Produktbild: Gott wohnt im Wedding

Gott wohnt im Wedding Roman

23

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

18095

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.04.2020

Verlag

Penguin

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,4/11,4/3,5 cm

Gewicht

351 g

Farbe

Mauve

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10580-0

Beschreibung

Rezension

"Ein bewegender Roman." HÖRZU

Produktdetails

Verkaufsrang

18095

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.04.2020

Verlag

Penguin

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

18,4/11,4/3,5 cm

Gewicht

351 g

Farbe

Mauve

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-328-10580-0

Herstelleradresse

Penguin TB Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • H. P. Wicki

    aus Schindellegi

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Haus und seine Geschichten im Berliner Stadtteil Wedding

    Da ist das Haus im Wedding, das als kommentierende Stimme erzählt, da ist die Roma Leila, die als Sozialarbeiterin von den Sinti und Roma-Flüchtlingen aus Osteuropa mit ihren bewegenden Schicksalen vereinnahmt wird, da ist Getrud, die seit 90 Jahren in dem Haus wohnt, und nun von dubiosen Schergen dubioser Spekulanten drangsalisiert wird, da ist der nach Israel geflüchtete Leo Lehmann, dessen bester Freund kurz vor Kriegsende in Gertruds Wohnung verhaftet wurde, und der noch einiges zu regeln hat, in seinem vermutlich letzten Deutschlandbesuch... all die Schicksale, die rund um das Haus geschehen sind, werden zu einem kunstvollen Teppich verflochten, dessen erzählerische Eleganz diesen Roman aus der Masse weit heraushebt.

  • Bewertung

    5/5

    20.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Berliner Mietshaus erzählt seine Geschichte

    In diesem Roman geht es um ein 120 Jahre altes Mietshaus und dessen Bewohner. Regina Scheer erzählt die Lebensgeschichte und Schicksale der einzelnen Mieter und damit auch deutsche Geschichte auf spannende und bewegende Weise. Aber auch aktuelle politische Themen greift die Autorin auf. "Gott wohnt im Wedding" ist ein vielschichtiger Roman, der mich sehr beeindruckt hat.

  • Bewertung

    4/5

    14.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Im Wandel der Zeit

    Ein heruntergekommenes Mietshaus im Berliner Wedding und die Schicksale seiner Bewohner, von den 30er Jahren bis heute, stehen im Mittelpunkt dieser berührenden Geschichte. Ein sensibel erzählter, bewegender Roman, dessen liebenswerte Figuren man nicht so schnell vergisst. Klasse!

  • Lesepartie

    aus Bielefeld

    5/5

    23.01.2024

    eBook (ePUB)

    Eindrucksvolle Lebensgeschichten

    Ein Mietshaus im Berliner Stadtbezirk Wedding erinnert sich an seine Erbauer und an seine Bewohner. Jahrzehnte der Geschichte, ein kommen und gehen, nur wenige sind dem Haus ein Leben lang treu geblieben wie die mittlerweile über 90jährige Gertrud. Sie ist in dieser Wohnung aufgewachsen, hat zusammen mit ihren Eltern und ihrer Großmutter hier gewohnt. In diesem Haus hat sie die schönsten, aber auch schrecklichsten Momente ihres Lebens erlebt und wenn es nach ihr geht, wird sie auch hier sterben. Das Haus ist heruntergekommen, die letzten anständigen Mieter schon längst ausgezogen. Nun sind in die teils kaum bewohnbaren Wohnungen Familien aus Osteuropa einquartiert worden. Gertrud kommt gut mit allen aus und sie helfen der alten Frau, die ihre Wohnung im oberen Stock nicht mehr verlassen kann. Eines Tages sieht Gertrud vom kleinen Balkon einen alten Mann im Innenhof sitzen. Auf der Stelle weiß sie, wer er ist. Mit ihm kommen schlagartig die Geister der Vergangenheit zurück. „Gott wohnt im Wedding“ erzählt von den Bewohnern eines Mietshauses, das nach und nach verkommt und zum Spielball von Spekulanten wird. Der Roman hat viele Geschichten zu berichten, die irgendwie alle zusammenhängen. Es geht um das Leben während des Dritten Reiches, aber auch um das Leben davor und das Leben in der heutigen Zeit. Es zeigt, dass vieles bleibt wie es immer war. Bis ins kleinste Detail sind die Hintergrundfakten recherchiert. Die Figuren sind nahbar, aufrichtig und aus dem echten Leben. Die Geschichte des Mietshauses erstreckt sich über hundert Jahre hinweg und somit erzählt der Roman auch von vielen Menschen. Ich hatte keinerlei Probleme den unterschiedlichen Handlungssträngen zu folgen. Obwohl der Roman zahlreiche Themen aufgreift, geht es in der Quintessenz nur um eins – eine Heimat zu finden. Der Autorin ist es gelungen einen kleinen Kosmos zu finden, der so viel vom Leben erzählt und daraus ein hervorragendes, lehrreiches und auch unterhaltsames Buch zu schreiben.

