Hell/dunkel

Hell/dunkel

eBook

8,99 € inkl. gesetzl. MwSt.

Hell/dunkel

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 20,00 €
eBook

eBook

ab 8,99 €

Beschreibung

Auf einmal sitzt er auf dem Sofa, in einer Rauchwolke, wie eine Fata Morgana. Valerie hat nicht mit ihm gerechnet, aber er ist es: Robert. Er dreiundzwanzig, sie neunzehn, sie hell, er dunkel - keiner hat sie je fu¿r Geschwister gehalten. Halbgeschwister, daher vielleicht. Mit der Ru¿ckkehr der Krankheit ihrer Mutter ist auch er zuru¿ckgekehrt, und er verspricht zu bleiben. Gemeinsam stehen Robert und Valerie nun vor Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt: Wie umgehen mit einem Abschied? Valerie und Robert suchen Halt aneinander. Sie hoffen darauf, dass, indem sie die Distanz zueinander verringern, sie auch sich selbst und dem unfassbaren Geschehen um sich herum näherkommen. Doch die Nähe zwischen ihnen hat viele Gesichter: zart und schmerzlich, wild und tröstlich - und nicht zuletzt: gefährlich.

Direkt, ungezähmt, aufrichtig und beru¿hrend schreibt Julia Rothenburg u¿ber den Abschied von einem nahen Menschen. Sie zeigt die Trauer als ein zutiefst widerspru¿chliches, durch und durch lebendiges Gefu¿hl und verleiht den Innenwelten ihrer Figuren, die sich u¿ber ein tragisches Ereignis wieder näherkommen - zu nah -, eine entwaffnende Intensität. Julia Rothenburgs literarisches Talent ist beachtlich, ihre Empathie und ihr Gespu¿r fu¿r Zwischentöne, ihre scharfgestochene Sprache machen "hell/dunkel" zu einer besonderen Leseerfahrung von einer betörenden Kraft, die von Seite zu Seite trägt.

Julia Rothenburg, 1990 in Berlin geboren, studierte Soziologie und Politikwissenschaft und war Stipendiatin der Schreibwerkstatt der Ju¿rgen Ponto-Stiftung. Ihr literarisches Debu¿t, "Koslik ist krank" (erschienen 2017 in der Frankfurter Verlagsanstalt), wurde mit dem Retzhof-Preis fu¿r junge Literatur ausgezeichnet und wird vom NDR als Hörspiel produziert. Die Autorin lebt in Berlin und arbeitet als Buchhändlerin bei "ocelot, not just another bookstore".

Details

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

07.03.2019

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Beschreibung

Details

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Erscheinungsdatum

07.03.2019

Verlag

Frankfurter Verlagsanstalt

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

1014 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783627022693

Das meinen unsere Kund*innen

4.5

2 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

(1)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Jahreshighlight-Potenzial

Lesendes Federvieh aus München am 06.04.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit „hell/dunkel“ bin ich ein großer Fan von Julia Rothenburgs außergewöhnlicher Art zu erzählen, der Lebendigkeit ihrer Sprache und der abgründigen Tiefe ihrer Charaktere. Wenngleich sich „Mond über Beton“ einer anderen Thematik widmet, ist es nicht minder fesselnd und nachdenklich stimmend. Einen wendungsreichen Plot sucht man hier vergeblich, doch genau jene Abwesenheit einer stringenten Handlung verleiht der Erzählung ihren rauen, unnachahmlichen Charme. Episodenartig wechselt man zwischen dem alltäglichen Leben der unterschiedlichen Charaktere, deren Chronik an Schicksalsschlägen eng mit der Geschichte des NKZ verknüpft ist. Die unglaublich pure wie authentische Charakterzeichnung spiegelt sich auch in der unverfälscht eindringlichen Sprache wider, die von elliptischen Aneinanderreihungen der Gedanken durchsetzt ist. Durchbrochen wird die lebensechte geradezu in stupide Denkmuster einlullende Schilderung von kursiv gedruckten Passagen, in welchen der graue Betonkoloss in stummer Wehrlosigkeit selbst zu Wort kommt. Treffsicher, pointiert und schmerzlich genau seziert er die falsche Freundlichkeit, den blinden Aktionismus sowie die scheinheilige Verlogenheit der menschlichen Triebe und hält unserer Gesellschaft auch abseits des Kottbusser Tores eindringlich den Spiegel vor. „Mond über Beton“ ist einer jener Romane, dessen Großartigkeit sich erst einige Zeit nach dem Beenden der Lektüre vollständig entfaltet. Denn das zunächst wie aus heiterem Himmel kommende Ende ist bei eingehender Betrachtung die logische Konsequenz aus menschlichem Egoismus, verblendeter Selbstbezogenheit und unverbesserlicher Ignoranz. Genau wie die Bewohner des NKZ war ich blind für das Offensichtliche, habe mich in meiner überlegenen Privilegiertheit gesonnt und bin deshalb umso härter auf dem betonharten Boden der Tatsachen gelandet: Julia Rothenburg schildert kein Problem sozialer „Schandflecke“, sondern der menschlichen Gesellschaft.

