Produktbild: Das verlassene Haus
Band 3

Das verlassene Haus Der dritte Fall für Gamache

Aus der Reihe Ein Fall für Gamache
5

21,90 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

29301

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.01.2020

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,2/12,2/4,1 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Weiß / Dunkelgrün

Auflage

7

Originaltitel

The Cruelest Month

Übersetzt von

Andrea Stumpf + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-12011-7

Beschreibung

Rezension

»Richtig gute Krimis mit schön raffinierten Geschichten. Unbedingt empfehlenswert für Einsteiger und Kenner.« Cathrin Brackmann / WDR, Köln

Produktdetails

Verkaufsrang

29301

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.01.2020

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,2/12,2/4,1 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Weiß / Dunkelgrün

Auflage

7

Originaltitel

The Cruelest Month

Übersetzt von

  • Andrea Stumpf
  • Gabriele Werbeck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-12011-7

Herstelleradresse

Verlegerdienst München
Gutenbergstraße 1
82205 Gilching
DE

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  • Eliza

    5/5

    01.05.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gamache muss alles geben

    Auch wenn ich nun bereits den dritten Teil dieser sehr interessanten Krimi-Reihe aus Kanada verschlungen habe, langweilig wird mir bei dieser Krimireihe nie. Erneut bin ich gerade kriminaltechnisch sehr gut unterhalten worden. Außerdem hat mich die Entwicklung bestimmter Personen sehr überrascht. Das Cover ist bunt gedruckt, wie es für diese Reihe bereits typisch ist. Erkennbar ist ein einsames Haus inmitten eines dichten Waldes. Rechts von dem Wald ist ein See zu erkennen. Im oberen Teil des Covers sind die typischen roten Ahornblätter, das Symbol Kanadas abgebildet. Der Klappentext ist sehr ausführlich und bereitet den Leser auf die wesentlichen Ereignisse vor, ohne zu viele Details bereits offen zu legen. In der wesentlichen Handlung geht es um einen mysteriösen Todesfall in einem leerstehenden Haus. Dabei haben einige berühmte Personen des Dorfes Three Pines an einer sogenannten Séance (spirituelle Sitzung mit dem erklärten Ziel einer Kontaktaufnahme von Verstorbenen) teilgenommen. Aufgrund einer angeblichen bösartigen Erfahrung erschrickt die kürzlich in das Dorf gezogene Madeleine Favreau dermaßen, dass sie stirbt. Der zum Tatort hinzugerufene Inspector Gamache und sein Team gehen diesem mysteriösen Todesfall nach und stoßen dabei sehr schnell auf Unregelmäßigkeiten. Handelt es sich um Mord oder ist der Täter im Jenseits zu suchen? Gamache überzeugt wie in den vorherigen Fällen durch seine ruhige sehr besonnenen Art. Dabei wird sein doch sehr sympathischer Charakter in diesem Fall einer schweren Prüfung unterzogen. Gegen ihn werden Anschuldigungen von oberster Leitungsebene erhoben. Auch die Presse bekommt von diesen Ermittlungen sehr schnell Informationen und beginnt ein Katz- und Maus Spiel mit Gamache. Kann Gamache überhaupt noch jemandem trauen? Charakteristisch für diese Krimireihe sind die zahlreichen Nebendarsteller. Da ist zum einen sein Assistent Jean Guy Beauvoir, welcher seinem Chef nur ungern von der Seite weicht, Gamaches enger Freund Beauvoir, ein höherer Beamter bei der Kriminalpolizei, sowie die Polizisten Isabelle Lacoste, Polizeiagent Lemieux sowie Polizistin Isabelle Nicholls. Des Weiteren tauchen wieder Peter und Clara, die ominöse Dichterin Ruth Zardo, sowie die Gasthofbetreiber Oliver und Gabri auf. Die weiteren Nebendarsteller werden im Laufe des Buches vorgestellt und geben der Geschichte eine dramatische Wendung. Die Frage, die sich stellt: Wer ist der Mörder? Oder die Mörderin? Eine bekannte Person oder doch eine noch unbekannte? Mir hat dabei gerade Isabelle Nicholls gut gefallen. In den ersten beiden Bänden war sie für mich die Intrigantin, welche Gamache Probleme bereiten möchte. Ich bin von ihrer Vielseitigkeit und ihrem eigentlichen Charakter dabei sehr überrascht gewesen. Der Aufbau der Geschichte ist sehr stringent und es sind keine Zeitsprünge vorhanden. Die Spannung der Geschichte ist durch den ganzen Roman stetig hoch und bekommt gegen Ende Wendungen, mit denen der Leser so nicht rechnen konnte. Dies hat mir sehr gut gefallen und ich konnte das Buch vor Spannung kaum weglegen. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, lebendig, dialogorientiert, pointiert und an einigen Passagen humorvoll. Die Übersetzung ins deutsche ist sehr gut gelungen. Als Zielgruppe des Romans kommen sowohl Männer als auch Frauen aller Altersgruppen in Betracht. Das Fazit ist sehr positiv. Trotz Spannung schafft es die Autorin eine „Gemütliche Atmosphäre“ mit ihrem fiktiven Ort Three Pines zu schaffen. Ein Ort an dem man als Leser als zu gern leben würde, um festzustellen, dass man gerne wieder wegziehen möchte wenn man es näher kennengelernt hat. Aber genau die auf der einen Seite sympathischen Personen mit ihren kulinarischen und teilweisen sehr süffisanten Vorlieben gepaart mit einem intriganten manchmal fast erdrückenden Gemeinschaftssinn machen diesen Ort zu etwas besonderem. Eine klare Leseempfehlung für alle Krimifans mit Suchtfaktor!

