Klara vergessen

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Beschreibung

Murmansk, nördlich des Polarkreises. Zum ersten Mal kehrt Juri, der längst als Ornithologe in Nordamerika lebt, in seine Heimat zurück. Sein Vater Rubin liegt im Sterben, lediglich das Rätsel um Juris Großmutter Klara - eine Wissenschaftlerin zur Zeit Stalins, die vor den Augen des damals vierjährigen Rubin verhaftet wurde - hält ihn am Leben. Klaras Verschwinden und eine Jugend voller Entbehrungen haben aus Rubin einen unerbittlichen Fischer und hartherzigen Vater gemacht, der seinen ungeliebten Sohn nun in einem letzten Aufeinandertreffen um Hilfe bittet: Er soll herausfinden, was mit Klara passiert ist. Und schließlich stößt Juri auf eine Wahrheit, die ihm vor Augen führt, wie eng alle drei Schicksale - sein eigenes, Klaras und Rubins - miteinander verknüpft sind ...
Ein großes menschliches Abenteuer und eine familiäre Spurensuche, voll von spektakulären Beschreibungen einer wilden Natur, packend erzählt von Bestsellerautorin Isabelle Autissier.

Details

  • Verkaufsrang

    19267

  • Format

    ePUB 3

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Ja

  • Erscheinungsdatum

    04.02.2020

Beschreibung

Details

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Ja

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  • Verkaufsrang

    19267

  • Erscheinungsdatum

    04.02.2020

  • Verlag Mareverlag
  • Seitenzahl

    336 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    3473 KB

  • Übersetzer

    Kirsten Gleinig

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783866483781

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5/5

Zu welchen Handlungen wir fähig sind

Kaffeeelse am 01.03.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ich bin mit diesem Meisterwerk durch und ich kann nur rufen, lest dieses Buch. Wieder eine Autorin, die ein deutlicher Gewinn für mich ist, der ich folgen werde, deren Bücher ich lesen werde. Isabelle Autissier kann wirklich wunderbar schreiben, einen riesigen Sog erzeugen, betroffen machen, Gefühle erzeugen und mit ihrer Geschichte eine Zeit wiederaufleben lassen, die ein Glück vergangen ist. Sie gestattet dem Leser eine Reise in ein fernes Land, sie bietet Einblicke in eine Diktatur und zugleich auch Einblicke in das Dunkle in uns Menschen. Lehrreich und auch ehrlich rüberkommend. Um was geht es in "Klara vergessen"? Es ist eine Familiengeschichte. Hauptpersonen sind Juri, eion amerikanischer Ornithologe mit russischen Wurzeln, dessen im Sterben liegender Vater Rubin, der seinen Sohn Juri an sein Sterbebett nach Murmansk ruft und Rubins Mutter Klara, eine Wissenschaftlerin, die in der Stalinära verschwunden ist. Rubin möchte als letzten Wunsch von Juri erfahren, was mit seiner Mutter Klara damals passiert ist. Und damit beginnt Isabelle Autissier in einer erzählerischen Wucht die drei Lebensgeschichten der drei Hauptpersonen vor dem geistigen Auge des Lesers auszubreiten. Jeder der drei Charaktere wird komplett ausgeleuchtet und der Leser erfährt, es gibt keinen vollkommen schlechten oder guten Menschen. Jeder von uns trägt beides in sich. Gut, dies ist jetzt nicht die vom Hocker hauende Information. Aber die Art der Zeichnung der Charaktere und auch die Zeichnung der Geschichte von Isabelle Autissier tut genau das. Sie haut den Leser vom Hocker und lässt mich über die Sprachgewalt dieser Ausnahmeautorin staunen und lässt mich vollkommen begeistert zurück. Jeder der Charaktere wird greifbar und gewinnt einen Platz in mir beim Lesen, aber der mich begeisterndste Charakter ist der, der Klara. Einfach nur wunderbar! Dieser Blick auf die Stalinzeit zeigt wie menschenverachtend und menschenverschlingend dieses System war und wenn ich mir überlege, dass ich einmal in einem Land gelebt habe, dessen großer Bruder die Sowjetunion war, wird mir jetzt noch schlecht und ich bin sehr froh, dass die Geschichte ihren Lauf genommen hat und ein Kelch vorbei gegangen ist! Was mich ebenso begeistert hat, sind die Einblicke in die Welt der Nenzen und der Blick auf die umgebende Natur. Wunderschön und magisch! Ein 5 Sterne Kandidat! Love it!

