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Mariana Leky

1. Was man von hier aus sehen kann

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Mariana Leky

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Was man von hier aus sehen kann

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

449

Gesprochen von

Sandra Hüller

Spieldauer

8 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.07.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

115

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864844393

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

449

Gesprochen von

Sandra Hüller

Spieldauer

8 Stunden und 1 Minute

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

27.07.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

115

Verlag

Tacheles!

Sprache

Deutsch

EAN

9783864844393

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  • LiteraTüren

    5/5

    28.12.2023

    Hörbuch-Download

    Alte Themen neu erdacht

    In Mariana Lekys „Was man von hier aus sehen kann“ werden ewige Themen wie Liebe und Tod wieder jung und hüpfen durch den Westerwald. Gesprochen von Sandra Hüller, gehört auf LiteraTüren. Fehlersuche Rezensentinnen und Rezensenten leiden an ihr wie an einer chronischen Erkrankung: der Fehlersuche. Das liest sich negativer als es ist. Denn, wenn es einem Werk gelingt, ganz ohne Fehler auszukommen, gibt es niemand der zufriedener als die Rezensentin oder der Rezensent ist. Insofern kann Mariana Lekys „Was man von hier aus sehen kann“ in der Hörbuchfassung, vorgetragen von Sandra Hüller, jeder Rezensentin und jedem Rezensenten (und im Übrigen auch allen anderen Menschen) nur empfehlen. Dieses Hörbuch wirkt sich mit seiner Perfektion wohltuend auf Gemüt und Befinden aus, als wäre es kein literarisches Werk, sondern ein extrem wirksames Heilmittel. Träume nicht von Okapis Dabei handelt es sich zweifellos um einen Roman und nicht etwa um ein Medikament. Wir finden eine Protagonistin: Luise; einige gerade und schräge Figuren wie Selma, der Optiker, Palm, Elspeth und Marlies, Frederik, Astrid und den Vater, sowie eine Handlung, die damit beginn, das Luises Oma Selma von einem Okapi träumt. Was sich auf der übrigen Welt allenfalls wie ein seltsamer Traum anfühlt, hat in dem kleinen Dorf im Westerwald den Charakter einer bösen, weil zutreffenden, Vorahnung. Wenn Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand. Das ist wie ein mathematischer Beweis: logisch und wahr. Da niemand weiß, wen es trifft bleiben 24 Stunden für alle im Dorf, ihre Angelegenheiten zu regeln. Alte Themen neu erdacht Leky erfindet die Welt nicht neu. Ist das im Westerwald überhaupt möglich? Es geht in ihrem Roman um Themen, die alle berühren: Liebe, Leben und Tod. Allerdings zeigt und beschnuppert die Autorin diese Themen auf neue, originelle und dennoch authentische Art. Vor allem sprachlich kreativ: Gefühle werden körperlich, füllen ganze Räume, Gedanken werden zu Stimmen, die ganze Welt zum Westerwald und umgekehrt. Unkompliziert, leicht, verständlich = gut. Es braucht für ein gutes, nein, ein perfektes weil fehlerloses Buch nicht mehr! Für ein perfektes, weil fehlerloses, Hörbuch braucht es den wunderbar leichten, unaufdringlich und dennoch passend-betonten Vortrag von Sandra Hüller. Und so wird aus einem Hörbuch Medizin für die Welt. Mariana Leky: Was man von hier aus sehen kann Vorgetragen von Sandra Hüller

  • BücherBummler

    5/5

    03.01.2023

    Hörbuch-Download

    Mariana Leky - Was man von hier aus sehen kann

    Immer wenn Luises Großmutter Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand in ihrem Dorf. Ist es wieder soweit, lässt es sich nicht vermeiden, dass sich die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitet, den Alltag lahmlegt und die Bewohner dazu bewegt, mit ihrem Leben aufzuräumen, Geheimnisse zu gestehen und zu wagen, was sie sich vorher nicht getraut hätten (oder es zumindest anzudenken). Doch dann greift der Tod eines Tages dort zu, wo keiner damit gerechnet hätte. Ich habe mich Hals über Kopf in “Was man von hier aus sehen kann” von Mariana Leky verliebt. Zum einen lag das an ihrem wunderbaren Stil. Dem feinen und intelligenten Humor, der charmant und gleichzeitig tiefsinnig ist, und sich vor allem nicht abnutzt, wie es oft passiert, wenn Autoren sich an einem eigenen Ton versuchen. Den frischen Metaphern, die so ungewohnt und trotzdem treffend sind. Der Sprache, die frisch und aufregend ist, und trotzdem vertraut und klar wirkt. Aber auch den wundervollen Protagonisten, die Leky entstehen lässt. Von eigentlich jeder Realitätsnähe widersprechen, und doch so echt und greifbar sind, wie liebgewonnene Bekannte. Figuren von der Art, die man am Ende persönlich zu kennen meint. Und Sandra Hüller als Sprecherin rundet das Gesamtbild wunderbar ab. Eigentlich bin ich der politisch unkorrekten Ansicht, dass Männer die besseren Hörbuchsprecher sind, aber besser als Hüller hätte man es nicht machen können. Ihre Interpretation spiegelt Lekys Sprache, als würde beides von jeher zusammengehören. Würde man mich mit vorgehaltener Waffe zwingen, etwas über diesen Roman zu sagen, dass nicht nach einem leicht angeheiterten Teenager klingt, könnte ich höchstens anmerken, dass “Was man von hier aus sehen kann” kein Buch ist, dass einem im tiefsten trifft und Welten bewegt. Muss es aber auch nicht. Es sind nicht immer nur die umwälzenden Dramen, die wir in uns bewahren. Ganz große Lese-/Hörempfehlung!

