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Band 1
Rosenkriege Band 1

Sturmvogel

Die Rosenkriege 1 - Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

47691

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2014

Verlag

Heyne

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/5 cm

Beschreibung

Rezension

»Ein gewaltiges Epos, meisterhaft erzählt!« ("The Times")
»Iggulden ist ein Meister seines Fachs, der König des historischen Epos'« ("Daily Mirror")
»Brillant geschrieben und großartig erzählt: Conn Iggulden erweckt die Rosenkriege zum Leben.« ("Independent")

Details

Verkaufsrang

47691

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2014

Verlag

Heyne

Seitenzahl

608

Maße (L/B/H)

18,7/12,6/5 cm

Gewicht

530 g

Originaltitel

Wars of the Roses - Stormbird

Übersetzer

Christine Naegele

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-41796-0

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Spannend für Historienliebhaber

Bewertung am 02.03.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

England, 1437: Henry VI, genannt „das Lamm“ übernimmt die Regierungsgeschäfte, ist aber aufgrund Krankheit unfähig, sein Land zu regieren. Nach seiner Machtübernahme wachsen die Konflikte mit Frankreich erneut. Die eigentlichen Machthaber des Königs sind einige seiner engsten Vertrauten, darunter William de la Pole, der Duke of Sufford. Um das Verhältnis mit Frankreich zu verbessern, wird die Heirat Henrys mit der jungen französischen Adligen Margaret von Anjou arrangiert. Im Gegenzug sollen von England besetzte Gebiete an Frankreich zurückfallen. Das englische Volk reagiert mit Aufständen. Gleichzeitig versucht Richard, Duke of York, der aufgrund der englischen Erbfolge ebenfalls begründete Ansprüche auf den Thron hat, den Hass des Volkes gegen den König zu seinem Vorteil zu nutzen. Margaret unterstützt Ihren Gemahl in diesen schwierigen Zeiten mit Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen, kann aber die wachsende Unbeliebtheit des Königs und die daraus resultierenden Geschicke nicht aufhalten. Conn Iggulden stellt den ersten Roman seiner Serie um die Rosenkriege mit dem Titel „Sturmvogel“ vor. Er beschreibt geschichtlich fundiert und gut recherchiert, den Beginn der Regierungszeit Henry VI. Der schwache Sohn eines starken Königs hat es schwer, seine Regierungsgeschäfte wahrzunehmen, widmet er sich doch bevorzugt dem Gebet. Eine willensstarke Frau soll hier Abhilfe schaffen, die man in der Französin Margaret von Anjou zu finden glaubt. Tatsächlich erweist sie sich als wirkliche Königin, indem Sie sich als Frau in die Regierungsgeschäfte einmischt und Entscheidungen des Königs beeinflusst. Der Autor legt den Schwerpunkt seines Romans jedoch nicht auf die recht zarte aber respektvolle Liebesgeschichte zwischen dem König und seiner ihm vorher unbekannten Gemahlin, sondern stellt die Intrigen am Königshof sowie die politischen Auswirkungen dieser Heirat in den Vordergrund. Der Leser kann sich entscheiden, wem er seine Sympathien schenken möchte: Auf der einen Seite der schwache König Henry VI, der fast schon Mitleid erregt und seine zu allem entschlossene Margaret, die ihrer Aufgabe als Königin durchaus gerecht wird. Auf der anderen Seite die mutigen Aufständischen, die alle Waffen und Kräfte mobilisieren, um ihr Land und ihre Existenz zu retten. Mittendrin der „Bösewicht“ Richard Plantagenet, Duke of York, der gemeinsam mit seiner Frau Intrigen schmiedet um sein Ziel zu erreichen: den englischen Thron. Die spannend beschriebenen Kämpfe zwischen königlichen Rittern und Bogenschützen erinnern an die Schlachten des Hundertjährigen Krieges zwischen Engländern und Franzosen, aus denen die Engländer siegreich hervorgingen. Iggulden versucht nicht, die Kämpfe und Hinrichtungen zu beschönigen sondern beschreibt diese schon sehr anschaulich. Der Leser sollte also nicht allzu empfindlich sein. Für den Leser, der sich nicht durch die oftmals verworrenen Familienverhältnisse in der Thronfolge Englands beirren lässt, ist „Sturmvogel“ ein spannender historischer Roman, der einem die Geschichte Englands im 15. Jahrhundert durchaus näher bringt. Durch die Ergänzung fiktiver Personen und Handlungen wirkt das Ganze nicht so vorhersehbar, so dass man auf die Fortsetzung gespannt sein kann.

