Produktbild: Das Buch der vergessenen Artisten

Das Buch der vergessenen Artisten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

14564

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

752 (Printausgabe)

Dateigröße

2480 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641201654

Beschreibung

Rezension

»Vera Buck lässt sie [Jahrmarktartisten] wieder auferstehen, 750 prall gefüllte Seiten lang, mit liebevollen Worten für ihre kleinen Helden und lakonisch-süffisanten Bemerkungen …«

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

14564

Erscheinungsdatum

10.09.2018

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

752 (Printausgabe)

Dateigröße

2480 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641201654

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  • Bewertung

    5/5

    16.05.2021

    eBook (ePUB)

    Das dritte Reich aus der Perspektive von Artisten

    Vera Buck ist hier ein wirklich toller Roman gelungen. Er ist nicht nur hervorragend recherchiert, sondern mit viel Liebe und Warmherzigkeit erzählt. Man merkt das die Autorin sich nicht nur mit dem Thema beschäftigt hat, sondern auch ihre Figuren mag. Sie lässt ihnen genügend Zeit sich zu entwickeln, wovon ich als LeserIn profitiere, wenn mir die Fakten präsentiert werden. Diese sind wiederum nachvollziehbar in die Geschichte eingebettet,sodass ich immer wieder mitfühlen konnte, manchmal gelacht habe oder gelitten. Genauso sollte ein historischer Roman sein: Sprachlich schön, modern genug und niemals trocken. Ein ganz wunderbares Buch, welches ich auf jeden Fall weiter empfehlen werde.

  • Bewertung

    aus Hirschberg

    4/5

    25.03.2019

    eBook (ePUB)

    Schönes Buch

    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen und ich hab es fast in einem Rutsch gelesen - das allein sagt ja schon viel aus! Es war spannend, originell und super geschrieben. Ich kann das Buch wirklich nur empfehlen.

  • Lesepartie

    aus Bielefeld

    3/5

    09.12.2024

    eBook (ePUB)

    Langatmig

    Mich hat das Thema des Romans neugierig gemacht, weil es eine Gruppe beleuchtet, die von den Nazis ausgelöscht wurde, jedoch nicht oft in der Literatur vorkommt. Die Geschichte beginnt 1936 und springt immer wieder zum Anfang des Jahrhunderts zurück, als Mathis seinen Weg als Jahrmarktkünstler beginnt. Das erste Drittel des Buches baut Spannung auf und verspricht mehr als es dann schlussendlich hält. Die wiederkehrenden Rückblicke unterbrechen jedes Mal den Lesefluss. Zudem empfand ich diese irgendwann nur noch als langatmig und nichtssagend. Besonders störend ist auch die zwanghafte Unterbringung von bekannten Persönlichkeiten, wie Agatha Christie, Charlie Chaplin und Adolf Hitler, den Mathis und Meta in Wien kennenlernen. Die genannten Persönlichkeiten werden nicht charmant in der Erzählung untergebracht, sondern es wirkt wie eine kleine Geschichtsstunde, die mittendrin eingelegt wird. Es hat mich wirklich genervt, weil es keinerlei Mehrwert für die Geschichte hat und einfach nur komplett die Spannung raus nimmt.Hinzu kommt, dass, bis auf Mathis, die Charaktere nicht nahbar werden. Meta ist mir bis zum Schluss zutiefst unsympathisch geblieben ebenso wie ihr Bruder. Es ist wirklich schade, da das Thema sehr viel hergegeben hätte, wenn der Fokus auf der eigentliche Geschichte geblieben wäre, aber die zahlreichen Nebenschauplätze, die eröffnet werden, ziehen das Buch unnötig in die Länge und lenken zu sehr ab. Das wirkt sich auf den Lesefluss aus. Ich musste mich sehr motivieren, um bis zum Ende durchzuhalten. Vieles habe ich dann nur noch überblättert. Viel Potential, leider keine gute Umsetzung.

  • Bewertung

    aus Krummhörn

    5/5

    23.05.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Das Buch der vergessenen Artisten

    Ein schönes Buch. Ich konnte es kaum weglegen. Vera Buck findet hier eine Nische, einen historischen Randbereich, den ich woanders noch nicht gefunden habe. Hier lese ich etwas über Personen, über die ich sonst noch nichts gelesen habe und deren Leben wirklich erzählenswert ist.

