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Produktbild: Ins Freie
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Ins Freie Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.02.2013

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

496 KB

Originaltitel

The Unnamed

Übersetzt von

Marcus Ingendaay

Sprache

Deutsch

EAN

9783641108274

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

28.02.2013

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

496 KB

Originaltitel

The Unnamed

Übersetzt von

Marcus Ingendaay

Sprache

Deutsch

EAN

9783641108274

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  • Martin Bär

    aus St. Johann

    5/5

    24.09.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Unruhe, körperlich

    Tim Farnsworth sollte glücklich sein: er ist erfolgreicher Anwalt und hat Haus und Kind. Vielleicht erwischt es die scheinbar Glücklichen umso leichter? Ihn überfällt von einem Moment auf den anderen ein Zwang, zu gehen, ins Freie, immer weiter, bis zur Erschöpfung. Das kann in einer Besprechung in der Kanzlei sein oder mitten in der Nacht, Tim hat das nicht im Griff. Es scheint so, als ob seine Beine ihm dann nicht mehr gehorchen, er muss diesem Zwang einfach nachgeben und geht drauflos. Wenn er vollkommen erschöpft wieder zu sich kommt, ruft er seine Frau Jane an, die ihn dann aufsammelt. Diese Anfälle werden immer häufiger und extremer. Jane bereitet Outdoor-Equipment für Tim vor, damit er wenigstens ausgerüstet losstartet und sich bei Wind und Wetter nicht durch leichte Kleidung noch mehr gefärdet. Natürlich belastet dieser Wahn die Partnerschaft und die Familie, was soll man tun, wie kann man helfen? In ihrer Verzweiflung bindet Jane Tim bei einem neuerlichen Anfall an ein Bett fest, aber das ist doch für alle zu belastend. Josua Ferris schildert in seinem beklemmenden Roman die fortschreitende psychische Verwahrlosung eines ganz normalen Ehemanns und Familienvaters und wie die Familie daran zerbricht. Sehr beeindruckend, sehr lesenswert!

  • Bewertung

    5/5

    07.09.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Beunruhigend, erschütternd, verstörend, aber großartig geschrieben

    Joshua Ferris ist ein in den US bereits sehr beachteter Autor. Sein erster Roman „Wir waren unsterblich“ (Rowohlt Taschenbuch) wurde mit dem Hemingway Foundation/Pen Award 2007 ausgezeichnet. Auch in seinem zweiten Roman geht es wieder um Menschen in Extremsituationen. Er beschreibt die Leidensgeschichte eines Mannes, der sich langsam aber sicher zu Grunde richtet, bzw. den Kampf gegen sich selbst verliert. Seine Hauptperson ist Tim Farnsworth, ein anerkannter Partner einer angesehenen New Yorker Rechtsanwaltskanzlei, verheiratet mit Jane, einer Immobilienmaklerin und Vater einer pubertierenden Tochter. Eigentlich hat diese Familie alles, was man angeblich zum Glücklich sein braucht: viel Geld, eine heile Familie, eine Arbeit, die einem Spaß macht und ein ansehnliches Haus im grünen Speckgürtel. Doch dieses Idyll täuscht. Tim arbeitet fast bis zum Umfallen und vernachlässigt seine Familie. Irgendwann fängt sein Körper oder seine Psyche an zu rebellieren, und er bricht einfach aus. Und dies tut er im wahrsten Sinne des Wortes, er geht einfach, ggf. auch mitten in einem Gespräch, los und läuft bis sein Körper erschöpft ist. Dann schläft er auf der Stelle ein, egal wo er sich gerade befindet. Natürlich ist dies völlig außerhalb der gesellschaftlichen Normen und Toleranzen und passt auch nicht zu seinem sonst zu durchgeplanten Leben, aber er hat einfach keine andere Wahl. Also verschleiert er seine Krankheit und rennt von Arzt zu Arzt, aber keiner hat eine Idee, was dahinter steckt. Seine Frau hält zu ihm und sammelt ihn nach seinen unfreiwilligen Ausflügen immer wieder ein. Danach päppelt sie ihn wieder auf. Doch ohne jede Vorwarnungen geht es wieder von vorne los. Aber irgendwann geht es so nicht mehr weiter und alles bricht zusammen. Dieses Szenario beschreibt Joshua Ferris so was von beeindruckend. Man zittert mit den Hauptpersonen mit und wünscht sich so sehr, dass es irgendwann eine Lösung gibt. Am Ende des Buches war ich völlig erschlagen – hat Tim Farnsworth jetzt gesiegt oder nicht? Mich hat dieses Buch sehr gefesselt, aber auch verstört zurückgelassen. Ist dieses Buch jetzt eine hervorragend geschriebene Psychostudie oder will uns der Autor damit einen Spiegel unseres heutigen Lebens vorhalten?

