Klara vergessen

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

11946

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

04.02.2020

Beschreibung

Details

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Text-to-Speech

Ja

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Verkaufsrang

11946

Erscheinungsdatum

04.02.2020

Verlag

Mareverlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3473 KB

Übersetzer

Kirsten Gleinig

Sprache

Deutsch

EAN

9783866483781

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Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Murmansk im eisigen Norden Russlands: Juri kehrt ans Sterbebett des gehassten Vaters zurück, mit dem er über zwei Jahrzehnte nicht mehr gesprochen hat. Mit Misstrauen sieht er der Begegnung entgegen, doch am Ende ist der gefürchtete Vater doch auch nur noch ein ängstlicher Mensch. Juri erfüllt dem Vater einen letzten Wunsch und plötzlich gelten lang gehegte Gewissheiten nichts mehr. Autissier ist ein großartiges und spannendes Buch über Familienbande in unmenschlichen Zeiten gelungen. Sie werden weder Klara noch Juri je wieder vergessen.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Murmansk im eisigen Norden Russlands: Juri kehrt ans Sterbebett des gehassten Vaters zurück, mit dem er über zwei Jahrzehnte nicht mehr gesprochen hat. Mit Misstrauen sieht er der Begegnung entgegen, doch am Ende ist der gefürchtete Vater doch auch nur noch ein ängstlicher Mensch. Juri erfüllt dem Vater einen letzten Wunsch und plötzlich gelten lang gehegte Gewissheiten nichts mehr. Autissier ist ein großartiges und spannendes Buch über Familienbande in unmenschlichen Zeiten gelungen. Sie werden weder Klara noch Juri je wieder vergessen.

Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Murmansk, nördlich des Polarkreises. Juri, Ornithologe in den USA, besucht seinen sterbenskranken Vater Rubin. Trotz großer Differenzen bittet Rubin seinen Sohn herauszufinden was mit Klara, seiner Großmutter, geschehen ist. Von nun begleitet der Leser Juri bei seiner Spurensuche. War Klara eine Staatsverräterin oder war ihre Verhaftung ein Irrtum, hat eine Nichtigkeit dazu geführt? Dabei taucht er ein in eine Zeit, die von ständiger Überwachung und der permanenten Angst etwas Falsches zu sagen oder zu tun, Denunziation, aber auch die Liebe zum Vaterland gekennzeichnet ist. Die Geschichte entwickelt einen Sog, spannend und feinsinnig geschrieben, trifft sie den Leser mitten ins Herz. Ein sehr wichtiges Buch.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Murmansk, nördlich des Polarkreises. Juri, Ornithologe in den USA, besucht seinen sterbenskranken Vater Rubin. Trotz großer Differenzen bittet Rubin seinen Sohn herauszufinden was mit Klara, seiner Großmutter, geschehen ist. Von nun begleitet der Leser Juri bei seiner Spurensuche. War Klara eine Staatsverräterin oder war ihre Verhaftung ein Irrtum, hat eine Nichtigkeit dazu geführt? Dabei taucht er ein in eine Zeit, die von ständiger Überwachung und der permanenten Angst etwas Falsches zu sagen oder zu tun, Denunziation, aber auch die Liebe zum Vaterland gekennzeichnet ist. Die Geschichte entwickelt einen Sog, spannend und feinsinnig geschrieben, trifft sie den Leser mitten ins Herz. Ein sehr wichtiges Buch.

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Klara vergessen

von Isabelle Autissier

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Saidjah Hauck

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4/5

Warum verschwand Klara?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Juri lebt seit Jahrzehnte als Ornithologe in den USA. Als er erfährt, dass sein Vater im Sterben liegt, beschließt er nach Murmansk zurück zu kehren, obwohl sein Vater ein hartherziger Mensch war, der ihn nie geliebt hat. Sein Vater möchte endlich wissen warum Klara, seine Mutter, verhaftet wurde als er 4 Jahre alt war. Nach langen Überlegungen beschließt Juri nach Klara zu suchen. Isabelle Autissier hat hier wieder einen spannenden Roman geschrieben über eine Familie die unter Stalins Herrschaft über Generationen hinweg gelitten hat. Sehr spannend und mit tiefgründigen Charaktere und historischem Bezug. Eine Familiengeschichte die berührt.
4/5

Warum verschwand Klara?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Juri lebt seit Jahrzehnte als Ornithologe in den USA. Als er erfährt, dass sein Vater im Sterben liegt, beschließt er nach Murmansk zurück zu kehren, obwohl sein Vater ein hartherziger Mensch war, der ihn nie geliebt hat. Sein Vater möchte endlich wissen warum Klara, seine Mutter, verhaftet wurde als er 4 Jahre alt war. Nach langen Überlegungen beschließt Juri nach Klara zu suchen. Isabelle Autissier hat hier wieder einen spannenden Roman geschrieben über eine Familie die unter Stalins Herrschaft über Generationen hinweg gelitten hat. Sehr spannend und mit tiefgründigen Charaktere und historischem Bezug. Eine Familiengeschichte die berührt.

