Gott wohnt im Wedding

Roman - Der neue Roman der Autorin von "Machandel"

Regina Scheer

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Beschreibung

Wir feiern 5 Jahre Penguin Verlag mit Jubiläumspreisen! (Eine befristete Preisaktion des Verlages)

Im ehemals roten Wedding, diesem ärmlichen Stadtteil in Berlin, steht in der Utrechter Straße ein altes Haus. Sie alle sind untereinander und schicksalhaft mit dem Gebäude verbunden: Leo, der nach 70 Jahren aus Israel nach Deutschland zurückkehrt, obwohl er das eigentlich nie wollte. Seine Enkelin Nira, die Amir liebt, der in Berlin einen Falafel-Imbiss eröffnet hat. Laila, die gar nicht weiß, dass ihre Sinti-Familie hier einst gewohnt hat. Und schließlich die alte Gertrud, die Leo und seinen Freund Manfred 1944 in ihrem Versteck auf dem Dachboden entdeckt, aber nicht verraten hat.
Regina Scheer, die großartige Erzählerin deutscher Geschichte, hat die Leben ihrer Figuren zu einem bewegenden Roman verwoben, voller Wahrhaftigkeit und menschlicher Wärme.

»Ein Haus im Wandel der Zeiten, ein Jahrhunderthaus in der Utrechter Straße – in dem die glänzende Erzählerin Scheer ihre Protagonisten in Szene setzt und über deren Lebensgeschichten romanhaft tief in die Historie eintaucht.«

Produktdetails

Verkaufsrang 199
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Erscheinungsdatum 25.03.2019
Verlag Penguin Random House
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Dateigröße 4917 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783641225360

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5/5

Ein altes Haus hat viel erlebt

Ulrike Frey aus Haltern am See am 17.06.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Das Cover ist weiß, quer über dem Buchrücken sieht man einen Straßenzug. Mittig in blauen Lettern liest man den Namen der Autorin REGINA SCHEER, darunter den Titel "GOTT LEBT IM WEDDING" in schwarz. Das um 1890 in Berlin-Wedding erbaute Mietshaus weiß, dass es mit ihm zu Ende geht. Es soll abgerissen werden. Das Haus resümiert (in der Ich-Form), was es über all die Jahre erlebt hat. Leo Lehmann, ein Jude, der während des 2. Weltkrieges in diesem Haus bei Gertrud Romberg als "U-Boot" untergeschlüpft und später nach Israel ausgewandert war, steht 75 Jahre darauf vor dem Haus. Er hat Angelegenheiten zu regeln, die mit dem Erbe seiner 1998 verstorbenen Ehefrau zusammenhängen. Begleitet wird er von seiner Enkelin Nira. Gertrud Romberg lebt noch immer im Haus, doch er weiß nicht, ob er sie sehen will. Er nimmt an, dass sie ihn und seinen Freund seinerzeit verraten hat. Im Haus haben neben Gertrud auch Russinnen vorübergehend gewohnt und vor allem Szinti und Roma. Die Geschichte der Roma, insbesondere der Familie Fidler und ihrer Nachkommen wird sehr ausführlich im Roman "Gott wohnt im Wedding" behandelt. Überhaupt ist dies der erste Roman, den ich persönlich kenne, der einmal ganz besonders auf die Probleme der Sinti und Roma eingeht. Ständig auf der Flucht, keiner will sie haben, seien wir doch ehrlich! Da ist die studierte Laila, die ihre Abstammung gar anfangs im Wedding verbirgt, doch später, als sie anderen Sinti hilft, dann doch dazu steht. Ein ganz toller Roman, in dem Generationen ums Überleben kämpfen. Wir begleiten zwei Familien durch diese schweren Zeiten in über 100 Jahren. Der Roman ist sehr unterhaltsam, auch wenn er Längen aufweist. Doch er macht auch neugierig, so dass man das Buch nicht so schnell aus der Hand legt. Die Autorin Regina Scheer hat die Protagonisten sehr lebensnah geschildert, man kann sich alles gut vorstellen. Sie malt mit ihren Worten, es ist toll, wenn jemand mit der deutschen Sprache die deutsche Geschichte so bildhaft schildern kann. Das Buch erscheint im Verlag Penguin.

