Produktbild: Der Widersacher

Der Widersacher

4

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

31500

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.08.2018

Herausgeber

Claudia Hamm

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

195

Maße (L/B/H)

22,2/14,4/2,2 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Tabak

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

L'Adversaire

Übersetzt von

Claudia Hamm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-612-5

Beschreibung

Rezension

»Es gibt Bücher, die gut geschrieben sind und einen bestens unterhalten – die man aber sogleich wieder vergisst. Und dann gibt es Bücher, die nachhallen, sich im Schädel oder im Herzen ablagern. Fragmente, Fetzen, Sätze, an die man denken muss. Zu diesen Büchern gehört «Der Widersacher» von Emmanuel Carrère.« – Max Küng, Der Bund

Produktdetails

Verkaufsrang

31500

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.08.2018

Herausgeber

Claudia Hamm

Verlag

Matthes & Seitz

Seitenzahl

195

Maße (L/B/H)

22,2/14,4/2,2 cm

Gewicht

350 g

Farbe

Tabak

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

L'Adversaire

Übersetzt von

Claudia Hamm

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95757-612-5

Herstelleradresse

Matthes & Seitz Verlag
Großbeerenstraße 57A
10965 Berlin
DE

Email: info@matthes-seitz-berlin.de

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  • Juti

    aus HD

    5/5

    15.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Reale Familientragödie Dieses…

    Reale Familientragödie Dieses Buch hat mich wirklich gefesselt. Ähnlich wie bei Leila Slimani „Dann schlaf auch du“ wird ein realer Fall beschrieben, nur bringt diesmal ein Familienvater seine Familie und seine Eltern um. Der Autor nimmt am Prozess teil und schreibt eine Biografie über den Mörder. Sicherlich erfüllt er damit auch einen Wunsch des Täters, doch wird dieser nicht rein gewaschen. Carrere hat zwar viel über den Katholizismus nachgedacht und es lohnt sich auch das Interview zwischen ihm und der Übersetzerin im Anhang zu lesen, doch eine göttliche Bestimmung für Romand, dem Mörder, im Gefängnis sieht er zum Glück nicht. Eine Krankenschwester sieht das so, eine andere Journalistin bedauert dagegen, dass es die Todesstrafe nicht mehr gibt. Der Autor lässt den Leser klar erkennen, wo und wie er handelt. Zwischen dem ersten Satz: „Während Jean-Claude Romand am Samstagmorgen, den 9.Januar 1993, seine Frau und seine Kinder tötete, saß ich mit meinen in der Versammlung der Schule unseres älteren Sohnes.“ und dem letzten: „Dieses Geschichte zu schreiben, dachte ich, kann nur ein Verbrechen sein oder ein Gebet.“ steht die des Doppellebens Romands, der sich als Arzt der WHO ausgibt, aber nur ein Lügenhaus aufbaut, das in einer Tragödie enden musste. Sehr spannend und nichts zu meckern. 5 Sterne.

  • Bewertung

    5/5

    23.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Unfassbare

    1993 war der Fall Romand mit Sicherheit etwas, was Frankreich zutiefst beschäftigt hat: Ein Mann bringt in aller Seelenruhe seine Frau, Kinder und Eltern um, nachdem sein 18 Jahre währendes Lügengebilde kurz vor dem Zusammenbruch steht. Ein unglaubliches Lügengebilde! Hier muß sich jeder sein Urteil selbst bilden, deshalb wohl auch kein Roman, sondern die nüchterne Beschreibung des Unfassbaren.

  • Bewertung

    4/5

    12.07.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abgründig, absurd und leider real....

    Abgründig, absurd und leider real. E. Carrère zeigt in seinem Tatsachenroman zu welchen Gräueltaten ein Lügenkonstrukt als Leben führen kann.

  • Bewertung

    4/5

    18.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschreckend und packend.Eine...

    Erschreckend und packend.Eine kurze Geschichte über eine grausame Tat.Was verleitet einen Menschen dazu,solch einen Ausweg zu wählen?Für Spannungsfans,die mal etwas anderes suchen.