Spannend für Historienliebhaber

Bewertung am 02.03.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

England, 1437: Henry VI, genannt „das Lamm“ übernimmt die Regierungsgeschäfte, ist aber aufgrund Krankheit unfähig, sein Land zu regieren. Nach seiner Machtübernahme wachsen die Konflikte mit Frankreich erneut. Die eigentlichen Machthaber des Königs sind einige seiner engsten Vertrauten, darunter William de la Pole, der Duke of Sufford. Um das Verhältnis mit Frankreich zu verbessern, wird die Heirat Henrys mit der jungen französischen Adligen Margaret von Anjou arrangiert. Im Gegenzug sollen von England besetzte Gebiete an Frankreich zurückfallen. Das englische Volk reagiert mit Aufständen. Gleichzeitig versucht Richard, Duke of York, der aufgrund der englischen Erbfolge ebenfalls begründete Ansprüche auf den Thron hat, den Hass des Volkes gegen den König zu seinem Vorteil zu nutzen. Margaret unterstützt Ihren Gemahl in diesen schwierigen Zeiten mit Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen, kann aber die wachsende Unbeliebtheit des Königs und die daraus resultierenden Geschicke nicht aufhalten. Conn Iggulden stellt den ersten Roman seiner Serie um die Rosenkriege mit dem Titel „Sturmvogel“ vor. Er beschreibt geschichtlich fundiert und gut recherchiert, den Beginn der Regierungszeit Henry VI. Der schwache Sohn eines starken Königs hat es schwer, seine Regierungsgeschäfte wahrzunehmen, widmet er sich doch bevorzugt dem Gebet. Eine willensstarke Frau soll hier Abhilfe schaffen, die man in der Französin Margaret von Anjou zu finden glaubt. Tatsächlich erweist sie sich als wirkliche Königin, indem Sie sich als Frau in die Regierungsgeschäfte einmischt und Entscheidungen des Königs beeinflusst. Der Autor legt den Schwerpunkt seines Romans jedoch nicht auf die recht zarte aber respektvolle Liebesgeschichte zwischen dem König und seiner ihm vorher unbekannten Gemahlin, sondern stellt die Intrigen am Königshof sowie die politischen Auswirkungen dieser Heirat in den Vordergrund. Der Leser kann sich entscheiden, wem er seine Sympathien schenken möchte: Auf der einen Seite der schwache König Henry VI, der fast schon Mitleid erregt und seine zu allem entschlossene Margaret, die ihrer Aufgabe als Königin durchaus gerecht wird. Auf der anderen Seite die mutigen Aufständischen, die alle Waffen und Kräfte mobilisieren, um ihr Land und ihre Existenz zu retten. Mittendrin der „Bösewicht“ Richard Plantagenet, Duke of York, der gemeinsam mit seiner Frau Intrigen schmiedet um sein Ziel zu erreichen: den englischen Thron. Die spannend beschriebenen Kämpfe zwischen königlichen Rittern und Bogenschützen erinnern an die Schlachten des Hundertjährigen Krieges zwischen Engländern und Franzosen, aus denen die Engländer siegreich hervorgingen. Iggulden versucht nicht, die Kämpfe und Hinrichtungen zu beschönigen sondern beschreibt diese schon sehr anschaulich. Der Leser sollte also nicht allzu empfindlich sein. Für den Leser, der sich nicht durch die oftmals verworrenen Familienverhältnisse in der Thronfolge Englands beirren lässt, ist „Sturmvogel“ ein spannender historischer Roman, der einem die Geschichte Englands im 15. Jahrhundert durchaus näher bringt. Durch die Ergänzung fiktiver Personen und Handlungen wirkt das Ganze nicht so vorhersehbar, so dass man auf die Fortsetzung gespannt sein kann.