  • Circlestones Books Blog

    5/5

    16.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Facettenreich und spannend

    „Wir laden die Weisheit der Welt in unseren geweihten Kreis an, um uns zu schützen und zu führen und über unser Werk in dieser Nacht zu wachen, während wir dieses Haus von allen Geistern, die es besetzt halten, befreien.“ (Zitat Seite 74) Inhalt Der Frühling hält Einzug in Three Pines und das Dorf bereitet sich auf das Osterfest vor. In Gabri Dubeaus Pension trifft ein Feriengast ein, Jeanne Chauvet, ein Medium. Spontan plant Gabri eine Séance in Oliviers Bistro, doch diese wird unterbrochen. Plötzlich kommt das Gespräch auf das düstere Hadley-Haus. Auf Grund der vergangenen Ereignisse sind die Dorfbewohner überzeugt, dass dieses düstere Haus böse ist. Daher findet die nächste Séance am Ostersonntagabend direkt im Hadley-Haus statt, um das Böse endgültig zu vertreiben. Kerzen, Salz, ein geweihter Sesselkreis als sicherer Ort und dann plötzlich Schritte, ein Schrei und jemand fällt vom Sessel. Armand Gamache verbringt den Ostermontag mit der Familie, als seine Frau Reine-Marie den Artikel in der Zeitung entdeckt. Im alten Hadley-Haus in Three Pines ist jemand buchstäblich zu Tode erschrocken und Armand Gamache hat einen neuen Fall voller Rätsel und Geheimnisse. Thema und Genre In diesem dritten Fall von Armand Gamache geht es um Religion und Spiritualität in unterschiedlichen Formen, aber auch um Ängste, Intrigen, um Entscheidungen und ihre gravierenden Folgen. Themen sind aber auch Freundschaft, Liebe und der Zusammenhalt einer kleinen Dorfgemeinschaft. Charaktere Armand Gamache muss erkennen, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen. Nicht in diesem neuen Fall und nicht in seinem Team. „Alles, was er bisher als gegeben betrachtet hatte, als Tatsache, als real und unbestritten, war zusammengebrochen.“ (Zitat 97). Doch Gamache gibt nicht auf, denn die Bedrohung richtet sich nicht mehr nur gegen ihn, er muss auch die Menschen schützen, die ihm nahestehen. Handlung und Schreibstil Die spannende, geheimnisvolle Geschichte wird chronologisch erzählt. Lebhafte Beschreibungen von Three Pines und dem Osterfest in diesem schönen, meistens gemütlichen Dorf, ergänzen die Handlung. Mit viel Humor und sehr anschaulich geschilderte Episoden und Dialoge der liebenswerten, teilweise etwas schrulligen Dorfbewohner sorgen für zusätzlichen Spaß beim Lesen. Parallel zu den Ermittlungen halten die bedrohlichen Vorgänge innerhalb der Sûreté Gamache in Atem. Auch hier fehlen ihm noch wichtige Fakten, bis es zum entscheidenden Showdown kommt. Fazit Ein neuer, geheimnisvoller Fall für Chief Inspector Armand Gamache, Leiter der Mordkommission der Sûreté du Québec. Auch dieser dritte Band der Serie überzeugt durch die Vielfalt der Themen und bringt spannendes Lesevergnügen.