5/5

Ein altes Haus hat viel erlebt

Ulrike Frey aus Haltern am See am 17.06.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Das Cover ist weiß, quer über dem Buchrücken sieht man einen Straßenzug. Mittig in blauen Lettern liest man den Namen der Autorin REGINA SCHEER, darunter den Titel "GOTT LEBT IM WEDDING" in schwarz. Das um 1890 in Berlin-Wedding erbaute Mietshaus weiß, dass es mit ihm zu Ende geht. Es soll abgerissen werden. Das Haus resümiert (in der Ich-Form), was es über all die Jahre erlebt hat. Leo Lehmann, ein Jude, der während des 2. Weltkrieges in diesem Haus bei Gertrud Romberg als "U-Boot" untergeschlüpft und später nach Israel ausgewandert war, steht 75 Jahre darauf vor dem Haus. Er hat Angelegenheiten zu regeln, die mit dem Erbe seiner 1998 verstorbenen Ehefrau zusammenhängen. Begleitet wird er von seiner Enkelin Nira. Gertrud Romberg lebt noch immer im Haus, doch er weiß nicht, ob er sie sehen will. Er nimmt an, dass sie ihn und seinen Freund seinerzeit verraten hat. Im Haus haben neben Gertrud auch Russinnen vorübergehend gewohnt und vor allem Szinti und Roma. Die Geschichte der Roma, insbesondere der Familie Fidler und ihrer Nachkommen wird sehr ausführlich im Roman "Gott wohnt im Wedding" behandelt. Überhaupt ist dies der erste Roman, den ich persönlich kenne, der einmal ganz besonders auf die Probleme der Sinti und Roma eingeht. Ständig auf der Flucht, keiner will sie haben, seien wir doch ehrlich! Da ist die studierte Laila, die ihre Abstammung gar anfangs im Wedding verbirgt, doch später, als sie anderen Sinti hilft, dann doch dazu steht. Ein ganz toller Roman, in dem Generationen ums Überleben kämpfen. Wir begleiten zwei Familien durch diese schweren Zeiten in über 100 Jahren. Der Roman ist sehr unterhaltsam, auch wenn er Längen aufweist. Doch er macht auch neugierig, so dass man das Buch nicht so schnell aus der Hand legt. Die Autorin Regina Scheer hat die Protagonisten sehr lebensnah geschildert, man kann sich alles gut vorstellen. Sie malt mit ihren Worten, es ist toll, wenn jemand mit der deutschen Sprache die deutsche Geschichte so bildhaft schildern kann. Das Buch erscheint im Verlag Penguin.

4/5

Ein Haus voller Geschichte: Kommse rin, könnse rauskieken!