Jahreshighlight-Potenzial

Lesendes Federvieh aus München am 06.04.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit „hell/dunkel“ bin ich ein großer Fan von Julia Rothenburgs außergewöhnlicher Art zu erzählen, der Lebendigkeit ihrer Sprache und der abgründigen Tiefe ihrer Charaktere. Wenngleich sich „Mond über Beton“ einer anderen Thematik widmet, ist es nicht minder fesselnd und nachdenklich stimmend. Einen wendungsreichen Plot sucht man hier vergeblich, doch genau jene Abwesenheit einer stringenten Handlung verleiht der Erzählung ihren rauen, unnachahmlichen Charme. Episodenartig wechselt man zwischen dem alltäglichen Leben der unterschiedlichen Charaktere, deren Chronik an Schicksalsschlägen eng mit der Geschichte des NKZ verknüpft ist. Die unglaublich pure wie authentische Charakterzeichnung spiegelt sich auch in der unverfälscht eindringlichen Sprache wider, die von elliptischen Aneinanderreihungen der Gedanken durchsetzt ist. Durchbrochen wird die lebensechte geradezu in stupide Denkmuster einlullende Schilderung von kursiv gedruckten Passagen, in welchen der graue Betonkoloss in stummer Wehrlosigkeit selbst zu Wort kommt. Treffsicher, pointiert und schmerzlich genau seziert er die falsche Freundlichkeit, den blinden Aktionismus sowie die scheinheilige Verlogenheit der menschlichen Triebe und hält unserer Gesellschaft auch abseits des Kottbusser Tores eindringlich den Spiegel vor. „Mond über Beton“ ist einer jener Romane, dessen Großartigkeit sich erst einige Zeit nach dem Beenden der Lektüre vollständig entfaltet. Denn das zunächst wie aus heiterem Himmel kommende Ende ist bei eingehender Betrachtung die logische Konsequenz aus menschlichem Egoismus, verblendeter Selbstbezogenheit und unverbesserlicher Ignoranz. Genau wie die Bewohner des NKZ war ich blind für das Offensichtliche, habe mich in meiner überlegenen Privilegiertheit gesonnt und bin deshalb umso härter auf dem betonharten Boden der Tatsachen gelandet: Julia Rothenburg schildert kein Problem sozialer „Schandflecke“, sondern der menschlichen Gesellschaft.

