Produktbild: Schund und Sühne

Schund und Sühne Roman

27

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2019

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,6/13,4/2,2 cm

Gewicht

300 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0653-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.01.2019

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

21,6/13,4/2,2 cm

Gewicht

300 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0653-7

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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  • Calipa

    aus Berlin

    5/5

    20.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Mein Fazit zu "Schund und Sühne"

    Es ist lustig, interessant, anders als erwartet und irgendwie genau das, was man erwartet. Es sind Klischees die hier aufgegriffen und auch in Frage gestellt werden. Aber sind es auch eben genau die Dinge die diesem Buch dem Charme geben. Es sind interessante Denkweisen der einzelnen Charaktere, und ich konnte mich manchmal nicht entscheiden den Kopf zu schütteln, zu lachen oder ein wenig betrübt zu sein. Ich würde nicht unbedingt sagen das es „Tiefsinnig“ oder gar „poetisch“ ist. Aber ist es auf jeden fall humorvoll und eine interessante Sichtweise. Denn auch Fürsten und Königinnen haben ihre Probleme. Ich habe das Buch genießen können auch wenn mich die Ansichten aus beispielsweise Moritz Sicht, eher gelangweilt oder bei mir auf Unverständnis stießen. So sind es eben ein paar Charaktere, die mir nicht so zusagten. Auch das einige Dinge sehr runtergespielt wurden, die ich doch sehr krass fand. Allerdings kann ich auch irgendwo verstehen, das diese in diesem Roman, eher weniger thematisiert werden sondern nur angekratzt.

  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    12.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Es ist nicht alles Gold was glänzt ....

    Klappentext: Ein schwuler Prinz, der für Nachkommen sorgen muss, eine depressive Fürstin, die nicht an Depressionen glaubt, ein Rosenkavalier, der die Welt retten will, eine Prinzessin mit gebrochenem Herzen und Jagdgewehr. Und mittendrin eine junge Groschenromanautorin, die eigentlich aufhören will mit Schund und Kitsch, aber ausgerechnet dafür das Literaturstipendium auf Schloss Rosenbrunn bekommt. Für vier von ihnen brechen herrliche Zeiten an. Der Fünfte wird diesen Herbst nicht überleben. Cover: Der Hintergrund ist in einem tollen Muster, welches mich an edle königliche Tapete erinnert, gehalten. In der Mitte ist ein einfaches verpixeltes Schloss. Meinung: Die Schreibweise ist einfach nur genial. Sie schreibt offen, schonungslos und ehrlich. Sie arbeitet mit Klischees und humorvoll-überspitzten Dialogen und reizt es bis ins Bodenlose. Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund und so wird die Geschichte zu einer leichten Lektüre, die einem zum Schmunzeln bringt. Man kann das Buch so mal eben nebenbei lesen und dabei auch noch etwas Lachen und vielleicht auch etwas Nachdenken. Ein idealer Zeitvertreib. Es lässt sich gut lesen und man fliegt so durch die Seiten. Zu Beginn brauchte ich eine Weile um alle Namen und Beziehungen / Zusammenhänge zu zuordnen. Die Charaktere sind gut beschrieben und man lernt Kat, Valu , Steph, Josephine ... immer besser kennen und möchte gern alles über sie erfahren. Die überspitzte aber doch offen und ehrliche Art und Weise macht das Ganze unterhaltsam. Fazit: Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe mich sehr unterhalten gefühlt.

  • Claudia R.

    aus Berlin

    5/5

    12.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Die Schreibweise ist einfach…

    Die Schreibweise ist einfach nur genial. Sie schreibt offen, schonungslos und ehrlich. Sie arbeitet mit Klischees und humorvoll-überspitzten Dialogen und reizt es bis ins Bodenlose. Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund und so wird die Geschichte zu einer leichten Lektüre, die einem zum Schmunzeln bringt. Man kann das Buch so mal eben nebenbei lesen und dabei auch noch etwas Lachen und vielleicht auch etwas Nachdenken. Ein idealer Zeitvertreib. Es lässt sich gut lesen und man fliegt so durch die Seiten. Zu Beginn brauchte ich eine Weile um alle Namen und Beziehungen / Zusammenhänge zu zuordnen. Die Charaktere sind gut beschrieben und man lernt Kat, Valu , Steph, Josephine ... immer besser kennen und möchte gern alles über sie erfahren. Die überspitzte aber doch offen und ehrliche Art und Weise macht das Ganze unterhaltsam. Fazit: Mir hat es sehr gut gefallen und ich habe mich sehr unterhalten gefühlt.

  • Martina Suhr

    aus Salem

    5/5

    28.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ich mag den bissigen und…

    Ich mag den bissigen und direkten Schreibstil der Autorin. Auch in diesem Roman nimmt sie kein Blatt vor den Mund und ermöglicht uns einen beinahe voyeuristischen Einblick in das Leben des längst nicht mehr offiziell existierenden, aber dennoch stolz praktizierenden deutschen Adels – rein fiktiv versteht sich. Protagonistin Kat ist Groschenromanautorin und erhält ein Schreibstipendium auf Schloss Rosenbrunn. Natürlich fällt sie mit ihrer schlichten Art direkt auf, bekommt aber durch ihr charmantes Wesen schnell Einblick in die Marotten der adligen Schlossbewohner – und das sind so einige. Auch wenn ich ein wenig brauchte, um die Namen und Zusammenhänge richtig zuzuordnen, haben mich die vielen Klischees und humorvoll-bissigen Dialoge unglaublich gut unterhalten. Zugegeben, am Ende könnte man vielleicht sagen, sie ist ein wenig übers Ziel hinausgeschossen – doch macht nicht genau dies die Romane von Anna Basener aus? Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe einiges dazugelernt. War euch bewusst, wie desaströs die Ökobilanz von Schnittrosen ist? Aber langer Rede kurzer Sinn, ich habe mich köstlich amüsiert.