Eine Kundin/ein Kunde aus Viersen am 17.06.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Mag sein, dass Gott inzwischen im Wedding wohnt. Er stammt jedenfalls nicht von dort, wie Hanns Dieter Hüsch schon vor Jahrzehnten ausgeplaudert hat: "Sach ma nix, dass auch ich Niederrheiner bin, sonst blutet ja den anderen das Herz." Nur, damit das Grundlegende vorab geklärt ist. Es hilft Niederrheiner zu sein, um den neuen Roman von Regina Scheer mit Genuss und Mehrwert zu lesen. Die hohe Kunst der Bildung niederrheinischer Assoziationsketten, das „Vom-Hölzchen-aufs-Stöckchen“-Prinzip, beherrscht die gebürtige Berlinerin, die 2014 mit ihrem Debütroman „Machandel“ auf sich aufmerksam machte, in so außergewöhnlicher, bemerkenswerter Weise, dass selbst mein Onkel Franz glatt vor Neid erblasst wäre. Dabei konnte der auch viele Geschichten über beinahe jeden erzählen. So, wie zum Beispiel über … Stopp! Das ist eine andere Geschichte. Mein innerfamiliäres Beispiel dient lediglich der Veranschaulichung des Erzählprinzips der Autorin, die ein über hundert Jahre altes Mietshaus als Füllhorn für Dutzende Geschichten ausgewählt hat. Berichtet wird über die Erbauung des Hauses, die Handwerker, die es errichtet haben, die Bewohner, die darin gute und schlechte Zeiten erlebt haben, insbesondere die Familien Romberg, Neumann und Fidler. Es ist eine wechselvolle Geschichte. Erst Nachbarn, dann im Tausendjährigen Reich auseinanderdividiert in Deutsche, Juden und Zigeuner, gehen sie ihrem Schicksal entgegen, manche fliehen, wenige entkommen. Wir erfahren vom Aufstieg und Fall der Familien, von Verfolgung, Leid, aber auch Zusammenhalt, Hoffnung und Neubeginn. Gleiches gilt für das Haus, das einst prachtvoll und komfortabel war, aber nun zum Spekulationsobjekt verkommt, entmietet werden soll und doch Auffangbecken für Chancensucher, Geflüchtete und Gefangene am unteren Rand der Gesellschaft ist. Es weiß, dass seine Tage gezählt sind. Es erzählt und unkt selbst. Ein Haus als Erzähler? Warum nicht, wenn gleich ich die Idee bei Madeleine Prahs in ihrem Roman „Die Letzten“ origineller umgesetzt fand. Anrührend gelingt Regina Scheer die Geschichte der alten Gertrud Romberg, die beinahe so alt wie das Haus ist, und die dort ihr ganzes Leben lang gewohnt hat. Nicht so stark, wenn auch eindrücklich, erzählt sie von Leo Lehmann, der als Jude in Berlin das Dritte Reich und den Zweiten Weltkrieg überlebt hat, um dann in Israel eine neue Heimat zu finden. Er kehrt als über Neunzigjähriger zurück und geht auf Spurensuche. Irritiert ist er über die jungen Juden, die in Berlin leben wollen, und die, die es bereits tun. Er erkennt, dass es inzwischen ein anderes Berlin ist, aber die Erinnerung legt sich immer wieder wie ein Konversionsfilter über die neuen Farbbilder. Und da ist Laila, eine Sintiza, die sich in ihrem Leben ohne besondere Rücksichtnahme auf ihre Herkunft eingerichtet hatte, aber nun doch ihre Wurzeln spürt und mit ihnen wächst. Es gibt eine karge Rahmenhandlung, die konstruiert ist, aber vor lauter Miniaturen nicht als konstruiert wahrgenommen wird. Dass Laila ausgerechnet in das Haus zieht, in dem ihre Familie vor der Verfolgung gewohnt hat, dass Leo Lehmann und Getrud Romberg noch leben, nicht der Demenz verfallen sind, um vielleicht noch eine alte Schuld zu klären, nun, das ist schon arg ausgedacht, aber schafft einen Spannungsbogen, der einen über die rd. 400 Seiten bei Leselaune hält. Wenn man Regina Scheer etwas vorwerfen will, dann vielleicht, dass sie arg viel gewollt hat, nämlich Sensibilität für die vielen Probleme schaffen: Immobilienspekulanten, Gentrifizierung, Armut, Migrationsprobleme, die Verbürokratisierung und Rationierung von Hilfsbereitschaft. Und wenn man ihr etwas zugutehalten will, dann ist es das Wissen, das sie großzügig an ihre Leser verschenkt. Am Ende weiß man mehr. Wer die gewählte „niederrheinische Erzählweise“ (siehe oben) mag, unterwegs etwas lernen will, und nicht den Pageturner mit Sogwirkung sucht, der könnte hier durchaus richtig sein.

4/5

Ein Haus voller Geschichte: Kommse rin, könnse rauskieken!

