• Produktbild: Tyll
  • Produktbild: Tyll
  • Produktbild: Tyll
  • Produktbild: Tyll
- 10%

Tyll

Gesprochen von
7
10% sparen

15,19 € UVP 16,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1284

Gesprochen von

Ulrich Noethen

Spieldauer

11 Stunden und 16 Minuten

Erscheinungsdatum

27.03.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839894064

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1284

Gesprochen von

Ulrich Noethen

Spieldauer

11 Stunden und 16 Minuten

Erscheinungsdatum

27.03.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

2

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783839894064

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    5/5

    22.12.2025

    Hörbuch (Audio)

    TYLL - ein Meisterwerk

    Die Lesung dieses Meisterwerks durch Ulrich Noethen ist sensationell. Tyll ist kein „Schelmenroman“, sondern eine atmosphärisch dichte, menschen- und lebenskluge Schilderung der Zeit des 30jährigen Kriegs. Manchmal komisch, manchmal böse, dann bitter oder lakonisch. Viel spielerisch eingewobene Geschichte. Bewundernswert, wie Kehlmann scheinbar mühelos die Diktion des Simplizissimus aufgenommen und dieses weise Buch offenbar wie in einem Schreibrausch herunter geschrieben hat, wie aus einem Guss. Ich könnte mir vorstellen, dass die Lesung Noethens das Werk noch besser macht.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein grandioser Roman! Ein sprachliches Meisterwerk! Die Figur des Tyll in die Zeit des 30-jährigen Krieges zu versetzen, was für eine wunderbare literarische Idee! Mich begeisterte auch, wie Kehlmann es schafft, die Sprache der einzelnen Akteure, der verschiedenen Stände und sozialen Gruppen so schön und prunkvoll zu adaptieren. Mit des Erzählen einzelner Geschichten und Begebenheiten um den Gaukler Tyll Eulenspiegel herum gelingt es ihm fast unscheinbar, uns die fremde, mystische und unwirtliche Zeit des 30-jährigen Krieges mit dem Herzen und dem Verstand ganz nahe zu bringen.

  • Libertine Literatur

    5/5

    16.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von Menschen und Narren

    Geschichten über Till Eulenspiegel kennt man bereits seit dem 14. und 15. Jahrhundert. Mal Dil oder Dyl genannt, mal Ulenspegel oder Ulenspiegel, war nicht nur sein Name über die Zeit allerlei Veränderungen unterworfen. Was um 1510 literarisch unter dem Titel ›Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel‹ begann, greift Daniel Kehlmann über ein halbes Jahrtausend später in seinem Roman ›Tyll‹ wieder auf. Doch während das erste Kapitel ›Schuhe‹ thematisch noch an sein historisches Vorbild erinnert, zeugen die weiteren Kapitel weniger von den Streichen und Scherzen des Gauklers, als von den Geschehnissen um den Dreißigjährigen Krieg und seine Zeit. Denn der Narr Tyll Ulenspiegel, wie er bei Kehlmann heißt, kann Einblicke in jede Gesellschaftsschicht bieten. Tyll wächst als Sohn eines Müllers auf, der seiner Zeit entrückt scheint. Statt sich mit seiner Arbeit als Müller zu beschäftigen, studiert er lieber die Rätsel der Sonne und des Mondes. »Neulich hat der Junge ihn gefragt, wie viele Sterne es eigentlich gibt, und da er erst vor kurzem nachgezählt hat, hat er ihm nicht ohne Stolz eine Antwort geben können.« Doch Claus Ulenspiegels Wissensdrang geht weit über solche Fragen hinaus und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Inquisition in Gestalt von Tesimond und Kircher auf ihn aufmerksam wird. Jahre später macht der Narr Tyll Ulenspiegel Bekanntschaft mit dem Winterkönig, seiner Frau Liz und Gustav Adolf. Es ist nicht die Inquisition, die diese Heimsucht, sondern die Pest und die Schattenseiten des Krieges. Doch so vielseitig die Einblicke auch sind, die der Narr dem Leser gewährt, so unzuverlässig ist Kehlmanns Erzählstil, die Wirklichkeit zeigt sich selten eindeutig. Zum einen ist die Welt Claus Ulenspiegels im Wissen und Glauben ihrer Zeit verhaftet, fortschrittliche Meinungen kommen bei seiner Anklage zwar zu Wort, finden jedoch kein wohlwollendes Gehör. Auch die Zauber, die Claus Ulenspiegel kennt, bleiben ambivalent, denn wenn diese versagen, findet sich zumeist eine Alternativerklärung dafür, sodass nicht abschließend geklärt werden kann, ob in der Welt Tyll Ulenspiegls Zauber und Magie einen Platz haben; im Aberglauben der Zeit hatten sie ihn jedenfalls. Auch die letzten Worte und Gedanken des Winterkönigs bleiben in der Schwebe. Denn während der letzten Nachricht, die er seiner Frau Liz zukommen lassen will, fällt ihm das klare Denken nicht mehr leicht. »Er konnte nur hoffen, dass er alles, was wichtig war, schon aufgeschrieben hatte.« Daniel Kehlmann gelingt es in seinem Roman ›Tyll‹ ein geschicktes Netz aus den Gegensätzen der Zeit, zwischen Fortschritt und Aberglaube, Humor und Tod, sowie Wirklichkeit und Schein-Wirklichkeit, zu knüpfen. Doch alle Maschen sind stark und so behält ›Tyll‹, obwohl die Geschichten einiger Figuren zu Ende erzählt sind, Abschluss finden und Fragen geklärt werden, doch seine Offenheit. Selten hat ein Buch so stark dazu eingeladen, sich auf Perspektivwechsel und Ambivalenzen einzulassen. Während die Sprache klar und strukturiert ist und so ein stimmiges Gerüst bildet, sind es die Gedankenwelten der Figuren selten. Und somit lässt Kehlmann dem Leser genug Luft, seine eigenen Gedanken in diese seit Jahrhunderten vergangene Zeit einzubringen. Nur, ob sie auf die richtige Fährte führen, bleibt abzuwarten. Auch die Romane ›F‹ und ›Ruhm‹ des Autors kann ich empfehlen, obwohl sie keine historische Komponente haben.

