Produktbild: Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster Roman

22

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

42371

Erscheinungsdatum

16.02.2017

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3043 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462315936

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Verkaufsrang

42371

Erscheinungsdatum

16.02.2017

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

3043 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462315936

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  • Bewertung

    5/5

    16.12.2023

    eBook (ePUB 3)

    Richtig gut

    Zu Beginn musste ich ein bisschen in die Geschicht kommen, aber dann hat sie mich richtig in ihren Bann genommen. Es geht um die todkrankte Karla, die höchstens noch ein halbes Jahr zu leben hat. Die vier wichtigsten Personen sind Karla, Fred (Sterbebegleiter) und Phil (Freds Sohn), die alle ihr eigene Art haben, mit der beschriebenen Situation umzugehen. Eine Geschichte, die dem Thema "Sterben" und "Tod" den Schrecken nimmt. Für mich mein Buch des Jahres.

  • Bewertung

    aus Schwerin

    5/5

    19.02.2019

    eBook (ePUB 3)

    anders als erwartet

    ein fesselndes Buch mit Blickweisen zum Thema Sterben; angesprochen werden Empfindungen, Krisen aber auch das Reifen der Begleiter und der Betroffenen im Sterbe(begleit)prozess, welcher hier zum Alltag für die Akteure gehört; die Beteiligten werden dem Leser zunehmend sympatischer - man geht hinein in die Handlung, denkt nach...; Sterben ist ein Lebensthema und die Auseinandersetzung im Buch ist -meines Erachtens nach- gut gelungen; eine gut verständliche Sprache macht das Buch für eine breite Öffentlichkeit lesbar und kann Hilfestellung für beide Seiten (Betroffene und Helfer) sein

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    27.11.2017

    eBook (ePUB 3)

    Zum Inhalt Keine Angst! Es…

    Zum Inhalt Keine Angst! Es darf auch gelacht werden! Einen fremden Menschen begleiten, der an einer schweren Krankheit leidet, ist eine sehr große Herausforderung. Die Hospizbewegung leistet da großartige Arbeit. Dieses Buch erzählt von Fred, der eben seine Ausbildung zum ehrenamtlichen Begleiter abgeschlossen hat. Seine erste Klientin ist Karla. Sie leidet an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Fred ist ein geschiedener Mann mitte 40. Seinem 13-jährigen Sohn versucht er ein guter Vater zu sein. Mit seiner esoterisch stark angehauchten Exfrau hat er so seine Probleme. Karla ist eine einsame Frau. Von Schmerzen stark geplagt regelt sie ihren Nachlass. Eine große Hilfe ist ihr da Freds Sohn. Meine Meinung Diese herzerwärmende Geschichte wurde von einer Frau geschrieben, die Ahnung von der Thematik hat. Sie beschreibt die Ängste und Unsicherheiten, die fast jeden Anfänger in der Sterbebegleitung plagen. Fred kommt sehr sympathisch und menschlich rüber. Klasse fand ich, dass er seinen Sohn Phil mit in die Begleitung involviert hatte. Denn, genau dieser Junge tat der schwerkranken Karla gut. Seine authentische und jugendliche Art, hatte die ältere Dame des öfteren aus der Reserve gelockt. Er brachte sie zum Lachen. Ale er ihr einen Rapp vortrug, war Klara nicht die Einzige, die ein Schmunzeln auf den Lippen hatte. Ich als Leserin habe Tränen gelacht. Besonders gut gefiel mir, dass die Protagonisten nicht weichgezeichnet wurden. Mit allen Ecken und Kanten wurden sie beschrieben. Es handelt sich hier um kein Märchen, indem man jemanden die Hand hält, und die lieben Engelein kommen angeflogen. Vielmehr werden Ängste und Probleme beschrieben, die bei einer Begleitung auftreten können. Fred musste vor allen Dingen lernen, wie weit er sich in privaten Dingen einmischen darf. Musste lernen zu akzeptieren, dass manche Unstimmigkeiten nicht aus dem Weg geräumt werden können. Vor allen Dingen, dass man nicht über den Kopf eines schwerkranken Menschen Entscheidungen treffen kann und darf. Seien sie auch noch so gut gemeint. Mein Fazit Selbstbestimmt sterben dürfen ist ein sehr großes Bedürfnis, welches die Menschen am Ende ihres Lebens haben. Frau Páztor ist darauf sehr sensibel eingegangen. Mal aus der Sicht von Karla- mal von Fred, erfahren wir von Wünschen und Hoffnungen, in der letzten Lebensphase. Dieses Buch ist eine sehr großer Schatz für Sterbebegleiter oder Menschen, die es werden wollen. Es handelt sich hier um eine fiktive Geschichte, die es aber so ähnlich gegeben haben könnte. Diese humorvolle und herzliche Geschichte empfehle ich sehr gerne. Mal ehrlich: Irgendwann öffnet jeder mal ein Fenster. Irgendwann wird es auch für uns geöffnet. Danke Susann Pátor. Ich habe jedes Wort genossen. Meine Lieblingszitate Nichts war hier in Ordnung, nichts war hier normal. Trotzdem war er gern hier. (Pos. 1222 auf dem Reader) Ich fühle mich privilegiert, weil ich mich intensiv mit meinem Tod auseinandersetzen kann.(Pos.2513 auf dem Reader) Eine Beziehung zum Tod "als" letztes Geschenk des Lebens. Und dann die selbstbestimmte Form der Beisetzung als letztes Geschenk "ans" Leben. (Pos. 2505 auf dem Reader) Karla starb nicht, weil sie aufhörte zu trinken. Sie hatte aufgehört zu trinken, weil sie starb. (Pos. 3116 auf dem Reader)

