Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens
Band 24420

Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens

Buch (Taschenbuch)

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Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens

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ab 10,99 €

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

13759

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.01.2018

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,2/11,4/2,7 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

13759

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.01.2018

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,2/11,4/2,7 cm

Gewicht

328 g

Auflage

1

Originaltitel

Kitchens of the Great Midwest

Übersetzt von

Anna-Nina Kroll

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24420-5

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Alles eine Frage des Geschmacks

Tina Bauer aus Essingen am 14.10.2021

Bewertungsnummer: 1588338

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lars Thorvalds Kindheit war nicht einfach. Die Familienbäckerei lief ganz gut. Doch als angesehene Mitglieder der lutherischen Kirchengemeinde musste Lars jedes Jahr den Stockfisch zubereiten. Der Gestank haftete ihm tagelang an und sich davon und vom Rest seiner Familie zu lösen war seine Überlebensstrategie. Als Koch lief Lars auf Hochtouren und so gelang es ihm, die schöne Sommelière Cynthia aufzugabeln. Frisch auf der Welt wollte Lars seiner Tochter alles bieten, was ihm als Kind an Geschmack fehlte. Als Cynthia es als Mutter und stillgelegter Karriere nicht mehr aushält, verlässt sie Lars und Eva. Dank seines Bruders und dessen Freundin Fiona gelingt es Lars bis zum Tag seines unerwarteten Todes über die Runden zu kommen. Mit Elf zieht Eva ihre eigenen megascharfen Chilis im Kleiderschrank. Ihr Geschmacksinn ist derart ausgeprägt, dass sie, ohne es zu merken, stets damit aneckt. Ihre Familie ist ihr ein Rätsel und Freundschaften schießt sie nur schwer. Einzig ihre Kochkünste bringen sie voran. Die Erzählstränge sind vielseitig und zeichnen typische amerikanische Karrieren. Verlust, Neid und Angst prägen die Menschen um Eva herum als sie gemeinsam mit einer Bekannten eine Idee hat. Die Idee entwickelt sich zu einem großen, wenn auch waghalsigen Geschäft. Evas Bekanntheitsgrad lässt ihre Warteliste steil nach oben gehen. Eva Geschmacksinn und Kreativität in der Küche sind einmalig und ihren Gästen tausende von Dollar wert, um einen Tisch in ihren Pop-up Restaurants zu ergattern. Doch ihre Gaumenfreunde birgt für andere auch den Drang, endlich mit der Wahrheit herauszurücken. Cynthia erhofft sich, mit einem Ticket endlich ihrer Tochter zu begegnen. J. Ryan Stradal erzählt von lebenslangen Versagern und Menschen, denen es nie gelingen wird, sich selbst zu verwirklichen. Eva hingegen unterstützt gerade die Menschen, die ihr auf ihrem Weg, wenn auch nur für einen kurzen Moment weitergeholfen haben mit einem Job in ihrem Team. Ob leidgeplagte Hausfrau mit einem Riegelrezept, einen ehemaligen Drogensüchtigen Wildjäger oder ihre Cousine, die zu früh schwanger wird. Eva findet einen unauffälligen konstanten Weg, die Leben dieser Menschen zu prägen und zu unterstützen. Evas anfängliche Naivität fand ich bis zur letzten Seite schwierig. Stradel hinterlässt nebenbei einen feinen Seitenhieb auf diese Kochszene. Dieses Buch stand lange auf meiner Wunschliste. Nach dem Kauf lag es allerdings dann doch etwas auf dem SUB herum und jetzt ging es mit auf Reisen. Vielleicht schafft es irgendwann einmal Pats Riegel in meinen Backofen.
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Alles eine Frage des Geschmacks

