Sturmvogel
Band 1

Sturmvogel

Die Rosenkriege 1 - Roman

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Sturmvogel

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

16204

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

11.08.2014

Verlag

Penguin Random House

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»Ein gewaltiges Epos, meisterhaft erzählt!«

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ePUB

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Verkaufsrang

16204

Erscheinungsdatum

11.08.2014

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

608 (Printausgabe)

Dateigröße

3562 KB

Originaltitel

Wars of the Roses - Stormbird

Übersetzer

Christine Naegele

Sprache

Deutsch

EAN

9783641145576

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Guter Auftackt der Reihe

Petra Donatz am 04.09.2014

Bewertet: eBook (ePUB)

3,5 Sterne Meine Meinung Die Story Mit Sturmvogel beginnt der Autor Conn Iggulden eine Serie von Romanen um die Zeit der Rosenkriege. Eine der spannendsten und oft erzähltesten Epochen Englischer Geschichte und Königshäuser, wie die der Yorks, Neviells, Lancester, und Beaufort. Der Schreibstil Die Geschichte ist gut verständlich und man kommt recht gut durch die Vielzahl der unterschiedlichen Protagonisten, die meist zwei Namen haben. Der Autor hat einen leicht und flüssig lesbaren Schreibstil. Die Charaktere Die Geschichte spielt in England und in den von England besetzten Gebieten in Frankreich, und entsprechen kommen eine ganze Reihe meist Historisch belegter Persönlichkeiten vor. Mir persönlich ist das Schicksal der französischen Prinzessin Margaret sehr nahe gegangen, während die anderen Protagonisten alle mit ihren politischen Intrigen beschäftigt waren und dadurch eher kühl und berechnend rüber kamen. Mein Fazit Die Geschichte um die Rosenkriege ist nicht neu. Sie wurde schon von der deutschen Autorin und Historikerin Rebecca Gable in ihrer Warringham-Sage erzählt. Iggulden hält sich nicht immer an die Fakten, dass schreibt er auch im Anhang. Mir persönlich wurden die Kämpfe etwas zu lange beschrieben, während andere Teile zu kurz kamen. Insgesamt eine solide Geschichte um Ritter, Königshäuser, Intriegen ,Schlachten Könige, Verrat, und natürlich Liebe. Auf weiter Teile freu ich mich schon. Ich vergebe hier gute3,5 von 5 Sternen.

Guter Auftackt der Reihe

Petra Donatz am 04.09.2014
Bewertet: eBook (ePUB)

3,5 Sterne Meine Meinung Die Story Mit Sturmvogel beginnt der Autor Conn Iggulden eine Serie von Romanen um die Zeit der Rosenkriege. Eine der spannendsten und oft erzähltesten Epochen Englischer Geschichte und Königshäuser, wie die der Yorks, Neviells, Lancester, und Beaufort. Der Schreibstil Die Geschichte ist gut verständlich und man kommt recht gut durch die Vielzahl der unterschiedlichen Protagonisten, die meist zwei Namen haben. Der Autor hat einen leicht und flüssig lesbaren Schreibstil. Die Charaktere Die Geschichte spielt in England und in den von England besetzten Gebieten in Frankreich, und entsprechen kommen eine ganze Reihe meist Historisch belegter Persönlichkeiten vor. Mir persönlich ist das Schicksal der französischen Prinzessin Margaret sehr nahe gegangen, während die anderen Protagonisten alle mit ihren politischen Intrigen beschäftigt waren und dadurch eher kühl und berechnend rüber kamen. Mein Fazit Die Geschichte um die Rosenkriege ist nicht neu. Sie wurde schon von der deutschen Autorin und Historikerin Rebecca Gable in ihrer Warringham-Sage erzählt. Iggulden hält sich nicht immer an die Fakten, dass schreibt er auch im Anhang. Mir persönlich wurden die Kämpfe etwas zu lange beschrieben, während andere Teile zu kurz kamen. Insgesamt eine solide Geschichte um Ritter, Königshäuser, Intriegen ,Schlachten Könige, Verrat, und natürlich Liebe. Auf weiter Teile freu ich mich schon. Ich vergebe hier gute3,5 von 5 Sternen.

