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Beschreibung


Die Buchvorlage zur erfolgreichen Netflix-Serie „Unorthodox“ als hochwertige Geschenkausgabe

Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format.

Am Tag seines Erscheinens führte »Unorthodox« schlagartig die Bestsellerliste der New York Times an und war sofort ausverkauft. Wenige Monate später durchbrach die Auflage die Millionengrenze. In der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, New York, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit. Deborah Feldman führt uns bis an die Grenzen des Erträglichen, wenn sie von der strikten Unterwerfung unter die strengen Lebensgesetze erzählt, von Ausgrenzung, Armut, von der Unterdrückung der Frau, von ihrer Zwangsehe. Und von der alltäglichen Angst, bei Verbotenem entdeckt und bestraft zu werden. Sie erzählt, wie sie den beispiellosen Mut und die ungeheure Kraft zum Verlassen der Gemeinde findet – um ihrem Sohn ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Noch nie hat eine Autorin ihre Befreiung aus den Fesseln religiöser Extremisten so lebensnah, so ehrlich, so analytisch klug und dabei literarisch so anspruchsvoll erzählt.

Ausstattung: mit Lesebändchen

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

btb

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

14,5/9,5/2,8 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2019

Verlag

btb

Seitenzahl

576

Maße (L/B/H)

14,5/9,5/2,8 cm

Gewicht

253 g

Übersetzer

Christian Ruzicska

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-71905-1

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Der schwere Weg in ein selbstbestimmtes Leben

Bewertung am 19.10.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deborah Feldmans Lebensgeschichte liest sich so spannend wie ein Roman. Sie wächst auf in einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeide in New York, jeder Gedanke, jede Verhaltensweise unterliegt strengen Regeln. Frauen sind die am meisten Betroffenen. Schon als Kind lebt Feldman in dem Konflikt zwischen Gehorsam und der Sehnsucht nach Eigenständigkeit. Wie unfassbar schwer muss es sein, sich aus einer vertrauten Gemeinschaft zu lösen, die damit verbundenen Verurteilungen und Anfeindungen zu ertragen und dennoch den Mut zu finden, den eigenen Weg zu gehen, die eigenen Vorstellungen vom Leben zu verwirklichen. Feldman gelingt es nach und nach, ihrem Gewissen und der eigenen Moralvorstellung zu folgen, doch der Preis, den sie dafür bezahlt, ist hoch... Wenn Sie dieses Thema interessiert, lesen Sie doch dazu auch den Roman von Eve Harris, "Die Hochzeit der Chani Kaufman"

Der schwere Weg in ein selbstbestimmtes Leben

Bewertung am 19.10.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deborah Feldmans Lebensgeschichte liest sich so spannend wie ein Roman. Sie wächst auf in einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeide in New York, jeder Gedanke, jede Verhaltensweise unterliegt strengen Regeln. Frauen sind die am meisten Betroffenen. Schon als Kind lebt Feldman in dem Konflikt zwischen Gehorsam und der Sehnsucht nach Eigenständigkeit. Wie unfassbar schwer muss es sein, sich aus einer vertrauten Gemeinschaft zu lösen, die damit verbundenen Verurteilungen und Anfeindungen zu ertragen und dennoch den Mut zu finden, den eigenen Weg zu gehen, die eigenen Vorstellungen vom Leben zu verwirklichen. Feldman gelingt es nach und nach, ihrem Gewissen und der eigenen Moralvorstellung zu folgen, doch der Preis, den sie dafür bezahlt, ist hoch... Wenn Sie dieses Thema interessiert, lesen Sie doch dazu auch den Roman von Eve Harris, "Die Hochzeit der Chani Kaufman"

