Klara vergessen

Klara vergessen

Roman

12,00 € inkl. gesetzl. MwSt.

Erscheint demnächst (Neuerscheinung)

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Beschreibung

Murmansk, 2017. Juri, der als Ornithologe in den USA lebt, kehrt nach vielen Jahren in seine Heimatstadt zurück. Sein Vater Rubin, ein Hochseefischer, zu dem er den Kontakt abgebrochen hatte, liegt im Sterben und kann doch nicht loslassen. Als kleiner Junge hat Rubin mitansehen müssen, wie seine Mutter Klara, eine Wissenschaftlerin, von Stalins Handlangern festgenommen und verschleppt wurde. Dieser Verlust hat Rubin geprägt und aus ihm einen verbitterten, hartherzigen Menschen gemacht. Nun bittet er seinen Sohn herausfinden, was damals mit Klara passiert ist. Und tatsächlich stößt Juri bald auf eine Spur, die endlich Gewissheit bringen könnte.

Isabelle Autissier, 1956 in Paris geboren, lebt heute in La Rochelle. Mit sechs Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Segeln; 1991 machte sie Furore als erste Frau, die allein die Welt umsegelte. Nach ihrem überaus erfolgreichen Debüt »Herz auf Eis« ist »Klara vergessen« ihr zweiter Roman.

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    17.01.2022

  • Verlag Goldmann
  • Seitenzahl

    352

  • Maße (L/B/H)

    18,7/12,5/2,4 cm

Beschreibung

Details

  • Einband

    Taschenbuch

  • Erscheinungsdatum

    17.01.2022

  • Verlag Goldmann
  • Seitenzahl

    352

  • Maße (L/B/H)

    18,7/12,5/2,4 cm

  • Gewicht

    354 g

  • Übersetzer

    Kirsten Gleinig

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-442-49178-0

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4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

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5/5

Zu welchen Handlungen wir fähig sind

Kaffeeelse am 01.03.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ich bin mit diesem Meisterwerk durch und ich kann nur rufen, lest dieses Buch. Wieder eine Autorin, die ein deutlicher Gewinn für mich ist, der ich folgen werde, deren Bücher ich lesen werde. Isabelle Autissier kann wirklich wunderbar schreiben, einen riesigen Sog erzeugen, betroffen machen, Gefühle erzeugen und mit ihrer Geschichte eine Zeit wiederaufleben lassen, die ein Glück vergangen ist. Sie gestattet dem Leser eine Reise in ein fernes Land, sie bietet Einblicke in eine Diktatur und zugleich auch Einblicke in das Dunkle in uns Menschen. Lehrreich und auch ehrlich rüberkommend. Um was geht es in "Klara vergessen"? Es ist eine Familiengeschichte. Hauptpersonen sind Juri, eion amerikanischer Ornithologe mit russischen Wurzeln, dessen im Sterben liegender Vater Rubin, der seinen Sohn Juri an sein Sterbebett nach Murmansk ruft und Rubins Mutter Klara, eine Wissenschaftlerin, die in der Stalinära verschwunden ist. Rubin möchte als letzten Wunsch von Juri erfahren, was mit seiner Mutter Klara damals passiert ist. Und damit beginnt Isabelle Autissier in einer erzählerischen Wucht die drei Lebensgeschichten der drei Hauptpersonen vor dem geistigen Auge des Lesers auszubreiten. Jeder der drei Charaktere wird komplett ausgeleuchtet und der Leser erfährt, es gibt keinen vollkommen schlechten oder guten Menschen. Jeder von uns trägt beides in sich. Gut, dies ist jetzt nicht die vom Hocker hauende Information. Aber die Art der Zeichnung der Charaktere und auch die Zeichnung der Geschichte von Isabelle Autissier tut genau das. Sie haut den Leser vom Hocker und lässt mich über die Sprachgewalt dieser Ausnahmeautorin staunen und lässt mich vollkommen begeistert zurück. Jeder der Charaktere wird greifbar und gewinnt einen Platz in mir beim Lesen, aber der mich begeisterndste Charakter ist der, der Klara. Einfach nur wunderbar! Dieser Blick auf die Stalinzeit zeigt wie menschenverachtend und menschenverschlingend dieses System war und wenn ich mir überlege, dass ich einmal in einem Land gelebt habe, dessen großer Bruder die Sowjetunion war, wird mir jetzt noch schlecht und ich bin sehr froh, dass die Geschichte ihren Lauf genommen hat und ein Kelch vorbei gegangen ist! Was mich ebenso begeistert hat, sind die Einblicke in die Welt der Nenzen und der Blick auf die umgebende Natur. Wunderschön und magisch! Ein 5 Sterne Kandidat! Love it!