Interessantes Buch für Mittelalterfans

Buchstabenfestival am 02.03.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein dicker Schmöker über das Leben und Sterben im Mittelalter. Der Leser wird in die Zeit um 1437 zurückversetzt und erlebt den verzweifelten Versuch endlich Frieden zwischen Frankreich und England zu stiften. Mit der Heirat von der Französin Margaret von Anjou und dem König von England soll dies möglich sein. Der König, der in den Augen seiner Untertanen kein wirklicher König ist, betet lieber als das er kämpft. Für einen Waffenstillstand von 20 Jahren soll die nun anstehende Heirat sorgen. Aber auch die Rückgabe bestimmter, von den Engländern hart erkämpfter, Landstriche an Frankreich soll den Frieden ermöglichen und festigen. Dies geht jedoch nur, wenn die Engländer, die sich in diesen Gebieten etwas aufgebaut haben, die Gebiete verlassen und sich in Richtung England zurückziehen. Was auf dem geduldigen Papier ausgedacht wurde, ist in der Realität nur schwer durchsetzbar und so kommt es immer wieder zu Kämpfen und Auseinandersetzungen, zu Intrigen und Verrat und manch ein Freund wird zum Feind. Mittendrin die noch sehr junge (14 Jahre) Französin Margaret, die versucht ihre Ehe zu vollziehen und schon bald entdeckt, dass nicht alle dem König wohlgesonnen sind. Ich lese nur wenige historische Romane und doch konnte mich dieser 600 Seiten Roman an sich binden. Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben. Sehr detailliert und lebensnah werden die Charaktere, ihre Funktionen und die Umgebung aus der sie kommen, beschrieben. Anfangs hatte ich etwas Probleme mich in die Familienstämme hineinzulesen, aber dank der Ahnenkarten und der Landkarten klappte es nach ein paar Seiten ganz gut. Es ist keine Liebesgeschichte zwischen der Margaret und dem König Henry, sondern eher eine Beschreibung um die Macht, die Ländereien und den Krieg. Die Schlachten und Kämpfe werden sehr detailliert beschrieben und manchmal waren sie mir zu lang und zu blutig. Wahrscheinlich sehr dem Mittelalter entsprechend für mich jedoch etwas zu viel. Die Figur der Margaret hätte aus meiner Sicht noch etwas mehr ausgebaut werden können. Dafür waren die Charaktere des Spions Derry Brewer und von Lord Suffolk gut gelungen. Auch die Beschreibungen des Alltags waren gut und eindrucksvoll und beschönigten nichts. Man konnte den harten und rauhen Alltag fast erleben und sich auch ein gutes Bild davon aufbauen. Wer spannende und lange Kampfbeschreibungen mag, kann dieses Buch wahrscheinlich mit Freude lesen. Für die Fans der mittelalterlichen Liebesgeschichten ist es dann wohl eher nichts, da die Ehe von Margaret und dem König nur am Rande eine Rolle spielt. Insgesamt eine gelungene mittelalterliche Geschichte mit vielen Kampfszenen, Intrigen und Machtspielen, die dem Leser das harte und schwere Mittelalterleben näher bringen.