  • Bewertung

    aus Geestland

    5/5

    05.04.2017

    eBook (ePUB 3)

    Berührender Denkanstoss

    Fred ist alleinerziehender Vater und die Beziehung zu seinem 13-jährigen Sohn Phil ist etwas schwierig. Um seinem Leben mehr Sinn zu geben, hat sich Fred zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter ausbilden lassen. Und so tritt Karla in das Leben von Fred und Phil, denn sie ist Freds „erster Fall“, bei dem er natürlich alles richtig machen möchte. Doch Karla möchte eigentlich nur etwas menschliche Nähe und das zu ihren eigenen Regeln. Denn nach der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs und ihrer abgebrochenen Chemotherapie hat Karla sich mit ihrem bevorstehenden Tod arrangiert. Als Fred versucht, Karla mit ihrer Vergangenheit zu versöhnen, schießt er komplett über das Ziel hinaus und plötzlich ist es nur noch Phil, den Karla zu sich lässt, um ihre Konzertfotos zu archivieren. Doch dann bekommt Fred eine zweite Chance. Ich glaube, dass ich im Buchladen nicht unbedingt direkt auf das Buch aufmerksam geworden wäre. Das Cover ist eher unscheinbar gestaltet und auch der Titel „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ weißt nicht gerade direkt darauf hin, welch eine tolle Geschichte sich dahinter verbirgt. Daher bin ich froh, hier bei Vorablesen dabei zu sein und das Buch so entdeckt zu haben. Denn schon die Leseprobe hat mir gezeigt, dass es sich hierbei um einen ganz besonderen Roman handelt und das hat das Buch voll und ganz bestätigt. Wie heißt es auf dem Buchumschlag? „Unpathetisch und humorvoll, einfühlsam und mit sicherem Gespür für menschliche Gefühlslagen“ – das trifft es voll und ganz! Beim Lesen durchlebt man unterschiedliche Gefühlswelten. Auf der einen Seite Karla auf ihrem Weg zu begleiten und auf der anderen Seite mitzuerleben, wie sich Fred und Phil durch diese Aufgabe verändern und sich ihre Vater-Sohn-Beziehung entwickelt - das ist wirklich sehr bewegend und macht das Buch aus. Was mich von Anfang an begeistert hat, ist der Schreibstil der Autorin, mit dem sie in diesem Buch so viele Themen unter einen Hut bringt, ohne dabei auf die wehleidige oder die mitleidige Schiene zu geraten. Immer auch mit einer Portion Humor. Einfach toll und fesselnd. Der Tod gehört zum Leben dazu, so heißt es immer und doch fällt es einem meist alles andere als leicht, sich mit dem Thema auseinander zu setzen. Sei es bei seinem eigenen Leben oder bei lieb gewordenen Menschen. Doch Susann Pásztor zeigt mit ihrem Buch sehr gut, dass man es sich und auch dem Sterbenden damit oft viel zu schwer macht. Und genau deshalb hat die Geschichte mich sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt, sich doch mehr und vor allem anders mit dem Thema Tod zu befassen. Susann Pásztor und ihr Buch „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“ bekommen von mir ganz klar fünf Sterne. Wirklich ein toller und empfehlenswerter Roman!

  • CracklinRosie

    aus Stolberg

    5/5

    21.03.2017

    eBook (ePUB 3)

