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Sechs Jahre Der Abschied von meiner Schwester

16

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2016

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/2,7 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Beige / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-0255-4

Beschreibung

Rezension

»Link zeichnet nicht nur das Bild einer einfühlsamen, kämpferischen Frau, sondern erzählt von teils erschütternden Erfahrungen mit dem deutschen Gesundheitswesen.« KURIER

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2016

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,6/2,7 cm

Gewicht

268 g

Farbe

Beige / Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7341-0255-4

Herstelleradresse

Blanvalet Taschenbuchverl
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Diesmal hat CHarlotte Link…

lissi91 aus Cottbus am 25.03.2016

Bewertungsnummer: 2706238

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diesmal hat CHarlotte Link keinen Kriminalroman oder eine Familiensaga geschrieben. Diesmal ist dies ein sehr privates und zugleich unglaublich aufrüttelndes Buch. Es handelt vom Leidensweg ihrer jüngeren Schwester Franziska und gibt uns sehr private Einblicke in Charlotte Links Familie. Schon im Vorwort erklärt sie warum es ihr wichtig war dieses Buch zu schreiben. Es geht weit darüber hinaus, mit diesem Buch den Tod ihrer Schwester zu verarbeiten. Sie möchte damit auch aufrütteln und aufzeigen dass man sich mit zu schnell gestellten Diagnosen oder Therapien nicht einfach abfinden soll. Dass man den Blick immer über den Tellerrand schieben sollte und nicht mit jeder Meinung der Ärzte mitgehen muss. Wie wichtig es auch ist, als Familie zusammenzuhalten und wieviel Kraft das alles kostet. Franziska erkrankte im Alter von 23 Jahren an Morbus Hodgkin. Aufgrund von Strahlen- und Chemotherapie besiegte sie diese Krebserkrankung. Niemand konnte ahnen dass 20 Jahre später die Spätfolgen der Therapie wieder alles aus der Bahn werfen. Denn das hat ihnen damals niemand gesagt. Franziska hat mittlerweile eine Familie gegründet und muss nun stark sein. Erst kommt der Darmkrebs, dann dramatisches Untergewicht, zum Schluß macht die Lunge nicht mehr mit und macht aus der einst so wunderschönen und lebenslustigen Frau eine schwer kranke Person. Zwischendurch werden etliche Fehldiagnosen gestellt, die die Familie immer tiefer ins Unglück stürzen. Später kein Wort der Entschuldigung wenn Ärzte auf deren Fehler hingewiesen wurden. Immer wieder neue Krankenhausaufenthalte durch halb Deutschland, alternative Heilmethoden die alles nur noch schlimmer machen und die ständige Trennung von Ehemann und Kindern. Auch Charlotte Link scheint daran fast zu zerbrechen. Dass sie es in der Zwischenzeit schaffte mehrere Bücher zu veröffentlichen, scheint unvorstellbar. Doch sie brauchte die Ablenkung und Konzentration. Sie brauchte geistlichen Beistand und versuchte ihr Familienleben trotz allem gut über die Bühne zu bringen. Am Ende schafft Franziska noch ganze 6 Jahre. Doch diese waren voller Schmerz und Leid. Meine Meinung: Ich war völlig erschüttert von diesem Buch und habe desöfteren ein Tränchen verdrückt. Ich selber habe vor einigen Wochen einen sehr langen Krankenhausaufenthalt hinter mich gebracht und konnte daher sehr gut verstehen wie sehr einen die Trennung von der Familie belastet. Auch dass einem die Familie mit klugen Ratschlägen irgendwann auf die Nerven fällt und man sich Ärzten gegenüber meist machtlos fühlte. Umso mehr fällt meine Bewunderung für Franziska aus. Ich konnte auch Charlotte Link sehr gut verstehen, die erst Skrupel hatte zum Pastor zu gehen um sich dort geistlichen Beistand zu holen. Ich bin auch die 'sporadische-mal-zu-weihnachten' in die Kirche-Geherin und mir wäre es genauso ergangen. Dennoch finde ich es gut dass sie sich Hilfe geholt hat. Das Buch war sehr gut strukturiert, man war immer auf dem richtigen zeitlichen Stand. Auch Gefühlsbeschreibungen waren nie zu viel und genau an den passenden Stellen. Man konnte zwischendurch mal durchatmen. Ich habe schon mehrere autobiografische Romane gelesen, vorallem auch Bücher in denen Familienangehörige Schicksale verarbeiten. Man merkt diesem Buch natürlich an dass es von einer sehr guten Autorin geschrieben wurde und das machte das Lesen leicht. Ich habe alles innerhalb von einem Tag durchgelesen und doch legt man es danach nicht einfach aus der Hand. Man macht sich viele Gedanken dazu. Man fragt sich ob man selber die Kraft gehabt hätte die Franziska hatte und die ihre Familie über die Jahre aufbrachte.