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    16.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Facettenreich und spannend…

    Facettenreich und spannend „Wir laden die Weisheit der Welt in unseren geweihten Kreis an, um uns zu schützen und zu führen und über unser Werk in dieser Nacht zu wachen, während wir dieses Haus von allen Geistern, die es besetzt halten, befreien.“ (Zitat Seite 74) Inhalt Der Frühling hält Einzug in Three Pines und das Dorf bereitet sich auf das Osterfest vor. In Gabri Dubeaus Pension trifft ein Feriengast ein, Jeanne Chauvet, ein Medium. Spontan plant Gabri eine Séance in Oliviers Bistro, doch diese wird unterbrochen. Plötzlich kommt das Gespräch auf das düstere Hadley-Haus. Auf Grund der vergangenen Ereignisse sind die Dorfbewohner überzeugt, dass dieses düstere Haus böse ist. Daher findet die nächste Séance am Ostersonntagabend direkt im Hadley-Haus statt, um das Böse endgültig zu vertreiben. Kerzen, Salz, ein geweihter Sesselkreis als sicherer Ort und dann plötzlich Schritte, ein Schrei und jemand fällt vom Sessel. Armand Gamache verbringt den Ostermontag mit der Familie, als seine Frau Reine-Marie den Artikel in der Zeitung entdeckt. Im alten Hadley-Haus in Three Pines ist jemand buchstäblich zu Tode erschrocken und Armand Gamache hat einen neuen Fall voller Rätsel und Geheimnisse. Thema und Genre In diesem dritten Fall von Armand Gamache geht es um Religion und Spiritualität in unterschiedlichen Formen, aber auch um Ängste, Intrigen, um Entscheidungen und ihre gravierenden Folgen. Themen sind aber auch Freundschaft, Liebe und der Zusammenhalt einer kleinen Dorfgemeinschaft. Charaktere Armand Gamache muss erkennen, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen. Nicht in diesem neuen Fall und nicht in seinem Team. „Alles, was er bisher als gegeben betrachtet hatte, als Tatsache, als real und unbestritten, war zusammengebrochen.“ (Zitat 97). Doch Gamache gibt nicht auf, denn die Bedrohung richtet sich nicht mehr nur gegen ihn, er muss auch die Menschen schützen, die ihm nahestehen. Handlung und Schreibstil Die spannende, geheimnisvolle Geschichte wird chronologisch erzählt. Lebhafte Beschreibungen von Three Pines und dem Osterfest in diesem schönen, meistens gemütlichen Dorf, ergänzen die Handlung. Mit viel Humor und sehr anschaulich geschilderte Episoden und Dialoge der liebenswerten, teilweise etwas schrulligen Dorfbewohner sorgen für zusätzlichen Spaß beim Lesen. Parallel zu den Ermittlungen halten die bedrohlichen Vorgänge innerhalb der Sûreté Gamache in Atem. Auch hier fehlen ihm noch wichtige Fakten, bis es zum entscheidenden Showdown kommt. Fazit Ein neuer, geheimnisvoller Fall für Chief Inspector Armand Gamache, Leiter der Mordkommission der Sûreté du Québec. Auch dieser dritte Band der Serie überzeugt durch die Vielfalt der Themen und bringt spannendes Lesevergnügen.

  • Gerhard S.

    aus Erlangen

    4/5

    22.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Zorn nicht mit Zorn begegnen

    Jemand ist zu Tode erschrocken. In Three Pines. Chief Inspector Armand Gamache erbleicht. Die Sûreté du Québec glaubt alsbald an Mord. Aber: Wer ist Freund, wer Feind? Wissen: Die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen. Auch in dem so hübschen wie freundlichen Dorf. Dort und überhaupt braucht Gamache jede Hilfe, die er kriegen kann. Die von Hexen, und womöglich sogar die von Bäumen. Denn: Ein Unwetter zieht hinter ihm auf. Ein ganz perfides. Obwohl: Er ist nicht derjenige mit Scheiße an seinen italienischen Schuhen.

