Die Töchter des Roten Flusses

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Beschreibung

Zwischen uns die halbe Welt ...
Nach dem Tod ihrer Stiefmutter findet Tuyet Briefe ihrer Mutter aus Vietnam. Wollte sie den Kontakt zu ihrer Tochter also doch nicht abbrechen? Auf der Suche nach Antworten reist Tuyet von Frankfurt nach Hanoi, der Stadt am Roten Fluss, wo sie die junge Linh trifft und tief in die fremde Exotik ihrer Heimat eintaucht. Als sie eines Tages Linhs Mutter kennenlernt, die als Vertragsarbeiterin in der ehemaligen DDR gelebt hatte, ist Tuyet ihrer Vergangenheit plötzlich näher, als sie ahnt ...
Exotisch und farbenprächtig: Ein bewegendes Familienepos zwischen Deutschland und Vietnam.

Details

Verkaufsrang

889

Sprecher

Vera Teltz

Spieldauer

17 Stunden und 23 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Beschreibung

Details

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Ja

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Verkaufsrang

889

Sprecher

Vera Teltz

Spieldauer

17 Stunden und 23 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

07.02.2020

Verlag

Aufbau Audio

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783961050789

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Zwischen Deutschland und Vietnam

Betsy aus Wien am 20.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deutschland 2015. Nach dem Tod ihrer Stiefmutter Marina findet Tuyet in deren Kleiderschrank Briefe ihrer leiblichen Mutter aus Vietnam, die vor über 20 Jahren an ihren Vater geschickt wurden. Hat Marina diese etwa unterschlagen? Wollte ihre Mutter doch Kontakt zu ihr? Zutiefst verstört über ihre Entdeckung behält sie diese Neuigkeiten vorerst für sich, unter anderem auch wegen des Gesundheitszustandes ihres Vaters. Schließlich ergreift sie als ihr Freund Alexander eine Vietnamreise für sie beide plant, die sich bietende Gelegenheit sich selbst auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen. Auf ihrer Suche nach dieser entdeckt sie dabei nicht nur Vietnam und seine Geschichte, sondern auch sich selbst und letztendlich auch ihre Familiengeschichte. Atmosphärisch, emotional und zugleich aber auch wirklich fesselnd wird der Leser in den Bann von Vietnam und dieser so vielschichtigen Familiengeschichte gezogen, in der es bis zum Ende noch so allerhand zu erfahren gibt und für den Leser die eine oder andere Überraschung parat hält. Stimmungsvoll erzählt die Autorin diese Geschichte und schildert dabei die Charaktere so lebendig und menschlich, dass man sich wirklich gut in sie hineinversetzen kann. Durch die tiefen Einblicke in die Figuren, mit all den schönen, aber auch tragischen Erlebnissen nimmt man tiefen Anteil an ihnen und man ist hin- und hergerissen, wenn man ihre Handlungen mitverfolgt und nicht immer alles davon gutheißen kann. Ich will auch gar nicht näher auf den Inhalt und die Personen eingehen um nicht zuviel zu verraten, denn die gesamte Szenerie in diesem Buch sollte man wirklich selbst für sich entdecken. Soviel sei allerdings gesagt, dass wir uns auf zwei verschiedenen Erzählebenen befinden. Einerseits in der Vergangenheit als der Vietnamkrieg noch wütet und dann in der Gegenwart, sodass man in beiden Fällen Stück für Stück mehr über Tuyets Familie erfährt. Aber nicht nur Tuyet und ihre Familie ziehen einen in seinen Bann, auch die Geschichte und das Leben in Vietnam, sowie einiges mehr, wird hier nebenbei so fließend eingebaut, dass man etliches dazulernt und sich nur schwer vorstellen kann wie hart das Leben damals und auch zum Teil heute noch immer in Vietnam ist. Es ist als würde man mit Tuyet durch Vietnam spazieren und nach und nach nicht nur Vietnam entdecken, sondern auch begreifen, dass obwohl der Krieg schon weit weg zu sein scheint, er dort immer noch ziemlich präsent ist, vor allem in der älteren Generation, die diesen noch miterlebt hat. Zwar geht es im Verlauf der Handlung teilweise schon sehr dramatisch zu und auch das liebe Schicksal scheint es hier manchmal etwas zu gut meinen, doch das trägt meiner Meinung nach zu der ganz eigenen Stimmung des Buches bei und verleiht ihr nicht nur die nötige Spannung, sondern auch ein klein wenig etwas magisches. Einzig zu Beginn heißt es ein wenig durchhalten, wenn man mehr über Tuyets Leben erfährt, da dies doch viel Platz einnimmt und man sich auch erst ein wenig mit ihr anfreunden muss, denn auch sie ist kein perfekter Charakter. Allerdings ist dieser etwas lange Einstieg über sie auch wichtig um Tuyets momentane Situation zu verstehen und inwieweit dies alles dazu beiträgt, dass sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter macht und sich dadurch auch selbst weiterentwickelt. Wunderbar eingefügt ist auch der titelgebende rote Fluss, der hier immer irgendwie gegenwärtig zu sein scheint und am Leben der Familie teilnimmt, sei es wenn die Gefühle in Aufruhr sind, man einen Ort zum nachdenken braucht oder damit ganz besondere Erinnerungen und Entscheidungen verbindet. Fazit: Eine sehr emotionale und mitreißende Geschichte, die vor allem durch die so menschlich dargestellten Charaktere punkten kann, welche hier alle weit davon entfernt sind perfekt zu sein und gerade dadurch überzeugen können. Jeder hat hier seine Sorgen, Ängste, Träume und wie so oft wird auch hier über vieles nicht offen geredet, sei es um sich selbst zu schützen oder andere vor Kummer zu bewahren. Zugleich erfährt man hier nicht nur einiges vom Nord- und Südkonflikt der Vietnamesen und wie weitreichend dieser war bzw. ist, sondern auch wie anders das Leben dort immer noch im Vergleich zu unserem ist. Und während man hier quasi neben der Handlung zusätzlich noch so einiges dazulernen kann, reißt einen die Familiengeschichte auch immer mehr mit und man fiebert dem Ende entgegen. Leider war dann das Ende jetzt nicht so ganz mein Fall, unter anderem auch deshalb, weil nicht alles wirklich abgeschlossen wurde und vieles zu schnell ablief bzw. nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch nur allen empfehlen, die Familiengeschichten lieben, sich gerne in fremde Länder entführen lassen und nebenbei gerne auch noch das eine oder andere dazu lernen wollen. Daher 4 hochkarätige Sterne von mir.