  • Bewertung

    1/5

    30.03.2025

    Hörbuch-Download

    Mühsam und anstrengend

    Ich kann die positiven Bewertungen gar nicht nachvollziehen. Dachte sogar darüber nach es nicht fertig zu lesen und habe mich dann doch durch gequält. So langweilig und anstrengend! Kindliche Ansichten und viele Gedanken die das Lesen langweilig machen.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.01.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Im Rhythmus von Selmas Herzschlag

    Zum Verlieben. Wir befinden uns tief im Westerwald, dort, wo die Nächte still und dunkel sind, so wie es sich für Nächte gehört. Louise erzählt uns von ihrem dörflichen Leben mit ihrer Großmutter Selma. Sie berichtet von Martin, der am gleichen Tag geboren wurde wie sie, dem Optiker, der in Selma verliebt ist, und der missmutigen Marlies. Elsbeth, die alle mit Aberglauben und Schutzritualen versorgt, Palm, der säuft und später die Bibel erläutert, und natürlich Alaska, dem irischen Wolfhund mit 90 cm Schulterhöhe. Die Geschichte wird aus Louises Perspektive erzählt, wobei sie manchmal eine persönliche, eingeschränkte Sichtweise einnimmt und manchmal eine allwissende Erzählerinnensicht. Das unterstreicht, dass in diesem Dorf nichts geheim bleibt und alles Verborgene irgendwann ans Tageslicht findet. Spätestens dann, wenn Selma von einem Okapi träumt, was einen nahenden Todesfall andeuten soll, und das ganze Dorf das Ungesagte noch vor dem Ende platzieren möchte. So viel Humor ist in diesem Teil, vor allem, wenn der Spuk vorbei ist und man nicht betroffen war. Wunderbar lakonisch und liebevoll gleichzeitig. Aber auch berührend und traurig, denn gestorben wird auch in diesem Dorf. Das Buch ist in drei Teile aufgebaut: Louise als 10-Jährige, etwas über zwanzig und etwas über dreißig – jedoch geschickt verwoben mit Rückblenden und Einsichten. Der Moment, zum Beispiel, als Louise feststellt, dass sie noch nie eine Entscheidung gefällt hat, dass „Ja“ nicht dasselbe ist wie „Nicht-Nein“, verlangsamt den Handlungsstrang plötzlich in eine Zeitlupensequenz; über eine Seite lang wird Louises innerer Gedankengang in Worte gefasst, bevor sie Sekunden später den Fuß in die sich schließende Tür stellt und ihrem Leben selbstbestimmt die entscheidende Wendung gibt. Oder wenn sie die inneren Stimmen des Optikers beschreibt, die ihn an der Liebeserklärung an Selma hindern wollen, und was mit ihm und der Welt um ihn herum passiert, wenn er sich schließlich geschlagen gibt. Was mich auch beeindruckte, ist, dass das innere Erleben der Figuren im Äußeren (etwas magisch) Folgen hat. Manchmal unmittelbar, manchmal unscheinbar, manchmal zeitversetzt. Dies stellt Leky sprachlich ausgezeichnet dar, ohne dass es kitschig wirkt. Diese Bilderwelt fand ich einfach wunderbar.

  • Beat (also schnon Ü55)

    aus Meilen

    5/5

    30.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn man Lekys Humor mag, ein super Buch!

    Es stimmt, es passiert nicht sehr viel, doch ich musste immer wieder laut lachen und wurde bestens unterhalten. Die Autorin sprüht von Ideen und die ganze Geschichte ist aufwendig gesponnen und die Details kommen unaufdringlich zu späteren Zeitpunkten wieder hervor. Ich will hier nicht zu viel verraten, aber zwischendurch war ich gar nicht einverstanden mit der Geschichte, weil ich mich so wohl gefühlt hatte in diesem Dorf mit seinen Bewohnern. Aber sonst wäre es dann vielleicht auch etwas kitschig geworden... Der Schluss ist nicht mein Lieblingsteil dieses Buches, aber das war mir gar nicht so wichtig, da ich davor so viel Freude hatte beim Lesen!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (231)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Laura Worm

    Laura Worm

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    5/5

    13.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Einfach herzallerliebst!

