Wilhelm Tell
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Friedrich Schiller

1. Wilhelm Tell

Wilhelm Tell

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Beschreibung

Der grausame Habsburger Reichsvogt Hermann Gessler regiert in der Schweiz mit eiserner Hand. Während immer mehr Untertanen zum Widerstand aufrufen, hält sich Bergbauer Wilhelm Tell zunächst heraus. Doch als er die Verbeugung vor dem Hut des Reichsvogts verweigert, verlangt Gessler von ihm, einen Apfel vom Kopf seines eigenen Sohnes zu schießen. Endlich erkennt Tell, welche Bedrohung der Vogt für seine Familie und das gesamte Volk darstellt und beschließt, das Land von dem Tyrannen zu befreien. Eines der bekanntesten Stücke der Weltliteratur in einer grandiosen Hörspieladaption - hochkarätig besetzt mit Maximilian Larsen u.v.a.

Details

  • Spieldauer

    79 Minuten

  • Fassung

    gekürzt

  • Abo-Fähigkeit

    Nein

  • Medium

    MP3

  • Family Sharing

    Ja

Beschreibung

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  • Spieldauer

    79 Minuten

  • Fassung

    gekürzt

  • Abo-Fähigkeit

    Nein

  • Medium

    MP3

  • Erscheinungsdatum

    23.10.2015

  • Verlag Der Audio Verlag
  • Hörtyp

    Hörspiel

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    4057664026774

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Gründungsmythos der Schweiz

Bewertung am 19.06.2021

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Mit Friedrich von Schillers ‘Wilhelm Tell’ wird der Freiheitskampf der Schweizer gegen die Herrschaft der Habsburger dargestellt. Als klassisches Theater wurde das Volksstück 1804 erstmals aufgeführt. Von seinem Freund Goethe inspiriert, nahm Schiller die Tellsage auf und schrieb diese in Blankvers für die Bühne des Weimarer Hoftheaters. Es geht um Knechtschaft und Freiheit eines Volkes, das sich zusammenrauft und sich von fremden Vögten befreien will. Ein auch zu heutiger Zeit immer noch sehr aktuelles Thema. Wilhelm Tell tritt als eher bescheidener, stiller Held in Erscheinung, seine Person ist aber nicht unumstritten. Sein Menschenbild ist geprägt von Pflicht und Neigung. Als Rechtfertigung für seinen Tyrannenmord an Gessler, schiebt er moralische Gründe vor. Dieser habe ihn zur Notwehr getrieben, weil er ihn auf den Kopf seines Sohnes zielen liess. Handelt Tell jedoch nicht auch im Namen der Freiheit und ist ein Mord nicht immer ein Mord, egal aus welchen Gründen? Als Spiegelfigur betritt Johannes Parricida, Neffe von König Albrecht I. am Schluss des Stücks die Bühne. Auch er hat einen Mord begangen, jedoch aus Habsucht und Rache. Man kann den Text zudem als eine Auseinandersetzung mit der französischen Revolution verstehen. Über das Widerstandsrecht eines Volkes gegen Tyrannei und die Frage, wann gilt eine Herrschaft überhaupt als tyrannisch, darüber kann diskutiert werden, insofern eine durchaus lohnenswerte Schullektüre. Wenn man sich auf diese Versform einmal eingelassen hat, ist sie sehr angenehm und leicht zu lesen. Für die dynamische Dramatik und die gesprochene Sprache eignen sich die jambischen Sätze besonders gut. Mir haben auch die gewaltigen Naturbeschreibungen sehr gut gefallen. Insgesamt immer noch lesenswert, wenn man sich für Mythen der Geschichte interessiert und Zusammenhänge, die bis in die heutige Zeit wirken.

Gründungsmythos der Schweiz

Bewertung am 19.06.2021
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Mit Friedrich von Schillers ‘Wilhelm Tell’ wird der Freiheitskampf der Schweizer gegen die Herrschaft der Habsburger dargestellt. Als klassisches Theater wurde das Volksstück 1804 erstmals aufgeführt. Von seinem Freund Goethe inspiriert, nahm Schiller die Tellsage auf und schrieb diese in Blankvers für die Bühne des Weimarer Hoftheaters. Es geht um Knechtschaft und Freiheit eines Volkes, das sich zusammenrauft und sich von fremden Vögten befreien will. Ein auch zu heutiger Zeit immer noch sehr aktuelles Thema. Wilhelm Tell tritt als eher bescheidener, stiller Held in Erscheinung, seine Person ist aber nicht unumstritten. Sein Menschenbild ist geprägt von Pflicht und Neigung. Als Rechtfertigung für seinen Tyrannenmord an Gessler, schiebt er moralische Gründe vor. Dieser habe ihn zur Notwehr getrieben, weil er ihn auf den Kopf seines Sohnes zielen liess. Handelt Tell jedoch nicht auch im Namen der Freiheit und ist ein Mord nicht immer ein Mord, egal aus welchen Gründen? Als Spiegelfigur betritt Johannes Parricida, Neffe von König Albrecht I. am Schluss des Stücks die Bühne. Auch er hat einen Mord begangen, jedoch aus Habsucht und Rache. Man kann den Text zudem als eine Auseinandersetzung mit der französischen Revolution verstehen. Über das Widerstandsrecht eines Volkes gegen Tyrannei und die Frage, wann gilt eine Herrschaft überhaupt als tyrannisch, darüber kann diskutiert werden, insofern eine durchaus lohnenswerte Schullektüre. Wenn man sich auf diese Versform einmal eingelassen hat, ist sie sehr angenehm und leicht zu lesen. Für die dynamische Dramatik und die gesprochene Sprache eignen sich die jambischen Sätze besonders gut. Mir haben auch die gewaltigen Naturbeschreibungen sehr gut gefallen. Insgesamt immer noch lesenswert, wenn man sich für Mythen der Geschichte interessiert und Zusammenhänge, die bis in die heutige Zeit wirken.

Schillers gelungenes Werk!

AgatheM am 15.06.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Neben dem Don Karlos(den ich empfehle) habe ich nun Wilhelm Tell gelesen und bin beeindruckt,wie Schiller eine Gegend und eine Nation so beschreiben kann,die er noch nie zuvor besucht und gesehen hat. Die Geschichte rund um Wilhelm Tell ist spannend und schlüssig geschrieben. Daher eine Empfehlung an alle Schiller-Begeisterten!

Schillers gelungenes Werk!

AgatheM am 15.06.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Neben dem Don Karlos(den ich empfehle) habe ich nun Wilhelm Tell gelesen und bin beeindruckt,wie Schiller eine Gegend und eine Nation so beschreiben kann,die er noch nie zuvor besucht und gesehen hat. Die Geschichte rund um Wilhelm Tell ist spannend und schlüssig geschrieben. Daher eine Empfehlung an alle Schiller-Begeisterten!

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