Der Würfel

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

39077

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.02.2019

Beschreibung

Details

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Text-to-Speech

Ja

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Verkaufsrang

39077

Erscheinungsdatum

28.02.2019

Verlag

Atrium Verlag AG

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1761 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783037921340

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1984 - aktualisiert

Bewertung aus Vaihingen am 18.02.2021

Bewertungsnummer: 1453712

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn die Vision eines George Orwell bisher nicht in vollem Umfang eingetreten ist, gehört zur Wahrheit, dass Gesellschaften zumindest teilweise auf deren Versprechen und Vorteile reagiert haben. Der Mensch ist in der Mehrzahl bequem und faul. Und die Vorteile des "Würfels" führen auch in Moinis Buch zu deren Anpassung. Widerstand gibt es immer nur von einer Minderheit, die die Konsequenzen der Entwicklung überschauen und befürchten, weil sie ein anspruchsvolleres Menschenbild anstreben. Aber auch wenn nicht alle Entwicklungen eintreten, so ist zu beobachten, dass - siehe China - viele Gesellschaften sich langsam in diese Richtung entwickeln. Die Hoffnung auf eine "starke Hand", besonders in Krisen, bleibt im Menschen bestehen.
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1984 - aktualisiert

Bewertung aus Vaihingen am 18.02.2021
Bewertungsnummer: 1453712
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Auch wenn die Vision eines George Orwell bisher nicht in vollem Umfang eingetreten ist, gehört zur Wahrheit, dass Gesellschaften zumindest teilweise auf deren Versprechen und Vorteile reagiert haben. Der Mensch ist in der Mehrzahl bequem und faul. Und die Vorteile des "Würfels" führen auch in Moinis Buch zu deren Anpassung. Widerstand gibt es immer nur von einer Minderheit, die die Konsequenzen der Entwicklung überschauen und befürchten, weil sie ein anspruchsvolleres Menschenbild anstreben. Aber auch wenn nicht alle Entwicklungen eintreten, so ist zu beobachten, dass - siehe China - viele Gesellschaften sich langsam in diese Richtung entwickeln. Die Hoffnung auf eine "starke Hand", besonders in Krisen, bleibt im Menschen bestehen.

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Recht pragmatisch und ohne Umschweife beschreibt Moini das Dilemma einer digitalen Gesellschaft.

Bewertung aus Recklinghausen am 06.01.2021

Bewertungsnummer: 1423865

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jeder von uns trägt das gesamte Wissen der Menschheit in der Hosentasche. Mit einem Klick kann man mittlerweile so viel mehr, als Döner-Hollandaise-Pizza zu bestellen oder in Bitcoins zu investieren. Man kann die Welt verändern oder sein Leben ruinieren und nichts davon bleibt ungesehen. Wir sind der gläserne Mensch. Erich Honecker hätte sich bei diesem Gedanken in den Achtzigern vor Freude eingenässt. Im Gegensatz zu Boykottführer Michael Schroeren damals, sind wir jedoch völlig entspannt und synchronisieren unsere Identität mit dem World Wide Web. Das ist kein Vorwurf, sondern der faszinierende Fortschritt unserer Gesellschaft und der Stellenwert der Digitalisierung in unserem Leben. Die Frage nach einer Prognose der nächsten Jahre und Jahrzehnte ist genauso spannend, wie einschüchternd. In seinem Debütroman „Der Würfel“ spinnt Bijan Moini eine mögliche Antwort auf diese Frage. Die Ausgangssituation ist Folgende: Der Würfel ist die künstliche Intelligenz, die nun als Regierungsinstanz – der Kubismus - in Deutschland fungiert. Alles ist digital und eben gläsern. Jede Handlung, jede Vorliebe, jeder Fehltritt werden auf dem Würfel gespeichert und nach normativen ethischen Kriterien bewertet. Wer „gut“ ist, bekommt einen höheren Score, mehr Geld und lebt glücklicher. Wer „schlecht“ ist, bekommt existenzielle Probleme. Klingt sehr absolut. Aber alles hat Vor- und Nachteile. In Restaurants wird das á la carte Essen abgeschafft. Via voreingestellter Parameter im System, die Auskunft über Ernährungsstil und Allergien geben, wird direkt das passende Menü zusammen gestellt. Man muss keine Kalorien mehr zählen oder um Spuren von Nüssen bangen. Mit der Augmented Reality-Einstellung kann man auf dem Weg zur Arbeit Raumschiff fliegen oder Zombies eliminieren. Einsamkeit aufgrund der falschen Partnerwahl ist nicht mehr existent, weil es möglich ist, den langfristig perfekten Partner zu berechnen. Naja, und Kreativität, Individualität und Leidenschaft werden wegberechnet. Man ist nicht mehr verwegen, wenn man anders ist. Die Ära von Charles Bukowski und Yungblud ist vorbei. Alles was bleibt, ist Depression, wenn man den Finger aus den Gitterstäben der Norm steckt. Die zentrale Frage des Romans, ist eine, die auch für uns immer mehr an Bedeutung gewinnt: Freiheit oder Sicherheit? Muss das Eine unwiderruflich das Andere ausschließen? Welche Alternativen gibt es? Wie nah dran sind wir jetzt schon? Recht pragmatisch und ohne Umschweife beschreibt Moini das Dilemma einer digitalen Gesellschaft. Dystopien dieser Art sind dieser Tage nicht das originellste Stück Literatur, dass der Markt zu bieten hat. Aber jede einzelne, hilft uns immer mehr Punkte zu verbinden, um irgendwann das Große, Ganze zu sehen. Und „Der Würfel“ ist eine Elementare davon.
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Recht pragmatisch und ohne Umschweife beschreibt Moini das Dilemma einer digitalen Gesellschaft.

