Produktbild: Auguste
Band 1
Artikelbild von Auguste
Anne Stern

1. Auguste

Auguste

Aus der Reihe Die Lichterfelde-Reihe
22
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

2923

Gesprochen von

Brigitte Trübenbach + weitere

Spieldauer

9 Stunden und 25 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

12.06.2019

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

188

Verlag

Lind & Co

Sprache

Deutsch

EAN

9789178613779

Beschreibung

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Ja

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Verkaufsrang

2923

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Spieldauer

9 Stunden und 25 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

12.06.2019

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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188

Verlag

Lind & Co

Sprache

Deutsch

EAN

9789178613779

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  • Bewertung

    5/5

    12.02.2025

    Hörbuch-Download

    Die Frauen vom Karlsplatz 1: Auguste

    Inhalt siehe Klappentext. Ich lese die Bücher von Anne Stern sehr gerne, sowohl die aktuellen Romane als auch solche mit historischem Hintergrund. Hier passt einfach alles: Die Geschichte, die Personen, die Schauplätze. Und wenn das Hörbuch dann auch noch von Brigitte Trübenbach, hier mit Alexander Gamnitzer, vorgelesen wird, bin ich praktisch in der Geschichte gefangen. Der erste Teil der Lichterfelde-Reihe Die Frauen vom Karlsplatz: Auguste spielt in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts, die „junge Dame“ Auguste muss 1892 und in den Folgejahren durchmachen, was die Eltern damals ihren Töchtern zumuteten und gar nicht ahnten, was sie damit alles anrichten. Vor dem Hintergrund, damit später eine gute Ehefrau abzugeben, „dürfen“ die Mädchen die höhere Mädchenschule besuchen. Was wie ein Privileg aussehen soll, ist die erste Vorstufe des Wegsperrens, wenn die Eltern das Sagen an den zukünftigen Ehegatten abgeben. Sollte die Tochter dann auch noch eigene Wünsche, Träume oder gar Meinungen haben, oder sich sogar mit Männern treffen (Skandal!), ist es ganz vorbei. Man erklärt sie einfach für verrückt, schickt sie in die Irrenanstalt der Charité und hofft, dass der Ruf der Familie wieder hergestellt ist. Doch Austuste und ihre Freundin (Char)Lotte, wobei ich jetzt mal die Betonung auf „Freundin“ lege, haben ihre eigenen Köpfe und Willen und möchten sich nicht den Eltern beugen. Leider zieht hierbei Lotte den Kürzeren und auch Auguste muss Abstriche für ihr weiteres Leben machen, wenn sie das bekommt, was sie will. Mehr wird nicht verraten, am besten selbst hören oder lesen (ich habe parallel zum Hörbuch im eBook mitgelesen, so bleiben, Jahresdaten, Namen und Orte eher im Gedächtnis) und dabei sein, wenn Auguste und Lotte einfach nur Mädchen sein und sich ausprobieren wollen, dabei zwar auf das andere Geschlecht stoßen, das aber auch nicht unbedingt so ist, wie es die Gesellschaft will. Vom behüteten Leben in der Villa auf sich alleine gestellt sein, dazu Verantwortung für sich und andere übernehmen, das will gelernt sein, besonders, wenn man seitens der Eltern keine Unterstützung erwarten darf. An sich ziemlich traurig, wie damals mit den jungen Frauen umgesprungen wurde, trotzdem absolut hörenswert und spannend, wie es Frauen vor über 130 Jahren, nicht nur in Berlin, erging und wie der Fortschritt voranging. Mich persönlich interessieren auch die Ausblicke in die Medizin, Forschung, sogar der Lehrerinnenberuf, gerade, weil diese eine Lehrerin sicher nicht der Norm entspricht. 5 Sterne und 9:29 Stunden Hörvergnügen, wobei ich jedoch mind. 1,25-fache Geschwindigkeit empfehle.

