Diese Dinge geschehen nicht einfach so
Fischer Taschenbibliothek Band 52040

Diese Dinge geschehen nicht einfach so

Roman

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Beschreibung

Es war das Buch des Jahres 2013, am meisten und am besten besprochen. Eine wahre Entdeckung: Sechs Menschen, eine Familie, über Weltstädte und Kontinente zerstreut. In Afrika haben sie ihre Wurzeln und überall auf der Welt ihr Leben: London, Accra, New York. Bis plötzlich der Vater in Afrika stirbt. Nach vielen Jahren sehen sie sich wieder und machen eine überraschende Erfahrung. Endlich verstehen sie, dass die Dinge nicht einfach ohne Grund geschehen. So wurde noch kein Familienroman erzählt.Taiye Selasi ist die neue internationale Stimme - jenseits von Afrika.

Sie schreibt so berührend, fast poetisch, dass es ihr gelingt, Fantasie und Gedanken ihrer Leser anzuregen wie es nur ein Buch vermag.

Taiye Selasi ist Schriftstellerin und Fotografin. Sie erfand den Begriff »Afropolitan«. »Afropolitan« bezeichnet eine neue Generation von Weltbürgern mit afrikanischen Wurzeln. Toni Morrison, die Selasi während ihres Studiums in Oxford kennenlernte, inspirierte sie zum Schreiben. Ihre erste Erzählung >The Sex Lives of African Girls< erschien in der Literaturzeitschrift »Granta«. >Diese Dinge geschehen nicht einfach so< ist ihr erster Roman. Selasi ist in London geboren und wuchs in Massachusetts auf. Ihre Eltern, beide Ärzte und Bürgerrechtler, stammen aus Ghana und Nigeria.

Details

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Ja

  • Erscheinungsdatum

    07.03.2013

  • Verlag Fischer E-Books
  • Seitenzahl

    400 (Printausgabe)

Beschreibung

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Format

ePUB

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  • Erscheinungsdatum

    07.03.2013

  • Verlag Fischer E-Books
  • Seitenzahl

    400 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    1034 KB

  • Auflage

    1. Auflage

  • Originaltitel GHANA MUST GO
  • Übersetzer

    Adelheid Zöfel

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783104026237

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Anstrengend

Claudia Sünderhauf am 01.06.2014

Bewertet: eBook (ePUB)

Es scheint mir fast als hätte ich ein anderes Buch gelesen als all die Kritiker, die sich vor Begeisterung überschlagen, vielleicht hatte ich auch einfach nur völlig falsche Erwartungen. Taiye Selasi hat den vielzitierten Begriff „Afropolitan“ geprägt, dieser Roman aber liest sich eher wie eine amerikanische Schmonzette. Es geht um eine privilegierte, gebildete, ghanaische Familie die sich an der Ostküste der USA etabliert hat. Alle sind sehr begabt, und streben typisch einer Einwandererfamilie hochmotiviert nach dem besseren Leben. Leider hat diese Familie auch ein katastrophales Kommunikationsproblem, denn als der Vater seinen Beruf verliert, sagt er es keinem, sondern verlässt heimlich die Stadt und zerstört so den vorprogrammierten, zukünftigen Erfolg der Kinder. Die hochgenialen Zwillinge kommen über sich selbst nicht hinweg, das Nesthäkchen meint sie sei nicht dünn genug und bekommt Essstörungen und die Mutter zieht nach einem pubertären Streit mit ihre Tochter kurzerhand zurück nach Ghana, auch ohne dies ihrem Nachwuchs mitzuteilen. Dann treffen sich alle in Afrika wieder, man redet endlich miteinander, Verletzungen der Vergangenheit werden aufgearbeitet und der Heilungsprozess beginnt. Wahrscheinlich bin ich emotional eher einfach gestrickt, aber all das Überborden von Schuld, Scham, Trauer und unterdrückter Wut fand ich sehr anstrengend und ermüdend. Die Sprache war mir zu blumig und prätentiös, die Struktur der Geschichte überkompliziert. Also, mein Ding war´s nicht, dabei habe ich im letzten Jahr einige sehr gute Romane zeitgenössischen Afrikanischen Autoren gelesen. Besonders begeistert haben mich „Americanah“ von Chimamanda Ngozi Adichie, „Wir brauchen neue Namen“ von NoViolet Bulawayo (erscheint im August in der deutschen Übersetzung) und „Open City“ von Teju Cole (sein neues Buch „Every Day is for the Thief“ gibt es z. Zt. noch nicht auf Deutsch).

