• Produktbild: Ideen zu Einer Reinen Phänomenologie und Phänomenologischen Philosophie
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Band 3

Ideen zu Einer Reinen Phänomenologie und Phänomenologischen Philosophie Erstes Buch: Allgemeine Einführung in die Reine Phänomenologie, 2. Halbband: Ergänzende Texte (1912–1929)

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279,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.1977

Abbildungen

X, 232 S.

Verlag

Springer Netherland

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

24/16/1,4 cm

Gewicht

397 g

Auflage

1976

Sprache

Deutsch

ISBN

978-90-247-1914-3

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Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.02.1977

Abbildungen

X, 232 S.

Verlag

Springer Netherland

Seitenzahl

232

Maße (L/B/H)

24/16/1,4 cm

Gewicht

397 g

Auflage

1976

Sprache

Deutsch

ISBN

978-90-247-1914-3

Herstelleradresse

Springer-Verlag KG
Sachsenplatz 4-6
1201 Wien
AT

Email: ProductSafety@springernature.com

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    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Das Bewusstsein erforscht das Bewusstsein

    Während sie diese Rezension lesen, haben sie Bewusstsein vom Lesen der Rezension, aber ein Bewusstsein ihres Ich haben sie dabei nicht. In diesem Modus, dem präreflexives cogito, wie es Sartre in " die Transzendenz des Ego " formulierte, befinden wir uns in einem unreflektierten Zustand, in dem wir selbstvergessen, intentional auf ein Objekt bezogen sind und uns selber gar nicht wahrnehmen. Wenn jedoch dieser Zustand sich selber bewusst werden soll, wendet sich die Blickrichtung auf das eigene, reine Ich, dass den vorangehenden fundamentalen Boden aller Transzendenz darstellt. Genau diese Entdeckung, des Transzendenz konstituierenden Fundamentes, stellt die große Entdeckung Edmund Husserls dar, dem es damit gelungen war, das Tor zum Bewusstsein zu öffnen. Doch zunächst " zu den Sachen " wie es Husserl gerne sagte, der damit die Devise zu einer neuen philosophischen Strömung lieferte, welche sich Phänomenologie nannte. Es war der Versuch einer Wiederherstellung der Philosophie nach strenger Wissenschaftlichkeit, um die Sachen wieder vorurteilsfrei und unabhängig der weltanschaulichen Konstruktionen zu erkennen und der Wissenschaft damit wieder ein festes Fundament zu liefern. Das von Franz Brentano geprägte Konzept der Intentionalität, stellt dabei ein wichtiges Element dar, demzufolge wir die Wirklichkeit nicht wie Nahrung aufnehmen, sondern sie uns durch einen Bezug zu ihr in Erfahrung bringen. Husserl zufolge nehmen wir die Welt meistens durch die natürliche vorphilosophische Einstellung wahr, in der wir geradehin im Umgang mit den sich uns umgebenden Gegenständen leben. In seinen " Ideen " demonstriert er uns nun eine Möglichkeit, wie der Phänomenologe durch eine Haltung, die er als " Epoché " bezeichnet, zu den Phänomenen gelangt. Es gilt alles im Hinblick auf eine Sache Geltende, einzuklammern und außer Acht zu lassen, so das in einem weiteren Schritt, die auszuschaltende Sache, der noematische Gegenstand, gegenüber dem sinngebenden Bewusstseinsakt ( Noesis ) erkennbar wird. So sei bei der Wahrnehmung eines Baumes, das " Baumwahrgenommene ", das Noema und der sich auf den Baum beziehende Bewusstseinsakt, die Noesis. Durch die Epochè, haben wir uns aus der Welt in uns zurückgezogen, die Thesen außer Aktion gesetzt und können nun unseren Blick auf das übrig gebliebene phänomenologische Residuum richten, dass alle weltlichen Transzendenzen aus sich heraus konstituiert. Das transzendentale Ich erfassen wir in der Reflexion, es konstituiert das personale ich, welches beispielsweise gerade mit dem Lesen der Rezension beschäftigt ist. Während das personale ich als Einheit erscheint, ein Tisch z.b. erscheint als Tisch, offenbart sich das reine Bewusstsein, als der anonyme Arbeiter im Bewusstsein, eine Art unwandelbarer Substanz, die der Transzendenz zu Grunde liegt. Das personale Ich hingegen, konstituiert sich immer wieder neu, ständig entstehen und vergehen Denkakte im Fluss der Erlebnisse. Mit seinem transzendentalen Ich, hat Husserl allerdings eine starke idealistische Richtung eingeschlagen, welche die Welt ihrer " Weltlichkeit " beraubt und sie stattdessen im Kopf abspielen lässt. Sartre und Heidegger, die die Tradition der Phänomenologie fortführten, versuchten daher Husserls Ideen wieder in die Welt und ihre Lebenszusammenhänge zu projizieren. Durch seine eingeführten Begriffsterminologien Noema und Noesis, wollte Husserls zeigen, dass zwischen dem " An-Sich " der Gegenstände und ihrem subjektiven Erscheinen, ein unaufhebbares Wechselverhältnis, eine Korrelation besteht. Diese beiden Seiten sind unablösbar voneinander, so das die Gegebenheit des Gegenstandes, das Noeama, immer mit den zugehörigen Mannigfaltigkeiten der Bewusstseinsvollzüge (erfahren, erleben, erkennen ) korrespondiert und es daher nicht möglich ist, unabhängig dieser Mannigfaltigkeit vorbei, auf den bloßen Gegenstand zu blicken. Endmund Husserl erreichte mit seiner Phänomenologie nie die Popularität, welche ihm eigentlich angemessen wäre. Da gab es Sartre mit seinem Existentialismus und Heidegger mit seinem großen Werk " Sein und Zeit ". Zudem litt er aufgrund seiner jüdischen Herkunft sehr unter dem Nationalsozialismus, so dass man ihm 1936 die Lehrbefugnis entzog und er seine gesamten Aufzeichnungen, knapp 40.000 Seiten, abenteuerlich in Sicherheit bringen musste. Wer sich mit diesem Werk auseinandersetzt, wird eine neue Perspektive auf sein Leben erhalten und die Dinge mit einem anderen Auge betrachten, er wird eine Verbindung zwischen dem Bewusstsein und der Welt erfahren, die ihm so wahrscheinlich nie bewusst geworden wäre. Insgesamt ein lohnendes aber auch mühseliges Werk

