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Ach, Virginia Roman

17

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

2,4/13,2/20,9 cm

Gewicht

346 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04921-3

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»›Ach, Virginia‹ ist nicht bloß der bestürzende Roman einer individuellen Katastrophe. Michael Kumpfmüller diagnostiziert mit liebevoll besorgtem Blick die Zersetzung eines geschundenen Ichs. Durch dieses dunkel getönte Okular fällt alarmierendes Licht: auf uns, auf die vermeintliche Unzerstörbarkeit unserer Gesellschaft.« ("Der Standard")
»Ein trauriger Roman, der neugierig macht auf das zerbrechliche Genie der Woolf.« ("Stadtblatt Osnabrück")
»Man fühlt sich vom Roman über ein innerlich zerbrochenes literarisches Genie, der am Ende ein deutliches Plädoyer fürs Leben ist, auf beachtlichem Niveau bestens unterhalten.« ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine")
»Feinfühlig und eindringlich hat sich der Schriftsteller Kumpfmüller in die sterbewillige Virginia Woolf hineingefühlt und ihre letzten Tage erzählt.« ("BuchMarkt")
»Zwischen zwei Buchdeckeln steckt Poesie pur, darüber hinaus Leidenschaft(en), die einen geradezu mitreißt. Was für ein Genuss! Einfach nur zum Niederknien!« ("literaturmarkt.info")
»Michael Kumpfmüller ist ein lesenswertes Porträt der Autorin am Ende ihres Lebens gelungen.« ("Frankfurter Rundschau")
»Einfühlsamer Roman.« ("RND")
»Michael Kumpfmüller […] zeichnet in ›Ach, Virginia‹ ein äußerst einfühlsames Porträt einer Frau, die aus […] ihrem depressiven ›Gefängnisleben‹, nicht mehr heraus kann und deshalb den Freitod wählt und ins Wasser geht. […]. Ein feinnervige[r] und absolut lesenswerte[r] Roman.« ("BR")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.02.2020

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

2,4/13,2/20,9 cm

Gewicht

346 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04921-3

Herstelleradresse

Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE
produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Martina Suhr

    aus Salem

    5/5

    15.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auch wenn ich einige Bücher…

    Auch wenn ich einige Bücher von Virginia Woolf kannte, wusste ich bis dato nicht wirklich etwas über ihr bewegtes Leben, dem sie ein dramatisches Ende bereitete. Michael Kumpfmüller hat sich dieser Thematik angenommen und die letzten Tage ihres Lebens beleuchtet. An sich lese ich Biografien eher selten, doch dieser Roman hat meine Neugier geweckt, da er nicht das ganze Leben, sondern nur die letzten Tage der britischen Schriftstellerin beleuchtet. Zuallererst möchte ich sagen, dass ich nicht erwartet hätte, wie intensiv Michael Kumpfmüller mich in die Gedanken- und Gefühlswelt der Autorin hat eintauchen lassen. Ein ebenso exklusiver wie intimer Einblick in die Vergangenheit, der einem den Mensch Virginia Woolf mit all ihren tragischen Facetten näherbringt. Natürlich lernt man bei der Lektüre nichts sensationell Neues und dennoch ist es dem Autor gelungen, ein lebendiges Porträt einer literarischen Größe zu zeichnen, die sie mich von einer ganz anderen Seite erleben ließ.

  • Martina Suhr

    aus Salem

    5/5

    15.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvolle Biografie

    Auch wenn ich einige Bücher von Virginia Woolf kannte, wusste ich bis dato nicht wirklich etwas über ihr bewegtes Leben, dem sie ein dramatisches Ende bereitete. Michael Kumpfmüller hat sich dieser Thematik angenommen und die letzten Tage ihres Lebens beleuchtet. An sich lese ich Biografien eher selten, doch dieser Roman hat meine Neugier geweckt, da er nicht das ganze Leben, sondern nur die letzten Tage der britischen Schriftstellerin beleuchtet. Zuallererst möchte ich sagen, dass ich nicht erwartet hätte, wie intensiv Michael Kumpfmüller mich in die Gedanken- und Gefühlswelt der Autorin hat eintauchen lassen. Ein ebenso exklusiver wie intimer Einblick in die Vergangenheit, der einem den Mensch Virginia Woolf mit all ihren tragischen Facetten näherbringt. Natürlich lernt man bei der Lektüre nichts sensationell Neues und dennoch ist es dem Autor gelungen, ein lebendiges Porträt einer literarischen Größe zu zeichnen, die sie mich von einer ganz anderen Seite erleben ließ.

