Der nasse Fisch
Die Gereon-Rath-Romane Band 1

Der nasse Fisch

Der erste Rath-Roman

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Beschreibung

Der erste Fall der Gereon Rath-Bestsellerreihe
Mit diesem Roman beginnt die spektakuläre Serie, in der Kutscher seinen Kriminalkommissar Gereon Rath in die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche im Berlin der späten 20er-Jahre führt.
Rath, neu in Berlin und abgestellt bei der Sitte, erlebt eine Weltstadt im Rausch, die von sozialen und politischen Spannungen zerrissen ist. Ungefragt schaltet sich der Kommissar in die stagnierenden Ermittlungen eines Mordfalls ein - und stößt in ein Wespennest. Dann verliebt Rath sich in Charly, Stenotypistin in der Mordkommission, und missbraucht ihr Insiderwissen für seine einsamen Ermittlungen.

»Der beste deutsche Hardboiler des Jahres.« Bücher

Details

  • Verkaufsrang

    2915

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Nein

  • Erscheinungsdatum

    03.01.2020

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ePUB

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  • Verkaufsrang

    2915

  • Erscheinungsdatum

    03.01.2020

  • Verlag Piper
  • Seitenzahl

    544 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    5374 KB

  • Auflage

    1. Auflage

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9783492996419

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Der nasse Fisch

Bewertung aus Igis am 01.11.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Vermittelt interessante Einblicke in das Berlin zwischen den Weltkriegen. Packend, sowie humorvoll geschrieben. Gibt zwielichtigeEinblicke in das damalige Berliner Millieu. Empfehlenswert.

Der nasse Fisch

Bewertung aus Igis am 01.11.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Vermittelt interessante Einblicke in das Berlin zwischen den Weltkriegen. Packend, sowie humorvoll geschrieben. Gibt zwielichtigeEinblicke in das damalige Berliner Millieu. Empfehlenswert.

Flüssig zu Lesen da weniger überladen als die Serie, leider dadurch die Figuren auch flacher

Bewertung aus Wien am 17.02.2020

Bewertet: eBook (ePUB)

Ich hatte mich schon auf ein eher anstrengendes Leseabenteuer eingestellt, ob der vielen Details und parallelen Plots, die ich mir alle merken und auseinander halten müsste. Das zumindest erwartete ich, nachdem ich die ersten beiden Staffeln der Serie letztes Jahr gesehen hatte. Doch das Buch liest sich überraschenderweise leicht und flüssig weg. Ein Chaos blieb auch aus, zum einen weil wir mit sehr wenigen Ausnahmen an der Seite von Kriminalkommissar Gereon Rath bleiben und damit nur so viele Verwicklungen verarbeiten müssen wie er selbst recherchiert. Zum zweiten enthält das Buch deutlich weniger Füllmaterial als Tom Tykwer in die Serie gepackt hat, was - zumindest wenn man eben schon die Serie kennt - nicht immer gut ist. Die komplette Hintergrundbio von Charlotte Ritter fehlt und auch Rath hat im Buch keine posttraumatische Belastungsstörung und damit keine Morphium-Sucht, und muss zudem auch nicht für seinen Vater einen Geheimauftrag erledigen. Diese ganzen Zusätze machen aber gerade aus diesen beiden Figuren viel besser geformte Charaktere. Im Buch wirken sie etwas flach, und besonders Charly ist hier nur eine blasse Nebenfigur. Allein das Vorwissen aus der Serie half mir dabei, mir diese Personen richtig gut vorstellen zu können. Allerdings hatte ich mich sogar auf noch viel mehr Unterschiede zwischen Buch und Serie eingestellt, nachdem ich mehrfach gelesen hatte, dass das Buch ganz anders sei. Die wichtigsten Plotbestandteile kannte ich aber, was mir dann im weiteren Verlauf leider auch etwas die Spannung nahm. Andersherum wäre ich dann aber wohl beim Schauen der Serie nicht mehr überrascht gewesen. Wie man es auch dreht, so ein Storytwist kann eben seine Wirkung nur einmal entfalten. Ich las das Buch passenderweise während eines Wochenendausflugs nach Berlin. Und auch wenn ich nicht wie Rath mit dem Cabrio seines Nachbarn an all den Sehenswürdigkeiten vorbei flanierte, so konnte ich das Gefühl der damaligen Zeit gut nachempfinden, das hat Volker Kutscher wirklich gut eingefangen. Ich war auch etwas überrascht, wie viel von damals es auch heute noch gibt. Oder eher anders herum: dass es damals schon das große Karstadt-Kaufhaus am Herrmannplatz, das Europahaus, der Zoopalast gab, und vor allem auch die gelben BVG-Busse! Manche Dinge ändern sich anscheinend nie. Dass Köln als Provinz galt, wo diese Stadt doch eine jahrtausende alte Tradition hat (und somit ausreichend Zeit) hat mich ebenfalls gewundert. Aber gegen Berlin kam damals wohl keine Stadt in Deutschland an, dort steppte im wahrsten Sinne des Wortes überall der Bär.

