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Ida

Roman

Buch (Gebundene Ausgabe)

25,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung


Sie ist eine der bekanntesten Patientinnen des 20. Jahrhunderts: Dora, das jüdische Mädchen mit der 'petite hystérie' und einer äußerst verschlungenen Familiengeschichte. Dora, die kaum achtzehn war, als sie es wagte, ihre Kur bei Sigmund Freud vorzeitig zu beenden, und ihn, wie er es fasste, "um die Befriedigung [brachte], sie weit gründlicher von ihrem Leiden zu befreien." Für Katharina Adler war die widerständige Patientin lange nicht mehr als eine Familien-Anekdote: ihre Urgroßmutter, die - nicht unter ihrem wirklichen Namen und auch nicht für eine besondere Leistung - zu Nachruhm kam, und dabei mal zum Opfer, mal zur Heldin stilisiert wurde. „Nach und nach wuchs in mir der Wunsch, dieses Bild von ihr zu ergänzen, ihm aber auch etwas entgegenzusetzen. Ich wollte eine Frau zeigen, die man nicht als lebenslängliche Hysterikerin abtun oder pauschal als Heldin instrumentalisieren kann. Eine Frau mit vielen Stärken und auch einigen Schwächen, die trotz aller Widrigkeiten bis zuletzt um ein selbstbestimmtes Leben ringt.“ Von ihr, von 'Ida', handelt dieser mitreißende Roman. Mit großem gestalterischem Weitblick und scharfem Auge für jedes Detail erzählt Katharina Adler die Geschichte einer Frau zwischen Welt- und Nervenkriegen, Exil und Erinnerung. Eine Geschichte, in die sich ein halbes Jahrhundert mit seinen Verwerfungen eingeschrieben hat. 'Ida' ist ein Plädoyer für die Wahrheit der Empfindung und die Vielfalt ihrer Versionen. Der Roman eines weitreichenden Lebens, das – mit Freuds Praxistür im Rücken – erst seinen Anfang nahm.

Vielleicht brauchte es Abstand, den räumlichen und den zeitlichen von drei Generationen, um das Leben Ida Bauers in den Blick zu nehmen. Vielleicht brauchte es auch die Neugier einer weiblichen Verwandten, um sich für die Stimmlosigkeit der jungen Frau zu interessieren. Der Roman 'Ida' jedenfalls schließt eine Lücke – nicht nur in der Familie der Schriftstellerin. Wo steht geschrieben, dass Sigmund Freud das letzte Wort haben muss? ("Der Spiegel")
Katharina Adler hat Freuds Patientin das Leben nach ihrer abgebrochenen Psychoanalyse zurückgegeben ... Sie beschreibt – in einer einfachen und schönen Sprache, erzähltechnisch gediegen, menschlich berührend – ein Mädchen, dessen Trauma nicht vernarben kann ... Freud und Adler parallel zu lesen bietet die einmalige Möglichkeit, den Unterschied zweier Aggregatszustände des Literarischen auf beiderseits hohem Niveau zu studieren. ("taz")
Aus Literatur wiederum Literatur zu machen ist eine große Kunst. Und die junge Autorin Katharina Adler schafft genau das. Ihre Urgroßmutter ist als Patientin von Sigmund Freud weltberühmt geworden. Als 'Der Fall Dora' beschreibt Freud sie in seinen Hysterie-Studien, eine junge Frau, die wegen Stimmverlust, Weltverlust, schlechten Benehmens in seine Behandlung kommt. Und sie zum Ärger des großen Meisters eigenständig abbricht ... Die sturköpfige Heldin ist schwer auszuhalten, aber am Ende des Buches leicht zu lieben. Hier ist ein zarter, kluger Debütroman, der satt ist an Geschichte und Geschichten. ("MDR Kultur")
Berührend sind die Contenance und Tapferkeit, mit der Ida voranschreitet. Und die Ergiebigkeit des zweiten Blickes. Wenn man weiß, dass diese Frau ihr Leben lang 'das silbrige Klicken einer Uhrkette' im Ohr hatte, der Uhrkette des Doktor Freud …, dann wirken ihre spätere Härte und Selbstgerechtigkeit plötzlich nur noch halb so schlimm. Was ja für alle Menschen gilt, denen man begegnet. Man weiß nie, welcher Hölle sie entkamen. Und manchmal wissen sie es auch selber nicht. ("Berliner Zeitung")
Katharina Adler geht es nicht um die Methode von Sigmund Freud. Sie erzählt einfach eine - sehr schöne - Geschichte. ("La Repubblica")
Ein kunstvoller Roman. ("Zeit Online")
Ein außergewöhnliches und fesselndes Debüt, das eine zweite Lektüre unbedingt wert ist. ("SWR 2 "Lesenswert"")