Diesmal hat CHarlotte Link…

lissi91 aus Cottbus am 25.03.2016
Bewertungsnummer: 2706238
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diesmal hat CHarlotte Link keinen Kriminalroman oder eine Familiensaga geschrieben. Diesmal ist dies ein sehr privates und zugleich unglaublich aufrüttelndes Buch. Es handelt vom Leidensweg ihrer jüngeren Schwester Franziska und gibt uns sehr private Einblicke in Charlotte Links Familie. Schon im Vorwort erklärt sie warum es ihr wichtig war dieses Buch zu schreiben. Es geht weit darüber hinaus, mit diesem Buch den Tod ihrer Schwester zu verarbeiten. Sie möchte damit auch aufrütteln und aufzeigen dass man sich mit zu schnell gestellten Diagnosen oder Therapien nicht einfach abfinden soll. Dass man den Blick immer über den Tellerrand schieben sollte und nicht mit jeder Meinung der Ärzte mitgehen muss. Wie wichtig es auch ist, als Familie zusammenzuhalten und wieviel Kraft das alles kostet. Franziska erkrankte im Alter von 23 Jahren an Morbus Hodgkin. Aufgrund von Strahlen- und Chemotherapie besiegte sie diese Krebserkrankung. Niemand konnte ahnen dass 20 Jahre später die Spätfolgen der Therapie wieder alles aus der Bahn werfen. Denn das hat ihnen damals niemand gesagt. Franziska hat mittlerweile eine Familie gegründet und muss nun stark sein. Erst kommt der Darmkrebs, dann dramatisches Untergewicht, zum Schluß macht die Lunge nicht mehr mit und macht aus der einst so wunderschönen und lebenslustigen Frau eine schwer kranke Person. Zwischendurch werden etliche Fehldiagnosen gestellt, die die Familie immer tiefer ins Unglück stürzen. Später kein Wort der Entschuldigung wenn Ärzte auf deren Fehler hingewiesen wurden. Immer wieder neue Krankenhausaufenthalte durch halb Deutschland, alternative Heilmethoden die alles nur noch schlimmer machen und die ständige Trennung von Ehemann und Kindern. Auch Charlotte Link scheint daran fast zu zerbrechen. Dass sie es in der Zwischenzeit schaffte mehrere Bücher zu veröffentlichen, scheint unvorstellbar. Doch sie brauchte die Ablenkung und Konzentration. Sie brauchte geistlichen Beistand und versuchte ihr Familienleben trotz allem gut über die Bühne zu bringen. Am Ende schafft Franziska noch ganze 6 Jahre. Doch diese waren voller Schmerz und Leid. Meine Meinung: Ich war völlig erschüttert von diesem Buch und habe desöfteren ein Tränchen verdrückt. Ich selber habe vor einigen Wochen einen sehr langen Krankenhausaufenthalt hinter mich gebracht und konnte daher sehr gut verstehen wie sehr einen die Trennung von der Familie belastet. Auch dass einem die Familie mit klugen Ratschlägen irgendwann auf die Nerven fällt und man sich Ärzten gegenüber meist machtlos fühlte. Umso mehr fällt meine Bewunderung für Franziska aus. Ich konnte auch Charlotte Link sehr gut verstehen, die erst Skrupel hatte zum Pastor zu gehen um sich dort geistlichen Beistand zu holen. Ich bin auch die 'sporadische-mal-zu-weihnachten' in die Kirche-Geherin und mir wäre es genauso ergangen. Dennoch finde ich es gut dass sie sich Hilfe geholt hat. Das Buch war sehr gut strukturiert, man war immer auf dem richtigen zeitlichen Stand. Auch Gefühlsbeschreibungen waren nie zu viel und genau an den passenden Stellen. Man konnte zwischendurch mal durchatmen. Ich habe schon mehrere autobiografische Romane gelesen, vorallem auch Bücher in denen Familienangehörige Schicksale verarbeiten. Man merkt diesem Buch natürlich an dass es von einer sehr guten Autorin geschrieben wurde und das machte das Lesen leicht. Ich habe alles innerhalb von einem Tag durchgelesen und doch legt man es danach nicht einfach aus der Hand. Man macht sich viele Gedanken dazu. Man fragt sich ob man selber die Kraft gehabt hätte die Franziska hatte und die ihre Familie über die Jahre aufbrachte.