  • Lesendes Federvieh

    aus München

    5/5

    15.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leises, exzellentes Porträt über Virginia Woolfes letzte Tage

    Die berühmte Autorin Virginia Woolfe lernte in ihrem Leben nicht nur Erfolg und Ruhm kennen, sie konnte sich auch den dunklen Seiten des Lebens nicht entziehen. Wie könnte sie ihre letzten Tage vor ihrem Tod verbracht haben? Genau damit beschäftigt sich diese Erzählung. Michael Kumpfmüller ist ein beeindruckendes, leises und dennoch kraftvolles Porträt über die letzten zehn Tage im Leben von Virginia Woolf gelungen, das mich sehr berührt hat. Er tut dies mit einer wunderschönen Sprache, klar eindringlich und mitreißend zugleich. Genau so könnten sich ihre letzten Momente zugetragen haben. Nach einem kurzen Einblick in ihr Leben, nimmt der Autor den Leser mit zu Virginia, zu ihren Ängsten, ihren Vorstellungen und ihren inneren Konflikten und ihrer Zerrissenheit. Demgegenüber steht ihre Familie, allen voran ihr Ehemann, die versucht sie zu verstehen und sie zu einer Therapie zu überreden. Diese Spirale zwischen der Todessehnsucht von Virginia und der Unvorstellbarkeit, dass sie es wirklich vollendet, sind so authentisch geschildert, dass für mich ihr Schritt durchaus begreifbar wurde. Aber auch die Hilflosigkeit ihres Ehemannes und das Verhalten der Ärztin, die sich immer wieder von ihr beruhigen und täuschen ließen, konnte ich nachvollziehen. Eine sehr gute Erzählung, die mich immer wieder zum Nachdenken innehalten ließ. Fazit: Leises, exzellentes Porträt über Virginia Woolfes letzte zehn Tage

  • gst

    aus Pirna

    4/5

    03.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die letzten Tage der Virginia Woolf

    „Ich bin mir sicher, dass ich wieder wahnsinnig werde: Ich habe das Gefühl, dass wir nicht noch eine dieser schrecklichen Zeiten durchmachen können. Und dieses Mal werde ich nicht wieder gesund. Ich fange an, Stimmen zu hören, und kann mich nicht konzentrieren“, schrieb Virginia Woolf am Dienstag, dem 18. März 1941 an ihren Mann Leonhard. Zehn Tage später ging die erfolgsverwöhnte Autorin 59jährig in den Freitod. Angeblich hatte sich die Manisch-Depressive kurz nach ihrem vierzigsten Geburtstag schon vorgenommen, niemals 70 zu werden. Michael Kumpfmüller versucht sich der Schriftstellerin in diesem Roman über ihre letzten zehn Tage anzunähern. Er vertieft sich in ihre Gedankengänge, die voller Selbstzweifel, Überdruss, Müdigkeit und Unzufriedenheit sind. Es wird deutlich, wie sie sich im Kreis dreht und mit dem Kopf gegen die Wand schlägt. Kumpfmüller malt Virginias Mann Leonhard als einen einfühlsamen, besorgten Menschen, der neben seiner Frau den Garten liebt und pflegt. Sie ist im Gegensatz zu ihm launenhaft und unberechenbar, sich selbst oft fremd. Sie träumt davon, in ihrem Schreibpavillon zu arbeiten, weil sie sich schreibend ganz fühlt, aber sie bringt nichts mehr zustande. Erbaulich ist sie nicht, diese Lektüre. Doch ausgesprochen interessant, auch wenn ich mich frage, ob es überhaupt möglich ist, von außen auf so einen kranken Menschen zu schauen. Sicherlich haben Tagebuchaufzeichnungen geholfen, in die Kranke hineinzuschlüpfen. Obwohl ich mich als Leserin oft wie hinter einer Mauer fühlte, konnte ich das Buch nur schlecht aus der Hand legen. In meinen Augen eine großartige schriftstellerische Leistung!

