Produktbild: Das Floß der Medusa
Band 71719

Das Floß der Medusa Roman

20

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

45917

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.01.2019

Abbildungen

SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

11,8/18,6/4 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Dunkelbraun / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71719-4

Beschreibung

Rezension

»Ein Meisterwerk, das uns mit der unbequemen Wahrheit konfrontiert: Unter bestimmten Bedingungen ist die Spezies Mensch zu allem fähig.« ("Deutschlandfunk")
»Mit seinem Buch ist der 49-jährige Österreicher endgültig in die Meisterklasse der Literatur aufgerückt.« ("MDR, Buch der Woche")
»Ein sprachliches Meisterwerk voller ironischer Verweise und eine erschütternde Studie menschlichen Verhaltens.« ("Der Standard")
»Ein ebenso erschütternder wie faszinierender Erfahrungsbericht über die Grenzen der menschlichen Zivilisation. Ein Menetekel. Heute wie vor zweihundert Jahren.« ("WDR5")
»Franzobel hat mit seinem Roman das Unmögliche geschafft: Er ruft uns einerseits die Historie in Erinnerung, zum anderen hat er einen erstaunlich lebendigen und hochaktuellen Roman geschrieben. Dabei hilft ihm sein Gespür für das Groteske, seine Fähigkeit, die derben Seiten seiner Figuren herauszustellen, die gesellschaftlichen Widersprüche, ja, die Klassenverhältnisse in den Dialogen deutlich zu machen. Ein verstörendes Meisterwerk.« ("Carsten Otte, Der Tagesspiegel")

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Verkaufsrang

45917

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.01.2019

Abbildungen

SW-Abb.

Verlag

btb

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

11,8/18,6/4 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Dunkelbraun / Kaffee

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71719-4

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • Robert23

    aus Burgthann

    5/5

    21.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch hat mir im…

    Dieses Buch hat mir im wahrsten Sinne des Wortes den Schlaf geraubt. Obwohl ich wusste, dass der Morgen die Hölle würde, konnte ich von ihm in der Nacht nicht ablassen und habe gelesen, gelesen, gelesen ... . Soll der Morgen doch die Hölle werden! Und am Ende liefen bei mir echt die Tränen - des Schicksales der Protagonisten wegen und weil das Buch zu Ende war. Herr Franzobel, ich kann nur sagen: Danke und meinen allergrößten Respekt!

  • Bewertung

    4/5

    13.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Nichts für schwache Nerven

    Was mir an diesem Buch überhaupt nicht gefallen hat, war die Sprache. Sehr derb, sehr deutlich und in einem merkwürdigen Stil. Daran konnte ich mich einfach nicht gewöhnen. Dafür war der Inhalt absolut fesselnd! Gut recherchiert beschreibt der Autor, wie das Schiff quasi sehenden Auges ins Unheil segelt. Von Seite zu Seite wird es schlimmer, bis man als Leser absolut fassungslos zurückgelassen wird. Beeindruckend und eindringlich wird geschildert, wozu der Hunger Menschen bringen kann.

  • Bewertung

    aus Gmunden

    4/5

    30.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Wie lange bleibt der Mensch in einer Notsituation noch bei Sinnen?

    Aufgrund des Schiffsunglücks der Medusa kämpft ein Teil der Menschen die an Bord waren und nun auf einem Floß festsitzen, ums Überleben. Je mehr Zeit die Verlorenen an Bord verbringen desto mehr Menschlichkeit verlieren sie. Kannibalismus, Gewalt und Verzweiflung werden zum Alltag auf dem Floß. Eine äußerst düstere Geschichte die auf einer wahren Begebenheit beruht und welche ab und zu für Magenumdrehen sorgt. Was aber kein Grund ist dieses Buch zu vernachlässigen. Als Leser kann man trotz, der in manchen Situationen etwas brutalen Wortwahl und den Teils grenzwertigen Vorkommnissen, am Ball bleiben und sich im Buch durchkämpfen. Ein geschickter Schachzug des Autoren lässt Sie von Seite zu Seite weiterstaunen.

  • Bewertung

    5/5

    08.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartig

    ...das Buch ist ein wahrer Genuss - nicht nur für historisch interessierte Leser. Der Schreibstil ist zugänglich und ausdrucksstark gleichermaßen, die Geschichte stetig spannend, grausam und episch zugleich - ein rundum fantastisches Lesevergnügen! Daumen hoch!