5/5

Zu welchen Handlungen wir fähig sind

Kaffeeelse am 01.03.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ich bin mit diesem Meisterwerk durch und ich kann nur rufen, lest dieses Buch. Wieder eine Autorin, die ein deutlicher Gewinn für mich ist, der ich folgen werde, deren Bücher ich lesen werde. Isabelle Autissier kann wirklich wunderbar schreiben, einen riesigen Sog erzeugen, betroffen machen, Gefühle erzeugen und mit ihrer Geschichte eine Zeit wiederaufleben lassen, die ein Glück vergangen ist. Sie gestattet dem Leser eine Reise in ein fernes Land, sie bietet Einblicke in eine Diktatur und zugleich auch Einblicke in das Dunkle in uns Menschen. Lehrreich und auch ehrlich rüberkommend. Um was geht es in "Klara vergessen"? Es ist eine Familiengeschichte. Hauptpersonen sind Juri, eion amerikanischer Ornithologe mit russischen Wurzeln, dessen im Sterben liegender Vater Rubin, der seinen Sohn Juri an sein Sterbebett nach Murmansk ruft und Rubins Mutter Klara, eine Wissenschaftlerin, die in der Stalinära verschwunden ist. Rubin möchte als letzten Wunsch von Juri erfahren, was mit seiner Mutter Klara damals passiert ist. Und damit beginnt Isabelle Autissier in einer erzählerischen Wucht die drei Lebensgeschichten der drei Hauptpersonen vor dem geistigen Auge des Lesers auszubreiten. Jeder der drei Charaktere wird komplett ausgeleuchtet und der Leser erfährt, es gibt keinen vollkommen schlechten oder guten Menschen. Jeder von uns trägt beides in sich. Gut, dies ist jetzt nicht die vom Hocker hauende Information. Aber die Art der Zeichnung der Charaktere und auch die Zeichnung der Geschichte von Isabelle Autissier tut genau das. Sie haut den Leser vom Hocker und lässt mich über die Sprachgewalt dieser Ausnahmeautorin staunen und lässt mich vollkommen begeistert zurück. Jeder der Charaktere wird greifbar und gewinnt einen Platz in mir beim Lesen, aber der mich begeisterndste Charakter ist der, der Klara. Einfach nur wunderbar! Dieser Blick auf die Stalinzeit zeigt wie menschenverachtend und menschenverschlingend dieses System war und wenn ich mir überlege, dass ich einmal in einem Land gelebt habe, dessen großer Bruder die Sowjetunion war, wird mir jetzt noch schlecht und ich bin sehr froh, dass die Geschichte ihren Lauf genommen hat und ein Kelch vorbei gegangen ist! Was mich ebenso begeistert hat, sind die Einblicke in die Welt der Nenzen und der Blick auf die umgebende Natur. Wunderschön und magisch! Ein 5 Sterne Kandidat! Love it!

5/5

Berührender Roman

Eine Kundin/ein Kunde aus Calbe am 08.02.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und hat sich angenehm lesen lassen. Die Protagonisten waren authentisch dargestellt. Zuerst habe ich Juri kennen lernen dürfen und seine Geschichte bzw. Kindheit war erschreckend. Ich konnte gut nachempfinden wie er sich gefühlt haben musste. Danach ging es mit Rubin, Juris Vater, weiter. Seine Geschichte war ebenfalls sehr emotional und hat mich berührt. Allerdings nicht so sehr wie Juris. Als letztes kam die Geschichte von Klara. Ihr Fehler bzw. ein an ihr begangener Verrat hat das ganze ins Rollen gebracht. Ihr Schicksal hat mich ebenfalls sehr berührt. Das Buch war für mich ein Lesehighlight und ich kann es nur weiterempfehlen.

