Schatten der Toten

Judith-Kepler-Roman 3 - Kriminalroman

Judith-Kepler-Roman Band 3

Elisabeth Herrmann

(80)
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Beschreibung

Judith Kepler ist Tatortreinigerin. Und auf der Jagd nach dem Mann, der ihr Leben zerstört hat. Eine Mission, die die Geister der Vergangenheit weckt ...

Judith Kepler kennt den Tod wie wenige andere – denn sie ist Tatortreinigerin. Gerade beginnt sie, über ihr weiteres Leben nachzudenken: Ihr Chef will, dass sie die Firma übernimmt, und ihre Beziehung zu einem Waisenmädchen entwickelt sich auf unerwartete Weise. Doch dann stirbt Eva Kellermann, eine frühere Stasi-Spionin. Ihr letztes Geheimnis setzt eine tödliche Jagd in Gang, auf einen der größten Verbrecher dieser Zeit: Bastide Larcan. Er ist Judiths Vater – der so viel Leid verursachte und sich nie dafür verantworten musste. Seine Spur führt nach Odessa, und Judith muss sich entscheiden: für ihr Leben oder für eine Reise in die Vergangenheit, in der die Schatten der Toten sie erwarten … Gelesen von Nina Petri.(Laufzeit: ca. 20h 48)

Elisabeth Herrmann wurde 1959 in Marburg/Lahn geboren. Nach ihrem Studium als Fernsehjournalistin arbeitete sie beim RBB, bevor sie mit ihrem Roman »Das Kindermädchen« ihren Durchbruch erlebte. Fast alle ihre Bücher wurden oder werden derzeit verfilmt: Die Reihe um den Berliner Anwalt Joachim Vernau sehr erfolgreich mit Jan Josef Liefers vom ZDF. Elisabeth Herrmann erhielt den Radio-Bremen-Krimipreis und den Deutschen Krimipreis. Sie lebt mit ihrer Tochter in Berlin und im Spreewald..
Nina Petri, wurde 1963 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur absolvierte Nina Petri von 1983 bis 1987 eine Ausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum und übernahm zahlreiche Rollen in Fernsehserien sowie deutschen und internationalen Filmproduktionen. Bekannt wurde sie unter anderem durch "Allein unter Frauen", "Lola rennt", "Große Mädchen weinen nicht" und "Am Tag als Bobby Ewing starb". Sie erhielt den Bayerischen Fernsehpreis, den Max-Ophüls-Preis, sowie den Deutschen Filmpreis. Seit 2006 leitet Nina Petri ihr eigenes Theater "Die Theaterfabrik" in Hamburg. Als erste Frau in der Reihe "Kicken mit Herz" trat sie im Juni 2012 im Team der FC St. Pauli Allstars gegen die Ärztemannschaft des Uniklinikums Eppendorf an.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Sprecher Nina Petri
Spieldauer 1248 Minuten
Erscheinungsdatum 11.03.2019
Verlag Der Hörverlag
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844532692

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Buchhändler-Empfehlungen

Karsten Rauchfuss, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Mitreißend geschriebener Krimi, der einem von der ersten Seite gefangen hält.

Ein Abschluß für Judith Kepler

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Wer die beiden Vorgängerbände über die taffe, etwas sperrige "Heldin" bereits kennt, dürfte diesem letzten Abenteuer der Berliner Cleanerin problemlos folgen können. Alle anderen Leser sollten wissen, dass es diverse Handlungsstränge und auch Rückblicke gibt, in die Vergangenheit der Protagonistin ebenso wie die ihres Vaters, der hier größeren Raum bekommt, da gleich zwei Frauen noch eine Rechnung mit ihm offen haben! Berlin und Odessa sind die Hauptschauplätze und Elisabeth Herrmann hat wieder Figuren kreiert, die echt klingen, sich widersprüchlich, also menschlich:-) verhalten und sich auch handlungstechnisch gegenseitig heftig in die Quere kommen. Unter-Thema dieses Thrillers ist die Geschichte der früheren Stasi-"Romeos"/Spione, aber auch Neo-Nazis , deutscher Geheimdienst und ukrainische Freiheitskämpfer mischen mit UND ein gewisser Undercover-Agent(+Tochter), an denen Judith etwas liegt, oder ? Prinzipiell finde ich es ratsam, die Krimis über die Cleanerin chronologisch zu lesen - ich finde, es lohnt sich - ansonsten kann ich nur sagen, selberlesen macht klug - viel Vergnügen !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
80 Bewertungen
Übersicht
21
35
21
2
1