Zwischen Deutschland und Vietnam

Betsy aus Wien am 20.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Deutschland 2015. Nach dem Tod ihrer Stiefmutter Marina findet Tuyet in deren Kleiderschrank Briefe ihrer leiblichen Mutter aus Vietnam, die vor über 20 Jahren an ihren Vater geschickt wurden. Hat Marina diese etwa unterschlagen? Wollte ihre Mutter doch Kontakt zu ihr? Zutiefst verstört über ihre Entdeckung behält sie diese Neuigkeiten vorerst für sich, unter anderem auch wegen des Gesundheitszustandes ihres Vaters. Schließlich ergreift sie als ihr Freund Alexander eine Vietnamreise für sie beide plant, die sich bietende Gelegenheit sich selbst auf die Suche nach ihrer Mutter zu machen. Auf ihrer Suche nach dieser entdeckt sie dabei nicht nur Vietnam und seine Geschichte, sondern auch sich selbst und letztendlich auch ihre Familiengeschichte. Atmosphärisch, emotional und zugleich aber auch wirklich fesselnd wird der Leser in den Bann von Vietnam und dieser so vielschichtigen Familiengeschichte gezogen, in der es bis zum Ende noch so allerhand zu erfahren gibt und für den Leser die eine oder andere Überraschung parat hält. Stimmungsvoll erzählt die Autorin diese Geschichte und schildert dabei die Charaktere so lebendig und menschlich, dass man sich wirklich gut in sie hineinversetzen kann. Durch die tiefen Einblicke in die Figuren, mit all den schönen, aber auch tragischen Erlebnissen nimmt man tiefen Anteil an ihnen und man ist hin- und hergerissen, wenn man ihre Handlungen mitverfolgt und nicht immer alles davon gutheißen kann. Ich will auch gar nicht näher auf den Inhalt und die Personen eingehen um nicht zuviel zu verraten, denn die gesamte Szenerie in diesem Buch sollte man wirklich selbst für sich entdecken. Soviel sei allerdings gesagt, dass wir uns auf zwei verschiedenen Erzählebenen befinden. Einerseits in der Vergangenheit als der Vietnamkrieg noch wütet und dann in der Gegenwart, sodass man in beiden Fällen Stück für Stück mehr über Tuyets Familie erfährt. Aber nicht nur Tuyet und ihre Familie ziehen einen in seinen Bann, auch die Geschichte und das Leben in Vietnam, sowie einiges mehr, wird hier nebenbei so fließend eingebaut, dass man etliches dazulernt und sich nur schwer vorstellen kann wie hart das Leben damals und auch zum Teil heute noch immer in Vietnam ist. Es ist als würde man mit Tuyet durch Vietnam spazieren und nach und nach nicht nur Vietnam entdecken, sondern auch begreifen, dass obwohl der Krieg schon weit weg zu sein scheint, er dort immer noch ziemlich präsent ist, vor allem in der älteren Generation, die diesen noch miterlebt hat. Zwar geht es im Verlauf der Handlung teilweise schon sehr dramatisch zu und auch das liebe Schicksal scheint es hier manchmal etwas zu gut meinen, doch das trägt meiner Meinung nach zu der ganz eigenen Stimmung des Buches bei und verleiht ihr nicht nur die nötige Spannung, sondern auch ein klein wenig etwas magisches. Einzig zu Beginn heißt es ein wenig durchhalten, wenn man mehr über Tuyets Leben erfährt, da dies doch viel Platz einnimmt und man sich auch erst ein wenig mit ihr anfreunden muss, denn auch sie ist kein perfekter Charakter. Allerdings ist dieser etwas lange Einstieg über sie auch wichtig um Tuyets momentane Situation zu verstehen und inwieweit dies alles dazu beiträgt, dass sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter macht und sich dadurch auch selbst weiterentwickelt. Wunderbar