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  • Des 2. Halbbands.- I. Randbemerkungen aus den Handexemplaren.- Vorbemerkung des Herausgebers.- Anhang: Husserls Randnotizen zum „Ausführlichen Sachregister“ von G. Walther.- II. Manuskripte Zur Niederschrift Der Idee I.- A. Tintenmanuskripte.- Beilage 1: Ergänzungen aus den ersten Ausarbeitungen (Mai 1912).- Beilage 2: Eidetik der Natur und Eidetik des Geistes (wohl Juni 1912).- Beilage 3: Aus einem Entwurf zu § 11 (um Juni 1912).- Beilage 4: Selbstverständigung über meinen Gang in den Ideen (wohl Juni 1912).- Beilage 5: Rationale Psychologie und Phänomenologie (um Juli 1912).- Beilage 6: Entwurf einer Einleitung zu den Ideen I (um Juli 1912).- Beilage 7: Aus einem Einleitungsentwurf (um Juli 1912).- Beilage 8: Unmittelbare Anschauung als letzter Rechtsgrund der Erkenntnis (um Juli 1912).- Beilage 9: Erfahrung und Erfahrungswissenschaft gegenüber Wesensforschung und Bewußtseinsforschung (um Juli 1912).- Beilage 10: Dogmatische und phänomenologische (kritische) Wissenschaft (um Juli 1912).- Beilage 11: Phansisch und ontisch; reell Enthaltenes, ideell Enthaltenes; Aktcharakter und Stoff (primärer Inhalt) (nach Mitte Juli 1912).- Beilage 12: Zur phänomenologischen Methode und Problematik (um Juli 1912).- Beilage 13: Disposition (nach Mitte Juli 1912).- Beilage 14: Disposition (28. August 1912).- B. Aus Dem bleistiftmanuskript.- Beilage 15: Altes Ende des Ersten Stückes über Eidetik (September 1912).- Beilage 16: Aus dem Manuskript zu Ideen I, §§ 56–58 (Ende September 1912).- Beilage 17: Eingeklammertes Urteil und Urteil über Eingeklammertes (September/Oktober 1912).- Beilage 18: Die Reduktion des Seinscharakters auf bloßen Inhalt (September/Oktober 1912).- Beilage 19: Einleitungsentwurf für das Schlußkapitel der Ideen I (Oktober 1912).- Beilage 20:Phänomenologie der Wahrnehmung und Phänomenologie der Denkoperationen (Oktober 1912).- C. Aus Den Druckvorlagen.- Beilage 21: Gliederungsentwurf für die Ideen I (Ende Januar 1913).- Beilage 22: Einleitungsentwurf für den IV. Abschnitt (Anfang Februar 1913).- Beilage 23: Erster Entwurf zur Anmerkung über Messer und Cohn (Februar/März 1913).- Beilage 24: Messer — Cohn. Zweiter Entwurf (Februar/März 1913).- III. Beiblätter aus den Handexemplaren.- Beilage 25: Indexblatt über Erfahrung (um 1913).- Beilage 26: Abschrift von S. 151 (um 1914).- Beilage 27: Zu Ideen, S. 22ff. (1918).- Beilage 28: Zu S. 23 (um 1913).- Beilage 29: Nähere Ausführung zu § 10, S. 21 unten (auch zu § 13, S. 26) (um 1913).- Beilage 30: Substrat und Wesen (1918).- Beilage 31: Zu Ideen, S. 24–25(1918).- Beilage 32: Zu § 11 (nach Mitte Dezember 1917).- Beilage 33: Einwand gegen das ganze 1. Kapitel des I. Abschnitts (bis S. 32) (um 1923).- Beilage 34: Beilage ad S. 51 der Ideen (um 1924).