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    17.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein epischer Generationenroman, großartig erzählt

    „Jetzt bin ich schon dabei, mich zu erinnern. Das kann ich nicht oft, aber heute muss es sein. Was du weißt, ist nicht verloren.“ (Zitat Seite 311) Inhalt Leo Lehmann ist über 90 Jahre alt, als er mit seiner Enkelin Nira für ein paar Wochen nach Berlin zurückkehrt. Durch Zufall bucht sie ein Hotel im Wedding, wo er zwanzig Jahre lang gewohnt hatte, er war hier geboren. 1948 hat er Berlin verlassen und lebt seither in Israel. Das alte Haus, in dem er während des Krieges eine Zeit lang untergetaucht war, steht noch. Gertrud Romberg, die damals ihn und seine Freunde versteckt hatte, lebt noch immer dort, umgeben von ihren Erinnerungen und den Erinnerungen des Hauses. Die anderen Bewohner wechseln jetzt oft, das Haus soll abgebrochen werden, zuletzt leben hier Flüchtlinge, vor allem Zigeunerfamilien aus unterschiedlichen Ländern, so wie Laila. Seit einem Vorfall, damals im Jahr 1943, hatte Leo keinen Kontakt mehr zu Getrud und eine offene Frage steht immer noch zwischen ihnen. Thema und Genre Ein altes Berliner Haus mit Geschichte, ein zeitgeschichtlicher Generationenroman, der sich auch mit der NS-Zeit in Deutschland auseinandersetzt. Es geht um Familie, Heimat, Fremde, Traditionen und gegen das Vergessen. Charaktere Leo Lehmann steht für die Geschichte einer jüdischen Familie im Nationalsozialismus. Laila Fidler, eine in Polen geborene Sintiza, steht für die Roma und Sinti, die immer wieder versuchten, sesshaft zu werden und doch immer wieder vertrieben wurden. Heute hilft Laila den rechtlosen Frauen bei den komplizierten Behördenwegen. Nira, in Israel geboren und aufgewachsen, sieht ihr Heimatland kritisch. Berlin ist kein Feindbild für sie, trotz der Geschichte ihrer Familie. Es sind lebendige Figuren mit ihren Konflikten und Wünschen, die uns in diesem Roman begegnen Handlung und Schreibstil Im Mittelpunkt steht das alte, baufällige Haus in Berlin Wedding, das sich an seine wechselvolle Geschichte seit der Erbauung erinnert. Damit verbunden ist das Leben seiner unterschiedlichen Bewohner. Es sind die gestrandeten, verfolgten Menschen, aber auch die selbstbewussten Kämpfer, um die es in diesem Roman geht. Am Beispiel von zwei speziellen Familien entwickelt die Autorin ein zeitgeschichtliches Kaleidoskop, welches das Leben mehrerer Generationen aufzeigt. Rückblenden und geschichtliche Abläufe, sowie die Erinnerungen des alten Hauses selbst, runden die Handlung ab. Die Sprache erzählt, geht nahe an die Figuren heran, zeigt auf, beschreibt, malt lebhafte Bilder. Fazit Ein vielschichtiger Generationenroman, in dem es um Zeitgeschichte geht und um die Menschen, deren Schicksal in dieser gefährlichen Zeit darin bestand, irgendwie zu überleben. Ein beeindruckender Appell gegen Vorurteile und für die Menschlichkeit.

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Bewertungen (23)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Haike Zimmer

    Haike Zimmer

    Thalia Dresden – Elbe Park

    Buchhändler*in

    5/5

    14.06.2019

    eBook (ePUB)

    Das alte Haus im Wedding

    ... es hat viel zu erzählen und auch seine Bewohner haben ihre Geschichten. Interessant das Leben der Roma und ihr Schicksal unter der Naziherrschaft. Ja, manchmal packt die Autorin viel Sachwissen hinein. Aber das tut dem Roman keinen Abbruch. Er ist lebendig geschrieben und zeigt die unterschiedliche Perspektiven zu Geschichte und Gegenwart auf. Hat mir sehr gut gefallen.
  • Zum Bewerterprofil von Elke Meißner

    Elke Meißner

    Thalia Leipzig

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.03.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gegen das Vergessen