  • Magische Farbwelt

    5/5

    25.01.2021

    eBook (ePUB)

    Der Kampf ums Überleben

    Geschichtlich bin ich ja absolut interessiert, wobei das in meiner Schulzeit übrigens überhaupt nicht der Fall war. Aber jetzt schaue ich mir sehr gern historische Dokumentationen an und lese sehr gern Geschichten aus einer anderen Zeit. „Das Floß der Medusa“ von Franzobel ist ein geschichtlicher Roman, der den Untergang des damals sehr imposanten Schiffes begleitet und die anschließende Irrfahrt der Überlebenden auf einem manövrierunfähigen Floß beschreibt. Immer wieder schmückt der Autor die Geschichte mit uns heute bekannten Gegebenheiten und Persönlichkeiten aus, sodass die Geschehnisse für mich leichter nachvollziehbar werden. Da manch geschichtlichen Abhandlungen etwas zäh zu lesen sind, hatte ich auch bei dem Roman „Das Floß der Medusa“ zunächst eine ähnliche Befürchtung. Aber für mich hat sich das Buch leicht und flüssig lesen lassen. Der Autor Franzobel beschreibt bis ins kleinste Detail die Unwägbarkeiten der den ums Leben kämpfenden Personen, ja, bis hin zum Kannibalismus ist alles dabei. Das hat mich so sehr beschäftigt, dass ich mit meinem Mann eine kleine Diskussion darüber geführt habe. Zudem erinnert mich dieser Kampf ums Überleben ein bisschen an meine Diplomarbeit, worin ich mir die Frage stellte, wen ich rette, wenn ich nicht alle retten kann. Und ja, diese Diskussion spiegelt sich auch in dem Roman „Das Floß der Medusa“ wider. Dieser Roman hat meinen Gedankenschatz um einiges vergrößert. Auch wenn die Geschichte natürlich sehr tragisch ist, fällt es mir beinah ein wenig schwer, sie loszulassen.

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Bewertungen (20)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Matthias Preuschoff

    Matthias Preuschoff

    Thalia Mettmann – Königshof Galerie

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Tarantino trifft Geschichte

    Wie ein Quentin Tarantino Film führt uns der Autor durch ein spannendes Stück französischer Geschichte. Derbe, schmutzig und rau geht es auf dem Floss zu, eine Besatzung die sich jede Nacht gegenseitig dezimiert, abgetrennte Gliedmaßen, Blut und Fäkalien mitinbegriffen. Dennoch ist das Buch nicht darauf aus durch Splatter zu schocken, sondern erzählt durch die verschiedenen POV Akteure spannend und teils auch humoristisch den Lebensweg der Schiffbrüchigen hin in ihre missliche Lage. Punk meets Napoleon! Super unterhaltsam!
  • Zum Bewerterprofil von Sandra Wolf

    Sandra Wolf

    Thalia Heidelberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses fantastische Buch ist nichts...

    Dieses fantastische Buch ist nichts für schwache Mägen, aber ein literarisches Fest für jeden, der richtig gute historische Romane mit einem genauen psychologischen Blick mag - und die Exkurse (Abschweifngen?) des Autoren zu allen möglichen umgebenden Themen zu schätzen weiß.
  • Zum Bewerterprofil von Daniel Thiele

    Daniel Thiele

    Thalia Erkrath

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.11.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die wahre Begebenheit des Schiffsbruchs...

    Die wahre Begebenheit des Schiffsbruchs der Medusa wird von Franzobel in eine muntere, durchaus derbe und sehr modern geschriebene Geschichte integriert. Ein grandioses Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Esther Kolbe-Kaufholz

    Esther Kolbe-Kaufholz

    Thalia Berlin – Ring-Center II

    Buchhändler*in

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    5/5

    18.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gewaltig, eindringlich, unvorstellbar....

    Gewaltig, eindringlich, unvorstellbar. Dieses literarische Werk ist derart grausam und zugleich realistisch, sodass man ihm kaum entkommen kann.
  • Zum Bewerterprofil von Woldemar Deines

    Woldemar Deines

    Thalia Worms

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.10.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schiffbruch, Kannibalismus und eine wahre Begebenheit!

    Am 17. Juni 1816 erliegt die Méduse, eine französische Fregatte, einem Schiffbruch. Von 400 Passagieren können sich nur 147 auf ein Floß retten. Von diesen 147 kommen jedoch nur 15 Personen an ihrem eigentlichen Ziel an. Um zu überleben mussten diese Personen etwas grausames tun. Die Geschichte der Méduse wurde schon in der Kunst verarbeitet. Der Einband dieses Buches zeigt das Bild "Das Floß der Medusa" von Théodore Géricault und war Namensgeber dieses eigentümlichen Romans. Franzobel weiß mit Sprache und Wirkung umzugehen. Scheint es anfangs holprig und plump, wird der Leser mehr und mehr in die Handlung mit hineingezogen. Wörtliche Rede ist hier passé, die Handlungen der Protagonisten werden in deren Dialoge direkt eingeflochten, sodass man sich mitten in das Gespräch hineingeworfen fühlt. Verwirrender wird es, wenn der Autor Bezüge zur Neuzeit zieht und beispielsweise Passagiere mit Persönlichkeiten der Neuzeit beschreibt. So findet sich plötzlich ein Gerard Depardieu oder ein Alain Delon als Passagier wieder. Besonders faszinierend ist der Mix aus Ästhetik und Groteske, denn Franzobel schafft es mit vulgärsten Ausdrücken die Schönheit und mit den elegantesten Worten die niederträchtigsten Eigenschaften seiner Protagonisten darzustellen. Dieses Buch ist ein Erlebnis. Man kann es schlecht beschreiben, man muss es selbst erleben!

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