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Zu welchen Handlungen wir fähig sind

Kaffeeelse am 01.03.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ich bin mit diesem Meisterwerk durch und ich kann nur rufen, lest dieses Buch. Wieder eine Autorin, die ein deutlicher Gewinn für mich ist, der ich folgen werde, deren Bücher ich lesen werde. Isabelle Autissier kann wirklich wunderbar schreiben, einen riesigen Sog erzeugen, betroffen machen, Gefühle erzeugen und mit ihrer Geschichte eine Zeit wiederaufleben lassen, die ein Glück vergangen ist. Sie gestattet dem Leser eine Reise in ein fernes Land, sie bietet Einblicke in eine Diktatur und zugleich auch Einblicke in das Dunkle in uns Menschen. Lehrreich und auch ehrlich rüberkommend. Um was geht es in "Klara vergessen"? Es ist eine Familiengeschichte. Hauptpersonen sind Juri, eion amerikanischer Ornithologe mit russischen Wurzeln, dessen im Sterben liegender Vater Rubin, der seinen Sohn Juri an sein Sterbebett nach Murmansk ruft und Rubins Mutter Klara, eine Wissenschaftlerin, die in der Stalinära verschwunden ist. Rubin möchte als letzten Wunsch von Juri erfahren, was mit seiner Mutter Klara damals passiert ist. Und damit beginnt Isabelle Autissier in einer erzählerischen Wucht die drei Lebensgeschichten der drei Hauptpersonen vor dem geistigen Auge des Lesers auszubreiten. Jeder der drei Charaktere wird komplett ausgeleuchtet und der Leser erfährt, es gibt keinen vollkommen schlechten oder guten Menschen. Jeder von uns trägt beides in sich. Gut, dies ist jetzt nicht die vom Hocker hauende Information. Aber die Art der Zeichnung der Charaktere und auch die Zeichnung der Geschichte von Isabelle Autissier tut genau das. Sie haut den Leser vom Hocker und lässt mich über die Sprachgewalt dieser Ausnahmeautorin staunen und lässt mich vollkommen begeistert zurück. Jeder der Charaktere wird greifbar und gewinnt einen Platz in mir beim Lesen, aber der mich begeisterndste Charakter ist der, der Klara. Einfach nur wunderbar! Dieser Blick auf die Stalinzeit zeigt wie menschenverachtend und menschenverschlingend dieses System war und wenn ich mir überlege, dass ich einmal in einem Land gelebt habe, dessen großer Bruder die Sowjetunion war, wird mir jetzt noch schlecht und ich bin sehr froh, dass die Geschichte ihren Lauf genommen hat und ein Kelch vorbei gegangen ist! Was mich ebenso begeistert hat, sind die Einblicke in die Welt der Nenzen und der Blick auf die umgebende Natur. Wunderschön und magisch! Ein 5 Sterne Kandidat! Love it!

5/5

Berührender Roman

Eine Kundin/ein Kunde aus Calbe am 08.02.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und hat sich angenehm lesen lassen. Die Protagonisten waren authentisch dargestellt. Zuerst habe ich Juri kennen lernen dürfen und seine Geschichte bzw. Kindheit war erschreckend. Ich konnte gut nachempfinden wie er sich gefühlt haben musste. Danach ging es mit Rubin, Juris Vater, weiter. Seine Geschichte war ebenfalls sehr emotional und hat mich berührt. Allerdings nicht so sehr wie Juris. Als letztes kam die Geschichte von Klara. Ihr Fehler bzw. ein an ihr begangener Verrat hat das ganze ins Rollen gebracht. Ihr Schicksal hat mich ebenfalls sehr berührt. Das Buch war für mich ein Lesehighlight und ich kann es nur weiterempfehlen.

5/5

Berührender Roman

Eine Kundin/ein Kunde aus Calbe am 08.02.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und hat sich angenehm lesen lassen. Die Protagonisten waren authentisch dargestellt. Zuerst habe ich Juri kennen lernen dürfen und seine Geschichte bzw. Kindheit war erschreckend. Ich konnte gut nachempfinden wie er sich gefühlt haben musste. Danach ging es mit Rubin, Juris Vater, weiter. Seine Geschichte war ebenfalls sehr emotional und hat mich berührt. Allerdings nicht so sehr wie Juris. Als letztes kam die Geschichte von Klara. Ihr Fehler bzw. ein an ihr begangener Verrat hat das ganze ins Rollen gebracht. Ihr Schicksal hat mich ebenfalls sehr berührt. Das Buch war für mich ein Lesehighlight und ich kann es nur weiterempfehlen.

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Tobias Groß

Thalia Gotha

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5/5

Drei Generationen Familie. Drei dunkle Geheimnisse. Eine Verbindung.