sechs Jahre

Bewertung aus Mayen am 25.01.2021

Bewertungsnummer: 1200060

Bewertet: eBook (ePUB)

Ausgezeichnet! Man will gar nicht aufhören zu lesen und leidet richtig mit, dabei öffnet es einem noch mehr die Augen und hofft, mal nie selbst in so eine schlimme Situation zu kommen, in der man fast nichts positives entdecken kann. Super beschrieben , sehr authentisch! Frau Link muss nochmals durch die seelische Hölle gegangen sein und hoffentlich konnte ihr dieses Buch bei der Trauerbewältigung helfen!

sechs Jahre

Bewertung aus Mayen am 25.01.2021
Bewertungsnummer: 1200060
Bewertet: eBook (ePUB)

Ausgezeichnet! Man will gar nicht aufhören zu lesen und leidet richtig mit, dabei öffnet es einem noch mehr die Augen und hofft, mal nie selbst in so eine schlimme Situation zu kommen, in der man fast nichts positives entdecken kann. Super beschrieben , sehr authentisch! Frau Link muss nochmals durch die seelische Hölle gegangen sein und hoffentlich konnte ihr dieses Buch bei der Trauerbewältigung helfen!

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Sechs Jahre

von Charlotte Link

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Claudia Engelmann

Thalia Korbach

Zum Portrait

5/5

Ein sehr persönliches, ein unter die Haut gehendes Buch über den Tod von Charlotte Links Schwester

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses bewegende Buch ist in keiner Weise mit den anderen Büchern von Charlotte Link zu vergleichen, denn es ist keiner ihrer spannend-unterhaltsamen Romane, sondern es ist ein Buch über ihre Schwester Franziska, die 2012 nach langem Leiden gestorben ist. Franziska, die jüngere, lebensfrohe und immer gut gelaunte Schwester erkrankt in jungen Jahren an Morbus Hodgkin, einem Lymphdrüsenkrebs. Die Erkrankung wird erfolgreich mit Chemotherapie und Bestrahlungen geheilt, aber viele Jahre später, Franziska ist gerade 41 Jahre alt geworden, wird überraschend ein Karzinom diagnostiziert, Folge der damaligen Bestrahlung. Damit beginnt eine unglaubliche Odyssee durch Krankenhäuser und unser Gesundheitssystem, denn der Krebs streut und breitet sich aus. Ihr werden Überlebenschancen von einem Jahr prognostiziert – am Ende werden daraus sechs Jahre, die zu einem Albtraum für alle werden. Da ist Franziskas eigene Familie, ihr Mann Michael, ihr pubertierender Sohn Johannes und ihre kleine Tochter Clara sowieso unzählige Tiere auf ihrem Hof in Bayern. Da sind ihre Eltern, beide schon betagt, aber unermüdlich und voller Energie bis an ihre Belastungsgrenzen gehend. Und da ist Charlotte mit ihrem Mann Klaus, für die ihre Schwester Franziska der wichtigste Mensch ist, die sich ein Leben ohne sie nicht vorstellen kann. Intensiv berichtet sie von den verschiedenen Stadien der Krankheit, von immer neu auftretenden Komplikationen, von der Hilflosigkeit und der eigenen Wut. Davon, wie verantwortungslos und schonungslos Ärzte mit ihren Patienten umgehen, davon, wie falsche Diagnosen Hoffnungen zerstören. Aber sie erzählt auch von fähigen, einfühlsamen Ärzten und Pflegern, von Menschen, die behutsam und aufmunternd den Weg des Sterbens begleiten. Am Ende ist ihr eine Hommage an ihre kämpferische Schwester gelungen, ein berührendes, ein sehr persönliches Buch, das unter die Haut geht und einen nicht mehr loslässt. Sehr eindringlich, oft todtraurig, aber auch voller Lebensmut und Liebe – einfach großartig.
  • Claudia Engelmann
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ein sehr persönliches, ein unter die Haut gehendes Buch über den Tod von Charlotte Links Schwester