Tina Bauer aus Essingen am 14.10.2021
Bewertungsnummer: 1588338
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Lars Thorvalds Kindheit war nicht einfach. Die Familienbäckerei lief ganz gut. Doch als angesehene Mitglieder der lutherischen Kirchengemeinde musste Lars jedes Jahr den Stockfisch zubereiten. Der Gestank haftete ihm tagelang an und sich davon und vom Rest seiner Familie zu lösen war seine Überlebensstrategie. Als Koch lief Lars auf Hochtouren und so gelang es ihm, die schöne Sommelière Cynthia aufzugabeln. Frisch auf der Welt wollte Lars seiner Tochter alles bieten, was ihm als Kind an Geschmack fehlte. Als Cynthia es als Mutter und stillgelegter Karriere nicht mehr aushält, verlässt sie Lars und Eva. Dank seines Bruders und dessen Freundin Fiona gelingt es Lars bis zum Tag seines unerwarteten Todes über die Runden zu kommen. Mit Elf zieht Eva ihre eigenen megascharfen Chilis im Kleiderschrank. Ihr Geschmacksinn ist derart ausgeprägt, dass sie, ohne es zu merken, stets damit aneckt. Ihre Familie ist ihr ein Rätsel und Freundschaften schießt sie nur schwer. Einzig ihre Kochkünste bringen sie voran. Die Erzählstränge sind vielseitig und zeichnen typische amerikanische Karrieren. Verlust, Neid und Angst prägen die Menschen um Eva herum als sie gemeinsam mit einer Bekannten eine Idee hat. Die Idee entwickelt sich zu einem großen, wenn auch waghalsigen Geschäft. Evas Bekanntheitsgrad lässt ihre Warteliste steil nach oben gehen. Eva Geschmacksinn und Kreativität in der Küche sind einmalig und ihren Gästen tausende von Dollar wert, um einen Tisch in ihren Pop-up Restaurants zu ergattern. Doch ihre Gaumenfreunde birgt für andere auch den Drang, endlich mit der Wahrheit herauszurücken. Cynthia erhofft sich, mit einem Ticket endlich ihrer Tochter zu begegnen. J. Ryan Stradal erzählt von lebenslangen Versagern und Menschen, denen es nie gelingen wird, sich selbst zu verwirklichen. Eva hingegen unterstützt gerade die Menschen, die ihr auf ihrem Weg, wenn auch nur für einen kurzen Moment weitergeholfen haben mit einem Job in ihrem Team. Ob leidgeplagte Hausfrau mit einem Riegelrezept, einen ehemaligen Drogensüchtigen Wildjäger oder ihre Cousine, die zu früh schwanger wird. Eva findet einen unauffälligen konstanten Weg, die Leben dieser Menschen zu prägen und zu unterstützen. Evas anfängliche Naivität fand ich bis zur letzten Seite schwierig. Stradel hinterlässt nebenbei einen feinen Seitenhieb auf diese Kochszene. Dieses Buch stand lange auf meiner Wunschliste. Nach dem Kauf lag es allerdings dann doch etwas auf dem SUB herum und jetzt ging es mit auf Reisen. Vielleicht schafft es irgendwann einmal Pats Riegel in meinen Backofen.

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Bewertung am 25.07.2019

Bewertungsnummer: 320686

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist gefüllt mit Perspektiven und kulinarischen Sinneseindrücken; man möchte so gerne die Gerichte kosten und mit den Akteuren leben, lieben, verzweifeln und wachsen.
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Bewertung am 25.07.2019
Bewertungsnummer: 320686
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch ist gefüllt mit Perspektiven und kulinarischen Sinneseindrücken; man möchte so gerne die Gerichte kosten und mit den Akteuren leben, lieben, verzweifeln und wachsen.

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Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens

von J. Ryan Stradal

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Laura Marquardt

Mayersche Gütersloh

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5/5

Einen gemischten Perspektiv-Salat, bitte!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eva Thorvald reift zu einer meisterhaften Köchin heran, deren Geschmackssinn ohnegleichen ist. Köstlichkeiten wie nicht von dieser Welt bereitet sie zu, die so anschaulich beschrieben werden, dass man sie fast schmecken kann. Aber eben nur fast, denn man meint, solche leckeren Dinge gäbe es in der Realität kaum zu finden. Ich muss zugeben, dass ich diesen Roman nicht ganz vorurteilsfrei zu lesen begonnen habe: Mir war von Anfang an klar, dass er mir gefallen würde. Ich bin bestechlich, wenn es um Essen geht. Dass „Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens“ nun aber eines meiner Lieblingsbücher geworden ist, hat nicht nur mit Rezepten, einem ausnehmend schönen Cover und kulinarischen Beschreibungen zu tun. Wir lernen Eva Thorvald oder auch die Welt um sie herum aus unterschiedlichen Perspektiven kennen. Dadurch wirkt die Geschichte dynamisch und abwechslungsreich; man meint, Eva von allen Seiten zu beleuchten. Ihre Karriere, ihr Charakter erscheinen somit glorreicher, als sie es aus ihrer eigenen Sicht könnten. Selbst, wenn man durch die Augen jener blickt, die Eva nicht einmal leiden können. Keine falsche Bescheidenheit! Im Grunde werden in dieser Lebensgeschichte einer Frau vielmehr die kleinen (essentiellen) Momente ihrer Bekanntschaften zusammengefasst, die so unterschiedlich wie möglich gestaltet sind. Der Klappentext kann hier irreführend sein: Bisweilen vermisst man den Bezug zur hauptsächlichen Story, aber ich finde, am Ende läuft doch alles zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Sogar die Rezepte, die zunächst wie zufällig eingestreut wirken, sind womöglich bedeutungsvolle Leitmotive. Diese Technik schließt Ausschweifungen gelegentlich ein, die sicherlich nicht jedermanns Sache sind. Meine schon. Der Schreibstil ist flüssig und unverschnörkelt, die Handlung setzt meistens eher auf Tragik als auf Komik, verliert dabei aber kaum an Leichtigkeit. Die Charaktere lernt man so weit kennen, dass man einen groben Eindruck erhält, dann werden sie einem aus den Händen gerissen und machen anderen Figuren Platz. Man gewöhnt sich daran, bis zum Schluss nicht ganz vertraut mit ihnen zu sein, selbst mit der vermeintlichen Hauptperson nicht. Zumindest wird einem so nicht langweilig. Vielmehr bleiben Lücken, die der Leser mit seinen eigenen Ideen füllen kann. Alles in allem eine klare Empfehlung für alle, die sich nicht allzu sehr auf die Erwartungen versteifen, die der Klappentext hervorbringt. Für alle, die Ausschweifungen verzeihen und Perspektivwechsel wie frische Brisen aus entgegengesetzten Richtungen genießen.
5/5