Interessantes Buch für Mittelalterfans

Buchstabenfestival am 02.03.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein dicker Schmöker über das Leben und Sterben im Mittelalter. Der Leser wird in die Zeit um 1437 zurückversetzt und erlebt den verzweifelten Versuch endlich Frieden zwischen Frankreich und England zu stiften. Mit der Heirat von der Französin Margaret von Anjou und dem König von England soll dies möglich sein. Der König, der in den Augen seiner Untertanen kein wirklicher König ist, betet lieber als das er kämpft. Für einen Waffenstillstand von 20 Jahren soll die nun anstehende Heirat sorgen. Aber auch die Rückgabe bestimmter, von den Engländern hart erkämpfter, Landstriche an Frankreich soll den Frieden ermöglichen und festigen. Dies geht jedoch nur, wenn die Engländer, die sich in diesen Gebieten etwas aufgebaut haben, die Gebiete verlassen und sich in Richtung England zurückziehen. Was auf dem geduldigen Papier ausgedacht wurde, ist in der Realität nur schwer durchsetzbar und so kommt es immer wieder zu Kämpfen und Auseinandersetzungen, zu Intrigen und Verrat und manch ein Freund wird zum Feind. Mittendrin die noch sehr junge (14 Jahre) Französin Margaret, die versucht ihre Ehe zu vollziehen und schon bald entdeckt, dass nicht alle dem König wohlgesonnen sind. Ich lese nur wenige historische Romane und doch konnte mich dieser 600 Seiten Roman an sich binden. Die Geschichte ist spannend und gut geschrieben. Sehr detailliert und lebensnah werden die Charaktere, ihre Funktionen und die Umgebung aus der sie kommen, beschrieben. Anfangs hatte ich etwas Probleme mich in die Familienstämme hineinzulesen, aber dank der Ahnenkarten und der Landkarten klappte es nach ein paar Seiten ganz gut. Es ist keine Liebesgeschichte zwischen der Margaret und dem König Henry, sondern eher eine Beschreibung um die Macht, die Ländereien und den Krieg. Die Schlachten und Kämpfe werden sehr detailliert beschrieben und manchmal waren sie mir zu lang und zu blutig. Wahrscheinlich sehr dem Mittelalter entsprechend für mich jedoch etwas zu viel. Die Figur der Margaret hätte aus meiner Sicht noch etwas mehr ausgebaut werden können. Dafür waren die Charaktere des Spions Derry Brewer und von Lord Suffolk gut gelungen. Auch die Beschreibungen des Alltags waren gut und eindrucksvoll und beschönigten nichts. Man konnte den harten und rauhen Alltag fast erleben und sich auch ein gutes Bild davon aufbauen. Wer spannende und lange Kampfbeschreibungen mag, kann dieses Buch wahrscheinlich mit Freude lesen. Für die Fans der mittelalterlichen Liebesgeschichten ist es dann wohl eher nichts, da die Ehe von Margaret und dem König nur am Rande eine Rolle spielt. Insgesamt eine gelungene mittelalterliche Geschichte mit vielen Kampfszenen, Intrigen und Machtspielen, die dem Leser das harte und schwere Mittelalterleben näher bringen.