Katharina Adler wurde 1980 in München geboren, wo sie nach Stationen in Leipzig und Berlin heute wieder lebt. Mit ihrem viel beachteten Debüt, «Ida», war sie unter anderem für den Alfred-Döblin-Preis, den Klaus-Michael Kühne-Preis und den ZDF-aspekte-Literaturpreis nominiert. 2019 wurde sie mit dem Bayerischen Kunstförderpreis, 2020 mit dem Premio Letterario Adei-Wizo ausgezeichnet. «Iglhaut» (2022) ist ihr zweiter Roman.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2018

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,2/13,7/4,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.07.2018

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

512

Maße (L/B/H)

21,2/13,7/4,3 cm

Gewicht

588 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00093-6

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M.Lanz

Bewertung aus Rüschegg Heubach am 17.02.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Leider schaffte ich es nur bis Seite 100... Für mich sehr zähflüssig geschrieben langatmig und für mich sehr langweilig .Von Freud nur wenig dafür von der mir eher uninteressanten Ida klage Worte im Überfluss .Schade schade macht mir jeweils in meinem Buchherzen weh wenn ich ein Buch abbrechen muss.

M.Lanz

Bewertung aus Rüschegg Heubach am 17.02.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut. Leider schaffte ich es nur bis Seite 100... Für mich sehr zähflüssig geschrieben langatmig und für mich sehr langweilig .Von Freud nur wenig dafür von der mir eher uninteressanten Ida klage Worte im Überfluss .Schade schade macht mir jeweils in meinem Buchherzen weh wenn ich ein Buch abbrechen muss.

Die Wogen einer neuen Zeit.

Inge Weis aus Pirmasens am 05.11.2018

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für eine Familiengeschichte. Die Geschichte der Ida Bauer. Man liest fasziniert diese Lebensgeschichte. Ida Adler, geborene Bauer sorgte einst für Furore: Sie ist eine der bekanntesten Patientinnen des 20. Jahrhunderts, sie wird von ihrem Vater, einem Lebemann en gros, zu dessen Freund Sigmund Freud geschickt. Dora, das jüdische Mädchen mit der 'petite hystérie', die es wagte, ihre Kur bei Sigmund Freud vorzeitig zu beenden, und ihn, wie er es fasste, "um die Befriedigung brachte, sie weit gründlicher von ihrem Leiden zu befreien. Die Wiener Jüdin war um die Jahrhundertwende eine Hysterie Patientin von Sigmund Freund, der Psychoanalytik-Begründer machte sie als "Fall Dora" weltberühmt. Ihre Urenkelin, die Münchner Autorin Katharina Adler, hat aus Ida Adlers Lebensgeschichte einen spannenden Roman gemacht, der den Bogen von der selbstbewusst-trotzigen 18-Jährigen, die sich sogar Freud widersetzte, bis zur Emigrantin in New York spannt. Für Katharina Adler war die widerständige Patientin lange nicht mehr als eine Familienanekdote, ihre Urgroßmutter, die - nicht unter ihrem wirklichen Namen und auch nicht für eine besondere Leistung - zu Nachruhm kam. Ida, die als der 'Fall Dora' von der Nachwelt mal zum Opfer, mal zur Heldin stilisiert wurde. Nach und nach wuchs in ihr der Wunsch, dieses Bild von Ida zu ergänzen, ihm aber auch etwas entgegenzusetzen. Sie wollte eine Frau zeigen, die man nicht als lebenslängliche Hysterikerin abtun oder pauschal als Heldin instrumentalisieren kann. Doch die Familiengeschichte umfasst weitaus mehr. Wir erfahren einiges über ihre politische Aktivitäten in der österreichischen Sozialdemokratie, aus der Ehe mit dem eher unglücklichen Komponisten Ernst Adler und später über ihr Exil als Jüdin in der neuen Heimat Amerika. Von ihr, von "Ida", handelt dieser mitreißende Roman: die Geschichte einer Frau zwischen Welt- und Nervenkriegen, Exil und Erinnerung. Eine Frau mit vielen Stärken und auch einigen Schwächen, die trotz aller Widrigkeiten bis zuletzt um ein selbstbestimmtes Leben ringt. Mit großem gestalterischem Weitblick und scharfem Auge für jedes Detail erzählt Katharina Adler die Geschichte einer Frau zwischen Welt- und Nervenkriegen, Exil und Erinnerung. Eine Geschichte, in die sich ein halbes Jahrhundert mit seinen Verwerfungen eingeschrieben hat. Ida ist ein Plädoyer für die Wahrheit der Empfindung und die Vielfalt ihrer Versionen. Der Roman eines weitreichenden Lebens, das – mit Freuds Praxistür im Rücken – erst seinen Anfang nahm. Ein beeindruckendes und ganz besonderes Werk, außerdem ist es ein bemerkenswerter Ausschnitt des 20. Jahrhunderts. Es besticht durch die knappe, lakonische Sprache - es ist nie ein Wort zuviel. Ausdrucksvoll geschrieben von der Autorin, entwickelt die Geschichte einen ganz eigenen Sog, dem der Leser sich nicht entziehen kann. Eine spannende und ansprechende Geschichte. Wer interessante Roman-Biografien mag, der ist hier richtig.