Intensiver, sprachgewaltiger Roman über Abschied, Verzweiflung und Trauer

Lesendes Federvieh aus München am 23.06.2019

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit der Krankheit der Mutter kehrt auch Valeries zuvor scheinbar spurlos verschwundene Bruder Robert zurück und sitzt ähnlich einer Fata Morgana auf dem Sofa. Äußerlich könnten Valerie und Robert anders nicht sein, die mit den hellen blonden Haaren, er dunkel mit dem italienischen Erbgut des Vaters und doch müssen sich die beiden Halbgeschwister gemeinsam den drängenden Fragen stellen, wie es weitergeht. Wie geht man mit dem näherrückenden Abschied um? Während es der Mutter immer schlechter geht, versuchen Valerie und Robert einander Halt zu geben und die zwischen ihnen entstandene Distanz zu überwinden, doch die Nähe zwischen ihnen hat viele Gesichter, die von zärtlich und tröstlich bis hin zu wild und gefährlich reichen. Mareike Fallwickls "Dunkelgrün fast schwarz" hat mich mit der überraschenden Intensität und der sprachlichen Wortgewalt vollkommen umgehauen, weshalb ich auf der Leipziger Buchmesse einen genaueren Blick auf den Stand der Frankfurter Verlagsanstalt geworfen habe und prompt einen weiteren vielversprechenden Titel entdeckt habe: "hell/dunkel" von der jungen Autorin Julia Rothenburg, in dessen Mittelpunkt das ungleiche Geschwisterpaar Valerie und Robert steht, das im Zuge des Sterbens ihrer Mutter versucht erneut zueinanderzufinden und das Ungeheuerliche zu verarbeiten. Dabei wird die alles andere als perfekte Mutter-Tochter-Sohn-Beziehung mitsamt ihrer Schattenseiten eindringlich thematisiert, wie auch Valeries Gefühl des Alleingelassenwerdens als Robert auszog, das nun zwischen den beiden steht. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Halbgeschwister, wobei auf jederlei Kennzeichnung der direkten Rede mittels Anführungsstriche verzichtet wird, was zunächst einen befremdlichen, seltsam distanzierten Eindruck erweckt, im weiteren Verlauf jedoch zu der starken Sogwirkung des Romans beiträgt. Sie hell er dunkel, so werden Valerie und Robert von Außenstehenden beschrieben, was aufgrund ihrer Äußerlichkeiten infolge unterschiedlicher Väter womöglich zutreffen mag, innerlich jedoch ist das Verhältnis umgekehrt bis die beiden sich in ihrer Trauer ob des offensichtlich nahenden Todes ihrer Mutter zunehmend annähern, einander Halt geben und in ihrer ohnmachtsähnlichen Hilflosigkeit zugleich in tiefe Abgründe abrutschen. Es ist ein sprachgewaltiger, intensiver Roman von Abschied, Trauer, Verzweiflung, dessen einziger Schönheitsfehler sich in einem Tabubruch zeigt, der in meinen Augen überflüssig war. Allerdings war diese Entgleisung zugleich jener Wendepunkt an dem ich entsetzt erkennen musste, wie sehr mich die fesselnde Geschichte in ihren Bann gezogen hat, wie sehr ich mich von der Sprache, den Gedanken der beiden und dem Sog aus tiefer Traurigkeit und Verzweiflung habe einlullen und hineinziehen lassen, sodass ich sogar begonnen habe ihre Taten zu verstehen und vor meinem inneren moralisch denkenden Ich zu rechtfertigen. Nur um darauf schockiert festzustellen, was ich da eigentlich gerade tat. Doch genau wegen dieser aufrichtigen Darstellung der ungewöhnlichen Geschwister-Beziehung in der scharfkantigen Sprache mitsamt der zarten, tröstenden Momente und den wilden, verletzenden bis verstörenden Szenen ist diese Geschichte von Verzweiflung und Trauer so unfassbar authentisch, intensiv und bewegend.

