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Produktbild: Der Dieb
Band 24376

Der Dieb

Aus der Reihe detebe
8

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

48278

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2017

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

17,7/11/1,6 cm

Gewicht

195 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

9

Originaltitel

Suri

Übersetzt von

Thomas Eggenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24376-5

Beschreibung

Rezension

»Fuminori Nakamura ist der preisgekrönteste japanische Jungschriftsteller. Er schreibt magische, unterkühlte Romane. Fuminori Nakamura ist Hochliteratur. Das nächste große Literaturding nach Haruki Murakami. Das Tokioter Wunderkind.«

Produktdetails

Verkaufsrang

48278

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.01.2017

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

17,7/11/1,6 cm

Gewicht

195 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

9

Originaltitel

Suri

Übersetzt von

Thomas Eggenberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24376-5

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Bewertung

    5/5

    06.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervoll

    Dieser einzigste Style des Autors spiegelt sich in allen Büchern wieder. Sehr spannend, man möchte garnicht mehr aufhören und zu erfahren wie es in der Geschichte weiter geht. Klare Empfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    19.11.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Dieb im Treiben der Stadt

    In Tokyo ist ein Dieb unterwegs. Eine flüchtige Berührung, ein versehentliches Anrempeln, und schon ist die Brieftasche weg. Seine Opfer merken erst zu spät, wie ihnen geschieht. Aber er folgt einem eigenen Kodex und bestiehlt nur die Reichen. Jeder Diebstahl überschüttet den Dieb mit einem schaurigen Wohlgefühl und ist ihm so in Fleisch und Blut übergegangen, dass er manchmal gar nicht merkt, wenn seine Finger auf Wanderschaft in anderer Menschen Taschen gehen. Als Einzelgänger versucht er sich nicht an andere Menschen zu binden. Doch dann beobachtet er im Supermarkt eine Situation, die ihn nicht kalt lässt, und seine emotionalen Mauern bekommen Risse. Das einzige, was ihm bei seinen Diebstählen auf die Schliche kommt, ist seine Vergangenheit. Er, der nie etwas anderes gemacht hat, als zu stehlen, soll für eine große Sache instrumentalisiert werden – denn er ist unbestreitbar der Beste seines Fachs. Und ausgerechnet sein vor kurzem geknüpfter Kontakt verbietet seinem Ehrenkodex, sich einfach aus dem Staub zu machen – denn die Menschen, die seine Fähigkeiten benutzen wollen, sind brutal und skrupellos in ihren Plänen... Fast schon poetisch schön werden die flinken Bewegungen des Mannes in Fuminori Nakamuras „Der Dieb“ geschildert. Diese Schilderungen haben für mich eine Verbindung zur Geschichte aufgebaut. Der Dieb selbst hat sich nicht nur seiner innergeschichtlichen Umgebung emotional entzogen, sondern auch mir als Leserin. Eine interessante Erfahrung! Und in Nakamuras Buch fand ich das, was ich an der japanischen Literatur so schätze – ein Erzählstil, der selbst banalen Dingen und Handlungen Ästhetik einhauchen kann und eine Stimmung erzeugt.

  • Julian E.

    4/5

    08.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Aus dem Leben eines Diebes, oder: Der Schicksalsmacher

    Der Leser begleitet den Ich-Erzähler bei zahlreichen Taschendiebstählen in Tokio. Am Anfang des Buches werden mehrere zusammenhanglose Diebstähle geschildert. Dem Autor gelingt es dadurch, eine bestimmte Atmosphäre zu kreieren. Man fühlt sich nah dabei, fast als könne man den Dieb bei seiner „Arbeit“ beobachten. Diese Atmosphäre zieht sich durch das ganze Buch. Keineswegs bleibt es aber bei der Schilderung zusammenhangloser Diebstähle. Vielmehr lernt der Dieb einen fremden Jungen kennen, der von seiner Mutter zum Diebstahl von Lebensmitteln genötigt wird. Der Dieb erfährt, dass der neue Partner der Mutter den kleinen Jungen schlägt. Er möchte dem Jungen helfen und setzt dazu nicht nur Zeit und (viel) Geld, sondern auch sein Leben ein. Parallel gerät der Dieb nämlich in die Fänge eines japanischen Verbrecher-Bandenchefs, der drei schier unmöglich auszuführende „Aufträge“ für den Dieb hat. Dass der Dieb scheitert, hatte der Bandenchef wohl eingeplant. Nachdem er sie trotzdem weisungsgemäß erledigen konnte, muss der Dieb einen hohen Preis bezahlen. Der Bandenchef, der sich als Schicksalsmacher sieht, möchte von seinem „Plan“ nämlich nicht abweichen... Ein außergewöhnlicher Roman über eine besondere Lebenssituation mit greifbar skizzierten Charakteren. Kurzweiliger Schreibstil und schöne Mischung aus spannender Handlung sowie Situations- und Charakterschilderung.