Flüssig zu Lesen da weniger überladen als die Serie, leider dadurch die Figuren auch flacher

Bewertung aus Wien am 17.02.2020
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Ich hatte mich schon auf ein eher anstrengendes Leseabenteuer eingestellt, ob der vielen Details und parallelen Plots, die ich mir alle merken und auseinander halten müsste. Das zumindest erwartete ich, nachdem ich die ersten beiden Staffeln der Serie letztes Jahr gesehen hatte. Doch das Buch liest sich überraschenderweise leicht und flüssig weg. Ein Chaos blieb auch aus, zum einen weil wir mit sehr wenigen Ausnahmen an der Seite von Kriminalkommissar Gereon Rath bleiben und damit nur so viele Verwicklungen verarbeiten müssen wie er selbst recherchiert. Zum zweiten enthält das Buch deutlich weniger Füllmaterial als Tom Tykwer in die Serie gepackt hat, was - zumindest wenn man eben schon die Serie kennt - nicht immer gut ist. Die komplette Hintergrundbio von Charlotte Ritter fehlt und auch Rath hat im Buch keine posttraumatische Belastungsstörung und damit keine Morphium-Sucht, und muss zudem auch nicht für seinen Vater einen Geheimauftrag erledigen. Diese ganzen Zusätze machen aber gerade aus diesen beiden Figuren viel besser geformte Charaktere. Im Buch wirken sie etwas flach, und besonders Charly ist hier nur eine blasse Nebenfigur. Allein das Vorwissen aus der Serie half mir dabei, mir diese Personen richtig gut vorstellen zu können. Allerdings hatte ich mich sogar auf noch viel mehr Unterschiede zwischen Buch und Serie eingestellt, nachdem ich mehrfach gelesen hatte, dass das Buch ganz anders sei. Die wichtigsten Plotbestandteile kannte ich aber, was mir dann im weiteren Verlauf leider auch etwas die Spannung nahm. Andersherum wäre ich dann aber wohl beim Schauen der Serie nicht mehr überrascht gewesen. Wie man es auch dreht, so ein Storytwist kann eben seine Wirkung nur einmal entfalten. Ich las das Buch passenderweise während eines Wochenendausflugs nach Berlin. Und auch wenn ich nicht wie Rath mit dem Cabrio seines Nachbarn an all den Sehenswürdigkeiten vorbei flanierte, so konnte ich das Gefühl der damaligen Zeit gut nachempfinden, das hat Volker Kutscher wirklich gut eingefangen. Ich war auch etwas überrascht, wie viel von damals es auch heute noch gibt. Oder eher anders herum: dass es damals schon das große Karstadt-Kaufhaus am Herrmannplatz, das Europahaus, der Zoopalast gab, und vor allem auch die gelben BVG-Busse! Manche Dinge ändern sich anscheinend nie. Dass Köln als Provinz galt, wo diese Stadt doch eine jahrtausende alte Tradition hat (und somit ausreichend Zeit) hat mich ebenfalls gewundert. Aber gegen Berlin kam damals wohl keine Stadt in Deutschland an, dort steppte im wahrsten Sinne des Wortes überall der Bär.

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Die Welt des Gereon Rath

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese aus sieben Bänden bestehende spannende Kriminalserie um den Ermittler Gereon Rath spielt in den zwanziger und dreißiger Jahren in Berlin. Eine Zeit, in der politisch vieles im Umbruch war, bildet die Grundlage für raffinierte Ermittlungsarbeit. Eine Großstadt, die niemals schläft und Verbrecher, die ihr Unwesen treiben, lassen den jungen Ermittler nicht zur Ruhe kommen. Toll ist auch die interessante und manchmal überraschende Ermittlungsarbeit. Es war damals natürlich nicht möglich, Tatspuren einfach per Computer zu vergleichen oder andere technisch hoch spezialisierte Apparaturen zu benutzen. Mit dem ersten Band :" Der nasse Fisch" geht es los.
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Die Welt des Gereon Rath

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese aus sieben Bänden bestehende spannende Kriminalserie um den Ermittler Gereon Rath spielt in den zwanziger und dreißiger Jahren in Berlin. Eine Zeit, in der politisch vieles im Umbruch war, bildet die Grundlage für raffinierte Ermittlungsarbeit. Eine Großstadt, die niemals schläft und Verbrecher, die ihr Unwesen treiben, lassen den jungen Ermittler nicht zur Ruhe kommen. Toll ist auch die interessante und manchmal überraschende Ermittlungsarbeit. Es war damals natürlich nicht möglich, Tatspuren einfach per Computer zu vergleichen oder andere technisch hoch spezialisierte Apparaturen zu benutzen. Mit dem ersten Band :" Der nasse Fisch" geht es los.