Anstrengend

Claudia Sünderhauf am 01.06.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

Es scheint mir fast als hätte ich ein anderes Buch gelesen als all die Kritiker, die sich vor Begeisterung überschlagen, vielleicht hatte ich auch einfach nur völlig falsche Erwartungen. Taiye Selasi hat den vielzitierten Begriff „Afropolitan“ geprägt, dieser Roman aber liest sich eher wie eine amerikanische Schmonzette. Es geht um eine privilegierte, gebildete, ghanaische Familie die sich an der Ostküste der USA etabliert hat. Alle sind sehr begabt, und streben typisch einer Einwandererfamilie hochmotiviert nach dem besseren Leben. Leider hat diese Familie auch ein katastrophales Kommunikationsproblem, denn als der Vater seinen Beruf verliert, sagt er es keinem, sondern verlässt heimlich die Stadt und zerstört so den vorprogrammierten, zukünftigen Erfolg der Kinder. Die hochgenialen Zwillinge kommen über sich selbst nicht hinweg, das Nesthäkchen meint sie sei nicht dünn genug und bekommt Essstörungen und die Mutter zieht nach einem pubertären Streit mit ihre Tochter kurzerhand zurück nach Ghana, auch ohne dies ihrem Nachwuchs mitzuteilen. Dann treffen sich alle in Afrika wieder, man redet endlich miteinander, Verletzungen der Vergangenheit werden aufgearbeitet und der Heilungsprozess beginnt. Wahrscheinlich bin ich emotional eher einfach gestrickt, aber all das Überborden von Schuld, Scham, Trauer und unterdrückter Wut fand ich sehr anstrengend und ermüdend. Die Sprache war mir zu blumig und prätentiös, die Struktur der Geschichte überkompliziert. Also, mein Ding war´s nicht, dabei habe ich im letzten Jahr einige sehr gute Romane zeitgenössischen Afrikanischen Autoren gelesen. Besonders begeistert haben mich „Americanah“ von Chimamanda Ngozi Adichie, „Wir brauchen neue Namen“ von NoViolet Bulawayo (erscheint im August in der deutschen Übersetzung) und „Open City“ von Teju Cole (sein neues Buch „Every Day is for the Thief“ gibt es z. Zt. noch nicht auf Deutsch).

Bewertung am 07.05.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Taiye Selasi ist mit diesem Roman ein unglaubliches Porträt einer Familie gelungen.Vor allem die innerliche und kulturelle Zerrissenheit der Figuren hallt stark nach. Ein außergewöhnlicher Roman, der mich auch Jahre später noch begeistert.

Bewertung am 07.05.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

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Maja Günther

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4/5

Seelenspagat zwischen zwei Kontinenten

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Ein verdammt trauriges Buch - nah dran an den einzelnen Personen seziert die Autorin fast die individuellen Empfindungen, Lebensträume, Einstellungen usw. und lässt damit den Leser teilhaben an einer Familiengeschichte, die durch die Generationen von Immigranten & dem Stolz der Afrikanischen Nation geprägt ist. Kwaku und Fola versuchen sich in ihrem amerikanischen Leben einzufinden und werden doch verfolgt von ihren Erinnerungen an Ghana, von den Erfahrungen der elterlichen Generationen - und scheitern in ihrer Suche nach dem persönlichen "All-inklusiv-Glück" und reißen damit tiefe Löcher ins Seelenleben ihrer 4 Kinder... Jahre später kommt sich die Familie wieder näher, am Grab des verstorbenen Vaters stellen sie sich ihren Wünschen und Verlusten. Dieser Roman ist sprachlich sehr pointiert auf die Gefühlswelt der Akteure ausgelegt; mal liebevoll, mal herb betrachtet die Autorin ihr Romanfiguren und lässt dadurch ein sehr realistisches Menschenbild auferstehen. Ein Buch auf das man sich einlassen muss - und dann wird man belohnt durch einen unvergleichlichen Sog, der einem tief hineinführt in das Seelenleben dieser 6 Menschen.
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Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Diese groß angelegte Familiengeschichte ist hervorragend geschrieben.
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Dirk Bluhm
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