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  • Produktbild: Das Volk der Bäume
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Das Volk der Bäume Roman

23

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32307

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (B/H)

13,5/20,5 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The People in the Trees

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31045-1

Beschreibung

Rezension

»›Das Volk der Bäume‹ ist eines jener herausragenden Bücher, von denen nur zu hoffen ist, dass sie eines Tages zum sogenannten Kanon gehören und auf Schullehrplänen stehen.« ("Radio ZuSa")

Produktdetails

Verkaufsrang

32307

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2020

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

480

Maße (B/H)

13,5/20,5 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

The People in the Trees

Übersetzt von

Stephan Kleiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-31045-1

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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  • Bewertung

    5/5

    24.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    What was that

    Ich habe 4 Tage in diesem Buch gelebt. Ich mag, dass folgendes thematisiert wurde: > Ausbeutung von Natur für menschliche Vorteile > Kolonialismus im Namen der Wissenschaft > Menschliche Abgründe und Moralkonflikte > Der westliche Blick auf: was ist richtig und was ist falsch? So gut geschrieben, verstörend, unerwartet

  • Bewertung

    4/5

    21.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die Erforschung der menschlichen Abgründe

    Norton Perina ist ein angesehener Wissenschaftler – und sitzt im Gefängnis wegen sexuellen Missbrauchs. Der Entdecker des Selene-Syndroms, welches ihre Erkrankten (fast) mit der Unsterblichkeit bekannt macht, beginnt im Gefängnis über sein Leben und seine Errungenschaften zu schreiben. Der Lesende begleitet ihn durch seine Kindheit, über seine erfolgreichen Forscherjahre, bis hin zu dessen Nachwirkungen und Abgründen aus der Gegenwart. Ein unglaublich interessantes und komplexes Buch, welches jedoch aufgrund einiger sehr expliziter Szenen nicht für jedermann gedacht ist. Denn schnell wird klar, dass Perina Wege einschlägt, die moralisch betrachtet nicht wirklich vertretbar sind. Hier beginnt man sich dann selbst zu hinterfragen: Hätte ich genauso an seiner Stelle gehandelt? Wie weit würde ich für Ruhm und Ansehen gehen? Inwieweit darf ich in das Leben anderer und deren Sitten eingreifen? Wie darf ich diese bewerten? Fragen über Fragen, über welche man nur diskutieren kann. Ein äußerst seltsamer Roman, der es trotzdem schafft, den Lesenden zu faszinieren. Klare Empfehlung für alle mit starken Nerven, die sich auf eine ganz andere Gesellschaftskritik einlassen möchten.

  • Bewertung

    5/5

    15.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verstörender Inhalt, musste lange Pausen machen

    Trigger warning. Es geht unter anderem um s e x uelle Gewalt. Verstehe nicht, warum das nicht im Buch genannt wird! Vorab: mir hat das Buch gefallen, die Geschichte mit der Insel etc. Auch wie alles beschrieben wird (Natur, Lebensweise). Aber: Es ist nichts für schwache Nerven. Ich musste oft Pause machen. Es fängt schon damit an, dass Tiere auf die ekeligste Weise beschrieben werden, als gucke man einen Horrorfilm. Dann die (Sex uellen Rituale). MMn too much. Gebe trotzdem 5 Sterne. Mein Lieblingsbuch von ihr ist aber ein wenig Leben. Hoffe, es kommt bald ein Neues raus. 5 Sterne.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    no comment?!

