ VI. Inspectio sui („Ich tue“ und „Ich habe“).- „ VII. Das Ich und sein Gegenüber.- „ VIII. Zur Einheit von „Leib“ und „Geist“.- „ IX. Geistige Erzeugnisse.- X. Personales Ich und Umwelt (321) — Die Stufen der Konstitution der objektiven Wirklichkeit (324) — Reines Ich und persönliches Ich (325).- Beilage XI. Der induktiv-natural aufgefaßte Mensch und die freie Persönlichkeit.- „ XII. Ergänzungen zum dritten Abschnitt des zweiten Buches.- I.) Die Person — Der Geist Und Sein Seelischer Untergrund.- § 1. Unterscheidung von Ursinnlichkeit und intellectus agens.- § 2. Sinnlichkeit als derseelische Untergrund des Geistes.- Exkurs: Impression und Reproduktion.- § 3. Entwicklung des Ich. — Ichaktion und Ichaffektion.- II.) Subjektivität als Seele und als Geist in Naturwissenschaftlicher und in Geisteswissenschaftlicher Einstellung.- § 1. Die Realität der Seele und des Menschen.- § 2. Psychophysische Kausalität und dinglicher Kausalzusammenhang.- § 3. Möglichkeit der Einordnung der Seele in die Natur.- § 4. Der Mensch als geistiges Subjekt.- § 5. Die Einfühlung als geistige (nicht naturale) Beziehung zwischen Subjekten.- § 6. Geistiges Ich und psychologisches Ich. — Konstitution des Ich als Selbstapperzeption.- § 7. Die Subjekte in Natur- und Geistesbetrachtung.- § 8. Unterscheidung der psychologischen und psychophysischen Betrachtung.- § 9. Bewußtseinsstrom, Erlebnisse und intentionale Korrelate als Zusammenhänge des Seelenlebens.- § 10. Das Geistige in psychologischer Betrachtung und die Frage seiner „Erklärung“. — Zwei Begriffe von Natur.- §11. Die geisteswissenschaftliche Betrachtung setzt die Subjektivität absolut. — „Innere“ und „äußere“ Erfahrung.- §12. Die Natur in der geisteswissenschaftlichen Einstellung. — Geisteswissenschaftliche und phänomenologische Einstellung.- „ XIII. Die „personale Subjektivität“ als theoretisches Thema.- Beilage XIV. Geisteswissenschaftliche Einstellung — die Naturwissenschaft hineingestellt in die geisteswissenschaftliche Einstellung. — Bloße Natur als Umwelt (379) — Die verschiedenen Arten der anschaulichen Kausalität (380) — Abstrakt-wissenschaftliche Forschungen (382) — Naturwissenschaft innerhalb der Geisteswissenschaft (382) — Der Begriff der Objektivität (389) —.