eingefügt ist auch der titelgebende rote Fluss, der hier immer irgendwie gegenwärtig zu sein scheint und am Leben der Familie teilnimmt, sei es wenn die Gefühle in Aufruhr sind, man einen Ort zum nachdenken braucht oder damit ganz besondere Erinnerungen und Entscheidungen verbindet. Fazit: Eine sehr emotionale und mitreißende Geschichte, die vor allem durch die so menschlich dargestellten Charaktere punkten kann, welche hier alle weit davon entfernt sind perfekt zu sein und gerade dadurch überzeugen können. Jeder hat hier seine Sorgen, Ängste, Träume und wie so oft wird auch hier über vieles nicht offen geredet, sei es um sich selbst zu schützen oder andere vor Kummer zu bewahren. Zugleich erfährt man hier nicht nur einiges vom Nord- und Südkonflikt der Vietnamesen und wie weitreichend dieser war bzw. ist, sondern auch wie anders das Leben dort immer noch im Vergleich zu unserem ist. Und während man hier quasi neben der Handlung zusätzlich noch so einiges dazulernen kann, reißt einen die Familiengeschichte auch immer mehr mit und man fiebert dem Ende entgegen. Leider war dann das Ende jetzt nicht so ganz mein Fall, unter anderem auch deshalb, weil nicht alles wirklich abgeschlossen wurde und vieles zu schnell ablief bzw. nicht ganz meinen Geschmack getroffen hat, aber das ist nur meine ganz persönliche Meinung. Nichtsdestotrotz kann ich das Buch nur allen empfehlen, die Familiengeschichten lieben, sich gerne in fremde Länder entführen lassen und nebenbei gerne auch noch das eine oder andere dazu lernen wollen. Daher 4 hochkarätige Sterne von mir.

Informativ!

Bewertung aus Bisamberg am 20.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman beschreibt detailreich und gleichzeitig abwechslungsreich, in der Zeit von vier Jahrzehnten springend, die Geschichte einer vietnamesischen Familie. Geschildert wird sie im wesentlichen aus Sicht einer von vietnamesischen Eltern abstammenden Deutschen, die sich in der Jetztzeit zum ersten Mal nach Hanoi auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter begibt. Diese ist nach dem Friedensvertrag am Ende des Vietnamkriegs, der bald danach vom noch immer - zumindest im Norden - verehrten „Onkel Ho“ gebrochen wurde, nach Hanoi zurückgekehrt. Das Elend der Bevölkerung unter den Bombardements der USA, die Hungersnot nach der Eroberung des Südens und die heutigen Verhältnisse werden neben der eigentlichen Handlung realistisch dargestellt. Unterhaltsam, informativ, empfehlenswert!

Informativ!

Bewertung aus Bisamberg am 20.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman beschreibt detailreich und gleichzeitig abwechslungsreich, in der Zeit von vier Jahrzehnten springend, die Geschichte einer vietnamesischen Familie. Geschildert wird sie im wesentlichen aus Sicht einer von vietnamesischen Eltern abstammenden Deutschen, die sich in der Jetztzeit zum ersten Mal nach Hanoi auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter begibt. Diese ist nach dem Friedensvertrag am Ende des Vietnamkriegs, der bald danach vom noch immer - zumindest im Norden - verehrten „Onkel Ho“ gebrochen wurde, nach Hanoi zurückgekehrt. Das Elend der Bevölkerung unter den Bombardements der USA, die Hungersnot nach der Eroberung des Südens und die heutigen Verhältnisse werden neben der eigentlichen Handlung realistisch dargestellt. Unterhaltsam, informativ, empfehlenswert!

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