Spionagethriller mit Längen
von Petra Sch. aus Gablitz am 10.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kurz zum Inhalt: Judith Kepler arbeitet in Berlin als Tatortreinigerin. Es passiert plötzlich einiges, das ihr Leben auf den Kopf stellt: Ihr Chef liegt im Krankenhaus und möchte, dass sie die Führung übernimmt. Die Halbwaise Tabea, die ihr sehr am Herzen liegt, ist ebenfalls im Krankenhaus und Judith kann ihren Vater nicht err... Kurz zum Inhalt: Judith Kepler arbeitet in Berlin als Tatortreinigerin. Es passiert plötzlich einiges, das ihr Leben auf den Kopf stellt: Ihr Chef liegt im Krankenhaus und möchte, dass sie die Führung übernimmt. Die Halbwaise Tabea, die ihr sehr am Herzen liegt, ist ebenfalls im Krankenhaus und Judith kann ihren Vater nicht erreichen. Und dann ist das noch Isa Kellermann, eine Mitarbeiterin des Verfassungsschutzes, die den ehemaligen Spion Bastide Larcan um jeden Preis fassen möchte - dieser ist jedoch Judiths Vater und hält sich derzeit in Odessa auf. Soll Judith die Vergangenheit ruhen lassen oder ebenfalls nach Odessa reisen? Meine Meinung: "Schatten der Toten" ist der dritte Teil um die Tatortreinigerin Judith Kepler. Die Geschichte ist jedoch in sich geschlossen und kann eigenständig gelesen werden. Alle Infos aus dem Vorgängerband werden genauestens beschrieben, da sie für die Geschichte wichtig sind. Leider war mir aufgrund des Klappentextes nicht bewusst, dass diese ganze Spionagesache so detailliert dargelegt wird. Ich lese zwar immer wieder mal gerne Spionagegeschichten, aber dabei muss es nicht so derart ins Detail gehen. Teilweise war es mir auch zu verworren und ich habe auch nicht alle Zusammenhänge gleich verstanden. Außerdem hätte man das Buch gut und gern um ein Drittel kürzen können, was auch der Spannung zugute gekommen wäre. Denn diese ausufernden Stasi-und-Geheimdienst-Beschreibungen haben mich oft aus dem Lesefluss gebracht und waren langatmig und zäh. Auch hätte ich mir gerne gewünscht, mehr über die Arbeit einer Tatortreinigerin zu erfahren; das ging in diesem Buch leider total unter. Das letzte Drittel des Buches hat mir dann jedoch gefallen, es wurde rasant (die geplante Operation des deutschen Verfassungsschutzes in Odessa) und dramatisch (das schreckliche und grausame Verhalten des ukrainischen Milliardärs Oleg Nikiforov). Aus der Danksagung der Autorin hätte ich herausgelesen, dass dies der letzte Band um Judith Kepler ist. An und für sich wäre auch alles gut abgeschlossen - doch hat es sich die Autorin nicht nehmen lassen, doch noch etwas einzubauen, das die Geschichte weiterlaufen lassen könnte... Ich bin gespannt, ob es noch einen weiteren Band geben wird. Das Cover ist eher unscheinbar - sollen die Stufen an die Potemkinsche Treppe in Odessa erinnern, die eine Bedeutung für die Geschichte hat? Fazit: Ein etwas anderer Spionagethriller; leider mit zähen Längen in der Mitte, aber einem spannenden Finale.