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Theresa Schuck

Mayersche Düsseldorf - Nordstraße

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5/5

Ich liebe ihn einfach!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meinung (kann SPOILER enthalten): Bevor ich hier meine Meinung sage, möchte ich vorab anmerken, dass ich schon über ein großes Fachwissen über die Rosenkriege verfügt habe und hier Vieles vermutlich ein wenig anders sehen könnte. Ich werde mal mit dem Prolog beginnen. Für viele scheint er zunächst kein Zusammenhang mit dem Geschehen zu haben, dass in dem restlichen Buch folgt, jedoch kann man die Erbfolge und den frühen Tod des schwarzen Prinzen von Wales bereits als Beginn der Rosenkriege sehen. Denn durch dessen Tod ist das Königtum nach Edwards III. Tod auf dessen (gemeint ist der schwarze Prinz) minderjährigen Sohn übergegangen: Richard II.. Und erst durch dessen Versagen war es überhaupt möglich, dass Henry IV. von Lancaster den Thron besteigt. Er war der Sohn des jüngsten Sohnes von Edward III. und der erste Lancaster König. Und dadurch wurde der zweitälteste Sohn (York) übergangen. Kurz gesagt: Die Grundlage der Rosenkriege. York vs. Lancaster. So viel dazu. Vielleicht macht das einiges klarere, was negativ auf das Buch scheinen könnte. Nun zur historischen Korrektheit. Ja, Conn Iggulden ist nicht immer eins zu eins mit der Zeit im Einklang, jedoch stellt er dies in seinen historischen Anmerkungen klar. (Ich sage das nur, weil ich schon Rezessionen gelesen habe, die das Buch deshalb mehr als nur schlecht dastehen lassen haben). Und zum Schluss zum eigentlichen Inhalt. Ich werde versuchen, mich kurz zu fassen. Die Charaktere konnte ich leider nicht ganz neutral sehen, da ich durch meine "Forschung" über die Rosenkriege schon so einiges weiß und ich die Charaktere aus vielen verschiedenen Blickwinkeln kennen gelernt habe. Aber genau deshalb finde ich, dass Conn Iggulden die Charaktere gut getroffen hat. Yorks Charakter stimmt mit der Historie überein, ebenso Henrys Charakter und der vieler anderer. Dass Iggulden "Derry Brewer" erfunden hat, ist kein Nachteil, denn es kann durchaus sein, dass es jemanden an Henrys Seite gab, der ihm so nahe stand. Es ist durchaus realistisch. Das einzige, was vielleicht nicht ganz so passend ist, ist Derrys Einfluss und Macht auf alles und jeden. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt. Die geschehen sind gut beschrieben und übersichtlich. Wohlbemerkt, die Namen sind teilweise sehr verwirrend, da wirklich jeder zweite Mann John oder Richard hieß und jede zweite Frau Margareth, aber wenn man sich ein wenig mit dem Stammbaum beschäftigt, sollte auch dies kein Problem sein. Anzumerken ist noch, dass das Buch eigentlich nicht ganz beziehungsweise kaum über die Rosenkriege geht. Ein großer Teil des Romans bezieht sich auf die unmittelbare Vorgeschichte, nicht aber auf die Rosenkriege direkt. Jedoch ist "Sturmvogel" auch erst der erste von vier Bänden. Natürlich ersetzen die Romane von Conn Iggulden nicht das intensive Beschäftigen mit der Materie selbst, doch man kann behaupten, dass man einen groben Überblick über die Geschehnisse erlangt. In Buch 1 baut man vielleicht noch keine ganz so enge Beziehung zu den Charakteren auf, jedoch, wenn man - und ich denke nicht, dass dies sehr schwer ist - auch die Fortsetzungen zu "Sturmvogel" liest, wird man am Ende von Band vier eine Bindung zu den Charakteren haben. Jedenfalls war es bei mir und meinem Freund so. Auch die Übersetzerin hat gute Arbeit geleistet. Conn Iggulden wirft in seinem Roman nicht mit unnötig komplizierten Fachbegriffen umher und das Buch lässt sich dank der guten Übersetzungsarbeit gut lesen. Der Roman fesselt seinen Leser mit Spannungshöhen und auch mit Überraschungen. Manche Szenen sind möglicherweise etwas zu detailliert geschrieben. Z.B. der Aufstand um Jack Cade herum. (Nebenbei, während der Regierungszeit von Richard II. gab es auch einen Bauernaufstand, der weitaus "harmloser" ablief, als dieser während Henrys VI. Regierungszeit). Kurz und knapp: Das Buch ist fesselnd, gut geschrieben und mitreißend. Für jeden, der Englands Mittelalter und historische Romane liebt, ein Muss! (Das entspricht nur meiner Meinung.)
5/5