5/5

Berührender Roman

Eine Kundin/ein Kunde aus Calbe am 08.02.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und hat sich angenehm lesen lassen. Die Protagonisten waren authentisch dargestellt. Zuerst habe ich Juri kennen lernen dürfen und seine Geschichte bzw. Kindheit war erschreckend. Ich konnte gut nachempfinden wie er sich gefühlt haben musste. Danach ging es mit Rubin, Juris Vater, weiter. Seine Geschichte war ebenfalls sehr emotional und hat mich berührt. Allerdings nicht so sehr wie Juris. Als letztes kam die Geschichte von Klara. Ihr Fehler bzw. ein an ihr begangener Verrat hat das ganze ins Rollen gebracht. Ihr Schicksal hat mich ebenfalls sehr berührt. Das Buch war für mich ein Lesehighlight und ich kann es nur weiterempfehlen.

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Klara vergessen

von Isabelle Autissier

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Saidjah Hauck

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4/5

Warum verschwand Klara?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Juri lebt seit Jahrzehnte als Ornithologe in den USA. Als er erfährt, dass sein Vater im Sterben liegt, beschließt er nach Murmansk zurück zu kehren, obwohl sein Vater ein hartherziger Mensch war, der ihn nie geliebt hat. Sein Vater möchte endlich wissen warum Klara, seine Mutter, verhaftet wurde als er 4 Jahre alt war. Nach langen Überlegungen beschließt Juri nach Klara zu suchen. Isabelle Autissier hat hier wieder einen spannenden Roman geschrieben über eine Familie die unter Stalins Herrschaft über Generationen hinweg gelitten hat. Sehr spannend und mit tiefgründigen Charaktere und historischem Bezug. Eine Familiengeschichte die berührt.
4/5

Warum verschwand Klara?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Juri lebt seit Jahrzehnte als Ornithologe in den USA. Als er erfährt, dass sein Vater im Sterben liegt, beschließt er nach Murmansk zurück zu kehren, obwohl sein Vater ein hartherziger Mensch war, der ihn nie geliebt hat. Sein Vater möchte endlich wissen warum Klara, seine Mutter, verhaftet wurde als er 4 Jahre alt war. Nach langen Überlegungen beschließt Juri nach Klara zu suchen. Isabelle Autissier hat hier wieder einen spannenden Roman geschrieben über eine Familie die unter Stalins Herrschaft über Generationen hinweg gelitten hat. Sehr spannend und mit tiefgründigen Charaktere und historischem Bezug. Eine Familiengeschichte die berührt.

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5/5

Russlands Geschichte ist nah an mein Herz gerückt

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Juri war lange nicht mehr in Russland ganz zu schweigen von seiner Heimatstadt Murmansk. Er hat sich in den USA ein Leben aufgebaut und wollte die Vergangenheit hinter sich lassen. Doch dann erreicht ihn die Nachricht, dass sein Vater im Sterben liegt und ihn unbedingt noch einmal sprechen möchte, bevor er sich von dieser Welt verabschiedet. Mit jeder Menge Respekt im Gepäck bricht Juri auf um seinem sterbenden Vater Rubin diese Bitte zu erfüllen. Er fürchtet sich davor, dass die Vergangenheit ihn einholen und seine Gegenwart beeinflussen wird. Er zerbricht sich den Kopf darüber, was sein Vater ihm wohl sagen könnte? Ob es wohl eine Entschuldigung sein könnte für all die Jahre der kalten Kinderheit? Mit gemischten Gefühlen geht er ins Hospital und merkt, dass sein Vater sich kaum verändert hat. Doch eine Sache lässt ihn nicht los: das Verschwinden seiner Mutter Klara als er noch ein kleiner Junge war. Er bittet Juri darum, das Schicksal seiner Mutter aufzudecken. Stück für Stück arbeitet sich der Sohn voran, um die einzelnen Schritte von der Verhaftung bis hin zum Abtransport seiner Großmutter offen zulegen. Seine Gegenwart fängt an zu bröckeln. Die für ihn eigentlich so ferne Realität der Gulags rückt nahe an ihn heran. Anfangs musste ich mich in des Buch hineinkämpfen, da die Reaktionen von Juri so kalt und ablehnend wirkten. Als könnte man nur einen kleinen Auszug seines Innenlebens erspähen. Doch von Seite zu Seite eröffnet sich dem Leser die Weite Russlands und die Härte des Schicksalsschlags, das durch die Verhaftung Klaras die Familie traf. Die drei Sichtweisen (Juri, Rubin und Klara) zeigen die einzelnen Wege der Personen, die sich so fern und doch so nah sind. Ein rund um gelungenes Werk. Mich beeindruckt besonders die direkte und klare Sprache in diesem Buch und die detailreichen Beschreibungen der Situationen. Das lässt das ganze Geschehen nochmals näher an einen heranrücken. Die Gulags, der Kalte Krieg und mittendrin die Protagonisten, die alle diesen Geschehnissen der Geschichte ausgesetzt sind. Mögen die Charaktere am Anfang so unterschiedlich erscheinen, so gelingt es der Autorin hervorragend sie Stück für Stück zu verweben und ihre Familienähnlichkeiten aufzuzeigen. Am Ende war mein Herz gebrochen, weil ich Abschied nehmen musste von dem Buch. So sehr hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und so sehr bin ich die Welt der Tundra eingetaucht.
5/5