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Schuld, Vergebung, Geheimnisse. Immer wieder stehen diese drei Themen im Mittelpunkt literarischen Schaffens. Auch wenn sich schon tausende Erzählungen mit diesen existenziellen Gebieten beschäftigt haben, so haben sie nichts von ihrer Strahlkraft verloren und faszinieren immer wieder aufs Neue. So auch in Isabelle Autissiers beeindruckender Familiengeschichte ‘Klara vergessen‘. Im Zentrum dieses Romans steht der erfolgreiche Wissenschaftler Juri, der in den 1990ern in die USA emigrierte. Als sein verhasster Vater im Sterben liegt, kehrt er in seine russische Heimatstadt Murmansk zurück. Auf dessen Bitten fängt er an die ihm bisher unbekannte Geschichte seiner eigenen Familie zu erforschen. Dabei erfährt er, dass ihn ziemlich viel mit seinem Vater und seiner verschwundenen Großmutter Klara verbindet – mehr, als ihm lieb ist. Der Autorin ist mit ‘Klara vergessen‘ ein spannender und fordernder Roman gelungen. Vor dem Hintergrund der bewegten russisch-sowjetischen Historie des 20. Jahrhunderts, verbindet sie gekonnt die Schicksale von drei Generationen Familie. Emotional, jedoch nicht kitschig, schreibt sie über den Verrat an der Großmutter, über das Erwachsenwerden von Vater und Sohn, über deren Entfremdung und schlussendlicher Annährung. Eine in wunderschöne Naturbeschreibungen eingebettete Geschichte, die auf ganzer Linie überzeugt und den Lesenden aufzeigt, dass Schweigen keine Lösung ist.
5/5

Drei Generationen Familie. Drei dunkle Geheimnisse. Eine Verbindung.

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Schuld, Vergebung, Geheimnisse. Immer wieder stehen diese drei Themen im Mittelpunkt literarischen Schaffens. Auch wenn sich schon tausende Erzählungen mit diesen existenziellen Gebieten beschäftigt haben, so haben sie nichts von ihrer Strahlkraft verloren und faszinieren immer wieder aufs Neue. So auch in Isabelle Autissiers beeindruckender Familiengeschichte ‘Klara vergessen‘. Im Zentrum dieses Romans steht der erfolgreiche Wissenschaftler Juri, der in den 1990ern in die USA emigrierte. Als sein verhasster Vater im Sterben liegt, kehrt er in seine russische Heimatstadt Murmansk zurück. Auf dessen Bitten fängt er an die ihm bisher unbekannte Geschichte seiner eigenen Familie zu erforschen. Dabei erfährt er, dass ihn ziemlich viel mit seinem Vater und seiner verschwundenen Großmutter Klara verbindet – mehr, als ihm lieb ist. Der Autorin ist mit ‘Klara vergessen‘ ein spannender und fordernder Roman gelungen. Vor dem Hintergrund der bewegten russisch-sowjetischen Historie des 20. Jahrhunderts, verbindet sie gekonnt die Schicksale von drei Generationen Familie. Emotional, jedoch nicht kitschig, schreibt sie über den Verrat an der Großmutter, über das Erwachsenwerden von Vater und Sohn, über deren Entfremdung und schlussendlicher Annährung. Eine in wunderschöne Naturbeschreibungen eingebettete Geschichte, die auf ganzer Linie überzeugt und den Lesenden aufzeigt, dass Schweigen keine Lösung ist.

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Saidjah Hauck

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4/5

Warum verschwand Klara?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Juri lebt seit Jahrzehnte als Ornithologe in den USA. Als er erfährt, dass sein Vater im Sterben liegt, beschließt er nach Murmansk zurück zu kehren, obwohl sein Vater ein hartherziger Mensch war, der ihn nie geliebt hat. Sein Vater möchte endlich wissen warum Klara, seine Mutter, verhaftet wurde als er 4 Jahre alt war. Nach langen Überlegungen beschließt Juri nach Klara zu suchen. Isabelle Autissier hat hier wieder einen spannenden Roman geschrieben über eine Familie die unter Stalins Herrschaft über Generationen hinweg gelitten hat. Sehr spannend und mit tiefgründigen Charaktere und historischem Bezug. Eine Familiengeschichte die berührt.
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Warum verschwand Klara?

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Juri lebt seit Jahrzehnte als Ornithologe in den USA. Als er erfährt, dass sein Vater im Sterben liegt, beschließt er nach Murmansk zurück zu kehren, obwohl sein Vater ein hartherziger Mensch war, der ihn nie geliebt hat. Sein Vater möchte endlich wissen warum Klara, seine Mutter, verhaftet wurde als er 4 Jahre alt war. Nach langen Überlegungen beschließt Juri nach Klara zu suchen. Isabelle Autissier hat hier wieder einen spannenden Roman geschrieben über eine Familie die unter Stalins Herrschaft über Generationen hinweg gelitten hat. Sehr spannend und mit tiefgründigen Charaktere und historischem Bezug. Eine Familiengeschichte die berührt.

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