Ich liebe ihn einfach!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meinung (kann SPOILER enthalten): Bevor ich hier meine Meinung sage, möchte ich vorab anmerken, dass ich schon über ein großes Fachwissen über die Rosenkriege verfügt habe und hier Vieles vermutlich ein wenig anders sehen könnte. Ich werde mal mit dem Prolog beginnen. Für viele scheint er zunächst kein Zusammenhang mit dem Geschehen zu haben, dass in dem restlichen Buch folgt, jedoch kann man die Erbfolge und den frühen Tod des schwarzen Prinzen von Wales bereits als Beginn der Rosenkriege sehen. Denn durch dessen Tod ist das Königtum nach Edwards III. Tod auf dessen (gemeint ist der schwarze Prinz) minderjährigen Sohn übergegangen: Richard II.. Und erst durch dessen Versagen war es überhaupt möglich, dass Henry IV. von Lancaster den Thron besteigt. Er war der Sohn des jüngsten Sohnes von Edward III. und der erste Lancaster König. Und dadurch wurde der zweitälteste Sohn (York) übergangen. Kurz gesagt: Die Grundlage der Rosenkriege. York vs. Lancaster. So viel dazu. Vielleicht macht das einiges klarere, was negativ auf das Buch scheinen könnte. Nun zur historischen Korrektheit. Ja, Conn Iggulden ist nicht immer eins zu eins mit der Zeit im Einklang, jedoch stellt er dies in seinen historischen Anmerkungen klar. (Ich sage das nur, weil ich schon Rezessionen gelesen habe, die das Buch deshalb mehr als nur schlecht dastehen lassen haben). Und zum Schluss zum eigentlichen Inhalt. Ich werde versuchen, mich kurz zu fassen. Die Charaktere konnte ich leider nicht ganz neutral sehen, da ich durch meine "Forschung" über die Rosenkriege schon so einiges weiß und ich die Charaktere aus vielen verschiedenen Blickwinkeln kennen gelernt habe. Aber genau deshalb finde ich, dass Conn Iggulden die Charaktere gut getroffen hat. Yorks Charakter stimmt mit der Historie überein, ebenso Henrys Charakter und der vieler anderer. Dass Iggulden "Derry Brewer" erfunden hat, ist kein Nachteil, denn es kann durchaus sein, dass es jemanden an Henrys Seite gab, der ihm so nahe stand. Es ist durchaus realistisch. Das einzige, was vielleicht nicht ganz so passend ist, ist Derrys Einfluss und Macht auf alles und jeden. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt. Die geschehen sind gut beschrieben und übersichtlich. Wohlbemerkt, die Namen sind teilweise sehr verwirrend, da wirklich jeder zweite Mann John oder Richard hieß und jede zweite Frau Margareth, aber wenn man sich ein wenig mit dem Stammbaum beschäftigt, sollte auch dies kein Problem sein. Anzumerken ist noch, dass das Buch eigentlich nicht ganz beziehungsweise kaum über die Rosenkriege geht. Ein großer Teil des Romans bezieht sich auf die unmittelbare Vorgeschichte, nicht aber auf die Rosenkriege direkt. Jedoch ist "Sturmvogel" auch erst der erste von vier Bänden. Natürlich ersetzen die Romane von Conn Iggulden nicht das intensive Beschäftigen mit der Materie selbst, doch man kann behaupten, dass man einen groben Überblick über die Geschehnisse erlangt. In Buch 1 baut man vielleicht noch keine ganz so enge Beziehung zu den Charakteren auf, jedoch, wenn man - und ich denke nicht, dass dies sehr schwer ist - auch die Fortsetzungen zu "Sturmvogel" liest, wird man am Ende von Band vier eine Bindung zu den Charakteren haben. Jedenfalls war es bei mir und meinem Freund so. Auch die Übersetzerin hat gute Arbeit geleistet. Conn Iggulden wirft in seinem Roman nicht mit unnötig komplizierten Fachbegriffen umher und das Buch lässt sich dank der guten Übersetzungsarbeit gut lesen. Der Roman fesselt seinen Leser mit Spannungshöhen und auch mit Überraschungen. Manche Szenen sind möglicherweise etwas zu detailliert geschrieben. Z.B. der Aufstand um Jack Cade herum. (Nebenbei, während der Regierungszeit von Richard II. gab es auch einen Bauernaufstand, der weitaus "harmloser" ablief, als dieser während Henrys VI. Regierungszeit). Kurz und knapp: Das Buch ist fesselnd, gut geschrieben und mitreißend. Für jeden, der Englands Mittelalter und historische Romane liebt, ein Muss! (Das entspricht nur meiner Meinung.)

