Produktbild: Pampa Blues

Pampa Blues

Aus der Reihe Reihe Hanser
8

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

14 - 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.02.2012

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

876 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446239326

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

14 - 14 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

06.02.2012

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

876 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446239326

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  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Wingroden – ein Kaff irgendwo in der deutschen Pampa. Stellt man die Buchstaben um, kommt man auf „Nirgendwo“. Hier sitzt der 16-jährige Ben fest und kümmert sich um seinen Opa, während seine Mutter durch Europa tourt. In Wingroden gibt es nur eine Hand voll Leute – unter anderem Maslow, den Barbesitzer, der sich ständig neue Aktionen ausdenkt, um dem Örtchen zu neuem Schwung zu verhelfen – am besten durch Weltruhm. Seine neueste Idee bringt tatsächlich einiges ins Rollen. Eine humorvolle, mit viel Feingefühl und starker Sprache geschriebene Geschichte über das Erwachsenwerden, die erste Liebe und den Platz an den man hingehört.

  • Nina Marlene Gollmann

    aus Graz

    5/5

    18.08.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Lebe lieber ungewöhnlich!

    Schauplatz ist ein aussterbendes Dorf in der "Pampa": Wingroden. Ben lebt als einziger Jugendlicher hier. Seine Mutter ist nicht bei ihm. Er versorgt seinen dementen Grossvater. Es gibt keine zukunftsträchtigen Berufssaussichten und, noch schlimmer, keine Mädchen. Ergo: Ben hat den "Blues". Das ändert sich aber sehr schnell, besonders als die junge Lena ins Dorf kommt und sein Freund Maslow UFO- Flüge inszeniert. Lappert zeichnet von der ersten Seite bis zur letzten sensible, tragikomische, wunderbar skurrile Charaktere. Lapperts Schreibstil zieht einen in die Geschichte und lässt die Charaktere zu Menschen auferstehen mit denen man mitfiebert. Für Jugendliche ab 14 Jahren! Für Burschen (Pluspunkt, weil selten!!!!), sowie auch Mädchen geeignet, die abseits vom Mainstream lesen und/oder sich neben Vampirserien und boomenden Dystopien auch einfach gern einer bodenständigen, herrlich menschlichen Geschichte widmen..

  • Jasmin Rickenberg

    aus Lemgo

    5/5

    08.07.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Pampa Blues

    Mich hat dieses Buch besonders begeistert, weil es aus all den Endzeit- und Vampirreihen für Mädchen heraussticht und endlich mal wieder ein gutes Buch darstellt, dass auch für Jungen geeignet ist. Die Geschichte hat Hand und Fuß und befasst sich mit dem Erwachsenwerden. Der Protagonist wächst in einem verschlafenen Nest in Deutschland auf, in dem er sich tagtäglich alleine um seinen an Alzheimer erkrankten Großvater kümmern muss, da seine Mutter um die Welt tourt, und träumt davon diesem Alltag zu entkommen. Man leidet und lacht mit den liebevollen und schrägen Charakteren und kann sich gut in sie hinein versetzen. Leider ist die Geschichte so kurz, ich hätte gerne noch erfahren, wie sich das alles schließlich weiter entwickelt.

  • Jacqueline Rittmann

    aus Klagenfurt

    5/5

    05.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Träume nicht dein Leben, sondern lebe deine Träume

    Eine hinreißende, humorvolle Geschichte über das Erwachsenwerden eines 16 Jährigen. Man fühlt, lebt und leidet mit Ben von Anfang an mit. Alle Figuren sind liebevoll und mit bewundernswerter Leichtigkeit beschrieben. Ben träumt davon, den VW-Bus flott zu machen und nach Afrika abzuhauen. Aber er sitzt im verfallenen Kaff Wingroden fest. Setzt man die Buchstaben des Ortsnamens anders zusammen, entsteht Nirgendwo. Da Bens Mutter als Jazzsängerin durch Europa tingelt, hat er sich um seinen Großvater zu kümmern. Das bedeutet Betreuung rund um die Uhr. Sein Großvater hat vieles vergessen, selbst wie man sich Schuhe zubindet und manchmal seinen Namen. Seine Lieblingsbeschäftigung ist mit großer Besessenheit blaue Schnipsel aus Illustrierten zu schneiden und damit sein Zimmer vollzukleistern. Maslow der Visionär der kleinen Gemeinde, will Wingroden wieder zu Glanz und Aufschwung verhelfen. Er hat die wahnwitzige Idee mit Hilfe eines selbstgebastelten Ufos die Medien auf den Ort aufmerksam zu machen. Als die junge Lena mit ihrer Kamera aufkreuzt, sind alle überzeugt, sie sei eine Reporterin. Ben verliebt sich in sie. Tatsächlich kommen dann Presse und Polizei in den verschlafenen Ort. Aber wegen eines Mordverdachts.