Spannend für Historienliebhaber

Bewertung am 02.03.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

England, 1437: Henry VI, genannt „das Lamm“ übernimmt die Regierungsgeschäfte, ist aber aufgrund Krankheit unfähig, sein Land zu regieren. Nach seiner Machtübernahme wachsen die Konflikte mit Frankreich erneut. Die eigentlichen Machthaber des Königs sind einige seiner engsten Vertrauten, darunter William de la Pole, der Duke of Sufford. Um das Verhältnis mit Frankreich zu verbessern, wird die Heirat Henrys mit der jungen französischen Adligen Margaret von Anjou arrangiert. Im Gegenzug sollen von England besetzte Gebiete an Frankreich zurückfallen. Das englische Volk reagiert mit Aufständen. Gleichzeitig versucht Richard, Duke of York, der aufgrund der englischen Erbfolge ebenfalls begründete Ansprüche auf den Thron hat, den Hass des Volkes gegen den König zu seinem Vorteil zu nutzen. Margaret unterstützt Ihren Gemahl in diesen schwierigen Zeiten mit Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen, kann aber die wachsende Unbeliebtheit des Königs und die daraus resultierenden Geschicke nicht aufhalten. Conn Iggulden stellt den ersten Roman seiner Serie um die Rosenkriege mit dem Titel „Sturmvogel“ vor. Er beschreibt geschichtlich fundiert und gut recherchiert, den Beginn der Regierungszeit Henry VI. Der schwache Sohn eines starken Königs hat es schwer, seine Regierungsgeschäfte wahrzunehmen, widmet er sich doch bevorzugt dem Gebet. Eine willensstarke Frau soll hier Abhilfe schaffen, die man in der Französin Margaret von Anjou zu finden glaubt. Tatsächlich erweist sie sich als wirkliche Königin, indem Sie sich als Frau in die Regierungsgeschäfte einmischt und Entscheidungen des Königs beeinflusst. Der Autor legt den Schwerpunkt seines Romans jedoch nicht auf die recht zarte aber respektvolle Liebesgeschichte zwischen dem König und seiner ihm vorher unbekannten Gemahlin, sondern stellt die Intrigen am Königshof sowie die politischen Auswirkungen dieser Heirat in den Vordergrund. Der Leser kann sich entscheiden, wem er seine Sympathien schenken möchte: Auf der einen Seite der schwache König Henry VI, der fast schon Mitleid erregt und seine zu allem entschlossene Margaret, die ihrer Aufgabe als Königin durchaus gerecht wird. Auf der anderen Seite die mutigen Aufständischen, die alle Waffen und Kräfte mobilisieren, um ihr Land und ihre Existenz zu retten. Mittendrin der „Bösewicht“ Richard Plantagenet, Duke of York, der gemeinsam mit seiner Frau Intrigen schmiedet um sein Ziel zu erreichen: den englischen Thron. Die spannend beschriebenen Kämpfe zwischen königlichen Rittern und Bogenschützen erinnern an die Schlachten des Hundertjährigen Krieges zwischen Engländern und Franzosen, aus denen die Engländer siegreich hervorgingen. Iggulden versucht nicht, die Kämpfe und Hinrichtungen zu beschönigen sondern beschreibt diese schon sehr anschaulich. Der Leser sollte also nicht allzu empfindlich sein. Für den Leser, der sich nicht durch die oftmals verworrenen Familienverhältnisse in der Thronfolge Englands beirren lässt, ist „Sturmvogel“ ein spannender historischer Roman, der einem die Geschichte Englands im 15. Jahrhundert durchaus näher bringt. Durch die Ergänzung fiktiver Personen und Handlungen wirkt das Ganze nicht so vorhersehbar, so dass man auf die Fortsetzung gespannt sein kann.