    Nein - unmöglich! Dieses Buch kann man nicht kommentarlos weglegen - wenn man nicht zu einer Stellungnahme heraus gefordert wird, so doch zum Nachdenken! Hanya Yanagihara lässt Norton Perina seine Lebensgeschichte schreiben, auf Drängen seines Freundes R. Kubodera. Perina sitzt im Gefängnis, wegen sexueller Nötigung von Kindern und blendet zurück bis in seine Kindheit, Schulzeit, Studium, die ersten Jahre im Labor und dann die Reise auf Ivu’ivu, um zusammen mit einem Antropologen ein bisher unbekannten Volk zu entdecken und zu erforschen. - Was letztendlich den Stein ins Rollen bringt… der auf ihn selbst zurück fallen wird. In ihrer Erzählung greift Yanagihara viele komplexe Fragen auf - ohne einfache Antworten zu geben - ja, sie gibt nicht einmal Antworten! - Der Lesende (in meinem Fall die Hörende) wird mit vielen Gegebenheiten konfrontiert: da sind einheimische Rituale - die bei uns strafbar wären - darf man sich darüber entsetzen? Perina nimmt sedierte und narkotisierte Menschen zu Forschungszwecken mit - heiligt der Zweck das Mittel? diese überalterten und dementen Personen werden unter erbärmlichen Umständen gehalten, nachdem von Staates wegen durchgegriffen wird, kann Perina nicht begreifen - ist es tatsächlich eine Entwurzelung? das von ihm entdeckte ‘Selene-Syndrom’, das auf den Verzehr von Schildkrötenfleisch zurück geht und zu einer ‘körperlichen’ Unsterblichkeit führt, wird zunächst ohne den Hinweis auf den geistigen Verfall publiziert - erlaubt die Sucht nach Ruhm und Anerkennung alles? … Man könnte noch unendlich viel mehr Fragen anfügen, di mehr als Rhetorik sein wollen! Letztendlich wird die Insel von veschiedensten Pharma- und Kosmetik-Konzernen überrant und geplündert, die Schildkröten ausgerottet, die Menschen ‘zivilisiert’ - ein Desaster pur. Perina adoptiert im Laufe mehrerer Reisen dorthin über 40 Kinder. Auf den ersten Blick also ein Philantrop… Doch wenn man ihn dann vor allem das Materielle aufzählen und von AUFZUCHT von Kindern (!) reden hört, läuft einem ein Schauder den Rücken hinunter… Alles in allem keine leichte Kost - vor allem die Kapitel mit ‘Victor’, wo alles komplett entgleist, entsetzen. Der Nachtrag, der eine von Kubodera unterschlagene Fussnote ist, lässt einen fassungslos zurück - vor allem, weil selbiger Kubodera sowohl Perina in der genannten Tat quasi ‘heilg spricht’ und das Schändliche ‘glorifiziert’. Die Geschichte als solches ist ‘fiktiv’, aber biografisch ‘angelehnt’, was man (ich) mit Recherchen heraus findet - für mich ein wenig eine Erleichterung - denn das Grauen wäre zu gross - obwohl man (ich) doch weiss, dass es tagtäglich statt findet….

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kommentiert von seinem besten Freund erzählt der Arzt Norton Perina rückblickend eine unglaubliche Geschichte. Auf der Suche nach einem mikronesischen Bergvolk, das das Geheimnis des ewigen Lebens gelüftet hat, erlebt er das Abenteuer seines Lebens. Das war in den 50gern, jetzt ist er 70 und im Gefängnis. Mich hat dieses Buch begeistert! Der Roman wirft viele Fragen auf - einfache Antworten verwehrt er uns. Ein großer Roman über das menschliche Wesen an sich und die Relativität aller Dinge und allen Seins. Faszinierend!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lea Rückert

    Lea Rückert

    Thalia-Buchhandlung Herder & Thalia

    Buchhändler*in

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    5/5

    16.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein starkes Debüt!

    Yanagihara kennen die meisten durch ihr Buch "Ein wenig Leben" - auch toll, aber etwas ganz anderes. Hier haben wir ihr Debüt, welches unglaublich spannend ist. Themen wie Ausbeutung, Kolonialismus, sexueller Missbrauch, so wie einen unausstehlich unsympathischen Erzähler. Tagebuchartig geschrieben und mit Fußnoten versehen, hat die Autorin hier meiner Meinung nach etwas ganz besonderes geschaffen.
  • Zum Bewerterprofil von J. Reichel

    J. Reichel

    Thalia Pirna

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Der Zwiespalt zwischen Genie und Monstrum