  • Nayezi

    aus NRW

    5/5

    01.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    bewegend

    Dieser Roman hat mich umgehauen und auch nachdem ich ihn gelesen habe noch lange beschäftigt, der Roman ist realistisch, dies fällt mir als Erstes zu Beschreibung dessen ein. Es ist nicht alles schön rosig dargestellt sondern spiegelt die Lebensumstände zur damaligen Zeit authentisch wieder. Durch einen unglaublichen Wortschatz und stilistische Mittel hat die Autorin die Geschichte Augustes wunderschön, sensibel und rührend beschreiben. Ich hab die ganze Zeit über mit gefiebert, mitgelacht und mit geweint.… Das Buch ist unglaublich und absolut zu empfehlen.

  • Sabdah65

    aus Dorsten

    5/5

    07.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd

    Das ungewöhnliche Cover stach mir sofort ins Auge und ich war sehr interessiert an die Geschichte. Nach dem Lesen des Kurzinhalts wollte ich den Roman unbedingt lesen. Die Autorin Anne Stern schrieb ein bewegendes Frauenschicksal aus der Kaiserzeit. Ein Auftakt zu einer mitreißenden Reihe von der Bestsellerautorin Anne Stern. Es geht um die Freundinnen, die wohlerzogene Auguste und die wilde Lotte, die jeweils ihre eigenen Ziele im Leben erreichen möchten. Diese sind aber in dieser Zeit unmöglich und in der heutigen Zeit nicht mehr vorstellbar als Frau nur verheiratet zu werden und die Kinder erziehen ohne eigenen Beruf und Meinung. Als das Schicksal zuschlägt, steht Auguste alleine da und fängt an zu kämpfen. Anne Stern erzählt bildlich, so das ich mitten drin im Geschehen war und mir alles bildlich vorstellen konnte. Es wird hauptsächlich aus Augustes Perspektive erzählt, um mehr über ihre Gedanken und Gefühle zu erfahren. Durch den fesselnden Schreibstil wurde ich sehr gut unterhalten und habe den Roman nur ungern zur Seite gelegt. Ich freue mich auf die weiteren Teile.

  • Bewertung

    5/5

    01.07.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Frauenleben im Kaiserreich