Spannend für Historienliebhaber

Bewertung am 02.03.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

England, 1437: Henry VI, genannt „das Lamm“ übernimmt die Regierungsgeschäfte, ist aber aufgrund Krankheit unfähig, sein Land zu regieren. Nach seiner Machtübernahme wachsen die Konflikte mit Frankreich erneut. Die eigentlichen Machthaber des Königs sind einige seiner engsten Vertrauten, darunter William de la Pole, der Duke of Sufford. Um das Verhältnis mit Frankreich zu verbessern, wird die Heirat Henrys mit der jungen französischen Adligen Margaret von Anjou arrangiert. Im Gegenzug sollen von England besetzte Gebiete an Frankreich zurückfallen. Das englische Volk reagiert mit Aufständen. Gleichzeitig versucht Richard, Duke of York, der aufgrund der englischen Erbfolge ebenfalls begründete Ansprüche auf den Thron hat, den Hass des Volkes gegen den König zu seinem Vorteil zu nutzen. Margaret unterstützt Ihren Gemahl in diesen schwierigen Zeiten mit Entschlossenheit und Durchsetzungsvermögen, kann aber die wachsende Unbeliebtheit des Königs und die daraus resultierenden Geschicke nicht aufhalten. Conn Iggulden stellt den ersten Roman seiner Serie um die Rosenkriege mit dem Titel „Sturmvogel“ vor. Er beschreibt geschichtlich fundiert und gut recherchiert, den Beginn der Regierungszeit Henry VI. Der schwache Sohn eines starken Königs hat es schwer, seine Regierungsgeschäfte wahrzunehmen, widmet er sich doch bevorzugt dem Gebet. Eine willensstarke Frau soll hier Abhilfe schaffen, die man in der Französin Margaret von Anjou zu finden glaubt. Tatsächlich erweist sie sich als wirkliche Königin, indem Sie sich als Frau in die Regierungsgeschäfte einmischt und Entscheidungen des Königs beeinflusst. Der Autor legt den Schwerpunkt seines Romans jedoch nicht auf die recht zarte aber respektvolle Liebesgeschichte zwischen dem König und seiner ihm vorher unbekannten Gemahlin, sondern stellt die Intrigen am Königshof sowie die politischen Auswirkungen dieser Heirat in den Vordergrund. Der Leser kann sich entscheiden, wem er seine Sympathien schenken möchte: Auf der einen Seite der schwache König Henry VI, der fast schon Mitleid erregt und seine zu allem entschlossene Margaret, die ihrer Aufgabe als Königin durchaus gerecht wird. Auf der anderen Seite die mutigen Aufständischen, die alle Waffen und Kräfte mobilisieren, um ihr Land und ihre Existenz zu retten. Mittendrin der „Bösewicht“ Richard Plantagenet, Duke of York, der gemeinsam mit seiner Frau Intrigen schmiedet um sein Ziel zu erreichen: den englischen Thron. Die spannend beschriebenen Kämpfe zwischen königlichen Rittern und Bogenschützen erinnern an die Schlachten des Hundertjährigen Krieges zwischen Engländern und Franzosen, aus denen die Engländer siegreich hervorgingen. Iggulden versucht nicht, die Kämpfe und Hinrichtungen zu beschönigen sondern beschreibt diese schon sehr anschaulich. Der Leser sollte also nicht allzu empfindlich sein. Für den Leser, der sich nicht durch die oftmals verworrenen Familienverhältnisse in der Thronfolge Englands beirren lässt, ist „Sturmvogel“ ein spannender historischer Roman, der einem die Geschichte Englands im 15. Jahrhundert durchaus näher bringt. Durch die Ergänzung fiktiver Personen und Handlungen wirkt das Ganze nicht so vorhersehbar, so dass man auf die Fortsetzung gespannt sein kann.

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Karin Harmel

Thalia Bielefeld

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4/5

Der Beginn der Rosenkriege

Bewertet: eBook (ePUB)

Englische Geschichte ist spannend und detailreich. Und gerade der Zeit der Rosenkriege kann man sich von vielen Seiten und Details nähern. Das ist auch der Kern des Buches - aufzuzeigen, dass nicht nur ein schwacher König die Ursache für die Rosenkriege waren, sondern mehr dahinter steckt. Wer also ausführlichen geschichtlichen Hintergrund mag, ist mit diesem Buch gut bedient. Gablé oder Follett Liebhaber werden mit diesem Buch sicher nicht so ganz warm werden, fehlt doch irgendwie eine echte Hauptfigur mit der man das ganze Buch über mitfiebern kann. Ansonsten solide und interessant geschrieben
4/5

Der Beginn der Rosenkriege

Bewertet: eBook (ePUB)

Englische Geschichte ist spannend und detailreich. Und gerade der Zeit der Rosenkriege kann man sich von vielen Seiten und Details nähern. Das ist auch der Kern des Buches - aufzuzeigen, dass nicht nur ein schwacher König die Ursache für die Rosenkriege waren, sondern mehr dahinter steckt. Wer also ausführlichen geschichtlichen Hintergrund mag, ist mit diesem Buch gut bedient. Gablé oder Follett Liebhaber werden mit diesem Buch sicher nicht so ganz warm werden, fehlt doch irgendwie eine echte Hauptfigur mit der man das ganze Buch über mitfiebern kann. Ansonsten solide und interessant geschrieben