Russlands Geschichte ist nah an mein Herz gerückt

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Juri war lange nicht mehr in Russland ganz zu schweigen von seiner Heimatstadt Murmansk. Er hat sich in den USA ein Leben aufgebaut und wollte die Vergangenheit hinter sich lassen. Doch dann erreicht ihn die Nachricht, dass sein Vater im Sterben liegt und ihn unbedingt noch einmal sprechen möchte, bevor er sich von dieser Welt verabschiedet. Mit jeder Menge Respekt im Gepäck bricht Juri auf um seinem sterbenden Vater Rubin diese Bitte zu erfüllen. Er fürchtet sich davor, dass die Vergangenheit ihn einholen und seine Gegenwart beeinflussen wird. Er zerbricht sich den Kopf darüber, was sein Vater ihm wohl sagen könnte? Ob es wohl eine Entschuldigung sein könnte für all die Jahre der kalten Kinderheit? Mit gemischten Gefühlen geht er ins Hospital und merkt, dass sein Vater sich kaum verändert hat. Doch eine Sache lässt ihn nicht los: das Verschwinden seiner Mutter Klara als er noch ein kleiner Junge war. Er bittet Juri darum, das Schicksal seiner Mutter aufzudecken. Stück für Stück arbeitet sich der Sohn voran, um die einzelnen Schritte von der Verhaftung bis hin zum Abtransport seiner Großmutter offen zulegen. Seine Gegenwart fängt an zu bröckeln. Die für ihn eigentlich so ferne Realität der Gulags rückt nahe an ihn heran. Anfangs musste ich mich in des Buch hineinkämpfen, da die Reaktionen von Juri so kalt und ablehnend wirkten. Als könnte man nur einen kleinen Auszug seines Innenlebens erspähen. Doch von Seite zu Seite eröffnet sich dem Leser die Weite Russlands und die Härte des Schicksalsschlags, das durch die Verhaftung Klaras die Familie traf. Die drei Sichtweisen (Juri, Rubin und Klara) zeigen die einzelnen Wege der Personen, die sich so fern und doch so nah sind. Ein rund um gelungenes Werk. Mich beeindruckt besonders die direkte und klare Sprache in diesem Buch und die detailreichen Beschreibungen der Situationen. Das lässt das ganze Geschehen nochmals näher an einen heranrücken. Die Gulags, der Kalte Krieg und mittendrin die Protagonisten, die alle diesen Geschehnissen der Geschichte ausgesetzt sind. Mögen die Charaktere am Anfang so unterschiedlich erscheinen, so gelingt es der Autorin hervorragend sie Stück für Stück zu verweben und ihre Familienähnlichkeiten aufzuzeigen. Am Ende war mein Herz gebrochen, weil ich Abschied nehmen musste von dem Buch. So sehr hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und so sehr bin ich die Welt der Tundra eingetaucht.

Clara Brückner
  • Clara Brückner
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