Intensiver, sprachgewaltiger Roman über Abschied, Verzweiflung und Trauer

Lesendes Federvieh aus München am 23.06.2019
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mit der Krankheit der Mutter kehrt auch Valeries zuvor scheinbar spurlos verschwundene Bruder Robert zurück und sitzt ähnlich einer Fata Morgana auf dem Sofa. Äußerlich könnten Valerie und Robert anders nicht sein, die mit den hellen blonden Haaren, er dunkel mit dem italienischen Erbgut des Vaters und doch müssen sich die beiden Halbgeschwister gemeinsam den drängenden Fragen stellen, wie es weitergeht. Wie geht man mit dem näherrückenden Abschied um? Während es der Mutter immer schlechter geht, versuchen Valerie und Robert einander Halt zu geben und die zwischen ihnen entstandene Distanz zu überwinden, doch die Nähe zwischen ihnen hat viele Gesichter, die von zärtlich und tröstlich bis hin zu wild und gefährlich reichen. Mareike Fallwickls "Dunkelgrün fast schwarz" hat mich mit der überraschenden Intensität und der sprachlichen Wortgewalt vollkommen umgehauen, weshalb ich auf der Leipziger Buchmesse einen genaueren Blick auf den Stand der Frankfurter Verlagsanstalt geworfen habe und prompt einen weiteren vielversprechenden Titel entdeckt habe: "hell/dunkel" von der jungen Autorin Julia Rothenburg, in dessen Mittelpunkt das ungleiche Geschwisterpaar Valerie und Robert steht, das im Zuge des Sterbens ihrer Mutter versucht erneut zueinanderzufinden und das Ungeheuerliche zu verarbeiten. Dabei wird die alles andere als perfekte Mutter-Tochter-Sohn-Beziehung mitsamt ihrer Schattenseiten eindringlich thematisiert, wie auch Valeries Gefühl des Alleingelassenwerdens als Robert auszog, das nun zwischen den beiden steht. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Halbgeschwister, wobei auf jederlei Kennzeichnung der direkten Rede mittels Anführungsstriche verzichtet wird, was zunächst einen befremdlichen, seltsam distanzierten Eindruck erweckt, im weiteren Verlauf jedoch zu der starken Sogwirkung des Romans beiträgt. Sie hell er dunkel, so werden Valerie und Robert von Außenstehenden beschrieben, was aufgrund ihrer Äußerlichkeiten infolge unterschiedlicher Väter womöglich zutreffen mag, innerlich jedoch ist das Verhältnis umgekehrt bis die beiden sich in ihrer Trauer ob des offensichtlich nahenden Todes ihrer Mutter zunehmend annähern, einander Halt geben und in ihrer ohnmachtsähnlichen Hilflosigkeit zugleich in tiefe Abgründe abrutschen. Es ist ein sprachgewaltiger, intensiver Roman von Abschied, Trauer, Verzweiflung, dessen einziger Schönheitsfehler sich in einem Tabubruch zeigt, der in meinen Augen überflüssig war. Allerdings war diese Entgleisung zugleich jener Wendepunkt an dem ich entsetzt erkennen musste, wie sehr mich die fesselnde Geschichte in ihren Bann gezogen hat, wie sehr ich mich von der Sprache, den Gedanken der beiden und dem Sog aus tiefer Traurigkeit und Verzweiflung habe einlullen und hineinziehen lassen, sodass ich sogar begonnen habe ihre Taten zu verstehen und vor meinem inneren moralisch denkenden Ich zu rechtfertigen. Nur um darauf schockiert festzustellen, was ich da eigentlich gerade tat. Doch genau wegen dieser aufrichtigen Darstellung der ungewöhnlichen Geschwister-Beziehung in der scharfkantigen Sprache mitsamt der zarten, tröstenden Momente und den wilden, verletzenden bis verstörenden Szenen ist diese Geschichte von Verzweiflung und Trauer so unfassbar authentisch, intensiv und bewegend.

Unsere Kund*innen meinen

Mond über Beton

von Julia Rothenburg

4.5

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Ulrike Ackermann

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Ulrike Ackermann

Thalia Erlangen

Zum Portrait

4/5

Ein Roman voller Wut, Hilflosigkeit und Naivität

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwei ungleiche Geschwister - sie hell-, er dunkelhäutig, finden durch die schwere Krankheit der gemeinsamen Mutter wieder zueinander. Die gemeinsame Wut, Trauer und Verzweiflung bringt sie einander nahe. Zu nahe.... Diesen Roman begann ich und er ließ mich nicht mehr los. Julia Rothenburg hat es sehr gut verstanden, die Charaktere und deren Naivität so zu beschreiben, dass uns Lesern zuweilen dort Verständnis abgerungen wird, wo wir normalerweise den Kopf schütteln. Gut gemacht!
4/5

Ein Roman voller Wut, Hilflosigkeit und Naivität

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zwei ungleiche Geschwister - sie hell-, er dunkelhäutig, finden durch die schwere Krankheit der gemeinsamen Mutter wieder zueinander. Die gemeinsame Wut, Trauer und Verzweiflung bringt sie einander nahe. Zu nahe.... Diesen Roman begann ich und er ließ mich nicht mehr los. Julia Rothenburg hat es sehr gut verstanden, die Charaktere und deren Naivität so zu beschreiben, dass uns Lesern zuweilen dort Verständnis abgerungen wird, wo wir normalerweise den Kopf schütteln. Gut gemacht!

Ulrike Ackermann
  • Ulrike Ackermann
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Hell/dunkel

von Julia Rothenburg

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Hell/dunkel