    Ein schwieriges Thema hervorragend umgesetzt

    Karla ist unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Fred hat sich gerade zum ehrenamtlichen Sterbebegleiter weitergebildet und sie ist seine erste "Klientin". Eigentlich weiß er nicht einmal genau, warum er Sterbebegleiter werden wollte. Weil er in seinem Leben endlich etwas Wichtiges tun möchte? Oder womöglich doch nur, weil er damit bei Freunden und in Gesprächen Eindruck schinden kann? Denn sein Selbstbewusstsein ist nicht besonders ausgeprägt und sein Leben ziemlich langweilig. Ausgerechnet Karla passt so gar nicht in sein Bild einer Sterbenden. Sie ist störrisch, launig und ausgesprochen reserviert. All das, was er sich klammheimlich vorgenommen hatte für seine Klienten, funktioniert bei ihr nicht. Er begeht, durchaus gut gemeint, Fehler auf Fehler und Karla ist nicht geneigt, diese Fehler großzügig zu übergehen. Dazu ist ihre Zeit zu knapp. Phil ist der 13jährige Sohn Freds und er wird von Karla engagiert, ihre umfassende Dia-Sammlung einzuscannen und zu archivieren. Phil ist sehr intelligent und ein Eigenbrötler wie sein Vater. Er zeigt insgesamt leichte autistische Züge. Er schreibt heimlich Gedichte und leidet ansonsten still vor sich hin - vor allem unter seiner esoterischen Mutter, die nach der Trennung vom Vater mit neuem Partner auf einem Hof lebt und ihm regelmäßig Päckchen schickt, die er sich beharrlich weigert zu öffnen. Die Wochenenden, die er bei ihr verbringen muss, sind ihm ein Graus. Zwischen diesen drei Protagonisten pendelt die Handlung des Buches hin und her. Die einzelnen Kapitel beziehen sich auf die Sicht jeweils einer dieser Personen, wobei Karla lediglich eine 1seitige Liste verschiedener Begriffe folgt. Wie sie selbst im ersten Kapitel sagt, weil ihr zu mehr die Worte fehlen. Schon der Inhalt ist kein leichtes Thema. Umso erstaunlicher, wie leichtfüßig Susann Pasztor diese Gratwanderung gelingt. Ich habe wirklich immer wieder schmunzeln und tlw. auch lachen müssen über manch komische Begebenheit und vor allem Karlas teils respektlose und lakonische Art des Umgangs mit der Situation. Ein schönes Beispiel bietet dieses Zitat: »Es ist mein erstes Mal.« Er versuchte, seine Stimme fest und selbstbewusst klingen zu lassen. Sie sah ihn verblüfft an. Dann versuchte sie ein Lächeln, was ihr misslang, und sagte: »Was für ein Zufall. Bei mir ist es auch das erste Mal.« Leider waren für mich die letzten 30 Seiten ein schweres Stück Lesearbeit, was aber damit zu tun hat, dass fast genau vor einem Jahr ein guter Bekannter an genau diesem Krebs verstarb. Da kommt dann bei der Lektüre doch so einiges aus seinen letzten Wochen wieder hoch. Ansonsten ist das Buch wirklich erfrischend undramatisch geschrieben. Das Schöne ist, dass durch die gemeinsame Bewältigung dieser unglaublich schwierigen Situation alle Beteiligten ein Stück gewachsen und sich auch näher gekommen sind. Sogar das angestrengte Verhältnis zwischen Mutter und Phil wird am Ende etwas leichter, weil Phil manches jetzt anders sehen kann. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Leicht, angenehm, humorvoll und man taucht sofort in die Handlung ein. Die Personen sind hervorragend heraus gearbeitet - sogar die Nebenpersonen wie der phantastische Hausmeister Klaffki nebst Dogge Kottke oder die anderen Sterbebegleiter aus den Supervisionstreffen. Fazit: Dieses Buch ist wirklich ein Glücksgriff! Wenn auch nicht unbedingt für jemanden, der noch recht frisch ähnliches erlebt hat, so doch für jeden, der sich überhaupt mit der Thematik Sterbebegleitung beschäftigen möchte. Und wer nicht, der tut es nach diesem Buch garantiert!

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Bewertungen (22)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Carola Ludger

    Carola Ludger

    Thalia Lippstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.09.2018

    Buch (Taschenbuch)

    In unaufgeregtem Schreibstil behandelt...

    In unaufgeregtem Schreibstil behandelt S.Pásztor ein ernstes Thema mit feiner Leichtigkeit ohne dabei kitschig zu werden.Ein berührender Roman gegen das Vergessen von Lebensspuren
  • Zum Bewerterprofil von Rita Berhausen

    Rita Berhausen

    Thalia Siegburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.06.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Das Sterben gehört zum Leben -...

    Das Sterben gehört zum Leben - unsentimental, aber berührend schreibt Susann Pásztor über die Begleitung einer sterbenden Frau. Glaubwürdig, humorvoll, menschlich und tröstlich!
  • Zum Bewerterprofil von Claudia Engelmann

    Claudia Engelmann

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Dieser wunderbare Roman ist große...

    Dieser wunderbare Roman ist große Erzählkunst und ein intensives Lesevergnügen. Ein Buch übers Sterben und übers Leben, das unaufgeregt, undramatisch und mit Wortwitz begeistert.
  • Zum Bewerterprofil von Heike Fischer

    Heike Fischer

    Thalia Hürth – EKZ Hürth-Park

    Buchhändler*in

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    4/5

    05.11.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Frisch geschulter Sterbebegleiter...

    Frisch geschulter Sterbebegleiter soll seine erste Begleitung im Hospiz durchführen. Diese Rechnung hat er nur ohne Karla gemacht-denn Karla ist halt kein Kapitel...sondern echt!
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Krüger

    Sophie Krüger

    Thalia Wildau – A10-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Schwieriges Thema, literarisch...

    Schwieriges Thema, literarisch gut umgesetzt. Sehr berührend.

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Bewertungen (9)

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