    Seit dem Juni 2020 kenne ich die Bücher der Autorin Anne Stern. Zu dem Zeitpunkt ist nämlich ihre erfolgreich Krimireihe um die Hebamme Hulda Goldt erschienen, die in den 20er Jahren in Berlin spielt. Inzwischen sind es bereits 4 Bände in dieser Reihe, wobei Sie zu Band 1 und 2 Besprechungen von mir hier finden. Die Bände 3 und 4 habe ich noch vor mir. Aber nicht, weil ich die Reihe nicht mehr liebe, sondern weil ich es mir als Buchhändlerin selten gönne, mehrere Bände einer erfolgreichen Reihe zu lesen. Im Sommer des letzten Jahres ist dann die Romanbiografie über die beiden Malerinnen Lotte Laserstein und Traute Rose unter dem Titel „Meine Freundin Lotte“ von der Autorin erschienen. Der Vierteiler „Die Frauen vom Karlsplatz“ ist keine neue Reihe der Autorin. Der 1. Band ist bereits 2018 in einem Selfpublisher Verlag erschienen. Da der Rowohlt Verlag aber clever ist, hat er sich inzwischen auch diese Reihe gesichert. Doch nun zum dem Roman um Auguste. Zu der Inhaltsangabe hier muss ich dieses Mal gar nicht viel erzählen. Sie ist stimmig. Nur in einem Punkt weiche ich ein wenig ab. Es ist nicht die drohende Verlobung, die der Geschichte eine dramatische Wendung bringt! Das Buch beginnt 1892, als Auguste 15 Jahre alt ist. In der Krahmerschen Höheren Mädchenschule soll sie ihren Abschluss machen und dann ganz, wie es der damaligen Zeit entspricht, heiraten. Die geeigneten Kandidaten suchen die Eltern aus. Liebe ist dabei völlig unbedeutend. Doch Auguste, die bisher nicht mit ihrem Schicksal gehadert hatte, lernt an der Schule Lotte kennen. Und Lotte ist anders. Und durch Lotte gewinnt auch Auguste plötzlich einen anderen Blickwinkel auf das Leben. Die beiden Freundinnen genießen ein schönes letztes Schuljahr. Doch dann schlägt das Schicksal in mehrfacher Hinsicht brutal zu. Bis auf den Prolog, der bereits im Jahr 1899 spielt, wird die Geschichte weitestgehend chronologisch erzählt. Es gibt allerdings immer wieder Einschübe, die einen anfangs stutzen lassen. Was haben sie in dieser Geschichte zu suchen? Ich möchte allerdings auf diese Einschübe nicht weiter eingehen, da ich die Geschichte sonst spoilern würde. Als Leser*In ahnt man allerdings schnell, worauf die Einschübe hinarbeiten. Zum Abschluss springt die Geschichte dann allerdings noch einmal sechs Jahre in die Zukunft. Mir hat dieser erste Band ausgesprochen gut gefallen. Und da der zweite auch bereits lieferbar ist, werde ich mir den Luxus erlauben und gleich damit weitermachen. Band drei erscheint am 16.08.2022 und der abschließende Band vier am 18.10.2022. Anne Stern erzählt die Geschichte der beiden jungen Frauen sehr spannend und sehr eindringlich. Sie leben in einer Zeit, die wir uns so überhaupt nicht mehr vorstellen können. Auguste ist die Tochter eines höheren Militärs und Lotte die Tochter eines reichen Kaufhausbesitzers. Beide Frauen wachsen also in gehobenen bürgerlichen Verhältnissen auf. Und wenn sie sechzehn Jahr alt sind, werden diese Mädchen normalerweise verheiratet und werden Mutter. Doch Auguste und Lotte haben das Glück, dass sie die Krahmersche Höhere Mädchenschule besuchen durften. Diese Schule gab es übrigens wirklich. Sie war für ihre moderne Einstellung zur Stellung der Frauen bekannt, bzw. berüchtigt. Die Schule wurde 1892 von Adelheid Krahmer gegründet. Dort bekommen die jungen Frauen eine umfassende Bildung, die ihrer Zeit durchaus voraus ist. Und so bilden sich die Schülerinnen eine eigene Meinung und fragen sich, warum ihnen so viel verwehrt wird. Lotte möchte z.B. gerne Ärztin werden. Aber das ist zu dieser Zeit einfach undenkbar. Doch wie reagieren die Eltern dieser jungen Frauen, wenn sie sich nicht mehr nach den herrschenden Gesetzen richten? Diese zwei bewegende Geschichten können Sie in diesem Roman lesen. Das Ende hat mich überrascht. Damit hatte ich nicht gerechnet. Und an dieser Stelle hätte ich mir den Roman noch etwas länger gewünscht, denn mir fehlen hier die sechs Jahre in der Entwicklung Augustes, die die Autorin uns unterschlagen hat. Gerade dieses Kapitel wäre ausgesprochen interessant gewesen. Ich kann diesen Roman nur empfehlen. Anne Stern hat ein sehr interessantes Gesellschaftsbild der wilhelminischen Zeit Ende des 19. Jahrhunderts geschaffen, in dem es um zwei junge Frauen aus der gehobenen bürgerlichen Gesellschaftsschicht geht. Diese Frauen hatten zwar in finanzieller Hinsicht nichts zu erleiden, aber auf psychischer Ebene konnten sie im Prinzip kein eigenständiges Leben entwickeln. Erst waren sie das „Eigentum“ ihrer Eltern, dann ihres Ehemanns. Sie waren keine Personen , sondern nur Objekte, die so verschoben wurden, wie es der Familie sinnvoll erschien. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Leben der Frau vom Karlsplatz in den drei weiteren Bänden entwickeln wird. Für mich könnte diese Reihe eine gute Nachfolge für die „Jahrhundert-Trilogie“ von Carmen Korn oder die Reihe um das „Gut Greifenau“ der Autorin Hanna Caspian sein.