  • Tina Bauer

    aus Essingen

    5/5

    25.07.2020

    Hörbuch-Download (MP3)

    Die Hexe und der Tod

    Inspector Gamache muss erneut in dem mysteriösen Hadley House ermitteln. Während der Osterfeiertage macht in Gabris B&B eine Wicca halt. Sie bietet auf Gabris Wunsch eine Séance in ihrem Restaurant an. Doch es stellt sich heraus, dass währenddessen nichts geschieht. Die Wicca Jeanne beschließt dann, die nächste Séance in das alte Hadley House zu verlegen, da es dort ja angeblich spuken soll und hier die Geister leichter zu rufen sind. Dort angekommen und mitten in der Séance stirbt die Teilnehmerin Madeleine Favreau scheinbar vor Schreck. Gamache wird zu dem Fall hinzugezogen, als sich herausstellt, dass Madeleine keineswegs an einer Séance, sondern an einer Überdosis eines verbotenen Medikamentes starb. In Three Pines, diesem besinnlichen und hübschen kleinen Dorfanger an der amerikanischen Grenze geht also erneut ein Mörder um. Die Bewohner, allesamt eigen, aber geliebt und behütet, müssen feststellen, dass der Spuk des alten Hadley House erneut Angst schürt. Selbst Gamache und sein Ermittlerteam haben mit der Vergangenheit der alten Mühle zu kämpfen. Es gibt zahlreiche Verdächtige unter den Dorfbewohnern und nicht nur, dass die Ermittlungen ergeben, dass Madeleine eine überaus beliebte Mitbewohnerin war, sondern Gamache selbst ins Visier einer perfiden Presskampagne gerät. Seine Ermittlungen, die ihn einst berühmt machten, holen ihn nun ein. Die eigenen Reihen geraten ins Schwanken und es fällt ihm schwer, den Auslöser in Montreal zu finden. Gekonnt zieht er auch hier seine Schlussfolgerungen und muss sich dennoch eingestehen, dass es sich dieses Mal wahrscheinlich um seine letzte Mordermittlung handeln wird. Unterstützt von seinem eigenen Team und mutigen Dorfbewohnern stürzt er sich in einen dunklen bedrohlichen Kampf und hofft inständig, allem Spuk endgültig ein Ende zu setzen. Der dritte Fall (auf Deutsch unter „Der grausame Monat“ sowie „Das verlassene Haus“ veröffentlicht) macht natürlich wieder Lust auf den nächsten Teil. Ich habe mich hier für die kanadischen Titel im Original entschieden, da die deutsche Veröffentlichung sich leider nicht an die Erscheinungsreihe hält. Mit Hans-Werner Meyer wirklich ausgezeichnet gut vertont. Mit Louise Penny begibt man sich in das beschauliche Three Pines und glaubt dort angekommen zu sein. Liebreiz umgibt einen aber hinter der Fassade scheint genau dies stets auch das Böse heraufzubeschwören.

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Bewertungen (5)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Celine Meth

    Celine Meth

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    unheimlich, unerwartet, aufmunternd

    Im dritten Teil begleiten wir eine Gruppe mit bekannten und unbekannten Charakteren auf eine unheimliche Séance, die im alten Hadley-Haus stattfindet. Im dritten Band bekommen wir eine ganz neue Wendung. Nicht nur, weil wir plötzlich in die Welt der Geister eintauchen, sondern auch, da wir viel mehr über Gamache und sein Privatleben erfahren. Dieses Buch hat mich genauso begeistert, wie alle davor. Es kamen einige sehr unerwartete Wendungen, was Gamaches eigenes Leben angeht. Aber auch die neuen Dorfbewohner, die wir hier kennenlernen, wachsen einem genauso ans Herzen, wie die, die wir bereits kennen. Sogar bei Ruth Zardo entdeckt man eine ganz neue Seite. Bis jetzt finde ich die Reihe immer noch super und freue mich schon auf den nächsten Band.
  • Zum Bewerterprofil von Dorothea Bereswill

    Dorothea Bereswill

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    27.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ich kann verstehen, warum Louise...

