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Natascha Wodin

1. Sie kam aus Mariupol (Autorisierte Lesefassung)

Sie kam aus Mariupol

Gesprochen von
4
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Dagmar Manzel

Spieldauer

9 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.08.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

195

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732415885

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Dagmar Manzel

Spieldauer

9 Stunden und 9 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.08.2017

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

195

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732415885

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Stephan Haux

    aus Speyer

    5/5

    19.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein tolles Buch in einer schwierigen Zeit

    mit diesem Buch hat Natascha Wodin einen beeindruckenden Roman über einen jungen Ukrainerin aus der Hafenstadt Mariupol geschrieben und deren Leben in ihrer neuen Heimat in Berlin. Das Buch ist an allen Stellen spannend zu lesen und die Autorin nimmt einen durch die vielfachen Höhen und Tiefen ihrer Protagonistin in der Spreemetropole mit, nicht ohne immer wieder spannende Retrospektiven der Protagonistin auf ihrer Heimat zu verschweigen.

  • Bewertung

    5/5

    03.09.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wunderbares und v. a. sehr wichtiges Buch

    Eine Schriftstellerin auf der Spurensuche, v. a. ihrer Mutter aus der Ukraine. Zuerst wird (etwas zu ausführlich?) der Stammbaum mit seinen ganz besonderen Ästen und Wurzeln ausgerollt. Danach wird das Leben der früh verheirateten Mutter und ihres Mannes als Fremdarbeiterpaar im Krieg unter unmenschlichen Verhältnissen in Nazideutschland (eine weitgehend vergessene Situation!) geschildert. Schliesslich werden die frühen Nachkriegsjahre zusammen mit ihren zwei Töchtern literarisch sehr gut ausgeführt – bis zum traurigen Suizid der Mutter.

  • Bewertung

    aus Straßwalchen

    5/5

    22.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Irgendwo in diesem Dunkel

    Ein spannendes und zugleich wunderbar geschriebenes Buch , das ich jedem empfehlen kann der außergewöhnliches Lesen möchte !! Eine geniale und mitreißende Schreibweise zeichnet dieses Buch und seine Autorin aus . Auch die Geschichte an sich ist außerordentlich berührend!!

  • Aischa

    aus Kissing

    2/5

    31.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Zu viel Ballast

    "Mein Leben lang hatte ich mich benachteiligt gefühlt, weil ich keine Familie hatte, aber das war nur deshalb so gewesen, weil ich nicht gewusst hatte, dass ich ein glücklicher Mensch war ohne diesen ganzen Ballast." So lautet eine Selbsterkenntnis der Autorin in ihrem neuesten Werk. Natascha Wodin, 1945 in Fürth als Kind sowjetischer Zwangsarbeiter geboren, erzählt in „Sie kam aus Mariupol“ die bewegende und tragische Geschichte ihrer Familie. Das Buch ist eine Mischung aus autobiografischem Roman und detaillierter genealogischer Recherche. Trotz des bedeutsamen Themas hinterlässt die Lektüre jedoch einen insgesamt enttäuschenden Eindruck, auch für die Leserschaft ist reichlich Ballast zwischen den beiden Buchdeckeln enthalten. Der erste Teil des Buches widmet sich minutiös der Ahnenforschung der Autorin. Diese Abschnitte sind oft langweilig und verwirrend, insbesondere aufgrund der zahlreichen russischen Namen. Ein Stammbaum hätte hier wesentlich zur Orientierung beigetragen und geholfen, die komplexen familiären Verbindungen besser zu verstehen. Die detaillierte, immer wieder sprunghaft erzählte Familiengeschichte bremst den Lesefluss und erschwert das Eintauchen in die Erzählung. Der zweite Teil des Buches befasst sich mit der Geschichte Russlands und der Sowjetunion, einschließlich der Revolution, dem Ende des Zarenreichs, Enteignungen, Zwangsarbeit und Umsiedlungen. Auch hier bleibt die Erzählung oft schwer verständlich, insbesondere ohne umfangreiches historisches Hintergrundwissen. Die Vielzahl an Ereignissen und Personen tragen zur Komplexität bei und machen es schwierig, der Geschichte gut folgen zu können. Im dritten Teil wird die Story persönlicher und fokussiert sich auf Wodins Kindheit und Jugend in Deutschland sowie auf den frühen Selbstmord ihrer Mutter, als die Autorin erst elf Jahre alt war. Diese Passagen sind emotionaler und bieten einen tieferen Einblick in die persönlichen Tragödien der Familie. Doch auch hier bleibt die Lektüre herausfordernd. Die Autorin beschreibt detailliert Familienfotos, die nur teilweise und oft an völlig anderer Stelle im Text abgebildet sind, was es schwer macht, sich zurecht zu finden. Zudem sind viele Passagen von Vermutungen geprägt und in einem langatmigen, anklagenden Ton gehalten, was das Lesen für mich zusätzlich erschwert hat. Die Geschichte von Natascha Wodins Familie ist zweifellos erschütternd und bedauernswert. Sie wurde sowohl durch die Weltpolitik als auch durch persönliche Umstände schwer gezeichnet. Doch die literarische Umsetzung dieses harten Schicksals in eine gut lesbare und fesselnde Erzählung ist nur teilweise gelungen. Das Buch fordert von Leserinnen und Lesern viel Geduld und Ausdauer, und trotz der bedeutenden Thematik bleibt der Gesamteindruck zwiespältig. Fazit: „Sie kam aus Mariupol“ bietet einen wichtigen und bewegenden Einblick in die Geschichte einer Familie, die durch die politischen und sozialen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts tief geprägt wurde. Leider leidet die Lektüre unter einer übermäßigen Detailverliebtheit und einer komplexen Erzählweise, die es schwierig machen, sich in die Geschichte hineinzufinden. Die literarische Umsetzung, dieses harte Los in gute Literatur zu fassen ist nur teils gelungen.

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.09.2017

    Hörbuch (CD)

    fremd und heimatlos

    Ich kann Ihnen nur empfehlen, dieses Buch zu lesen oder eben diesem von Dagmar Manzel so beeindruckend eingelesenem Hörbuch zu lauschen. Vielleicht ganz still sitzend und manchmal den Kopf schüttelnd - aber nichts ist erfunden, alles wurde erlebt... So holt Natascha Wodin ihre viel zu früh verstorbene Mutter zurück, und lässt uns als Hörer oder Leser an ihrer unfassbaren Geschichte teilhaben - großartige Literatur.

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Bewertungen (1)

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