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Russlands Geschichte ist nah an mein Herz gerückt

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Juri war lange nicht mehr in Russland ganz zu schweigen von seiner Heimatstadt Murmansk. Er hat sich in den USA ein Leben aufgebaut und wollte die Vergangenheit hinter sich lassen. Doch dann erreicht ihn die Nachricht, dass sein Vater im Sterben liegt und ihn unbedingt noch einmal sprechen möchte, bevor er sich von dieser Welt verabschiedet. Mit jeder Menge Respekt im Gepäck bricht Juri auf um seinem sterbenden Vater Rubin diese Bitte zu erfüllen. Er fürchtet sich davor, dass die Vergangenheit ihn einholen und seine Gegenwart beeinflussen wird. Er zerbricht sich den Kopf darüber, was sein Vater ihm wohl sagen könnte? Ob es wohl eine Entschuldigung sein könnte für all die Jahre der kalten Kinderheit? Mit gemischten Gefühlen geht er ins Hospital und merkt, dass sein Vater sich kaum verändert hat. Doch eine Sache lässt ihn nicht los: das Verschwinden seiner Mutter Klara als er noch ein kleiner Junge war. Er bittet Juri darum, das Schicksal seiner Mutter aufzudecken. Stück für Stück arbeitet sich der Sohn voran, um die einzelnen Schritte von der Verhaftung bis hin zum Abtransport seiner Großmutter offen zulegen. Seine Gegenwart fängt an zu bröckeln. Die für ihn eigentlich so ferne Realität der Gulags rückt nahe an ihn heran. Anfangs musste ich mich in des Buch hineinkämpfen, da die Reaktionen von Juri so kalt und ablehnend wirkten. Als könnte man nur einen kleinen Auszug seines Innenlebens erspähen. Doch von Seite zu Seite eröffnet sich dem Leser die Weite Russlands und die Härte des Schicksalsschlags, das durch die Verhaftung Klaras die Familie traf. Die drei Sichtweisen (Juri, Rubin und Klara) zeigen die einzelnen Wege der Personen, die sich so fern und doch so nah sind. Ein rund um gelungenes Werk. Mich beeindruckt besonders die direkte und klare Sprache in diesem Buch und die detailreichen Beschreibungen der Situationen. Das lässt das ganze Geschehen nochmals näher an einen heranrücken. Die Gulags, der Kalte Krieg und mittendrin die Protagonisten, die alle diesen Geschehnissen der Geschichte ausgesetzt sind. Mögen die Charaktere am Anfang so unterschiedlich erscheinen, so gelingt es der Autorin hervorragend sie Stück für Stück zu verweben und ihre Familienähnlichkeiten aufzuzeigen. Am Ende war mein Herz gebrochen, weil ich Abschied nehmen musste von dem Buch. So sehr hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und so sehr bin ich die Welt der Tundra eingetaucht.
5/5

Russlands Geschichte ist nah an mein Herz gerückt

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Juri war lange nicht mehr in Russland ganz zu schweigen von seiner Heimatstadt Murmansk. Er hat sich in den USA ein Leben aufgebaut und wollte die Vergangenheit hinter sich lassen. Doch dann erreicht ihn die Nachricht, dass sein Vater im Sterben liegt und ihn unbedingt noch einmal sprechen möchte, bevor er sich von dieser Welt verabschiedet. Mit jeder Menge Respekt im Gepäck bricht Juri auf um seinem sterbenden Vater Rubin diese Bitte zu erfüllen. Er fürchtet sich davor, dass die Vergangenheit ihn einholen und seine Gegenwart beeinflussen wird. Er zerbricht sich den Kopf darüber, was sein Vater ihm wohl sagen könnte? Ob es wohl eine Entschuldigung sein könnte für all die Jahre der kalten Kinderheit? Mit gemischten Gefühlen geht er ins Hospital und merkt, dass sein Vater sich kaum verändert hat. Doch eine Sache lässt ihn nicht los: das Verschwinden seiner Mutter Klara als er noch ein kleiner Junge war. Er bittet Juri darum, das Schicksal seiner Mutter aufzudecken. Stück für Stück arbeitet sich der Sohn voran, um die einzelnen Schritte von der Verhaftung bis hin zum Abtransport seiner Großmutter offen zulegen. Seine Gegenwart fängt an zu bröckeln. Die für ihn eigentlich so ferne Realität der Gulags rückt nahe an ihn heran. Anfangs musste ich mich in des Buch hineinkämpfen, da die Reaktionen von Juri so kalt und ablehnend wirkten. Als könnte man nur einen kleinen Auszug seines Innenlebens erspähen. Doch von Seite zu Seite eröffnet sich dem Leser die Weite Russlands und die Härte des Schicksalsschlags, das durch die Verhaftung Klaras die Familie traf. Die drei Sichtweisen (Juri, Rubin und Klara) zeigen die einzelnen Wege der Personen, die sich so fern und doch so nah sind. Ein rund um gelungenes Werk. Mich beeindruckt besonders die direkte und klare Sprache in diesem Buch und die detailreichen Beschreibungen der Situationen. Das lässt das ganze Geschehen nochmals näher an einen heranrücken. Die Gulags, der Kalte Krieg und mittendrin die Protagonisten, die alle diesen Geschehnissen der Geschichte ausgesetzt sind. Mögen die Charaktere am Anfang so unterschiedlich erscheinen, so gelingt es der Autorin hervorragend sie Stück für Stück zu verweben und ihre Familienähnlichkeiten aufzuzeigen. Am Ende war mein Herz gebrochen, weil ich Abschied nehmen musste von dem Buch. So sehr hat mich das Buch in seinen Bann gezogen und so sehr bin ich die Welt der Tundra eingetaucht.

Clara Brückner
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