Bewertung aus Recklinghausen am 06.01.2021
Bewertungsnummer: 1423865
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jeder von uns trägt das gesamte Wissen der Menschheit in der Hosentasche. Mit einem Klick kann man mittlerweile so viel mehr, als Döner-Hollandaise-Pizza zu bestellen oder in Bitcoins zu investieren. Man kann die Welt verändern oder sein Leben ruinieren und nichts davon bleibt ungesehen. Wir sind der gläserne Mensch. Erich Honecker hätte sich bei diesem Gedanken in den Achtzigern vor Freude eingenässt. Im Gegensatz zu Boykottführer Michael Schroeren damals, sind wir jedoch völlig entspannt und synchronisieren unsere Identität mit dem World Wide Web. Das ist kein Vorwurf, sondern der faszinierende Fortschritt unserer Gesellschaft und der Stellenwert der Digitalisierung in unserem Leben. Die Frage nach einer Prognose der nächsten Jahre und Jahrzehnte ist genauso spannend, wie einschüchternd. In seinem Debütroman „Der Würfel“ spinnt Bijan Moini eine mögliche Antwort auf diese Frage. Die Ausgangssituation ist Folgende: Der Würfel ist die künstliche Intelligenz, die nun als Regierungsinstanz – der Kubismus - in Deutschland fungiert. Alles ist digital und eben gläsern. Jede Handlung, jede Vorliebe, jeder Fehltritt werden auf dem Würfel gespeichert und nach normativen ethischen Kriterien bewertet. Wer „gut“ ist, bekommt einen höheren Score, mehr Geld und lebt glücklicher. Wer „schlecht“ ist, bekommt existenzielle Probleme. Klingt sehr absolut. Aber alles hat Vor- und Nachteile. In Restaurants wird das á la carte Essen abgeschafft. Via voreingestellter Parameter im System, die Auskunft über Ernährungsstil und Allergien geben, wird direkt das passende Menü zusammen gestellt. Man muss keine Kalorien mehr zählen oder um Spuren von Nüssen bangen. Mit der Augmented Reality-Einstellung kann man auf dem Weg zur Arbeit Raumschiff fliegen oder Zombies eliminieren. Einsamkeit aufgrund der falschen Partnerwahl ist nicht mehr existent, weil es möglich ist, den langfristig perfekten Partner zu berechnen. Naja, und Kreativität, Individualität und Leidenschaft werden wegberechnet. Man ist nicht mehr verwegen, wenn man anders ist. Die Ära von Charles Bukowski und Yungblud ist vorbei. Alles was bleibt, ist Depression, wenn man den Finger aus den Gitterstäben der Norm steckt. Die zentrale Frage des Romans, ist eine, die auch für uns immer mehr an Bedeutung gewinnt: Freiheit oder Sicherheit? Muss das Eine unwiderruflich das Andere ausschließen? Welche Alternativen gibt es? Wie nah dran sind wir jetzt schon? Recht pragmatisch und ohne Umschweife beschreibt Moini das Dilemma einer digitalen Gesellschaft. Dystopien dieser Art sind dieser Tage nicht das originellste Stück Literatur, dass der Markt zu bieten hat. Aber jede einzelne, hilft uns immer mehr Punkte zu verbinden, um irgendwann das Große, Ganze zu sehen. Und „Der Würfel“ ist eine Elementare davon.