  • Bewertung

    4/5

    23.08.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Niemand kann ewig in Japans Unterwelt...

    Niemand kann ewig in Japans Unterwelt bestehen oder ihr entrinnen. Es entsteht ein absolut packender Konflikt um die düstere Vergangenheit und den Wunsch einer besseren Zukunft!

  • Bewertung

    4/5

    13.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein begnadeter Taschendieb kehrt...

    Ein begnadeter Taschendieb kehrt nach Tokio zurück und wird dort von seiner Vergangenheit eingeholt. Wundervoll, bewegend und sehr einfühlsam geschrieben!

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Bewertungen (8)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Robert Reuter

    Robert Reuter

    OSIANDER Landsberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB)

    Wir begleiten einen meisterhaften Taschendieb durch das nächtliche Tokio. Er stiehlt um des Kicks willen. Das Geld seiner betuchten Opfer bedeutet ihm wenig, er lebt in einem schäbigen Apartement in der Peripherie und ist sich selbst genug. Bis ein kleiner Junge auftaucht um von ihm zu lernen. Wir streifen durch ein finsteres, kaltes Tokio, das mich spontan an Blade-Runner Szenerien erinnert hat. Wie der Dieb sehenden Auges seinem Untergang entgegen geht, erschreckt und fasziniert zugleich. Viel mehr als ein Thriller.
  • Zum Bewerterprofil von Annette W.

    Annette W.

    Thalia Berlin – Alexa

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.05.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Die neue Stimme der zeitgenössische...

    Die neue Stimme der zeitgenössische japanischen Literatur! Stimmungsvoll und fesselnd! Ein überaus gelungenes, berührendes und kurzweiliges Werk aus Japan. Unbedingt lesen!.
  • Zum Bewerterprofil von Mandy Woting

    Mandy Woting

    Thalia Neubrandenburg – Marktplatz-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.03.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Das Leben eines Tokioter Diebes...

    Das Leben eines Tokioter Diebes - seine Vergangenheit, das Jetzt & der Augenblick. Ein Tempo, das immer rasanter wird & ein Schicksal, das lange in den eigenen Gedanken nachklingt!
  • Zum Bewerterprofil von Jérôme Wiedenhaupt

    Jérôme Wiedenhaupt

    Thalia Hildesheim

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    "In der Ferne war dann stets der Turm. Nur eine Silhoulette, im Nebel schwebend, als wär`s ein Tagtraum aus alter Zeit"