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Doch ganz anders als die Verfilmung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

2012 habe ich meinen ersten Gereon Rath Krimi von Volker Kutscher gelesen – „Die Akte Vaterland“. Das war bereits der vierte Fall dieser inzwischen auf sieben Bände angewachsenen und sehr erfolgreichen Krimiserie, die im Berlin Ende der 20er und in den 30er Jahre spielt. Ich bin damals gut reingekommen und war eigentlich auch überzeugt von dieser Reihe. Aber irgendwie war es dann doch bei dem einen Band geblieben. Als nun die so gehypte TV-Serie „Babylon Berlin“ im öffentlichen Fernsehen zu sehen war, war auch ich natürlich neugierig. Ich gebe allerdings zu, dass ich nach dem ersten Abend eigentlich schon aufgeben wollte. Zu viele verschiedene Erzählstränge, die ich einfach nicht zusammenbekam. Da hat es mir auch nicht geholfen, dass ich bei Wikipedia geluschert habe. Irgendwie passte das alles nicht zusammen. Doch zum Glück gibt es ja heutzutage die Mediathek. Und so habe ich mir den 1. Teil (die ersten drei Folgen) also noch ein zweites Mal angeguckt. Und dann war ich angefixt. Nachdem ich allerdings alle Folgen angeguckt hatte, blieben für mich noch viele Fragen offen. Und so habe ich dann doch noch zu dem Buch gegriffen. Volker Kutscher schreibt einfach toll. Ich war sofort in dem Krimi drin. Habe aber auch ganz schnell festgestellt, dass die Serie „Babylon Berlin“ und das Buch „Der nasse Fisch“ zwei ganz unterschiedliche Geschichten sind. Natürlich gibt es viele Überschneidungen, aber eben auch große Unterschiede. Das fängt alleine schon mit der Vorgeschichte von Gereon Rath an. Und geht weiter mit den ganz anderen Geschichten von Charlotte Ritter und ihrer Freundin Greta. Beide Versionen haben ihren Reiz. Aber mir persönlich hat die Geschichte des Buches deutlich mehr gefallen. Sie erschien mir plausibler als die Verfilmung. Gereon Rath ist mehr oder weniger zwangsversetzt worden nach Berlin. In Köln ist etwas vorgefallen, was seine dortige Weiterarbeit unmöglich gemacht hat. Durch Vitamin B hat er in Berlin eine neue Chance bekommen, allerdings bei der Sitte. Er möchte aber zurück zur Mordkommission. Doch diese Plätze sind sehr begehrt und Ernst Gennat nimmt nur wirklich die Besten. Da kommt es Gereon gerade recht, dass er anscheinend einen entscheidenden Hinweis zu einem Mordfall hat. Aber diesen verschweigt er und ermittelt auf eigene Faust. Damit will er sich Ernst Gennat empfehlen. Doch er ahnt nicht, was er mit diesen Ermittlungen lostritt. Mich haben die Beschreibungen des Berlins Ende der 20er Jahre fasziniert, aber auch schockiert. Berlin ist ein Moloch oder ein Tanz auf dem Vulkan. Die Weimarer Republik ist ziemlich unregierbar. Stahlhelm und andere ehemalige Kriegsteilnehmer versuchen immer noch, das Kaiserreich wieder herzustellen, oder die Ohnmacht der Regierenden für ihre Zwecke auszunutzen. Dazu kommen noch die vielen Exilrussen, die auch unterschiedlichste politische Ziele verfolgen. Und die Ringvereine (Zusammenschlüsse von Verbrechern) sorgen zusätzlich dafür, dass ein Leben in Berlin nicht einfach ist. Mit all diesen Gruppierungen bekommt es Gereon Rath zu tun. Und dann gibt es ja auch noch Charlotte Ritter, die Gereon besser gefällt, als ihm lieb ist. Ein spannender Krimi, der mich jetzt endgültig davon überzeugt hat, dass ich peu á peu einfach die weiteren Bände lesen muss. Gerade als nicht so häufige Krimi-Leserin gefällt mir, dass es in dieser Reihe auch eine Liebesgeschichte gibt. Und ansonsten ist es natürlich genau die Zeit, die mich immer wieder in den Bann zieht. Wahrscheinlich lese ich erst einmal demnächst den ganz aktuellen Fall. Und dann so nach und nach in chronologischer Reihenfolge die, die mir noch fehlen. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.
5/5