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von Bijan Moini

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Gerold Mütherig

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5/5

Virtuelle Wunderwelt oder digitales Gefängnis ?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Kann die künstliche Intelligenz unser Leben besser managen als wir selbst ? Verpackt in einen mitreißenden Thriller wird diese Frage anhand der Erlebnisse der Hauptpersonen von allen Seiten beleuchtet, und leicht schwankt man als Leser immer wieder in der Bewertung der Systeme. In diesem Zukunftsszenario haben sich die meisten Menschen in Deutschland für ein "Ja" zu dieser Frage entschieden, ein weitgehend sorgloses Leben mit Grundeinkommen wird der Freiheit individueller Entscheidung und Lebensführung vorgezogen. Das System, hier "der Würfel" genannt, lässt auch jeden Geschmack und jede Entscheidung zu, allerdings ist man danach gezwungen, sich immer wieder danach zu richten. Spontanität führt zu Chaos und wird bestraft, vorhersehbares Verhalten dagegen mit immer mehr Vorteilen belohnt. Parallel existiert allerdings immer noch eine kleine Gesellschaft, die sich völlig von digitaler Bevormundung abschottet. Die Hauptfiguren des ersten Teils, Taso und Dahlia, stellen dabei die extremen Gegensätze dar. Taso will sich um jeden Preis nicht vom Würfel beeinflussen lassen und tut alles, um rein zufällige Entscheidungen zu treffen und schafft so sein eigenes "Würfelsystem", wenn auch mit einer Münze. Dahlia dagegen kommt aus der extremen Gegenwelt und kämpft mit allen Mitteln darum, die Vorteile des Würfels mit seiner Bequemlichkeit und "schönen neuen Welt" nutzen zu dürfen. Als Liebespaar ist also der Punkt, an dem ihre Sichtweisen unvereinbar werden, schon im voraus "programmiert". Entsprechend kennt Taso im zweiten Teil nur noch ein Ziel: die Vernichtung des Würfels, um den Menschen ihre Freiheit wiederzugeben. Aber wollen die das wirklich ? Angsteinflössend und doch verlockend stellt sich die künstliche Intelligenz dar, zumal der das als "Harmonismus" im Buch beschriebene totale Überwachungssystem die chinesische Realität schon jetzt recht treffend beschreibt.
5/5

Virtuelle Wunderwelt oder digitales Gefängnis ?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Kann die künstliche Intelligenz unser Leben besser managen als wir selbst ? Verpackt in einen mitreißenden Thriller wird diese Frage anhand der Erlebnisse der Hauptpersonen von allen Seiten beleuchtet, und leicht schwankt man als Leser immer wieder in der Bewertung der Systeme. In diesem Zukunftsszenario haben sich die meisten Menschen in Deutschland für ein "Ja" zu dieser Frage entschieden, ein weitgehend sorgloses Leben mit Grundeinkommen wird der Freiheit individueller Entscheidung und Lebensführung vorgezogen. Das System, hier "der Würfel" genannt, lässt auch jeden Geschmack und jede Entscheidung zu, allerdings ist man danach gezwungen, sich immer wieder danach zu richten. Spontanität führt zu Chaos und wird bestraft, vorhersehbares Verhalten dagegen mit immer mehr Vorteilen belohnt. Parallel existiert allerdings immer noch eine kleine Gesellschaft, die sich völlig von digitaler Bevormundung abschottet. Die Hauptfiguren des ersten Teils, Taso und Dahlia, stellen dabei die extremen Gegensätze dar. Taso will sich um jeden Preis nicht vom Würfel beeinflussen lassen und tut alles, um rein zufällige Entscheidungen zu treffen und schafft so sein eigenes "Würfelsystem", wenn auch mit einer Münze. Dahlia dagegen kommt aus der extremen Gegenwelt und kämpft mit allen Mitteln darum, die Vorteile des Würfels mit seiner Bequemlichkeit und "schönen neuen Welt" nutzen zu dürfen. Als Liebespaar ist also der Punkt, an dem ihre Sichtweisen unvereinbar werden, schon im voraus "programmiert". Entsprechend kennt Taso im zweiten Teil nur noch ein Ziel: die Vernichtung des Würfels, um den Menschen ihre Freiheit wiederzugeben. Aber wollen die das wirklich ? Angsteinflössend und doch verlockend stellt sich die künstliche Intelligenz dar, zumal der das als "Harmonismus" im Buch beschriebene totale Überwachungssystem die chinesische Realität schon jetzt recht treffend beschreibt.

Gerold Mütherig
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5/5

Taso gegen den Rest der Welt

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hinter der schönen Fassade des Würfels herrscht ein totalitäres, alles überwachendes System. Die meisten Bürger leben sehr zufrieden in dieser "weichgespülten" Welt - nur einige wenige sogenannte "Offliner" lehnen sich gegen das System auf ... Toller Roman im Stil von "1984" von George Orwell und "The Circle" von Dave Eggers - unbedingt zu empfehlen.
5/5

Taso gegen den Rest der Welt

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Hinter der schönen Fassade des Würfels herrscht ein totalitäres, alles überwachendes System. Die meisten Bürger leben sehr zufrieden in dieser "weichgespülten" Welt - nur einige wenige sogenannte "Offliner" lehnen sich gegen das System auf ... Toller Roman im Stil von "1984" von George Orwell und "The Circle" von Dave Eggers - unbedingt zu empfehlen.

Angela Mielitz
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