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von A. Heim

    A. Heim

    Thalia Dresden – Haus des Buches

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Widersacher...

    Jean-Claude Romand tötete seine Eltern, seine Frau und seine zwei Kinder und überlebte den Versuch, sich anschließend das Leben zu nehmen. Schnell klärt sich die Frage nach der Schuld. Romand führte sein ganzes Leben im Schatten seines eigenen Lügennetzes. Nach schneller Enttarnung dieser, bleibt nur noch das große „Warum?“ im Raum stehen. Warum tötete Romand seine Familie, die er doch so sehr liebte? Warum legte er seine Lügen nicht ab und erzählte allen die Wahrheit? Warum war die Tötung seiner Kinder der einzige Ausweg? Emmanuel Carrère, stellt sich diese Fragen in seinem Buch. Im biografischen Stil malt er das Leben von Jean-Claude Romand mit all seinen kleinen und großen Lügen und wie diese in einer so tragischen Tat enden konnten. Ein sehr fesselndes und schockierendes Buch, welches mir immer wieder die Sprache verschlagen hat. Ein erschreckender Roman, welcher in die Abgründe eines Mörders, Ehemannes, Sohnes und Vaters blickt.  
  • Zum Bewerterprofil von Sophie Weigand

    Sophie Weigand

    Thalia Lübeck – Citti Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    23.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte einer Lüge.

    Emmanuel Carrère ist ein brillanter Geschichtenerzähler. Vor allem deshalb, weil seine Geschichten keine fiktiven sind. Für ihn bietet das Leben selbst genug Stoff, zu dem er sich immer selbst in Beziehung setzt. Die Geschichte, die Carrère in diesem Bericht niederschreibt, ist nahezu unglaublich. Im Mittelpunkt steht Jean-Claude Romand, der am 09. Januar 1993 seine Frau, seine Kinder und seine Eltern tötet, nachdem er sie achtzehn Jahre lang in dem Glauben belassen hatte, er arbeite in einer hochrangigen Funktion bei der WHO. Romand galt als freundlich, unauffällig, vielleicht etwas zurückhaltend. Emmanuel Carrère korrespondiert über längere Zeit mit Romand, ist bei der Gerichtsverhandlung anwesend und versucht, diesem ungeheuerlichen Verbrechen und seiner Entstehungsgeschichte nachzuspüren. Am Ende steht keine nüchterne Berichterstattung, sondern die subjektive Verarbeitung des Falls, wie Carrère ihn im Laufe seiner Recherchen erlebt.
  • Zum Bewerterprofil von Andreas Mahlberg

    Andreas Mahlberg

    Thalia Westerland

    Buchhändler*in

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    4/5

    15.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Unfassbare in Worte fassen...

    ...ein unmögliches Unterfangen, an dem auch Carrère scheitert. Doch das ist nicht unbedingt negativ für uns Leser:innen. Der Autor versucht sich einem Verbrechen anzunähern, das die Vorstellungskraft übersteigt: Jean-Claude Romand, ein scheinbar ganz normaler Bürger, gaukelte seinen Mitmenschen über Jahrzehnte ein Leben als erfolgreicher Arzt vor. Als er aufzufliegen drogt, ermordet er seine Familie und seine Eltern. Selbstreflektiert und in einer weitgehend sachlichen Sprache schildert Carrère das Leben Romands.
  • Zum Bewerterprofil von Kevin Beckmann

    Kevin Beckmann

    Thalia Mayersche Wuppertal-Barmen

    Buchhändler*in

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    4/5

    17.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Tatsachenroman, der unter...

    Ein Tatsachenroman, der unter die Haut geht. Was treibt einen Menschen dazu, seine gesamte Familie zu ermorden? Ein sprachlicher Balanceakt, der das Grauen fassbar macht.
  • Zum Bewerterprofil von Giulia Allegretta

    Giulia Allegretta

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Werk des Grauens. Mit Gänsehaut...

    Ein Werk des Grauens. Mit Gänsehaut wird man einer undenkbaren Tat vorgesetzt, die einen zum Denken anregt. Für alle dies spannend und ein wenig grausam mögen.

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