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Das Volk der Bäume

Roman

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Das Volk der Bäume

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

49765

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2019

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,8/15,2/3,5 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

49765

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.01.2019

Verlag

Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

21,8/15,2/3,5 cm

Gewicht

683 g

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The people in the trees

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-26202-7

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4.6

18 Bewertungen

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Verstörender Inhalt, musste lange Pausen machen

Bewertung am 15.01.2024

Bewertungsnummer: 2109746

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Trigger warning. Es geht unter anderem um s e x uelle Gewalt. Verstehe nicht, warum das nicht im Buch genannt wird! Vorab: mir hat das Buch gefallen, die Geschichte mit der Insel etc. Auch wie alles beschrieben wird (Natur, Lebensweise). Aber: Es ist nichts für schwache Nerven. Ich musste oft Pause machen. Es fängt schon damit an, dass Tiere auf die ekeligste Weise beschrieben werden, als gucke man einen Horrorfilm. Dann die (Sex uellen Rituale). MMn too much. Gebe trotzdem 5 Sterne. Mein Lieblingsbuch von ihr ist aber ein wenig Leben. Hoffe, es kommt bald ein Neues raus. 5 Sterne.
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Verstörender Inhalt, musste lange Pausen machen

Bewertung am 15.01.2024
Bewertungsnummer: 2109746
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Trigger warning. Es geht unter anderem um s e x uelle Gewalt. Verstehe nicht, warum das nicht im Buch genannt wird! Vorab: mir hat das Buch gefallen, die Geschichte mit der Insel etc. Auch wie alles beschrieben wird (Natur, Lebensweise). Aber: Es ist nichts für schwache Nerven. Ich musste oft Pause machen. Es fängt schon damit an, dass Tiere auf die ekeligste Weise beschrieben werden, als gucke man einen Horrorfilm. Dann die (Sex uellen Rituale). MMn too much. Gebe trotzdem 5 Sterne. Mein Lieblingsbuch von ihr ist aber ein wenig Leben. Hoffe, es kommt bald ein Neues raus. 5 Sterne.

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no comment?!