Man mag kaum glauben, dass dieses Buch in unserer Zeit spielt

wanderer.of.words am 19.09.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deborah Feldmann erzählt ihre Geschichte, beginnend mit der Kindheit, über ihre Jugend und Ehe bis hin zum Verlassen der Gemeinde. Für mich als Außenstehende hat das Buch sehr spannende, aber auch erschütternde, Einblicke gegeben. Feldmann ist Jahrgang 1986, doch liest man ihre Geschichte bekommt man den Eindruck sie wäre in einem anderen Jahrhundert als man selbst aufgewachsen. Die Art der Kleidung ist strikt vorgeschrieben, zudem müssen sich verheiratete Frauen die Haare abrasieren und Perücken tragen. Weder Berufswahl noch die Entscheidung ob, wann und wen geheiratet wird darf selbst gefällt werden. Als Frau wird von Deborah erwartet den von ihrer Familie ausgewählten Mann zu heiraten, Kinder in die Welt zu setzen und sich künftig um Haushalt und Familie zu kümmern. Sie lebt abgeschnitten von aller weltlichen Unterhaltung wie Kino, Fernsehen und Radio. Den Frauen ist sogar das Singen verboten. Dass Deborah aus diesem Umfeld ausbrechen möchte ist nur verständlich, sie sehnt sich nach Freiheit und Selbstbestimmung. Dass sie unter diesen Bedingungen eine eigene Meinung entwickelt und viele Dinge hinterfragt ist beeindruckend. An manchen Stellen hat mich aber ihre etwas überheblich wirkende Einstellung gestört. Der künftigen Schwägerin fühlt sie sich wegen dem besseren Aussehen schon beim ersten Treffen überlegen. Und auch gegenüber anderen Frauen die ultraorthodoxe Gemeinden verlassen haben und deren Problemen sieht sie sich im Vorteil. So schreibt Feldmann, dass sie zwar nicht weiß was sie anders als diese Frauen machen wird, doch sie wird es besser machen. Im Vergleich zur ausführlichen Beschreibung ihrer Kindheit ist das Ausbrechen aus der Gemeinde dann nur sehr kurz umrissen. Immer wieder werden Hürden und Probleme angedeutet, und eben geschrieben, dass sie diese ganz anders und besser bewältigen wird als alle Frauen vor ihr, aber darauf eingegangen wird nicht weiter. Das fand ich recht schade, es lässt beim Leser einige Fragen offen und durch das Teilen ihres Wissens könnte sie anderen Frauen die sich in ähnlicher Situation befinden helfen und einen Ausweg aufzeigen. Ein wenig beim Lesen gestört haben die sehr häufig verwendeten jiddischen Ausdrücke. Diese werden zwar im angehängten Glossar erklärt, doch das viele Blättern hat immer wieder den Lesefluss unterbrochen, denn die meisten Begriffe erschließen sich nicht von selbst. Fußnoten wären hier eine für den Leser angenehmere Lösung gewesen. Fazit Ein spannendes, lehrreiches und gleichzeitig erschreckendes Buch. Immer wieder musste ich mir in Erinnerung rufen zu welcher Zeit das Buch spielt, es ist kaum zu glauben, dass mitten in New York so eine mittelalterlich anmutende Lebensweise praktiziert wird. Gleichzeitig ruft es einem in Erinnerung wie viele Freiheiten man selbst hat und wie privilegiert man aufgewachsen ist.

Man mag kaum glauben, dass dieses Buch in unserer Zeit spielt

wanderer.of.words am 19.09.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deborah Feldmann erzählt ihre Geschichte, beginnend mit der Kindheit, über ihre Jugend und Ehe bis hin zum Verlassen der Gemeinde. Für mich als Außenstehende hat das Buch sehr spannende, aber auch erschütternde, Einblicke gegeben. Feldmann ist Jahrgang 1986, doch liest man ihre Geschichte bekommt man den Eindruck sie wäre in einem anderen Jahrhundert als man selbst aufgewachsen. Die Art der Kleidung ist strikt vorgeschrieben, zudem müssen sich verheiratete Frauen die Haare abrasieren und Perücken tragen. Weder Berufswahl noch die Entscheidung ob, wann und wen geheiratet wird darf selbst gefällt werden. Als Frau wird von Deborah erwartet den von ihrer Familie ausgewählten Mann zu heiraten, Kinder in die Welt zu setzen und sich künftig um Haushalt und Familie zu kümmern. Sie lebt abgeschnitten von aller weltlichen Unterhaltung wie Kino, Fernsehen und Radio. Den Frauen ist sogar das Singen verboten. Dass Deborah aus diesem Umfeld ausbrechen möchte ist nur verständlich, sie sehnt sich nach Freiheit und Selbstbestimmung. Dass sie unter diesen Bedingungen eine eigene Meinung entwickelt und viele Dinge hinterfragt ist beeindruckend. An manchen Stellen hat mich aber ihre etwas überheblich wirkende Einstellung gestört. Der künftigen Schwägerin fühlt sie sich wegen dem besseren Aussehen schon beim ersten Treffen überlegen. Und auch gegenüber anderen Frauen die ultraorthodoxe Gemeinden verlassen haben und deren Problemen sieht sie sich im Vorteil. So schreibt Feldmann, dass sie zwar nicht weiß was sie anders als diese Frauen machen wird, doch sie wird es besser machen. Im Vergleich zur ausführlichen Beschreibung ihrer Kindheit ist das Ausbrechen aus der Gemeinde dann nur sehr kurz umrissen. Immer wieder werden Hürden und Probleme angedeutet, und eben geschrieben, dass sie diese ganz anders und besser bewältigen wird als alle Frauen vor ihr, aber darauf eingegangen wird nicht weiter. Das fand ich recht schade, es lässt beim Leser einige Fragen offen und durch das Teilen ihres Wissens könnte sie anderen Frauen die sich in ähnlicher Situation befinden helfen und einen Ausweg aufzeigen. Ein wenig beim Lesen gestört haben die sehr häufig verwendeten jiddischen Ausdrücke. Diese werden zwar im angehängten Glossar erklärt, doch das viele Blättern hat immer wieder den Lesefluss unterbrochen, denn die meisten Begriffe erschließen sich nicht von selbst. Fußnoten wären hier eine für den Leser angenehmere Lösung gewesen. Fazit Ein spannendes, lehrreiches und gleichzeitig erschreckendes Buch. Immer wieder musste ich mir in Erinnerung rufen zu welcher Zeit das Buch spielt, es ist kaum zu glauben, dass mitten in New York so eine mittelalterlich anmutende Lebensweise praktiziert wird. Gleichzeitig ruft es einem in Erinnerung wie viele Freiheiten man selbst hat und wie privilegiert man aufgewachsen ist.