  • Schatz ich will ein Buch von dir! - Der Bücherblog

    5/5

    07.02.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Kurzweilige Unterhaltung

    „Schund und Sühne“ ist der erste Roman von Anna Basener, den ich gelesen habe. Bekannt wurde die Autorin spätestens durch den Bestseller „Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte“, sie hat aber auch – wie die weibliche Protagonistin dieses Buches – früher „Groschenromane“ veröffentlicht. Die Geschichte spielt sich hauptsächlich im Anwesen der adeligen Familie Schell von Ohlen ab. Diese besteht aus Fürst Fredi, Fürstin Follie, ihren Kindern Prinzessin Seph und Prinz Valu sowie Gräfin Gratzi, der Schwester der Fürstin. Nach außen den Schein wahrend mit pompösen Festen, hat doch jeder so sein Päckchen zu tragen. Während Seph von einem Prinzen verschmäht wurde und unter Liebeskummer leidet, verheimlicht Valu seine Homosexualität, die in Adelskreisen schlichtweg nicht existieren darf, gilt es doch, die Blutlinie durch viele Nachkommen zu sichern. Während Grätzi mit ihrem schrillen Auftreten auffällt und das Leben zu genießen scheint, ist die Gräfin streng, konventionell und zurückhaltend. „Von außen“ kommen dann zwei weitere Protagonisten hinzu: Kat, die hippe Berliner Autorin von Groschenromanen, die ein Literaturstipendium der Familie ergattert hat, und Moritz, ein Rosenzüchter, der die Welt verbessern und mit Sephs finanzieller Hilfe ein Geschäft aufziehen möchte. Die Geschichte wird einerseits beobachtend aus der Perspektive aller Figuren in 3. Person geschildert, manche Kapitel sind jedoch aus Kats Sicht in Ich-Form geschrieben. Die Handlung ist nicht immer spannend, aber durch die vielen Figuren recht abwechslungsreich. Erst im letzten Drittel oder Viertel nimmt die Story Fahrt auf, wobei sich die Ereignisse dann für meinen Geschmack schon arg zuspitzen. Generell erhält man einen interessanten Einblick in die Welt des deutschen Adels, aber auch in die Arbeit einer „Schundromanautorin“. Die skurrilsten Geschichten schreibt ja immer noch das Leben selbst, und so denke ich, dass all die Begebenheiten zwar richtig schräg und teils überzogen wirken, aber sich doch auch genau so oder so ähnlich hinter den Kulissen der Reichen und Schönen abspielen könnten. Der Schreibstil ist locker und humorvoll mit vielen Dialogen und lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Dennoch werden viele ernste Themen angesprochen, so dass man als Leser auch selbst zum Nachdenken angeregt wird. Dies sind Themen wie z. B. Umweltschutz, Homosexualität, Depressionen, Ehebruch und Suizid. Von den Figuren war mir ehrlich gesagt niemand so wirklich sympathisch, so dass ich keine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Einige wie z. B. Moritz oder Seph fand ich sogar richtig unsympathisch. Dementsprechend ließen mich die Emotionen in diesem Buch absolut kalt. Wenn man diesen Roman liest, sollte man sich wirklich auch darauf einlassen, weil man sich sonst an der ein oder anderen Stelle fragen könnte: „Was soll denn das jetzt?“ Und man sollte nicht total empfindlich sein, da hier ein paar weniger schöne Szenen vorkommen, wie eine detaillierte Beschreibung davon, wie ein Hirsch ausgenommen wird, oder ein, zwei plumpe Sexszenen. Hier hat sich die Autorin ein bisschen ausgetobt, mich persönlich hat das aber nicht groß gestört. Alles in allem war „Schund und Sühne“ ein netter Roman, den man flott weglesen kann, der mich auch durchaus unterhalten, aber nicht berührt oder beeindruckt hat. Deshalb gibt es von mir eine durchschnittliche Wertung von 3 Sternen.

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Bewertungen (27)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Rita Berhausen

    Rita Berhausen

    Thalia Siegburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Königliche Persiflage auf Groschenromane! Humorvoll...

    Königliche Persiflage auf Groschenromane! Humorvoll und unterhaltsam und doch auch ein bisschen gesellschaftskritisch.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Winkler

    Melanie Winkler

    Thalia Norderstedt – Herold-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.03.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Klamaukige Persiflage auf alles,...

    Klamaukige Persiflage auf alles, was mit Adel und / oder Groschenheftchen zusammenhängt. Leichteste Unterhaltung, amüsant und launig.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Müller

    Ulrike Müller

    Thalia Fulda

    Buchhändler*in

    4/5

    10.04.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ironisch, romantisch, die Klischees...

    Ironisch, romantisch, die Klischees gegen den Strich gebürstet - der ungesunde Schokoriegel für mal schnell zwischendurch, quasi die "Titanic"-Variante vom "Goldenen Blatt"!

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