    Ich kann verstehen, warum Louise Penny mit ihrer Cozy-Crime-Reihe um Inspektor Gamache in Kanada ganz oben rangiert. In seinem 3. Fall untersucht Gamache den plötzlichen Herztod, den eine Teilnemerin einer Seance erleidet. Alles ist wieder viel komplexer als erwartet. Macht Spaß!
  • Zum Bewerterprofil von Andrea Roza

    Andrea Roza

    Thalia Velbert

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.04.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die Beweggründe menschlichen Verhaltens

    Ist es verwunderlich, dass bei einer Séance in einem, seit einem Mord und mehrfachen Mordversuches, leerstehendem Haus eine der Beteiligten augenscheinlich vor Schreck stirbt? Als sich der Vorfall jedoch als Mord entpuppt, kehrt Inspector Armand Gamache zurück in das abgelegene Dorf Three Pines. Der Tatort ruft bei ihm ein ganz persönliches Grauen hervor und so beginnt er zu ermitteln, aus welchem Grund jeder der Séancebesucher an diesem Abend das verlassene Haus betreten hat. In diesem Krimi geht es, typisch für Louise Penny, um mehr als die reine Mordermittlung. Stellvertretend für uns erforscht Gamache die Beweggründe menschlichen Verhaltens und erfährt daß sich Niedertracht hinter der Maske guter Taten verbirgt und sich Sensibilität und Großherzigkeit hinter ablehendem und schroffen Verhalten versteckt. Aus der Lektüre dieses Buches bin ich menschenschlauer hervorgegangen - was für eine begnadete Autorin, die auf unnachahmliche Art und Weise Unterhaltung und Weisheit miteinander zu vereinen weiß.
  • Zum Bewerterprofil von Rica Ballack-Schulze

    Rica Ballack-Schulze

    Thalia Görlitz

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch zum mitfiebern und gruseln!

    Ich habe durch Zufall die kanadische Schriftstellerin Louis Penny für mich entdeckt. Ich liebe Ihre Krimis. Sie spielen in Three Pines, einem Dorf mitten in den kanadischen Wäldern. Die Dorfbewohner sind nette Leute, jeder kennt jeden und man kann sich auf den Anderen verlassen und doch geschieht in Ihrer Gemeinschaft ein Mord. Im dritten Fall für Inspector Gamache "Das verlassene Haus" gilt es wieder für den Inspector und sein Team einen Mörder zu fassen.Es ist Ostern in Three Pines und der Bistrobesitzer, Monsieur Beliveau, möchte eine Seance organisieren, um Kontakt mit den Toten aufzunehmen. Am Ostersonntag treffen sich einige Mutige im leerstehenden Hadley-Haus. Es liegt auf einer Anhöhe über den Dächern von Three Pines. In Ihm sind schon schlimme Dinge geschehen: ein Mord, eine Entführung...Seitdem gilt das Haus als verhext. Statt bei dieser Seance mit den Toten in Kontakt zu treten, erschreckte sich eine Dame zutote. Inspector Gamache wird gerufen, als sich herausstellt das sie nicht nur durch den Schreck verstorben ist. Was hat sich an jenem Abend wirklich zugetragen?
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.02.2020

    eBook (ePUB 3)

    Wohlfühl-Krimis mit dunklem Unterton

    Diese Reihe sollten Sie tatsächlich auf jeden Fall chronologisch lesen, denn sowohl die Bewohner des pittoresken Dorfes in den kanadischen Wäldern als auch die Lebensumstände/Karriere des lebensklugen Polizei-Inspectors Gamache machen eine stete Weiterentwicklung durch. Auch wenn mir Orte, in denen immer wieder todbringende Dinge in Serie passieren, prinzipiell unglaubwürdig erscheinen(s.auch bei Castillo oder Slaughter:-), fühle ich mich beim Lesen dieser Kriminalromane irgendwie heimisch und finde auch die finstereren Unterströmungen, die sich dann Bahn brechen, letztlich absolut nachvollziehbar. Wenn der integre und kluge, ältere Ermittler dann nicht nur den Tätern, sondern auch seinen eigenen Feinden in den Reihen der Quebecer Surete auf die Spur kommen muss, ist man buchstäblich gefesselt und wartet anschließend auf den nächsten Band - der Gottseidank nicht lange auf sich warten lässt. :-) In Kanada hat die Serie mittlerweile 15 Teile - wenn die Qualität bleibt, dürften sich heimische Krimileser freuen...

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