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023

Bewertungsnummer: 2052177

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nein - unmöglich! Dieses Buch kann man nicht kommentarlos weglegen - wenn man nicht zu einer Stellungnahme heraus gefordert wird, so doch zum Nachdenken! Hanya Yanagihara lässt Norton Perina seine Lebensgeschichte schreiben, auf Drängen seines Freundes R. Kubodera. Perina sitzt im Gefängnis, wegen sexueller Nötigung von Kindern und blendet zurück bis in seine Kindheit, Schulzeit, Studium, die ersten Jahre im Labor und dann die Reise auf Ivu’ivu, um zusammen mit einem Antropologen ein bisher unbekannten Volk zu entdecken und zu erforschen. - Was letztendlich den Stein ins Rollen bringt… der auf ihn selbst zurück fallen wird. In ihrer Erzählung greift Yanagihara viele komplexe Fragen auf - ohne einfache Antworten zu geben - ja, sie gibt nicht einmal Antworten! - Der Lesende (in meinem Fall die Hörende) wird mit vielen Gegebenheiten konfrontiert: da sind einheimische Rituale - die bei uns strafbar wären - darf man sich darüber entsetzen? Perina nimmt sedierte und narkotisierte Menschen zu Forschungszwecken mit - heiligt der Zweck das Mittel? diese überalterten und dementen Personen werden unter erbärmlichen Umständen gehalten, nachdem von Staates wegen durchgegriffen wird, kann Perina nicht begreifen - ist es tatsächlich eine Entwurzelung? das von ihm entdeckte ‘Selene-Syndrom’, das auf den Verzehr von Schildkrötenfleisch zurück geht und zu einer ‘körperlichen’ Unsterblichkeit führt, wird zunächst ohne den Hinweis auf den geistigen Verfall publiziert - erlaubt die Sucht nach Ruhm und Anerkennung alles? … Man könnte noch unendlich viel mehr Fragen anfügen, di mehr als Rhetorik sein wollen! Letztendlich wird die Insel von veschiedensten Pharma- und Kosmetik-Konzernen überrant und geplündert, die Schildkröten ausgerottet, die Menschen ‘zivilisiert’ - ein Desaster pur. Perina adoptiert im Laufe mehrerer Reisen dorthin über 40 Kinder. Auf den ersten Blick also ein Philantrop… Doch wenn man ihn dann vor allem das Materielle aufzählen und von AUFZUCHT von Kindern (!) reden hört, läuft einem ein Schauder den Rücken hinunter… Alles in allem keine leichte Kost - vor allem die Kapitel mit ‘Victor’, wo alles komplett entgleist, entsetzen. Der Nachtrag, der eine von Kubodera unterschlagene Fussnote ist, lässt einen fassungslos zurück - vor allem, weil selbiger Kubodera sowohl Perina in der genannten Tat quasi ‘heilg spricht’ und das Schändliche ‘glorifiziert’. Die Geschichte als solches ist ‘fiktiv’, aber biografisch ‘angelehnt’, was man (ich) mit Recherchen heraus findet - für mich ein wenig eine Erleichterung - denn das Grauen wäre zu gross - obwohl man (ich) doch weiss, dass es tagtäglich statt findet….
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Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 25.10.2023
Bewertungsnummer: 2052177
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Nein - unmöglich! Dieses Buch kann man nicht kommentarlos weglegen - wenn man nicht zu einer Stellungnahme heraus gefordert wird, so doch zum Nachdenken! Hanya Yanagihara lässt Norton Perina seine Lebensgeschichte schreiben, auf Drängen seines Freundes R. Kubodera. Perina sitzt im Gefängnis, wegen sexueller Nötigung von Kindern und blendet zurück bis in seine Kindheit, Schulzeit, Studium, die ersten Jahre im Labor und dann die Reise auf Ivu’ivu, um zusammen mit einem Antropologen ein bisher unbekannten Volk zu entdecken und zu erforschen. - Was letztendlich den Stein ins Rollen bringt… der auf ihn selbst zurück fallen wird. In ihrer Erzählung greift Yanagihara viele komplexe Fragen auf - ohne einfache Antworten zu geben - ja, sie gibt nicht einmal Antworten! - Der Lesende (in meinem Fall die Hörende) wird mit vielen Gegebenheiten konfrontiert: da sind einheimische Rituale - die bei uns strafbar wären - darf man sich darüber entsetzen? Perina nimmt sedierte und narkotisierte Menschen zu Forschungszwecken mit - heiligt der Zweck das Mittel? diese überalterten und dementen Personen werden unter erbärmlichen Umständen gehalten, nachdem von Staates wegen durchgegriffen wird, kann Perina nicht begreifen - ist es tatsächlich eine Entwurzelung? das von ihm entdeckte ‘Selene-Syndrom’, das auf den Verzehr von Schildkrötenfleisch zurück geht und zu einer ‘körperlichen’ Unsterblichkeit führt, wird zunächst ohne den Hinweis auf den geistigen Verfall publiziert - erlaubt die Sucht nach Ruhm und Anerkennung alles? … Man könnte noch unendlich viel mehr Fragen anfügen, di mehr als Rhetorik sein wollen! Letztendlich wird die Insel von veschiedensten Pharma- und Kosmetik-Konzernen überrant und geplündert, die Schildkröten ausgerottet, die Menschen ‘zivilisiert’ - ein Desaster pur. Perina adoptiert im Laufe mehrerer Reisen dorthin über 40 Kinder. Auf den ersten Blick also ein Philantrop… Doch wenn man ihn dann vor allem das Materielle aufzählen und von AUFZUCHT von Kindern (!) reden hört, läuft einem ein Schauder den Rücken hinunter… Alles in allem keine leichte Kost - vor allem die Kapitel mit ‘Victor’, wo alles komplett entgleist, entsetzen. Der Nachtrag, der eine von Kubodera unterschlagene Fussnote ist, lässt einen fassungslos zurück - vor allem, weil selbiger Kubodera sowohl Perina in der genannten Tat quasi ‘heilg spricht’ und das Schändliche ‘glorifiziert’. Die Geschichte als solches ist ‘fiktiv’, aber biografisch ‘angelehnt’, was man (ich) mit Recherchen heraus findet - für mich ein wenig eine Erleichterung - denn das Grauen wäre zu gross - obwohl man (ich) doch weiss, dass es tagtäglich statt findet….