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses bewegende Buch ist in keiner Weise mit den anderen Büchern von Charlotte Link zu vergleichen, denn es ist keiner ihrer spannend-unterhaltsamen Romane, sondern es ist ein Buch über ihre Schwester Franziska, die 2012 nach langem Leiden gestorben ist. Franziska, die jüngere, lebensfrohe und immer gut gelaunte Schwester erkrankt in jungen Jahren an Morbus Hodgkin, einem Lymphdrüsenkrebs. Die Erkrankung wird erfolgreich mit Chemotherapie und Bestrahlungen geheilt, aber viele Jahre später, Franziska ist gerade 41 Jahre alt geworden, wird überraschend ein Karzinom diagnostiziert, Folge der damaligen Bestrahlung. Damit beginnt eine unglaubliche Odyssee durch Krankenhäuser und unser Gesundheitssystem, denn der Krebs streut und breitet sich aus. Ihr werden Überlebenschancen von einem Jahr prognostiziert – am Ende werden daraus sechs Jahre, die zu einem Albtraum für alle werden. Da ist Franziskas eigene Familie, ihr Mann Michael, ihr pubertierender Sohn Johannes und ihre kleine Tochter Clara sowieso unzählige Tiere auf ihrem Hof in Bayern. Da sind ihre Eltern, beide schon betagt, aber unermüdlich und voller Energie bis an ihre Belastungsgrenzen gehend. Und da ist Charlotte mit ihrem Mann Klaus, für die ihre Schwester Franziska der wichtigste Mensch ist, die sich ein Leben ohne sie nicht vorstellen kann. Intensiv berichtet sie von den verschiedenen Stadien der Krankheit, von immer neu auftretenden Komplikationen, von der Hilflosigkeit und der eigenen Wut. Davon, wie verantwortungslos und schonungslos Ärzte mit ihren Patienten umgehen, davon, wie falsche Diagnosen Hoffnungen zerstören. Aber sie erzählt auch von fähigen, einfühlsamen Ärzten und Pflegern, von Menschen, die behutsam und aufmunternd den Weg des Sterbens begleiten. Am Ende ist ihr eine Hommage an ihre kämpferische Schwester gelungen, ein berührendes, ein sehr persönliches Buch, das unter die Haut geht und einen nicht mehr loslässt. Sehr eindringlich, oft todtraurig, aber auch voller Lebensmut und Liebe – einfach großartig.

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Irene Hantsche

Thalia Jena – Goethe-Galerie

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3/5

Sechs Jahre

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Charlotte Link dokumentiert in „sechs Jahre“ das Sterben ihrer Schwester. Sie erzählt von Hoffnungen und Rückschlägen und davon, wie schwer es ist, als Angehöriger mit laienhaften Vorkenntnissen, die „richtigen“ Entscheidungen zu treffen. „Sechs Jahre“ ist kein Buch zum Mut machen. Link erzählt aus ihrer Sicht, und ohne versöhnlichen Ausgang, vom Kampf gegen eine tödliche Krankheit.
  • Irene Hantsche
  • Buchhändler/-in

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3/5

Sechs Jahre

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Charlotte Link dokumentiert in „sechs Jahre“ das Sterben ihrer Schwester. Sie erzählt von Hoffnungen und Rückschlägen und davon, wie schwer es ist, als Angehöriger mit laienhaften Vorkenntnissen, die „richtigen“ Entscheidungen zu treffen. „Sechs Jahre“ ist kein Buch zum Mut machen. Link erzählt aus ihrer Sicht, und ohne versöhnlichen Ausgang, vom Kampf gegen eine tödliche Krankheit.

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Sechs Jahre

von Charlotte Link

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