- Beilage 35: Einlage zu S. 56 (Herbst 1929).- Beilage 36: Zu S. 59 (Herbst 1929).- Beilage 37: Einlage zu S. 59 (Herbst 1929).- Beilage 38: Zu S. 59 (Herbst 1929).- Beilage 39: Beilage zu S. 64 (Herbst 1929).- Beilage 40: Beilage zu S. 67 (Herbst 1929).- Beilage 41: Beilage zu S. 69 (Herbst 1929).- Beilage 42: Zwei Einschübe zu S. 70 (Herbst 1929).- Beilage 43: Zu S. 81 (um 1924).- Beilage 44: Zu Ideen, S. 86 (um 1917).- Beilage 45: Beilage zu §46, p. 87 (Herbst 1929).- Beilage 46: Beilage zu S. 97 (Herbst 1929).- Beilage 47: Einlage zu §52 (Herbst 1929).- Beilage 48: Zu S. 100 (Herbst 1929).- Beilage 49: Drei Einschübe zu S. 103 (Herbst 1929).- Beilage 50: Zu S. 169 der Ideen (um 1914).- Beilage 51: Zu S. 179 (um 1923).- Beilage 52: Beilage in Ideen I, S. 179ff. (um 1914).- Beilage 53: Zu §98(um 1914).- Beilage 54: Zu S. 206 (um 1914).- Beilage 55: Beilage zu S. 228, § 113 (um 1914).- Beilage 56: Zu Ideen, S. 228, § 113 (um 1914).- Beilage 57: Beilage zu S. 232 der Ideen (um 1914).- Beilage 58: Beilage zu S. 233 der Ideen I (um 1914).- Beilage 59: Einlage zu Ideen, S. 234 (um 1914).- Beilage 60: Zu S. 236 unten der Ideen (um 1914).- Beilage 61: Zu S. 239, § 116 (um 1914).- Beilage 62: Beilage zu S. 242 der Ideen oben (um 1916).- Beilage 63: Beilage zu S. 246 der Ideen (um 1914).- Beilage 64: Zu S. 248, 2. Zeile von oben (um 1914).- Beilage 65: Zu § 122, S. 253f. (um 1914).- Beilage 66: Beilage ad p. 270 (um 1914).- Beilage 67: Beilage ad S. 273, § 132 (um 1915).- Beilage 68: Zu S. 283–284 der Ideen (um 1914).- Beilage 69: Zu S. 284 unten der Ideen (um 1914).- Beilage 70: Ideen, zu S. 284ff. (um 1914).- Beilage 71: Zu S. 290 oben der Ideen (um 1914).- Beilage 72: Zu S. 297, § 143 der Ideen (um 1914).- Beilage 73: Zu § 144, p. 298 der Ideen (um 1914).- Beilage 74: Zu S. 308 der Ideen oben (wohl Anfang 1915).- Beilage 75: Zu S. 311 oben der Ideen (wohl Anfang 1915).- IV. Aus dem „Gibson-Konvolut“.- Beilage 76: II. Abschnitt, 2. Kap., S. 57ff.: Gang der Untersuchung (um 1925).- Beilage 77: Was ist der Grundgedanke des 2. Kapitels „Bewußtsein und natürliche Wirklichkeit“ ? (1927).- Beilage 78: Gedankengang des 2. Kapitels des II. Abschnitts bei Unterlassung einer Stellungnahme zum transzendentalen Idealismus (um 1928).- Beilage 79: Die Forderung einer phänomenologischen Psychologie (Herbst 1929).- Beilage 80: Beilage zu S. 60 (Herbst 1929).- Beilage 81: Zur Terminologie (Herbst 1929).- Beilage 82: Terminologisches (Herbst 1929).- Beilage 83: Die phänomenologisch-psychologische Reduktion als Ausschaltung der äußeren Erfahrung, darunter derMenscherfahrung (Herbst 1929).- Beilage 84: Beilage zu S. 62 (Herbst 1929).- Textkritischer Anhang.- Zur Textgestaltung.- Textkritische Anmerkungen.- Nachweis der Originalseiten.- Namenregister.