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Das Volk der Bäume

von Hanya Yanagihara

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G. Knollmann-Wachsmuth

Thalia Bad Salzuflen

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2/5

Zu hohe Erwartungen!?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der zweite Roman von Hanya Yanagihara enttäuschte mich. Ich habe ihn abgebrochen...
2/5

Zu hohe Erwartungen!?

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Anja Söllner

Thalia Hof

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5/5

Machtmissbrauch & Imperialismus

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Norton Perina wird als junger Mediziner ausgewählt eine außerordentliche Forschungsreise zusammen mit zwei Kollegen zu bestreiten. Die Gruppe der Anthropologen wird zunächst belächelt, sie besuchen auf den Inseln Mikronesiens in frühen Zeiten der 50erJahren, eine Art Urvolk im Dschungel der Berge. Entdeckt werden soll das Geheimnis ihres hohen Alters. Ist das Verspeisen einer bestimmten Art von Schildkröten verantwortlich dafür? Ihre Körper altern ab dem 60. Lebensjahr nicht mehr, aber auffällig ist, dass die Leistung des Gehirns im Ausgleich dafür abnimmt. Perina verfällt nicht nur seinem Wissensdurst, sondern entwickelt schreckliche Eigenschaften, im Hintergrund die leuchtende Kraft der Schönheit der unverdorbenen Insel und ihrer Bewohner. Der Leser wird mit der Wahrheit konfrontiert, dass Perina ein Monster in Menschengestalt ist. Zurück in USA, viele Jahre später erst wird ihm endlich der Prozess gemacht... Sein Handeln zerstörte die Menschen, für die er Sorge trug. Die Wurzeln der Autorin liegen übrigens in Hawaii. Sie spielt gekonnt mit der Perspektive des Lesers, den Hauptakteur sympathisch finden zu wollen, um so schockierender ist am Ende das Bewusstsein, wie schnell man sich täuschen kann.
5/5

Machtmissbrauch & Imperialismus

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Norton Perina wird als junger Mediziner ausgewählt eine außerordentliche Forschungsreise zusammen mit zwei Kollegen zu bestreiten. Die Gruppe der Anthropologen wird zunächst belächelt, sie besuchen auf den Inseln Mikronesiens in frühen Zeiten der 50erJahren, eine Art Urvolk im Dschungel der Berge. Entdeckt werden soll das Geheimnis ihres hohen Alters. Ist das Verspeisen einer bestimmten Art von Schildkröten verantwortlich dafür? Ihre Körper altern ab dem 60. Lebensjahr nicht mehr, aber auffällig ist, dass die Leistung des Gehirns im Ausgleich dafür abnimmt. Perina verfällt nicht nur seinem Wissensdurst, sondern entwickelt schreckliche Eigenschaften, im Hintergrund die leuchtende Kraft der Schönheit der unverdorbenen Insel und ihrer Bewohner. Der Leser wird mit der Wahrheit konfrontiert, dass Perina ein Monster in Menschengestalt ist. Zurück in USA, viele Jahre später erst wird ihm endlich der Prozess gemacht... Sein Handeln zerstörte die Menschen, für die er Sorge trug. Die Wurzeln der Autorin liegen übrigens in Hawaii. Sie spielt gekonnt mit der Perspektive des Lesers, den Hauptakteur sympathisch finden zu wollen, um so schockierender ist am Ende das Bewusstsein, wie schnell man sich täuschen kann.

Anja Söllner
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