Etwas mehr Spannung
von HK1951/trucks am 09.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Etwas mehr Spannung... Auch der dritte Fall für Judith Kepler war gut durchdacht und auch recht spannend geschrieben – doch ich hatte mir leider mehr versprochen und wurde so verhältnismäßig enttäuscht... „Judith Kepler kennt den Tod wie wenige andere – denn sie ist Tatortreinigerin. Gerade beginnt sie, über ihr weiteres Leben... Etwas mehr Spannung... Auch der dritte Fall für Judith Kepler war gut durchdacht und auch recht spannend geschrieben – doch ich hatte mir leider mehr versprochen und wurde so verhältnismäßig enttäuscht... „Judith Kepler kennt den Tod wie wenige andere – denn sie ist Tatortreinigerin. Gerade beginnt sie, über ihr weiteres Leben nachzudenken: Ihr Chef will, dass sie die Firma übernimmt, und ihre Beziehung zu einem Waisenmädchen entwickelt sich auf unerwartete Weise. Doch dann stirbt Eva Kellermann, eine frühere Stasi-Spionin. Ihr letztes Geheimnis setzt eine tödliche Jagd in Gang, auf einen der größten Verbrecher dieser Zeit: Bastide Larcan. Er ist Judiths Vater – der so viel Leid verursachte und sich nie dafür verantworten musste. Seine Spur führt nach Odessa, und Judith muss sich entscheiden: für ihr Leben oder für eine Reise in die Vergangenheit, in der die Schatten der Toten sie erwarten …“ Mir fehlte es einfach an Spannung, diese war mir nicht hoch genug und leider auch so durchgehend, wie ich es mir gewünscht hätte... Ich habe das Buch mehrfach wegen einem anderen wieder aus der Hand gelegt. Zwar habe ich es zuende gelesen, aber es konnte mich bis zum Ende nicht wirklich von sich überzeugen, so leid es mir tut. Auch das Thema mit der Stasi-Vergangenheit und Odessa war nicht so meins, aber dafür kann natürlich die Autorin nichts. Daher vergebe ich 3 Sterne.

Ein bisschen zu viel des Guten
von TochterAlice aus Köln am 09.06.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich bin wirklich ein Riesenfan der vom Leben so gebeutelten Tatortreinigerin Judith Kepler: mit ihrer Historie als Tochter eines Ostspions und ihrer Kindheit in einem kargen, lieblosen DDR-Heim wird die jüngste Vergangenheit Gesamtdeutschlands sowohl eindringlich als auch spannend aufgearbeitet. So habe ich die beiden Vorgän... Ich bin wirklich ein Riesenfan der vom Leben so gebeutelten Tatortreinigerin Judith Kepler: mit ihrer Historie als Tochter eines Ostspions und ihrer Kindheit in einem kargen, lieblosen DDR-Heim wird die jüngste Vergangenheit Gesamtdeutschlands sowohl eindringlich als auch spannend aufgearbeitet. So habe ich die beiden Vorgängerbände, die sich mit dem vorliegenden Fall als Trilogie abschließen, mit Begeisterung gelesen. Hier wurde es mir schnell ein wenig zu viel, denn es geht nicht nur um Judith, bzw. nicht nur um ihre Belange und ihr Bedürfnis, den Vater Richard Lindner, der mittlerweile unter dem Namen Bastide Larcan sein Unwesen treibt, aufzuspüren, sondern es treten weitere Biographien wie die der ehemaligen Stasi-Spionin Eva Kellermann in den Vordergrund. Sie verstirbt und hat ihrerseits mit Lindner noch eine Rechnung offen, die sie ihrer Tochter "vererbt". Dann gibt es noch das Mädchen Tabea, eine Halbwaise, für die sich Judith verantwortlich fühlt, und deren Vater Frederik, für den sie Gefühle entwickelt hat - insgesamt alles ein bisschen zuviel des Guten. Diese verschiedenen Erzählstränge sorgen aus meiner Sicht für Längen. Dennoch bringt Elisabeth Hermann die Geschichte der Tatortreinigerin zu einem absolut runden Schluss, der die Lektüre für mich lohnenswert machte. Wenn man die ersten beiden Bände bereits kennt, sollte man diesen also auf jeden Fall ebenfalls lesen, aber vielleicht nicht zu viele Erwartungen hegen.


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