  • Bewertung

    5/5

    30.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Till Eulenspiegel, klar, kennt...

    Till Eulenspiegel, klar, kennt jeder. Aber dann las ich dieses Buch. Und ich wurde berührt von einer Persönlichkeit die ihres Gleiches sucht. Soviel Stärke, Mut, Kraft, erst dann kommt der Schalk, mit dem er die schreckliche Zeit in der er lebte gemeistert hat. Tyll, bewege uns!

  • Bewertung

    aus Zürich

    5/5

    22.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Tyll

    Daniel Kehlmann zählt für mich zu den besten Autoren der Gegenwart.

Kundinnen und Kunden meinen

5

24

4

5

3

3

2

4

1

2

Bewertungen (38)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Katja Kobold

    Katja Kobold

    Thalia Hamburg – Europapassage

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    13.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein Geniestreich Till...

    Was für ein Geniestreich Till Eulenspiegel in die Zeit des 30jährigen Krieges zu versetzen! Denn wer könnte uns besser durch diese grausame Zeit geleiten und den Spiegel vorhalten als der "König der Narren" selbst.
  • Zum Bewerterprofil von Andreas Koch

    Andreas Koch

    Thalia Bergisch Gladbach

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    16.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tyll Ulenspiegel ist der Protagonist...

    Tyll Ulenspiegel ist der Protagonist in Kehlmanns neuem, sprachlich vielfältigen Historienroman. Der Dreißigjährige Krieg hat das Land verwüstet, und Tyll ist auf der Flucht.
  • Zum Bewerterprofil von L. Ringelstein

    L. Ringelstein

    Thalia Gießen

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    15.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Daniel Kehlmanns "Tyll" bringt...

    Daniel Kehlmanns "Tyll" bringt uns zum Lachen, zum Philosophieren und berührt uns, wenn wir es am wenigsten erwarten. Mit wortgewandtem Witz führt er den Leser durch die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges - immer auf den Spuren von Tyll Ulenspiegel.
  • Zum Bewerterprofil von Matthias Preuschoff

    Matthias Preuschoff

    Thalia Mettmann – Königshof Galerie

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    11.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Krieg frisst seine Kinder

    Ausgerechnet ein Narr ist das Gewissen einer Gesellschafft, welche die Kontrolle verloren hat und im Chaos des 30 jährigen Krieges untergeht. Was für eine Sprache, was für eine Intensität, was für ein Roman!
  • Zum Bewerterprofil von Ingbert Edenhofer

    Ingbert Edenhofer

    Thalia Mayersche Bottrop

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    22.11.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kehlmanns reifstes Werk

    Viele Leute werden die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, aber ich habe Daniel Kehlmann erst dieses Jahr als Autor kennengelernt. Das hat immerhin den großen Vorteil, dass mir "Die Vermessung der Welt" noch sehr bewusst war, als ich "Tyll" las. Es ist beeindruckend, mit welcher Bandbreite Kehlmann zu schreiben weiß, denn wo "Die Vermessung der Welt" bei aller Wahrhaftigkeit einen starken Hang zum Absurden hat, demontiert "Tyll" alles Überlebensgroße und führt jedem vor, dass "auf dem hohen Ross" nur eine Ortsbestimmung ist. Das heißt nicht, dass die Figuren nicht ernst genommen würden - doch je bescheidener die Figur, desto mehr fühlt Kehlmann für sie - Nele etwa, Tylls Artisten-Freundin, wird auf Augenhöhe behandelt, der Adel von Europa muss sich weit mehr anstrengen, das zu erreichen. Ich bin immer prinzipiell interessiert an Adaptionen, die es sich erlauben, einen Stoff mit einer wirklich eigenen Note zu versehen. Das schafft Kehlmann nicht allein dadurch, dass er die Geschichte aus dem 14. Jahrhundert in den 30-jährigen Krieg verlegt. Nein, er gibt einen Kontext, der die Vorlage weit überragt - so sehr, dass Tyll weniger zentral ist, als der Titel vermuten lassen sollte. Zwar sind so Teile des Romans sehr düster - teils im wahrsten Sinne des Wortes - doch trotzdem strahlen die Figuren heraus und versöhnen mit allem Schrecken.

Unsere Meinungen

Bewertungen (14)

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Tyll
  • Produktbild: Tyll
  • Produktbild: Tyll
  • Produktbild: Tyll
  • Tyll

    1. Tyll