Eine Kundin/ein Kunde aus Viersen am 17.06.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Mag sein, dass Gott inzwischen im Wedding wohnt. Er stammt jedenfalls nicht von dort, wie Hanns Dieter Hüsch schon vor Jahrzehnten ausgeplaudert hat: "Sach ma nix, dass auch ich Niederrheiner bin, sonst blutet ja den anderen das Herz." Nur, damit das Grundlegende vorab geklärt ist. Es hilft Niederrheiner zu sein, um den neuen Roman von Regina Scheer mit Genuss und Mehrwert zu lesen. Die hohe Kunst der Bildung niederrheinischer Assoziationsketten, das „Vom-Hölzchen-aufs-Stöckchen“-Prinzip, beherrscht die gebürtige Berlinerin, die 2014 mit ihrem Debütroman „Machandel“ auf sich aufmerksam machte, in so außergewöhnlicher, bemerkenswerter Weise, dass selbst mein Onkel Franz glatt vor Neid erblasst wäre. Dabei konnte der auch viele Geschichten über beinahe jeden erzählen. So, wie zum Beispiel über … Stopp! Das ist eine andere Geschichte. Mein innerfamiliäres Beispiel dient lediglich der Veranschaulichung des Erzählprinzips der Autorin, die ein über hundert Jahre altes Mietshaus als Füllhorn für Dutzende Geschichten ausgewählt hat. Berichtet wird über die Erbauung des Hauses, die Handwerker, die es errichtet haben, die Bewohner, die darin gute und schlechte Zeiten erlebt haben, insbesondere die Familien Romberg, Neumann und Fidler. Es ist eine wechselvolle Geschichte. Erst Nachbarn, dann im Tausendjährigen Reich auseinanderdividiert in Deutsche, Juden und Zigeuner, gehen sie ihrem Schicksal entgegen, manche fliehen, wenige entkommen. Wir erfahren vom Aufstieg und Fall der Familien, von Verfolgung, Leid, aber auch Zusammenhalt, Hoffnung und Neubeginn. Gleiches gilt für das Haus, das einst prachtvoll und komfortabel war, aber nun zum Spekulationsobjekt verkommt, entmietet werden soll und doch Auffangbecken für Chancensucher, Geflüchtete und Gefangene am unteren Rand der Gesellschaft ist. Es weiß, dass seine Tage gezählt sind. Es erzählt und unkt selbst. Ein Haus als Erzähler? Warum nicht, wenn gleich ich die Idee bei Madeleine Prahs in ihrem Roman „Die Letzten“ origineller umgesetzt fand. Anrührend gelingt Regina Scheer die Geschichte der alten Gertrud Romberg, die beinahe so alt wie das Haus ist, und die dort ihr ganzes Leben lang gewohnt hat. Nicht so stark, wenn auch eindrücklich, erzählt sie von Leo Lehmann, der als Jude in Berlin das Dritte Reich und den Zweiten Weltkrieg überlebt hat, um dann in Israel eine neue Heimat zu finden. Er kehrt als über Neunzigjähriger zurück und geht auf Spurensuche. Irritiert ist er über die jungen Juden, die in Berlin leben wollen, und die, die es bereits tun. Er erkennt, dass es inzwischen ein anderes Berlin ist, aber die Erinnerung legt sich immer wieder wie ein Konversionsfilter über die neuen Farbbilder. Und da ist Laila, eine Sintiza, die sich in ihrem Leben ohne besondere Rücksichtnahme auf ihre Herkunft eingerichtet hatte, aber nun doch ihre Wurzeln spürt und mit ihnen wächst. Es gibt eine karge Rahmenhandlung, die konstruiert ist, aber vor lauter Miniaturen nicht als konstruiert wahrgenommen wird. Dass Laila ausgerechnet in das Haus zieht, in dem ihre Familie vor der Verfolgung gewohnt hat, dass Leo Lehmann und Getrud Romberg noch leben, nicht der Demenz verfallen sind, um vielleicht noch eine alte Schuld zu klären, nun, das ist schon arg ausgedacht, aber schafft einen Spannungsbogen, der einen über die rd. 400 Seiten bei Leselaune hält. Wenn man Regina Scheer etwas vorwerfen will, dann vielleicht, dass sie arg viel gewollt hat, nämlich Sensibilität für die vielen Probleme schaffen: Immobilienspekulanten, Gentrifizierung, Armut, Migrationsprobleme, die Verbürokratisierung und Rationierung von Hilfsbereitschaft. Und wenn man ihr etwas zugutehalten will, dann ist es das Wissen, das sie großzügig an ihre Leser verschenkt. Am Ende weiß man mehr. Wer die gewählte „niederrheinische Erzählweise“ (siehe oben) mag, unterwegs etwas lernen will, und nicht den Pageturner mit Sogwirkung sucht, der könnte hier durchaus richtig sein.