    Dr. Norton Perina entdeckt auf einer Insel namens Ivu'ivu eine unbekannte Zivilisation und eine seltene Schildkrötenart, die Opa'ivu'eke. Diese Entdeckung verändert alles und bald ist nichts mehr, wie es war. Auch Perina selbst lernt sich und seine eigenen Abgründe kennen. Hochgradig spannend, dennoch leicht verstörend. Eindeutige Leseempfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Anja Söllner

    Anja Söllner

    Thalia Hof

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Machtmissbrauch & Imperialismus

    Norton Perina wird als junger Mediziner ausgewählt eine außerordentliche Forschungsreise zusammen mit zwei Kollegen zu bestreiten. Die Gruppe der Anthropologen wird zunächst belächelt, sie besuchen auf den Inseln Mikronesiens in frühen Zeiten der 50erJahren, eine Art Urvolk im Dschungel der Berge. Entdeckt werden soll das Geheimnis ihres hohen Alters. Ist das Verspeisen einer bestimmten Art von Schildkröten verantwortlich dafür? Ihre Körper altern ab dem 60. Lebensjahr nicht mehr, aber auffällig ist, dass die Leistung des Gehirns im Ausgleich dafür abnimmt. Perina verfällt nicht nur seinem Wissensdurst, sondern entwickelt schreckliche Eigenschaften, im Hintergrund die leuchtende Kraft der Schönheit der unverdorbenen Insel und ihrer Bewohner. Der Leser wird mit der Wahrheit konfrontiert, dass Perina ein Monster in Menschengestalt ist. Zurück in USA, viele Jahre später erst wird ihm endlich der Prozess gemacht... Sein Handeln zerstörte die Menschen, für die er Sorge trug. Die Wurzeln der Autorin liegen übrigens in Hawaii. Sie spielt gekonnt mit der Perspektive des Lesers, den Hauptakteur sympathisch finden zu wollen, um so schockierender ist am Ende das Bewusstsein, wie schnell man sich täuschen kann.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Roßmann

    Kathrin Roßmann

    Jenaer Universitätsbuchhandlung Thalia – EKZ Neue Mitte

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein literarisches Abenteuer...

    Bereits 2013 in Amerika erschienen, aber erst jetzt erstmals auf deutsch, schrieb Yanagihara "Das Volk der Bäume" vor ihrem großen Erfolgsroman "Ein wenig Leben". Auch in ihrem eigentlichen Erstling schickt die Autorin den Leser nun auf eine Reise in die Dunkelheit, diesmal in die eines abgelegenen Dschungels und seiner Ureinwohner, die dem Forschungsdrang eines ehrgeizigen und moralisch undurchsichtigen Wissenschaftlers unterliegen. Ebenso vielschichtig, aufwühlend und brutal wie "Ein wenig Leben". Eines der beeindruckendsten Bücher des Frühjahrs und wieder meisterhaft erzählt!
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.01.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Menschheit gräbt sich selbst das Wasser ab.

    Um einige Wochen in einem Urwalddorf zu verbringen und Feldforschung zu betreiben, machen sich Anfang der fünfziger Jahre drei Forscher nach Mikronesien auf. Dort wird während eines Rituals der Arzt Norton Perina auf eine Schildkrötenart aufmerksam. Wird das Fleisch der Schildkröte verzehrt, können Lebewesen steinalt werden. Eine Sensation. Die Entdeckung wird weltweit bekannt, mit fatalen Folgen. Wie weit darf Forschung gehen? Diese Wissenschaftsgeschichte hat mich gepackt und total in ihren Bann gezogen. Die Vermittlung von ethnologischen Fachwissen, die Schilderung einer abgründigen Lebensgeschichte und nicht zuletzt wichtige existenzielle Fragen, die man sich beim Lesen stellt und die zum Nachdenken anregen, machen das Buch zu etwas Besonderem. Da das Buch eindringlich und realistisch erzählt ist, ist es auch schwer auszuhalten.

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