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.09.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Dieser stille Roman zeigt, wie brüchig unsere Welt und wie fragil unser Alltag werden kann

    Dieser stille Roman von Joshua Ferris zeigt mit literarischen Mitteln und in einer schlichten Erzählweise, wie brüchig unsere Welt und wie fragil unser Alltag werden kann. Erzählt wird die Geschichte von Tim Farnsworth, seiner Frau Jane und deren gemeimsamer Tochter Becka: Tim ist Mitte dreißig, ein erfolgreicher Anwalt in New York und seit langem Partner und somit Miteigentümer einer erfolgreichen Anwaltskanzlei in Manhattan. Seine Frau ist eine nicht weniger erfolgreiche Maklerin, und zusammen mit ihrer kleinen Tochter Becka führen sie ein glückliches Leben in einem stattlichen Haus. Bis eines Tages im Inneren von Tim etwas Rätselhaftes geschieht, das er nicht kontrollieren kann: urplötzlich muss er wie unter Zwang aufstehen, egal, wo er gerade ist und gehen, laufen, rennen, ins Freie eben, bis sein Körper nicht mehr mitmacht und er vor Erschöpfung zusammenbricht – oft irgendwo an entlegenen, auch gefährlichen Orten der Stadt. Immer wieder holt seine geduldige Frau Jane ihn von dort zurück. Niemand kann ihm eine Diagnose stellen, geschweige denn eine Behandlung anbieten. Tims unerklärlicher Wandertrieb belastet nicht nur zunehmend sein Familienleben, sondern auch seine berufliche Karriere. Nach und nach wird ihm klar, dass er alles, was er für selbstverständlich hielt, verlieren wird. Sein Körper und sein Leiden bestimmen immer mehr sein Leben und gefährden seine physische und psychische Unversehrtheit. Ferris zieht uns Kapitel für Kapitel tiefer in die Geschichte hinein, gönnt uns, wie auch Tim, kaum eine Atempause. Es ist ein beeindruckendes Buch über innerseelische Zustände, eine verstörende Geschichte, die noch lange nach dem Lesen der letzten Seiten nachhallt.
  • Zum Bewerterprofil von Irene Hantsche

    Irene Hantsche

    Thalia Jena – Goethe-Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.09.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Außergewöhnlich

    Von der ersten Seite hat mich das Buch in seinen Bann gezogen. Das liegt zum einen sicher daran, dass der Autor die Handlung von mehreren Seiten betrachtet, das heißt auch aus dem Blickwinkel der Ehefrau von Tim Farnsworth. Zum Anderen fasziniert die Sprache mit den vielen bildhaften Vergleichen, die Tim, und mit ihm die Handlung, unaufhaltsam vorwärts treibt. Auch wenn man das Ende bereits zu Beginn des Buches ahnt- Ferris versteht es die Spannung bis zum Schluss zu halten - Ruhelosigkeit, Angst, Kälte, Hoffnung, Krankheit und das schlechte Gewissen von Tim seiner Familie gegenüber erlebbar zu machen. Dem Tun des Protagonisten mit seinem Überlebensrucksack steht man so hilflos gegenüber wie er selbst und begleitet ihn erschüttert und traurig in seinem Abstieg.
  • Zum Bewerterprofil von Florian Rudewig

    Florian Rudewig

    Thalia Kassel

    Buchhändler*in

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    4/5

    10.03.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Roman über eine rätselhafte Krankheit...

    Roman über eine rätselhafte Krankheit oder Sucht. Soghaft geschrieben, verstörend und unvergesslich.

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Bewertungen (3)

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