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von Deborah Feldman

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Juliane Fritz

Thalia Kassel

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Bewegend

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deborah Feldman schreibt hier über ihr außergewöhnliches Leben und wie sie es geschafft hat aus ihrer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde auszubrechen und ein eigenes, selbstständiges Leben zu führen. Dabei gibt sie einen sehr detaillierten Einblick in das gesellschaftliche Leben der Gemeinde, dem vorherrschendem Frauenbild, Bildungstand sowie einigem mehr. Absolut spannend und lesenswert.
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Bewegend

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deborah Feldman schreibt hier über ihr außergewöhnliches Leben und wie sie es geschafft hat aus ihrer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde auszubrechen und ein eigenes, selbstständiges Leben zu führen. Dabei gibt sie einen sehr detaillierten Einblick in das gesellschaftliche Leben der Gemeinde, dem vorherrschendem Frauenbild, Bildungstand sowie einigem mehr. Absolut spannend und lesenswert.

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Willkommen in der Parallelgesellschaft der Chassiden

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deborah wächst in Brooklyn, Williamsburg auf, in der ultraorthodoxen Gemeinde der Chassiden. Dies ist eine jüdische Glaubensgemeinschaft, die im 18. Jhd. in der Ukraine und Europa weit verbreitet war und seit ihrer fast völligen Auslöschung während des Nationalsozialismus in dem New Yorker Stadtteil angesiedelt ist. Jene Gemeinschaft hat sich als Folge des Holocausts von Assimilation und Fortschritt losgesagt, und in dieser sämtlich von Glaubensregeln bestimmten Welt wächst Deborah auf. Das Mädchen wird von seinen Großeltern aufgezogen, der Vater ein meschuggener Trinker, von der Mutter weiß Deborah nicht viel. Als Spross dieser Eltern früh der Verachtung von Verwandten preisgegeben, erkennt Deborah schon in Kinderjahren die Ungerechtigkeit, die speziell ihr als Mädchen zuteil wird. Trost und neue Weltsichten findet sie in englischsprachigen Büchern, die ihr als Jiddin untersagt sind. Ihre Hoffnung ist die Freiheit einer erfüllten Ehe mit einem Mann, der nur annähernd so fortschrittlich denkt wie sie es insgeheim tut, denn Heirat ist die einzige Karriere, die ihr als chassidische Frau zugedacht ist. „Unorthodox“ von Deborah Feldman ist ein autobiografisches Buch. Die Erfahrungen wie das eheliche Sexualleben, Familienverästelungen, Glaubensrituale usw. lassen den Lesenden in völlig unbekanntes Territorium eintauchen. Ihre Geschichte über eine Gesellschaft, in die man als Außenstehender sogut wie keinen Einblick hat, ist so spannend, so offen und inspirierend, dass man wie von einem Katapult geschossen durch die Seiten liest.
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Willkommen in der Parallelgesellschaft der Chassiden

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deborah wächst in Brooklyn, Williamsburg auf, in der ultraorthodoxen Gemeinde der Chassiden. Dies ist eine jüdische Glaubensgemeinschaft, die im 18. Jhd. in der Ukraine und Europa weit verbreitet war und seit ihrer fast völligen Auslöschung während des Nationalsozialismus in dem New Yorker Stadtteil angesiedelt ist. Jene Gemeinschaft hat sich als Folge des Holocausts von Assimilation und Fortschritt losgesagt, und in dieser sämtlich von Glaubensregeln bestimmten Welt wächst Deborah auf. Das Mädchen wird von seinen Großeltern aufgezogen, der Vater ein meschuggener Trinker, von der Mutter weiß Deborah nicht viel. Als Spross dieser Eltern früh der Verachtung von Verwandten preisgegeben, erkennt Deborah schon in Kinderjahren die Ungerechtigkeit, die speziell ihr als Mädchen zuteil wird. Trost und neue Weltsichten findet sie in englischsprachigen Büchern, die ihr als Jiddin untersagt sind. Ihre Hoffnung ist die Freiheit einer erfüllten Ehe mit einem Mann, der nur annähernd so fortschrittlich denkt wie sie es insgeheim tut, denn Heirat ist die einzige Karriere, die ihr als chassidische Frau zugedacht ist. „Unorthodox“ von Deborah Feldman ist ein autobiografisches Buch. Die Erfahrungen wie das eheliche Sexualleben, Familienverästelungen, Glaubensrituale usw. lassen den Lesenden in völlig unbekanntes Territorium eintauchen. Ihre Geschichte über eine Gesellschaft, in die man als Außenstehender sogut wie keinen Einblick hat, ist so spannend, so offen und inspirierend, dass man wie von einem Katapult geschossen durch die Seiten liest.

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