    Die Figur des Diebes ist eine, die die Gesellschaft als Bedingung des eigenen Seinkönnens bedarf. Nur wo Besitz existiert, kann sich soziologisch der Dieb manifestieren. Nakamura zeigt uns in diesem Roman eine wahrnehmungspsychologische Studie eines Menschen, der die Welt nur auf jene Gegenstände hin filtert, die mit dem Diebstahl koinzidieren. Ansammlungen von Menschen, Zugkurven, Rolltreppen, Taschen, all dies wird in seiner Zeichenstruktur neu arrangiert. Wir folgen einem Meisterdieb, wie er sich hochkonzentriert ein Portemonnaie nach dem anderen erbeutet und dabei hocheffizient vorgeht. Der hier beschriebene Dieb ist allerdings kein gewöhnlicher Dieb im herkömmlichen Sinne. Nicht übersehen sollten wir die Subtilität seiner diebischen Motivation. Interessant, sogar faszinierend ist der hier beschriebene Dieb gerade aufgrund der Tatsache, dass er nicht der Beute wegen stiehlt. Die Stärke des Romans ist es, dem Warum eine philosophisch anmutende Begründung zu verleihen, jedoch dem Potential, das hier zu finden wäre, nicht konsequent genug Bedeutung und Tiefgang verleiht. Dies ist ein äußerst nihilistisches, mitunter fatalistisches Buch, welches uns das Leben dieses Diebes als notwendiges Übel aufzeigt. Zwar misst er diesem kaum einen Wert bei, doch verspürt er jenen nicht zu verleugnenden Drang am Leben bleiben zu wollen. Die Idee des Lebens reduziert sich hier einzig und allein auf das „Überleben-Wollen“. Es geht für den Dieb Nishimura um kondensierte Momente höchster Lebensintensität. In den Sekunden, bevor er mit seinem sogenannten Scherengriff in die intimen Sphären der Fremdheit eintaucht, spürt er ein erfüllendes Prickeln, eine verlockende Anspannung. Statt unaushaltbarem Nervenkitzel, lernen wir eine bizarre Verkörperung freiheitlichen Empfindens bei Nishimura kennen. Denn Freiheit ist es, die diese Momente evozieren. Nakamura dringt jedoch nicht weiter vor, wenngleich er sich bestimmte Möglichkeiten offengelassen hat. Wir dürfen daher insbesondere die Symbolik des Turmes innerhalb des Romans nicht außer Acht lassen, die mit der Kunst des Stehlens verwoben scheint. Ein mysteriöser Turm erscheint in Hintergründen, nach erfolgten Diebstahl-Vorgängen. „Je mehr ich stahl, so glaubte ich, desto weiter würde ich mich vom Turm entfernen“, erzählt uns Nishimura. Hoch aufragend scheint dieser Turm etwas mysteriöses anzudeuten, womöglich immerwährend zu suggerieren. Das „Was“ wird im Roman nur gestriffen, kaum ausbuchstabiert. Zutiefst rätselhaft mutet dieser Turm an, für dessen symbolische Dechiffrierung die Psychoanalyse, allen voran die lacansche, Deutung zu vermitteln vermag. Der Turm als der große Andere ( A ), die Alterität schlechthin, jenes Nicht-Ich, welches das Ich jedoch immer schon der Strukturierung unterworfen hat. Es wäre verkürzt in der Metaphorik des Turmes nur jenen foucaultschen Blick, wie wir ihn aus der Disziplinierungs-Technologie kennen, zu sehen. Nakamuras Turm deutet mehr an, er deutet die symbolische Ordnung in Gänze an. Lacans Vokabular kann Aufschluss geben, wie die vermeintlich reale Wirklichkeit im Grunde auf das phantasmatische Vorstellen des Subjektes angewiesen bleibt. Wie Ordnung uns bestimmt auch wenn sie gebrochen wird. Der Turm existiert nicht im Realen, er existiert in unserer verinnerlichten Struktur des Begehrens. Eine Flucht kann es nicht geben, da es keine Möglichkeit gibt die symbolische Ordnung zu umgehen, wir nur viel tiefer in sie hinein geraten, desto mehr wir ihr entkommen wollen. Oder etwa doch, für Nishimura verschwindet der Turm oder gleitet in das Diffuse ab. Seine empfundene Freiheit beim Klauen, das Verschwinden besagten Turmes kann eine Lesart anregen, nach der die symbolische Ordnung, wenn nicht verschwinden, so jedoch für einen kurzen Moment ausgeschaltet werden kann. Nakamura lässt in der Schwebe, was Ausdruck verdient hätte, bleibt an der Oberfläche, wo Tiefgang, neue Ebenen der Sichtbarkeit konstituiert hätten. Statt Mysteriöses zu suggerieren, wäre die Artikulierung des Mysteriösen dabei hilfreich gewesen das Mystische erst mystisch zu beleben....
  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    24.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Kurzweilig!

    Wie manipuliert man seine Mitmenschen? Hier ist die Anleitung!

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Bewertungen (9)

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