    Ein Haus erzählt Geschichten, erzählt Weltgeschichte. Ein Haus wie ein Baum, Jahresringe als Menschenleben. Ich hörte gebannt den Geschichten von Leo, Laila und Getrud zu. Es ist wieder diese Spannbreite im neuen Roman von Regina Scheer, die mich nicht los ließ, fesselte, auch anrührte, sprachlos machte. Unerwartete Begegnungen brechen Erinnerungen auf. Lassen Sie sich bitte gefangen nehmen und lesen Sie wie gekonnt Regina Scheer Lebensgeschichten verwebt, die wenn sie nicht erzählt werden, ins Vergessen gehen würden.
  • Zum Bewerterprofil von Tobias Groß

    Tobias Groß

    Thalia Leipzig – Grimmaische Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    27.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Haus, zwei Jahrhunderte, unzählige Schicksale

    Wenn Häuser sprechen könnten, was würden sie uns wohl erzählen? Von was für Ereignissen würden sie berichten, was für Momente haben sie erlebt, was für Menschen haben in ihnen gewohnt? Bestimmt würden sie ganze Bücher füllen könnten, denn im Laufe eines Häuserlebens kommt einiges an bemerkenswerten Erlebnissen zusammen. Doch leider sind sie stumm, sie können uns nichts erzählen. Doch reizvoll wäre diese Vorstellung allemal. Wie schön, dass diese Unmöglichkeit in der Literatur real werden kann, denn Regina Scheer hat in ihrem zweiten Roman 'Gott wohnt im Wedding' genau das getan. Sie hat ein fast 150-jähriges Wohnhaus im Berliner Wedding zu einer der Hauptpersonen ihres Buches gemacht. Die Erlebnisse des ‚Alten Hauses‘ bilden den Rahmen für diesen lesenswerten Gesellschaftsroman, welcher sowohl die Vergangenheit, als auch die Gegenwart im Blick hat. In seinen Mauern, haben viele unterschiedliche Menschen gelebt. So wie Leo und Gertrud. Beide über 80 Jahre alt und bis heute miteinander verbunden. Doch während Leo nach Israel ausgewandert ist, blieb Gertrud ihr Leben lang in diesem Haus in der Utrechter Straße wohnen. Beim ersten Berlinbesuch Leos nach über 70 Jahren treffen sie sich erneut, denn eins ist bis heute nicht klar: wer hat Schuld an diesem einen tragischen Ereignis, was alles veränderte und Leo und Gertrud bis heute keine Ruhe lässt? Doch Regina Scheer hat nicht nur die Vergangenheit und deren Auswirkungen auf unsere heutige Zeit verarbeitet, nein. Denn in Form der jungen Roma und Blumenhändlerin Leila, spricht die Autorin die großen Probleme Berlins an: Gentrifizierung, Entmietung, unbezahlbares Wohnen. Gleichzeitig liefert sie eine Fülle an Informationen zur Geschichte der Roma und Sinti. Danach begreift der Leser, warum sie so sind, wie sie sind. Und warum dieses Volk über keine echte Heimat verfügt. Genau so, wie früher die Jüdinnen und Juden. Regina Scheer ist mit 'Gott wohnt im Wedding' ein eindrucksvoller Roman gelungen, ein echter Jahrhundertroman. Die sympathischen Protagonisten und besonders das Haus machen die Lektüre zu etwas Besonderem. Doch leider verfügt das Buch über ein paar unnötige Längen, denn aufgrund der unterschiedlichen Perspektiven werden manche Geschichten mehrfach erzählt. Das ist zwar einerseits interessant, aber andererseits auch ermüdend. Trotzdem ist es ein tolles Buch, dessen Lektüre dem Leser die Augen öffnet und gleichzeitig bestens unterhält.
  • Zum Bewerterprofil von Verena Flor

    Verena Flor

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    4/5

    21.02.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte eines Hauses

    Ein unkonventioneller Roman über die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner, die dem Leser zahlreiche Facetten der Erzählung bietet. Ich habe die Erzählweise als sehr interessant empfunden, wobei es mir manchmal etwas zu langatmig geschildert wurde - daher auch nur vier Musen. Wer aber ein Fan von historischer Korrektheit, hoher Literatur und unkonventionellen Romanen ist, für den ist dieser Titel ein Geheimtipp meinerseits.
  • Zum Bewerterprofil von Jana Torge

    Jana Torge

    Thalia Freital – Weißeritz Park

    Buchhändler*in

    5/5

    04.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein altes Haus erzählt seine Geschichte

    .und das seiner Bewohner. Wir erfahren viele Familiengeschichten und Schicksale, dazu werden auch die Hintergründe erklärt, was ich sehr interessant fand. Dieser Roman hat mich sehr beeindruckt und der Schreibstil sehr gefallen.

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