  • Lese_Feesbuchträume

    5/5

    28.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine schöne Geschichte Mein…

    Eine schöne Geschichte Mein erster Roman von @annesternschreibt der mir gut gefallen hat. Die Geschichte spielt im 19.Jahrhundert in Berlin zur Zeit des Deutschen Kaiserreiches statt und es handelt sich um Auguste ein junges Mädchen

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Bewertungen (22)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Thomas Schnierer

    Thomas Schnierer

    Thalia Mayersche Düsseldorf-Gerresheim

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein mutiger Aufbruch ins 19. Jahrhundert

    Im Auftakt ihrer Tetralogie entführt Anne Stern die Leser*innen in das Berlin des 19. Jahrhunderts und erzählt die Geschichte der jungen Auguste, die sich in einer von Männern dominierten Welt behaupten muss. Die Autorin verbindet dabei historische Fakten mit fesselnder Fiktion und lässt die Epoche mit lebendigen Details aufleben. Auguste, mutig und entschlossen, kämpft für ihre Selbstbestimmung und steht sinnbildlich für den Wandel, den Frauen zu dieser Zeit durchmachten. Anne Stern gelingt es, sowohl die Atmosphäre des historischen Berlins als auch die emotionale Tiefe ihrer Figuren meisterhaft einzufangen. Ein fesselnder Auftakt einer vielversprechenden Saga.
  • Zum Bewerterprofil von Ingeborg Hense

    Ingeborg Hense

    Thalia Soest

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Anne Stern ist wieder ein atmosphärischer...

    Anne Stern ist wieder ein atmosphärischer Roman gelungen. Zwei junge Mädchen brechen aus den gesellschaftlichen Zwängen des 18./19. Jahrhunderts aus. Gut recherchiert erlebt man mit Auguste und Charlotte die Enge des früheren Berlins.
  • Zum Bewerterprofil von Anja Cordes

    Anja Cordes

    Thalia Neuss – Rheinpark - Center Neuss

    Buchhändler*in

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    5/5

    08.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Anne Stern beweist mit "Die Frauen...

    Anne Stern beweist mit "Die Frauen vom Karlsplatz", das sie nicht nur spannende Krimis schreiben kann! Ich finde bei "Auguste", das es eine sehr bewegende Geschichte ist, die aus dem Leben von jungen Frauen Ende des 19.Jahrhunderts aus Berlin erzählt. Ein toller Auftakt!
  • Zum Bewerterprofil von Hannelore Wolter

    Hannelore Wolter

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    01.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Kein Krimi von Anne Stern sondern...

    Kein Krimi von Anne Stern sondern Auftakt zu einer Reihe über Frauen im 19. Jahrhundert. Männer regierendie Welt, aber Auguste will mehr als sich in der Rolle als Ehefrau und Mutter wiederzufinden. Macht Lust auf die Folgebände.
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    4/5

    30.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Den gesellschaftlichen Zwängen entkommen

    Bereits am Ende des 19. Jahrhunderts wollen sich die Frauen nicht mehr alleine der männerbestimmten Welt fügen. So auch Auguste, die mehr vom Leben will, als dem Manne eine gute Ehefrau und Mutter zu sein. Auch wenn es nicht immer bequem ist… Schöner Auftakt einer Schmöker-Reihe, die gut recherchiert und literarisch ebenso gut umgesetzt ist und Lust auf die weiteren Teile macht. Wer gerne bewegende Geschichten rund um die Befreiung und Freiheit der Frauen liebt, ist hiermit gut beraten.

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