Die Wogen einer neuen Zeit.

Inge Weis aus Pirmasens am 05.11.2018
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für eine Familiengeschichte. Die Geschichte der Ida Bauer. Man liest fasziniert diese Lebensgeschichte. Ida Adler, geborene Bauer sorgte einst für Furore: Sie ist eine der bekanntesten Patientinnen des 20. Jahrhunderts, sie wird von ihrem Vater, einem Lebemann en gros, zu dessen Freund Sigmund Freud geschickt. Dora, das jüdische Mädchen mit der 'petite hystérie', die es wagte, ihre Kur bei Sigmund Freud vorzeitig zu beenden, und ihn, wie er es fasste, "um die Befriedigung brachte, sie weit gründlicher von ihrem Leiden zu befreien. Die Wiener Jüdin war um die Jahrhundertwende eine Hysterie Patientin von Sigmund Freund, der Psychoanalytik-Begründer machte sie als "Fall Dora" weltberühmt. Ihre Urenkelin, die Münchner Autorin Katharina Adler, hat aus Ida Adlers Lebensgeschichte einen spannenden Roman gemacht, der den Bogen von der selbstbewusst-trotzigen 18-Jährigen, die sich sogar Freud widersetzte, bis zur Emigrantin in New York spannt. Für Katharina Adler war die widerständige Patientin lange nicht mehr als eine Familienanekdote, ihre Urgroßmutter, die - nicht unter ihrem wirklichen Namen und auch nicht für eine besondere Leistung - zu Nachruhm kam. Ida, die als der 'Fall Dora' von der Nachwelt mal zum Opfer, mal zur Heldin stilisiert wurde. Nach und nach wuchs in ihr der Wunsch, dieses Bild von Ida zu ergänzen, ihm aber auch etwas entgegenzusetzen. Sie wollte eine Frau zeigen, die man nicht als lebenslängliche Hysterikerin abtun oder pauschal als Heldin instrumentalisieren kann. Doch die Familiengeschichte umfasst weitaus mehr. Wir erfahren einiges über ihre politische Aktivitäten in der österreichischen Sozialdemokratie, aus der Ehe mit dem eher unglücklichen Komponisten Ernst Adler und später über ihr Exil als Jüdin in der neuen Heimat Amerika. Von ihr, von "Ida", handelt dieser mitreißende Roman: die Geschichte einer Frau zwischen Welt- und Nervenkriegen, Exil und Erinnerung. Eine Frau mit vielen Stärken und auch einigen Schwächen, die trotz aller Widrigkeiten bis zuletzt um ein selbstbestimmtes Leben ringt. Mit großem gestalterischem Weitblick und scharfem Auge für jedes Detail erzählt Katharina Adler die Geschichte einer Frau zwischen Welt- und Nervenkriegen, Exil und Erinnerung. Eine Geschichte, in die sich ein halbes Jahrhundert mit seinen Verwerfungen eingeschrieben hat. Ida ist ein Plädoyer für die Wahrheit der Empfindung und die Vielfalt ihrer Versionen. Der Roman eines weitreichenden Lebens, das – mit Freuds Praxistür im Rücken – erst seinen Anfang nahm. Ein beeindruckendes und ganz besonderes Werk, außerdem ist es ein bemerkenswerter Ausschnitt des 20. Jahrhunderts. Es besticht durch die knappe, lakonische Sprache - es ist nie ein Wort zuviel. Ausdrucksvoll geschrieben von der Autorin, entwickelt die Geschichte einen ganz eigenen Sog, dem der Leser sich nicht entziehen kann. Eine spannende und ansprechende Geschichte. Wer interessante Roman-Biografien mag, der ist hier richtig.