  • Bérénice

    aus Jona

    4/5

    06.07.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrucksvolles Porträt der Schriftstellerin

    Man fühlt sich als Lesen in den Gedankenfluss Virginia Woolfs mitgerissen... Träume, Wahn und Leidenschaft glühen auf, bevor sich die Schriftstellern sich das Leben nimmt.

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Svenja Disselbeck

    Svenja Disselbeck

    Thalia Hürth – EKZ Hürth-Park

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.03.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Diese Buch hat mir die Augen geöffnet...

    Diese Buch hat mir die Augen geöffnet über Virgina Woolf, aber auch über ihre Beziehungen zu Gatten und Geliebter... Großartig!
  • Zum Bewerterprofil von Ulrike Ackermann

    Ulrike Ackermann

    Thalia Erlangen

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine Angst vor Michael Kumpfmüller! Er kann es einfach!

    Wie begabt muss man denn sein, um so wundervolle Sätze gestalten, modellieren, formen und schreiben zu können? Michael Kumpfmüller hat meine Kollegen und mich fast schon hysterisch auf sein Buch reagieren lassen. Dabei ist es keine unbekannte Geschichte, denn jeder hat schon von Virginia Woolf gehört. Hier werden ihre letzten 10 Tage in allen Facetten beschrieben - also auch keine lustige „Gute-Laune-Lektüre“. Aber nichtsdestotrotz: Bitte nehmen Sie sich Zeit für dieses Buch, besonders wenn Sie sich gerne mit ganz wundervoller Sprache befassen! Wenn es Ihnen gefallen hat, nehmen Sie sich doch auch noch Zeit für „Die Herrlichkeit des Lebens“ - Franz Kafkas letzten Lebensabschnitt.
  • Zum Bewerterprofil von Sabine Schmidt

    Sabine Schmidt

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Durch diese intensive Beschreibung...

    Durch diese intensive Beschreibung der letzten Tage von Virginia Woolf lässt Michael Kumpfmüller diese kluge, intelligente, faszinierende, bisweilen maliziöse, doch immer grandiose Schriftstellerin noch einmal lebendig werden.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.01.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    „Ich bin verwurzelt, aber ich fließe.“

    Virginia Woolf verstarb am 28. März 1941 im Alter von 59 Jahren in der Nähe von Sussex. Kenntnisreich, detailliert und sprachlich ausgezeichnet berichtet Michael Kumpfmüller in seinem „Roman“ von den letzten Tagen ihres Lebens. Ganz dicht herangelassen werden wir, dürfen einen Blick zurückwerfen auf das Leben & Wirken der erfolgreichen und international bekannten Schriftstellerin, die zu den bedeutendsten Autorinnen der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts zählt. Mein vor vielen Jahren gelesenes Lieblingsbuch von Virginia Woolf ist Mrs. Dolloway. Jetzt habe ich Wissens- auch Nachdenkenswertes erfahren, fühle mich gebannt, sehr gut informiert und ausgezeichnet unterhalten. Wegen fehlender Quellenangaben spekuliere ich nun etwas über den Wahrheitsgehalt der Geschichte. Das sei mir bitte verziehen...und schließlich ist das Buch ja auch ein Roman!
  • Zum Bewerterprofil von Verena Flor

    Verena Flor

    Thalia Hagen

    Buchhändler*in

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    4/5

    06.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die letzten Augenblicke

    Ein interessanter Versuch sich den letzten Tagen der Schriftstellerin zu widmen. Kumpfmüller schafft Melancholie, Erkenntnis und Psychotherapie in einem - und das auf relativ literarische Weise. Aber es lohnt sich, dieser Blick hinter die Fassade. Einziges Manko: Mir war es manchmal zu viel gewollt für den Umfang dieser Novelle. Aber wenn Sie Virginia Woolf gerne lesen, bleibt es ein Muss.

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