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Susanne Gey

Thalia Hürth - EKZ Hürth-Park

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4/5

Rosenkriege - ein weiterer Band über eine wechselvolle Zeit

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach Rebecca Gablé und Philippa Gregory kommt mit Conn Iggulden eine weitere Sicht auf die historischen Ereignisse der Rosenkriege hinzu. Die Handlung beginnt mit der Hochzeit von Margarete d´Anjou und Henry V, König von England. Derry Brewer, Spion und Ratgeber des Königs, hat für Henry V diese Hochzeit eingefädelt. Gedacht war sie als Friedensmission zwischen England und Frankreich - und als Ende des 100jährigen Krieges zwischen beiden Ländern. Aber der Rückzug der Engländer aus dem Maine und dem Anjou wird vielen englischen Siedlern in diesen Gebieten zum Verhängnis. Es kommt zum Aufstand - und die Flüchtlinge tragen diesen bis nach London. Eine schwierige Situation für den König, der von labiler Gesundheit ist und dessen Thron wackelt ..... Conn Iggulden erzählt seine Geschichte aus einer weiteren Perspektive: die des Derry Brewster, der sowohl Zugang zu den "kleinen Leuten" hat - als auch die Ränkeschmiede des Adels erlebt. R. Gablé erzählte diese Geschichte aus der Sicht der Roten Rose, P. Gregory aus der Sicht der Weißen Rose - und jetzt also Conn Iggulden, der alle Seiten miteinander verknüpft und dessen schnörkelloser Erzählstil vor allen Dingen für Männer interessant ist.
4/5

Rosenkriege - ein weiterer Band über eine wechselvolle Zeit

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach Rebecca Gablé und Philippa Gregory kommt mit Conn Iggulden eine weitere Sicht auf die historischen Ereignisse der Rosenkriege hinzu. Die Handlung beginnt mit der Hochzeit von Margarete d´Anjou und Henry V, König von England. Derry Brewer, Spion und Ratgeber des Königs, hat für Henry V diese Hochzeit eingefädelt. Gedacht war sie als Friedensmission zwischen England und Frankreich - und als Ende des 100jährigen Krieges zwischen beiden Ländern. Aber der Rückzug der Engländer aus dem Maine und dem Anjou wird vielen englischen Siedlern in diesen Gebieten zum Verhängnis. Es kommt zum Aufstand - und die Flüchtlinge tragen diesen bis nach London. Eine schwierige Situation für den König, der von labiler Gesundheit ist und dessen Thron wackelt ..... Conn Iggulden erzählt seine Geschichte aus einer weiteren Perspektive: die des Derry Brewster, der sowohl Zugang zu den "kleinen Leuten" hat - als auch die Ränkeschmiede des Adels erlebt. R. Gablé erzählte diese Geschichte aus der Sicht der Roten Rose, P. Gregory aus der Sicht der Weißen Rose - und jetzt also Conn Iggulden, der alle Seiten miteinander verknüpft und dessen schnörkelloser Erzählstil vor allen Dingen für Männer interessant ist.

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