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5/5

Ich liebe ihn einfach!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meinung (kann SPOILER enthalten): Bevor ich hier meine Meinung sage, möchte ich vorab anmerken, dass ich schon über ein großes Fachwissen über die Rosenkriege verfügt habe und hier Vieles vermutlich ein wenig anders sehen könnte. Ich werde mal mit dem Prolog beginnen. Für viele scheint er zunächst kein Zusammenhang mit dem Geschehen zu haben, dass in dem restlichen Buch folgt, jedoch kann man die Erbfolge und den frühen Tod des schwarzen Prinzen von Wales bereits als Beginn der Rosenkriege sehen. Denn durch dessen Tod ist das Königtum nach Edwards III. Tod auf dessen (gemeint ist der schwarze Prinz) minderjährigen Sohn übergegangen: Richard II.. Und erst durch dessen Versagen war es überhaupt möglich, dass Henry IV. von Lancaster den Thron besteigt. Er war der Sohn des jüngsten Sohnes von Edward III. und der erste Lancaster König. Und dadurch wurde der zweitälteste Sohn (York) übergangen. Kurz gesagt: Die Grundlage der Rosenkriege. York vs. Lancaster. So viel dazu. Vielleicht macht das einiges klarere, was negativ auf das Buch scheinen könnte. Nun zur historischen Korrektheit. Ja, Conn Iggulden ist nicht immer eins zu eins mit der Zeit im Einklang, jedoch stellt er dies in seinen historischen Anmerkungen klar. (Ich sage das nur, weil ich schon Rezessionen gelesen habe, die das Buch deshalb mehr als nur schlecht dastehen lassen haben). Und zum Schluss zum eigentlichen Inhalt. Ich werde versuchen, mich kurz zu fassen. Die Charaktere konnte ich leider nicht ganz neutral sehen, da ich durch meine "Forschung" über die Rosenkriege schon so einiges weiß und ich die Charaktere aus vielen verschiedenen Blickwinkeln kennen gelernt habe. Aber genau deshalb finde ich, dass Conn Iggulden die Charaktere gut getroffen hat. Yorks Charakter stimmt mit der Historie überein, ebenso Henrys Charakter und der vieler anderer. Dass Iggulden "Derry Brewer" erfunden hat, ist kein Nachteil, denn es kann durchaus sein, dass es jemanden an Henrys Seite gab, der ihm so nahe stand. Es ist durchaus realistisch. Das einzige, was vielleicht nicht ganz so passend ist, ist Derrys Einfluss und Macht auf alles und jeden. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt. Die geschehen sind gut beschrieben und übersichtlich. Wohlbemerkt, die Namen sind teilweise sehr verwirrend, da wirklich jeder zweite Mann John oder Richard hieß und jede zweite Frau Margareth, aber wenn man sich ein wenig mit dem Stammbaum beschäftigt, sollte auch dies kein Problem sein. Anzumerken ist noch, dass das Buch eigentlich nicht ganz beziehungsweise kaum über die Rosenkriege geht. Ein großer Teil des Romans bezieht sich auf die unmittelbare Vorgeschichte, nicht aber auf die Rosenkriege direkt. Jedoch ist "Sturmvogel" auch erst der erste von vier Bänden. Natürlich ersetzen die Romane von Conn Iggulden nicht das intensive Beschäftigen mit der Materie selbst, doch man kann behaupten, dass man einen groben Überblick über die Geschehnisse erlangt. In Buch 1 baut man vielleicht noch keine ganz so enge Beziehung zu den Charakteren auf, jedoch, wenn man - und ich denke nicht, dass dies sehr schwer ist - auch die Fortsetzungen zu "Sturmvogel" liest, wird man am Ende von Band vier eine Bindung zu den Charakteren haben. Jedenfalls war es bei mir und meinem Freund so. Auch die Übersetzerin hat gute Arbeit geleistet. Conn Iggulden wirft in seinem Roman nicht mit unnötig komplizierten Fachbegriffen umher und das Buch lässt sich dank der guten Übersetzungsarbeit gut lesen. Der Roman fesselt seinen Leser mit Spannungshöhen und auch mit Überraschungen. Manche Szenen sind möglicherweise etwas zu detailliert geschrieben. Z.B. der Aufstand um Jack Cade herum. (Nebenbei, während der Regierungszeit von Richard II. gab es auch einen Bauernaufstand, der weitaus "harmloser" ablief, als dieser während Henrys VI. Regierungszeit). Kurz und knapp: Das Buch ist fesselnd, gut geschrieben und mitreißend. Für jeden, der Englands Mittelalter und historische Romane liebt, ein Muss! (Das entspricht nur meiner Meinung.)
5/5