Doch ganz anders als die Verfilmung

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

2012 habe ich meinen ersten Gereon Rath Krimi von Volker Kutscher gelesen – „Die Akte Vaterland“. Das war bereits der vierte Fall dieser inzwischen auf sieben Bände angewachsenen und sehr erfolgreichen Krimiserie, die im Berlin Ende der 20er und in den 30er Jahre spielt. Ich bin damals gut reingekommen und war eigentlich auch überzeugt von dieser Reihe. Aber irgendwie war es dann doch bei dem einen Band geblieben. Als nun die so gehypte TV-Serie „Babylon Berlin“ im öffentlichen Fernsehen zu sehen war, war auch ich natürlich neugierig. Ich gebe allerdings zu, dass ich nach dem ersten Abend eigentlich schon aufgeben wollte. Zu viele verschiedene Erzählstränge, die ich einfach nicht zusammenbekam. Da hat es mir auch nicht geholfen, dass ich bei Wikipedia geluschert habe. Irgendwie passte das alles nicht zusammen. Doch zum Glück gibt es ja heutzutage die Mediathek. Und so habe ich mir den 1. Teil (die ersten drei Folgen) also noch ein zweites Mal angeguckt. Und dann war ich angefixt. Nachdem ich allerdings alle Folgen angeguckt hatte, blieben für mich noch viele Fragen offen. Und so habe ich dann doch noch zu dem Buch gegriffen. Volker Kutscher schreibt einfach toll. Ich war sofort in dem Krimi drin. Habe aber auch ganz schnell festgestellt, dass die Serie „Babylon Berlin“ und das Buch „Der nasse Fisch“ zwei ganz unterschiedliche Geschichten sind. Natürlich gibt es viele Überschneidungen, aber eben auch große Unterschiede. Das fängt alleine schon mit der Vorgeschichte von Gereon Rath an. Und geht weiter mit den ganz anderen Geschichten von Charlotte Ritter und ihrer Freundin Greta. Beide Versionen haben ihren Reiz. Aber mir persönlich hat die Geschichte des Buches deutlich mehr gefallen. Sie erschien mir plausibler als die Verfilmung. Gereon Rath ist mehr oder weniger zwangsversetzt worden nach Berlin. In Köln ist etwas vorgefallen, was seine dortige Weiterarbeit unmöglich gemacht hat. Durch Vitamin B hat er in Berlin eine neue Chance bekommen, allerdings bei der Sitte. Er möchte aber zurück zur Mordkommission. Doch diese Plätze sind sehr begehrt und Ernst Gennat nimmt nur wirklich die Besten. Da kommt es Gereon gerade recht, dass er anscheinend einen entscheidenden Hinweis zu einem Mordfall hat. Aber diesen verschweigt er und ermittelt auf eigene Faust. Damit will er sich Ernst Gennat empfehlen. Doch er ahnt nicht, was er mit diesen Ermittlungen lostritt. Mich haben die Beschreibungen des Berlins Ende der 20er Jahre fasziniert, aber auch schockiert. Berlin ist ein Moloch oder ein Tanz auf dem Vulkan. Die Weimarer Republik ist ziemlich unregierbar. Stahlhelm und andere ehemalige Kriegsteilnehmer versuchen immer noch, das Kaiserreich wieder herzustellen, oder die Ohnmacht der Regierenden für ihre Zwecke auszunutzen. Dazu kommen noch die vielen Exilrussen, die auch unterschiedlichste politische Ziele verfolgen. Und die Ringvereine (Zusammenschlüsse von Verbrechern) sorgen zusätzlich dafür, dass ein Leben in Berlin nicht einfach ist. Mit all diesen Gruppierungen bekommt es Gereon Rath zu tun. Und dann gibt es ja auch noch Charlotte Ritter, die Gereon besser gefällt, als ihm lieb ist. Ein spannender Krimi, der mich jetzt endgültig davon überzeugt hat, dass ich peu á peu einfach die weiteren Bände lesen muss. Gerade als nicht so häufige Krimi-Leserin gefällt mir, dass es in dieser Reihe auch eine Liebesgeschichte gibt. Und ansonsten ist es natürlich genau die Zeit, die mich immer wieder in den Bann zieht. Wahrscheinlich lese ich erst einmal demnächst den ganz aktuellen Fall. Und dann so nach und nach in chronologischer Reihenfolge die, die mir noch fehlen. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

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