    Es ist zwar schon eine Weile her, dass ich dieses Buch gelesen habe, aber es hat trotzdem eine Rezension verdient! "Was man von hier aus sehen kann" zählt immer noch zu einen meiner liebsten Büchern, denn wie sollte man diese Geschichte auch nicht in sein Herz schließen? Fast schon ein modernes Märchen - mit ganz zauberhaften und teilweise sonderbaren Charakteren, die dieses Buch erst zu dem machen, was es ist. Also falls ihr noch nicht die Gelegenheit hattet, dieses Buch zu lesen, dann holt das gerne ganz bald nach!! :)
  • Zum Bewerterprofil von Angela Franke

    Angela Franke

    Thalia Magdeburg – Allee-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Selma träumt...

    Selma, die Großmutter in "Was man von hier aus sehen kann", ist eine zentrale und äußerst liebenswerte Figur. In ihrem windschiefen Häuschen am Waldrand ist sie das Herz des Dorfes, der Ort, an dem alle gern zusammenkommen. Besonders bemerkenswert ist Selmas Gabe: Sie träumt von einem Okapi, und wenn das passiert, stirbt innerhalb von 24 Stunden jemand aus dem Dorf. Sie versucht, diese Träume nicht weiterzusagen, um keine Panik zu erzeugen, doch die Nachricht verbreitet sich rasch. ;-) Selma trägt diese Last mit einer beeindruckenden Mischung aus Ruhe und Verletzlichkeit. Sie ist nicht nur die liebevolle Großmutter von Luise, sondern auch eine verbindende Kraft im Dorf, die Trost spendet und die Menschen zusammenhält. Ein absolute lesenwertes Buch!!!!
  • Zum Bewerterprofil von Flynn Verheule

    Flynn Verheule

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    22.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Die traurigste Geschichte, die mich glücklich macht!

    Dieser Roman berührt zutiefst und nimmt die Leser*innen mit auf eine Reise durch das Leben mit all den Höhen, Tiefen und Kleinigkeiten, die die Welt zu bieten hat. Eine Geschichte über Trauer, Verluste und die Menschen, die einen umgeben. “Was man von hier aus sehen kann” handelt von einem Dorf und ihren Bewohnern und von Selma. Jedes mal wenn Selma von einem Okapi träumt, stirbt jemand im Dorf. Dies ist nun wieder geschehen. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Selmas Enkelin und zu Beginn werden die Menschen im Dorf beschrieben und wie sie mit dem möglichen Verlust ihrer Liebsten umgehen. Im ersten Teil des Buches entsteht ein intensiver Spannungsbogen, der schon fast an einen Krimi erinnert, da bis zum letzten Moment unklar ist, wer stirbt. Der zweite Teil spielt 12 Jahre später, es kommen jedoch Rückblicke der Zeit nach dem ersten Teil vor. Louise, die Protagonistin und auch das restliche Dorf haben sich verändert und zugleich ist alles geblieben wie zuvor. Das Ende ist unfassbar emotional, obwohl es teilweise absehbar war, weil dieses Buch die Geschichte eines Lebens erzählt, und diese Geschichte früher oder später enden wird... Mariana Lekys Schreibstil hat mich grenzenlos überzeugt. Sie beschreibt Menschen und ihre Gefühle so authentisch und real, dass eine intensive Bindung zwischen Leser*in und den Charakteren entsteht und außerdem fühlt man sich in vielen Kleinigkeiten gesehen oder sie fasst Gefühle und Situationen in Worte, die man genau so gut kennt. Ihr kluger Schreibstil hat einen Hauch Humor und beschreibt das Leben auf eine unglaublich schöne Art und Weise. Dieses Buch hat mich emotional so tief berührt und der Schreibstil hat mich inspiriert. Leky gibt einem eine wunderbare Sicht auf das Leben. Die Geschichte ist zwar unfassbar traurig, aber dieses Buch hat mich einfach glücklich gemacht!
  • Zum Bewerterprofil von A. Dintelmann

    A. Dintelmann

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Geschichte über das Leben

    Ein sehr schönes Buch, das mich sehr berührt hat. Die Charaktere sind nahebar und haben alle ihren ganz individuellen Charme. Auch die Erzählweise hat mir gut gefallen. Ich habe zwischendurch gelacht, und in anderen Momenten war ich den Tränen nahe. Einfach eine schöne Geschichte über das Leben und Sterben, die ich gerne gelesen habe.
  • Zum Bewerterprofil von J. Heitmann

    J. Heitmann

    Thalia Warendorf

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine etwas andere Welt

    Das Buch ist einfach toll geschrieben und fesselt durch eine einfühlsame Erzählweise. Es behandelt tiefgründige Themen, die jedoch auf wunderbare Weise zum Nachdenken anregen. Die Charaktere sind lebendig und gut ausgearbeitet, was das Lesen zu einem emotionalen Erlebnis macht

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Bewertungen (76)

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