Einen gemischten Perspektiv-Salat, bitte!

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eva Thorvald reift zu einer meisterhaften Köchin heran, deren Geschmackssinn ohnegleichen ist. Köstlichkeiten wie nicht von dieser Welt bereitet sie zu, die so anschaulich beschrieben werden, dass man sie fast schmecken kann. Aber eben nur fast, denn man meint, solche leckeren Dinge gäbe es in der Realität kaum zu finden. Ich muss zugeben, dass ich diesen Roman nicht ganz vorurteilsfrei zu lesen begonnen habe: Mir war von Anfang an klar, dass er mir gefallen würde. Ich bin bestechlich, wenn es um Essen geht. Dass „Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens“ nun aber eines meiner Lieblingsbücher geworden ist, hat nicht nur mit Rezepten, einem ausnehmend schönen Cover und kulinarischen Beschreibungen zu tun. Wir lernen Eva Thorvald oder auch die Welt um sie herum aus unterschiedlichen Perspektiven kennen. Dadurch wirkt die Geschichte dynamisch und abwechslungsreich; man meint, Eva von allen Seiten zu beleuchten. Ihre Karriere, ihr Charakter erscheinen somit glorreicher, als sie es aus ihrer eigenen Sicht könnten. Selbst, wenn man durch die Augen jener blickt, die Eva nicht einmal leiden können. Keine falsche Bescheidenheit! Im Grunde werden in dieser Lebensgeschichte einer Frau vielmehr die kleinen (essentiellen) Momente ihrer Bekanntschaften zusammengefasst, die so unterschiedlich wie möglich gestaltet sind. Der Klappentext kann hier irreführend sein: Bisweilen vermisst man den Bezug zur hauptsächlichen Story, aber ich finde, am Ende läuft doch alles zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Sogar die Rezepte, die zunächst wie zufällig eingestreut wirken, sind womöglich bedeutungsvolle Leitmotive. Diese Technik schließt Ausschweifungen gelegentlich ein, die sicherlich nicht jedermanns Sache sind. Meine schon. Der Schreibstil ist flüssig und unverschnörkelt, die Handlung setzt meistens eher auf Tragik als auf Komik, verliert dabei aber kaum an Leichtigkeit. Die Charaktere lernt man so weit kennen, dass man einen groben Eindruck erhält, dann werden sie einem aus den Händen gerissen und machen anderen Figuren Platz. Man gewöhnt sich daran, bis zum Schluss nicht ganz vertraut mit ihnen zu sein, selbst mit der vermeintlichen Hauptperson nicht. Zumindest wird einem so nicht langweilig. Vielmehr bleiben Lücken, die der Leser mit seinen eigenen Ideen füllen kann. Alles in allem eine klare Empfehlung für alle, die sich nicht allzu sehr auf die Erwartungen versteifen, die der Klappentext hervorbringt. Für alle, die Ausschweifungen verzeihen und Perspektivwechsel wie frische Brisen aus entgegengesetzten Richtungen genießen.

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Thalia Coburg

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5/5

Mhmm…Es geht ums Essen...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

…oder doch eher ums Kochen…oder beides? Vorneweg, ich liebe Romane, bei denen gekocht und geschlemmt wird. J. Ryan Stradal kreiert seinen Lesern statt verschiedener Gerichte, Geschichten über Freunde, Familie, Liebe und das Leben. Obwohl anders als erwartet, war der Roman ganz nach meinem Geschmack und jede Seite ein Genuss, inklusive der Rezepte zum Nachkochen:)
5/5

Mhmm…Es geht ums Essen...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

…oder doch eher ums Kochen…oder beides? Vorneweg, ich liebe Romane, bei denen gekocht und geschlemmt wird. J. Ryan Stradal kreiert seinen Lesern statt verschiedener Gerichte, Geschichten über Freunde, Familie, Liebe und das Leben. Obwohl anders als erwartet, war der Roman ganz nach meinem Geschmack und jede Seite ein Genuss, inklusive der Rezepte zum Nachkochen:)

Simone Büchner
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von J. Ryan Stradal

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