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Dieser Titel ist der zweite Roman von Regina Scheer und er hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist etwas Besonderes und hat mich gefesselt und fasziniert, obwohl die vielen auftretenden Personen und ihre verschiedenen Schicksale den Lesefluss etwas erschweren. Im Mittelpunkt steht ein altes Haus im Wedding, einem ärmlichen Stadtteil von Berlin, das schon zwei Weltkriege überstanden hat; Und dann gibt es da den 70jährigen Leo, der aus Jerusalem anreist, um seiner Enkelin seine Heimatstadt zu zeigen; dann die alte Gertrud, die schon 1940 in dem Haus gewohnt hat und Leo noch aus dieser Zeit kennt; und dann gibt es noch viele jüngere Bewohner, die es nicht leicht haben in der heutigen Zeit. Das alte Haus hat viel erlebt und hat viel gesehen. Gerade das ist das Interessante, denn das Gebäude hat die Aufgabe, zu dokumentieren. Es geht um die Nazi-Verbrechen, um den heutigen Fremdenhass und das Miteinander. Absolute Leseempfehlung!
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Dieser Titel ist der zweite Roman von Regina Scheer und er hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist etwas Besonderes und hat mich gefesselt und fasziniert, obwohl die vielen auftretenden Personen und ihre verschiedenen Schicksale den Lesefluss etwas erschweren. Im Mittelpunkt steht ein altes Haus im Wedding, einem ärmlichen Stadtteil von Berlin, das schon zwei Weltkriege überstanden hat; Und dann gibt es da den 70jährigen Leo, der aus Jerusalem anreist, um seiner Enkelin seine Heimatstadt zu zeigen; dann die alte Gertrud, die schon 1940 in dem Haus gewohnt hat und Leo noch aus dieser Zeit kennt; und dann gibt es noch viele jüngere Bewohner, die es nicht leicht haben in der heutigen Zeit. Das alte Haus hat viel erlebt und hat viel gesehen. Gerade das ist das Interessante, denn das Gebäude hat die Aufgabe, zu dokumentieren. Es geht um die Nazi-Verbrechen, um den heutigen Fremdenhass und das Miteinander. Absolute Leseempfehlung!

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... es hat viel zu erzählen und auch seine Bewohner haben ihre Geschichten. Interessant das Leben der Roma und ihr Schicksal unter der Naziherrschaft. Ja, manchmal packt die Autorin viel Sachwissen hinein. Aber das tut dem Roman keinen Abbruch. Er ist lebendig geschrieben und zeigt die unterschiedliche Perspektiven zu Geschichte und Gegenwart auf. Hat mir sehr gut gefallen.
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... es hat viel zu erzählen und auch seine Bewohner haben ihre Geschichten. Interessant das Leben der Roma und ihr Schicksal unter der Naziherrschaft. Ja, manchmal packt die Autorin viel Sachwissen hinein. Aber das tut dem Roman keinen Abbruch. Er ist lebendig geschrieben und zeigt die unterschiedliche Perspektiven zu Geschichte und Gegenwart auf. Hat mir sehr gut gefallen.

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