  • M.L.H

    4/5

    06.08.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Starker Jugendroman

    Rolf Lappert ist kein unbeschriebenes Blatt mehr. Sein Buch ,,Nach Hause schwimmen" wurde schon mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Doch ,,Pampa Blues" ist sein erstes Jugendbuch. Und zwar ein gutes. Das Lappert auch Jugendbücher schreiben kann, hat er hiermit bewiesen. Die Geschichte um den 16-Jährigen Ben, der in dem kleinen Kaff Wingroden mit seinem Demenz kranken Opa festsitzt ist berührend, Lappert schafft es, mehr oder weniger alltägliche Szenen zu beschreiben. Das es im gesamten Verlauf der Geschichte eher betulich zugeht und wenig Spannung herrscht, stört beim lesen wenig. Das Buch fesselt nicht wie ein Thriller, es unterhält mit eher skurrilen als lustigen Momenten. Durch mehrere Geschichten, Mazlow, der eigentliche Chef des Kaffs, der unbedingt Wingroden mit seinen merkwürdigen Ideen berühmt machen will, Lena, die in Wingroden strandet und sich langsam Ben nähert, der demenzkranke Opa Karl, oder ein Mord im Kaff (keine Sorge, es besteht keine Gefahr zum Herzinfarkt), lassen die Geschichte um die Hauptfigur Ben langsam vor sich hingleiten, keinesfalls langweilig, eher berührend und tragisch, wie auch eigentlich Bens Geschichte und die des Dorfs und ihren Bewohnern. Hier hätte Lappert näher auf Themen wie Kriegskrankheit oder Menschen mit schlimmen Verlusten eingehen können. Auch übertreibt er es etwas mit eher unwahrscheinlichen Beschreibungen des Kaffs. Ansonsten ist ihm eine kleine aber feine Geschichte gelungen, die es wert ist gelesen zu werden- und Rolf Lappert ist auch ein guter Autor von Jugendbüchern, wir warten mit Freuden auf sein (hoffentlich) nächstes.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Silke Reith

    Silke Reith

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.11.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Endlich mal ein toller Titel für...

    Endlich mal ein toller Titel für Jungs ohne Action oder Fantasy - und humorvoll ist es auch noch! Hat mir sehr gut gefallen!
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.07.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Ben`s Blues

    So jemanden wie Ben muss man einfach liebgewinnen, denn der knapp 17jährige macht einen guten "Job". Er sorgt stellvertretend für seine ständig abwesende Mutter, die mit ihrer Mini-Jazzband durch Europa tourt, für den verwirrten Großvater Karl - obwohl er behauptet, ihn nicht zu lieben, haha. Das Leben seiner winzigen Dorfgemeinschaft in Deutschlands hohem Norden = der"Pampa" ist völlig unspektakulär und Bens Sprache als Ich-Erzähler ist von derartig lakonischer Kürze und hinterhältigem Witz, das ich mir erst nicht sicher war, welchem Jugendlichen ich diese Geschichte ans Herz legen könnte. Aber genau dort gehört sie hin und je mehr ich las, desto gefesselter war ich von Wingroden=Nirgendwo und seinen schrägen Bewohnern! Und dann taucht ja auch noch ein Mädchen auf.... Ein schmaler Roman , der nicht nur Kopfkino erzeugt, sondern mittlerweile auch im (realen)Kino gelandet ist !
  • Zum Bewerterprofil von Violetta Hofmann

    Violetta Hofmann

    Thalia Dresden – Schillerplatz

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.06.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Vom Erwachsenwerden im Nirgendwo

    Dass es mit dem Erwachsenwerden oft nicht so einfach ist, ist allgemein bekannt. Wenn man aber wie der 15jährige Ben als einziger Jugendlicher in einem winzigen Dorf, irgendwo in Norddeutschland aufwächst und sich um seinen demenzkranken Großvater kümmern muss, ist klar, dass einem das Heranwachsen bisweilen besonders öde erscheint. Seine Mutter tingelt als Jazzsängerin durch die Clubs Europas und von Mädchen in seinem Alter kann Ben nur träumen. Neben ihm und seinem Großvater leben in diesem Ort nur ein Hand voll Bauern, die Frisöse Anna mit ihrem verrückten russischen Ehemann Georgi und Maslow. Maslow stammt aus dem Ort und ist während seiner Zeit in den USA zu Geld gekommen. Nachdem er in seine Heimat zurückgekommen ist, hat er sich vorgenommen, den Ort aus der Bedeutungslosigkeit zu holen. Da seine Ideen von Pferderennbahn und Golfplatz gescheitert sind, hat er sich nun in den Kopf gesetzt, dass eine angebliche UFO-Sichtung das Dorf berühmt machen und Reporter anlocken soll. Ziemlich abgedreht, findet auch Ben. Der den Trick schnell durchschaut. Doch dann taucht die vermeintliche Reporterin Lena auf … „Pampa Blues“ ist ein Jugendbuch mit liebevoll gezeichneten Charakteren. Rolf Lappert gelingt es dabei sehr gut, sich in die Gefühle von Heranwachsenden hineinzuversetzen, was dieses Buch nicht zuletzt auch zu einem idealen Geschenk zu Jugendweihen & Co macht.

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