Produktbild: Amerikanisches Idyll
Band 1

Amerikanisches Idyll Roman

4

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18836

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.12.2015

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

3893 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

American Pastoral

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783446251250

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

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Verkaufsrang

18836

Erscheinungsdatum

01.12.2015

Verlag

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

3893 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

American Pastoral

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

EAN

9783446251250

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  • Bewertung

    aus Zürich

    3/5

    04.07.2023

    eBook (ePUB)

    Langatmig und voller sich wiederholender Motive

    Mit akribischer Genauigkeit und einer unglaublichen Detailversessenheit zeichnet der Autor das «Amerikanische Idyll». Die Lektüre wird dadurch stellenweise quälend langatmig (Baseballspiel) und ist voller Wiederholungen der immer gleichen Motive (Wahl Miss New Jersey). Zweifelsfrei hervorragend geschrieben, berührt hat mich der Roman nicht.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    04.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Lesenswertes Familienportrait, deren Harmonie bröckelt

    Merry Levov entstammt einer Familie aus der Oberschicht. Nachsichtig und liebevoll wird sie aufgezogen, doch eines Tages zerbricht die Familienidylle: Alles beginnt damit, dass die kleine Merry Levovs im Fernsehen Bilder von Mönchen sieht, die sich in Vietnam als Protest gegen Diktator Diem selbst anzünden. – Diese Ereignisse und noch viele kleine andere Faktoren verwandeln die stotternde, aber aufgeweckte Tochter von Seymour und Dwan Levov, in ein Kind, das voller Hass gegen das eigene Land ist. Sie, die eigentlich aus dem guten Hause einer Oberschicht-Familie stammt, preist plötzlich totalitäre kommunistische Diktaturen. Mehr noch: Sie beginnt ihren eigenen Eltern Hass und Verachtung entgegenzuschreien und dann passiert das Unfassbare. Roths Roman brilliert mit einer detaillierten Ausarbeitung seiner Charaktere und der dichten Beschreibung ihrer Lebensumstände. Im Mittelpunkt dieses Romans steht die psychische Analyse von Merrys Vater, ein jüdischer Einwanderer der 2. Generation. Er versucht mit allen Mitteln, sich der amerikanischen Realität anzupassen. Der "Schwede" steht wohl für unzählige Amerikaner, die einem anderen Kulturkreis entstammen, sich jedoch völlig kompromisslos ihrer neuen Lebenswelt assimilieren. Roth zeigt meisterhaft die Brüche in den Lebensläufen der Familienmitglieder. Hier ist es die Tochter Merry, die während der 60er Jahren gegen diese Assimilierung revoltiert: aus ihr wird eine Terroristin und Aussteigerin. Letztendlich geht das Buch aber nicht über diese junge Frau. Ganz im Gegenteil ist sie nur der Spiegel, in dem sich der assimilierte Vater neu erkennen muss. Empfehlenswert!

  • Polar

    aus Aachen

    5/5

    18.06.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Schön häßlich

    In ihrer Verzweiflung merken deutsche Kritiker gerne an, daß der wahre Familienroman, der sich als Epos seiner Zeit versteht, aus Amerika stammt. Wer Amerikanisches Idyll gelesen hat, wird dem zustimmen und hinzufügen, daß er sich alle Jahrzehnte neu erfindet. Sitte und Anstand sind die Leitmotive vieler Familien. Hinzu kommt, daß die Kinder einen anständigen Beruf lernen sollen und die Eltern im Alter niemandem zur Last fallen wollen. Irgendwo dazwischen dreht sich dann alles um Politik und Religion. Nur läuft's meisten schief. Selbst bei denen, die mit blauen Augen und blonden Haaren ausgestattet sind, die erfolgreich ein Familienunternehmen leiten, die eine Schönheitskönigin geheiratet haben - selbst bei denen. Wie Roth das Schicksal der Familie Levov beschreibt, bedarf all der Fähigkeiten, die sich der Autor mit den Jahren zugelegt hat. Seine Ton spiegelt sich sowohl in der abtrünnigen Tochter wie in der Suche des verzweifelten Vaters wieder. Eine Ehe versinkt im Elend der eigenen Unzulänglichkeit und gleichzeitig setzt sich Roth mit Terrorismus, Sekten und dem Judentum auseinander, als wäre es nichts. Viele Autoren scheitern daran, sich wenigstens einem dieser Themen zu widmen. Ein Philip Roth nicht.

  • Julchen23

    aus Braunschweig

    5/5

    29.01.2007

    Buch (Taschenbuch)

    Genial!!!

    Philip Roth seziert in seinem Roman das "Amerikanische Idyll". Eine Psychoanalyse über das Amerika wie es wirklich ist.

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von H. Jürgens

    H. Jürgens

    Thalia Düsseldorf – Königsallee

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Demontage des amerikanischen (Alp-)Traums

    Roth rechnet in dem - zurecht - preisgekrönten Roman mit dem "American way" ab. Hinter der erfolgreichen Fassade verbirgt sich eine dysfunktionale Familie. Ungewöhnlicherweise tut sich Roth hier als einfühlsamer Beobachter der durchschnittlichen bürgerlichen Seelenverfassung hervor. Mit diesem Roman hat Roth eine nachhaltige Wende vollzogen. Nicht nur hat er sich neuen Themenfelder zugewandt, sondern auch die Perspektive gewechselt. Sein Held ist ein Durschnittsmann. Roth schildert gewöhnliches Verhalten in außergewöhnlichen Situationen. Zwar wirkt Seymour dadurch fatalistisch und schicksalsergeben, aber auch sehr nahbar. Er verkörpert den "amerikanischen Traum", bis er jäh in die Realität gezogen wird. Roth beherrscht sein Material meisterhaft. Die Beschreibung der Handschuhherstellung sind so kniffelig und tricky, und es gelingt Roth glänzend diese zu beschreiben. Roth nimmt häufig Bezug auf den historischen Rahmen der 60er- & 70er-Jahre. Das Jahr 1968 steht hier als Beginn einer trifgreifenden gesellschaftlichen Veränderung. Am meisten Bewunderung verdient die erzählerische Dynamik, mit der Roth hier die Spannung hält und die auch bei ihm nicht selbstverständlich ist.
  • Zum Bewerterprofil von Alex Husnik

    Alex Husnik

    Thalia Mayersche Lüdinghausen

    Buchhändler*in

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    3/5

    07.11.2025

    eBook (ePUB)

    Tut weh das zu schreiben, aber die Verfilmung ist besser

    Bisher hatte ich nur Philip Roths Novellen ("Jedermann", "Empörung", "Die Demütigung" und "Nemesis") gelesen, die ich alle sehr gut fand. "Amerikanisches Idyll" habe ich neulich als Verfilmung gesehen, die mir ebenfalls gut gefiel, deshalb wollte ich auch die Romanvorlage lesen. Denn in 99 % aller Fälle ist das Buch ja bekanntlich besser. In diesem Fall ist es aber tatsächlich umgekehrt: Die Verfilmung ist auf das Wesentliche gestrafft, was der Handlung gut tut. Das Buch hingegen empfand ich als zu verquatscht und in die Länge gezogen, z.B. gibt es hier ausufernde Passagen über Baseball, die mich nur mäßig interessierten. Lesenswert ist die Geschichte einer amerikanischen Familie, die damit klarkommen muss, dass sich die Tochter politisch radikalisiert und zur Mörderin wird, aber trotzdem. Dennoch würde ich eher die eingangs genannten Bücher empfehlen, wenn man Roth lesen möchte. 

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Bewertungen (2)

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