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Eine Reise zur Urgroßmutter der Autorin

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Katharina Adler forscht in der halbfiktionalen Romanbiographie der Geschichte ihrer Urgroßmutter nach.Diese ist als Fall Dora zur berühmtesten Patientin Sigmund Freuds geworden. Ida Bauer, die Tochter eines Wiener Textifabrikanten,war 18 Jahre als sie ihr Vater im Jahre 1900 wegen ihrer psychosomatischen Symptome zu Freud in Behandlung schickt. Freud unterzog sie einer Sprechkur und deutete ihre Träume.Sie bricht die Behandlung eigenständig nach drei Monaten ab und verärgert damit Freud sehr.Daraufhin veröffentlicht er seine Fallstudie"Bruchstücke einer Hysterie-Analyse". Bald nach der Analyse bei Freud , heiratet sie Ernst Adler einen erfolglosen Komponisten. Gemeinsam haben Sie einen Sohn Kurt. Nach Hitlers Einmarsch in Österreich teilt Sie das Schicksal vieler großbürgerlicher. jüdischer Familien. Sie rettet sich 1939 knapp vor den Nazis. in dem Sie zu ihrem Sohn in die USA flieht. Er ist dort bereits ein angesehener Dirigent.Ida Adler stirbt 1945 in den USA. Katharina Adler porträtiert Ida als eine eigensinnige und selbstbewusste, wenig sympathsiche Frau.
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Eine Reise zur Urgroßmutter der Autorin

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Katharina Adler forscht in der halbfiktionalen Romanbiographie der Geschichte ihrer Urgroßmutter nach.Diese ist als Fall Dora zur berühmtesten Patientin Sigmund Freuds geworden. Ida Bauer, die Tochter eines Wiener Textifabrikanten,war 18 Jahre als sie ihr Vater im Jahre 1900 wegen ihrer psychosomatischen Symptome zu Freud in Behandlung schickt. Freud unterzog sie einer Sprechkur und deutete ihre Träume.Sie bricht die Behandlung eigenständig nach drei Monaten ab und verärgert damit Freud sehr.Daraufhin veröffentlicht er seine Fallstudie"Bruchstücke einer Hysterie-Analyse". Bald nach der Analyse bei Freud , heiratet sie Ernst Adler einen erfolglosen Komponisten. Gemeinsam haben Sie einen Sohn Kurt. Nach Hitlers Einmarsch in Österreich teilt Sie das Schicksal vieler großbürgerlicher. jüdischer Familien. Sie rettet sich 1939 knapp vor den Nazis. in dem Sie zu ihrem Sohn in die USA flieht. Er ist dort bereits ein angesehener Dirigent.Ida Adler stirbt 1945 in den USA. Katharina Adler porträtiert Ida als eine eigensinnige und selbstbewusste, wenig sympathsiche Frau.

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Freud's streitbare Patientin

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bekannt wurde sie als Dora und vielfach beschrieben in Freud's Studien zur Hysterie , jetzt hat ihre Urenkelin Katharina eine Hommage mit einem beeindruckenden Frauenporträt geschaffen , was gleichzeitig eine ganze Epoche beschreibt. Sehr anschaulich und authentisch ist die Kaiserzeit und die Lebenslage der Wiener Juden in der damaligen Zeit beschrieben ! Spannend fand ich auch, wie sperrig und unbequem sie als Patientin für Freud gewesen sein muss, so einige seiner Theorien waren nicht ganz glasklar auf Ida anzuwenden! Für mich in jedem Fall eine der interessantesten Neuerscheinungen in diesem Sommer ...
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Freud's streitbare Patientin

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Bekannt wurde sie als Dora und vielfach beschrieben in Freud's Studien zur Hysterie , jetzt hat ihre Urenkelin Katharina eine Hommage mit einem beeindruckenden Frauenporträt geschaffen , was gleichzeitig eine ganze Epoche beschreibt. Sehr anschaulich und authentisch ist die Kaiserzeit und die Lebenslage der Wiener Juden in der damaligen Zeit beschrieben ! Spannend fand ich auch, wie sperrig und unbequem sie als Patientin für Freud gewesen sein muss, so einige seiner Theorien waren nicht ganz glasklar auf Ida anzuwenden! Für mich in jedem Fall eine der interessantesten Neuerscheinungen in diesem Sommer ...

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