  • Bewertung

    aus Osnabrück

    4/5

    09.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine tragische und spannende Geschichte

    Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Besonders die letzten 300 Seiten waren äußerst hervorragend und absolut lesenswert. Ich habe mit den Protagonisten mitgefierbert, mitgelitten und mitgefreut. Ein Kritikpunkt wäre für mich die ständig wechselde Sichtweise. Die Erzählzeit ab 1936 fand ich deutlich interessanter als die ab 1902. Außerdem hätte man das Buch zum Teil etwas kürzen können.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von P. Päßler

    P. Päßler

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    07.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wundervolles Buch <3

    Ein ganz tolles Buch und eine unbedingte Leseempfehlung! Ich liebe vor allem den Schreibstil, der einen sehr feinen (oft auch bitterbösen) Humor hat. Auch die Figuren sind wahnsinnig gut gestaltet: entweder sehr fantasievoll ausgedacht oder wirklich gut recherchiert. Sie sind alle sehr sympathsich, ich würde sagen, hier findet jede:r seine Identifikationsfigur! Spannend sind auch die vielen historischen Fakten drumherum. Gerade was das Röntgen angeht, sind diese oft auch gruselig. Ich wusste z.B. nicht, dass die Curies Zeitgenossen von Coco Chanel waren; Zeit wirkt oft so verzerrt im Rückblick! Interessant ist auch, dass es noch gar nicht so lange her ist, dass Barnum, Ringlein und auch Sarrassani(!) ihr Geld mit Menschenschauen verdient haben :( ... und erschreckend, wie das dann in den 30er Jahren endete! Funfact am Ende: Barnum hat das Zirkuszelt erfunden, nachdem sein Haus mehrfach abgebrannt ist - und Sarrassani war dann der erste Zirkusdirektor mit Haus statt Zelt. Mit Sarrassani haben vor allem die sächsischen Leser:innen auch einiges an Lokalkolorit im Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Iduna Tiedemann

    Iduna Tiedemann

    Thalia Delmenhorst

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Röntgenkünstler, eine Kraftfrau und ihr geschichtsträchtiges Leben auf dem Jahrmarkt

    Auf satten 746 Seiten entführt uns die Autorin in die wundersame und abenteuerliche Welt des Jahrmarkts. Diese dramatische Geschichte wird auf zwei Handlungsebenen erzählt. Die eine verläuft um 1930 in Berlin, die andere beginnt 30 Jahre vorher und führt den Leser auf einer abenteuerlichen Reise quer durch Deutschland, später nach Zürich und Paris. Der junge Mathis Bonsack verdingt sich mangels anderer Möglichkeiten als Handlanger bei einem Zirkuskünstler, dessen Arbeit er sehr bewundert und lernt auf der Reise über alle Marktplätze des Landes mehr, als ihm manchmal lieb ist. Auf diesem Weg lernt er später die Liebe seines Lebens kennen, sie ist ebenfalls eine Zirkuskünstlerin und tourt als sogenannte Kraftfrau durch die Städte. Die Begegnung der beiden verbindet sie für ewig, was in den damaligen Zeiten auch einmal recht kurz sein kann. Rührend, wie die beiden miteinander und umeinander kämpfen und welche Hürden sie nehmen müssen, um beieinander bleiben zu können. Bewegend, zu erfahren, wie das Artistenleben zu dieser Zeit war, was es hieß, von der Hand in den Mund zu leben und wie gefährlich deren Arbeit bei ihren Darbietungen vor den Zuschauern war. Dazu kommen noch die politischen Unwägbarkeiten der damaligen Zeit. Es hagelt Auftrittsverbote und jede Menge politische Verfolgung. Etwas außerhalb von Berlin begegnen wir dann Mitte der 30iger Jahre in einer Wohnwagensiedlung den jetzt schon vergessenen Artisten, die nicht mehr auftreten können oder dürfen. Als dort die ersten von ihnen gejagt werden und regelrecht von der Bildfläche verschwinden, beginnt Mathis Widerstand gegen die aufstrebenden Nazi-Schergen. Er schreibt ein Buch gegen das Vergessen und begibt sich mit seiner Liebe Meta, die aufgrund ihrer beeindruckenden Figur für einen NS Staatskünstler Modell stehen soll, in Lebensgefahr. Ich hätte keine einzige Seite missen mögen, nach einer kurzen Zeit des Einlesens mochte ich mich nicht von dem spannenden Thema lösen und habe das fulminant erzählte Werk förmlich verschlungen. Die geschichtlichen Zusammenhänge der Zeit und die Besonderheiten dieser Berufsgruppe sind so raffiniert verknüpft und beeindruckend in Szene gesetzt, dass die Seiten fliegen.
  • Zum Bewerterprofil von Kelly Kittel

    Kelly Kittel

    Thalia Hoyerswerda – Lausitz-Center

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Dieses Buch ist etwas Besonderes und verdient eigentlich mehr als 5 Sterne

    Dieser Roman hat mich völlig gefesselt. Vera Buck schreibt nicht nur über die Schrecken des Nationalsozialismus, sondern auch über andere bedeutende Ereignisse, Erfindungen und Personen dieser Zeit und flechtet sie so geschickt und unterhaltsam in Mathis´ Geschichte ein, dass man nicht selten überrascht wird. Bei all der Komik und Kuriosität bleibt die drohende Gefahr allgegenwärtig, weshalb ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

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