Ich liebe ihn einfach!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meinung (kann SPOILER enthalten): Bevor ich hier meine Meinung sage, möchte ich vorab anmerken, dass ich schon über ein großes Fachwissen über die Rosenkriege verfügt habe und hier Vieles vermutlich ein wenig anders sehen könnte. Ich werde mal mit dem Prolog beginnen. Für viele scheint er zunächst kein Zusammenhang mit dem Geschehen zu haben, dass in dem restlichen Buch folgt, jedoch kann man die Erbfolge und den frühen Tod des schwarzen Prinzen von Wales bereits als Beginn der Rosenkriege sehen. Denn durch dessen Tod ist das Königtum nach Edwards III. Tod auf dessen (gemeint ist der schwarze Prinz) minderjährigen Sohn übergegangen: Richard II.. Und erst durch dessen Versagen war es überhaupt möglich, dass Henry IV. von Lancaster den Thron besteigt. Er war der Sohn des jüngsten Sohnes von Edward III. und der erste Lancaster König. Und dadurch wurde der zweitälteste Sohn (York) übergangen. Kurz gesagt: Die Grundlage der Rosenkriege. York vs. Lancaster. So viel dazu. Vielleicht macht das einiges klarere, was negativ auf das Buch scheinen könnte. Nun zur historischen Korrektheit. Ja, Conn Iggulden ist nicht immer eins zu eins mit der Zeit im Einklang, jedoch stellt er dies in seinen historischen Anmerkungen klar. (Ich sage das nur, weil ich schon Rezessionen gelesen habe, die das Buch deshalb mehr als nur schlecht dastehen lassen haben). Und zum Schluss zum eigentlichen Inhalt. Ich werde versuchen, mich kurz zu fassen. Die Charaktere konnte ich leider nicht ganz neutral sehen, da ich durch meine "Forschung" über die Rosenkriege schon so einiges weiß und ich die Charaktere aus vielen verschiedenen Blickwinkeln kennen gelernt habe. Aber genau deshalb finde ich, dass Conn Iggulden die Charaktere gut getroffen hat. Yorks Charakter stimmt mit der Historie überein, ebenso Henrys Charakter und der vieler anderer. Dass Iggulden "Derry Brewer" erfunden hat, ist kein Nachteil, denn es kann durchaus sein, dass es jemanden an Henrys Seite gab, der ihm so nahe stand. Es ist durchaus realistisch. Das einzige, was vielleicht nicht ganz so passend ist, ist Derrys Einfluss und Macht auf alles und jeden. Das ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt. Die geschehen sind gut beschrieben und übersichtlich. Wohlbemerkt, die Namen sind teilweise sehr verwirrend, da wirklich jeder zweite Mann John oder Richard hieß und jede zweite Frau Margareth, aber wenn man sich ein wenig mit dem Stammbaum beschäftigt, sollte auch dies kein Problem sein. Anzumerken ist noch, dass das Buch eigentlich nicht ganz beziehungsweise kaum über die Rosenkriege geht. Ein großer Teil des Romans bezieht sich auf die unmittelbare Vorgeschichte, nicht aber auf die Rosenkriege direkt. Jedoch ist "Sturmvogel" auch erst der erste von vier Bänden. Natürlich ersetzen die Romane von Conn Iggulden nicht das intensive Beschäftigen mit der Materie selbst, doch man kann behaupten, dass man einen groben Überblick über die Geschehnisse erlangt. In Buch 1 baut man vielleicht noch keine ganz so enge Beziehung zu den Charakteren auf, jedoch, wenn man - und ich denke nicht, dass dies sehr schwer ist - auch die Fortsetzungen zu "Sturmvogel" liest, wird man am Ende von Band vier eine Bindung zu den Charakteren haben. Jedenfalls war es bei mir und meinem Freund so. Auch die Übersetzerin hat gute Arbeit geleistet. Conn Iggulden wirft in seinem Roman nicht mit unnötig komplizierten Fachbegriffen umher und das Buch lässt sich dank der guten Übersetzungsarbeit gut lesen. Der Roman fesselt seinen Leser mit Spannungshöhen und auch mit Überraschungen. Manche Szenen sind möglicherweise etwas zu detailliert geschrieben. Z.B. der Aufstand um Jack Cade herum. (Nebenbei, während der Regierungszeit von Richard II. gab es auch einen Bauernaufstand, der weitaus "harmloser" ablief, als dieser während Henrys VI. Regierungszeit). Kurz und knapp: Das Buch ist fesselnd, gut geschrieben und mitreißend. Für jeden, der Englands Mittelalter und historische Romane liebt, ein Muss! (Das entspricht nur meiner Meinung.)

Theresa Schuck
  • Theresa Schuck
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von Conn Iggulden

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