Meine dunkle Vanessa

Meine dunkle Vanessa

Roman - Der New-York-Times-Bestseller

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Beschreibung


Brillant und verstörend! Ein brandaktueller Roman, der mitten ins Herz der #MeToo-Debatte trifft

Vanessa ist gerade fünfzehn, als sie das erste Mal mit ihrem Englisch-Lehrer schläft. Jacob Strane ist der einzige Mensch, der sie wirklich versteht. Und Vanessa ist sich sicher: Es ist Liebe. Alles geschieht mit ihrem Einverständnis. Fast zwanzig Jahre später wird Strane von einer anderen ehemaligen Schülerin wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Taylor kontaktiert Vanessa und bittet sie um Unterstützung. Das zwingt Vanessa zu einer erbarmungslosen Entscheidung: Stillschweigen bewahren oder ihrer Beziehung zu Strane auf den Grund gehen. Doch kann es ihr wirklich gelingen, ihre eigene Geschichte umzudeuten – war auch sie nur Stranes Opfer?

»Meine dunkle Vanessa« ist ein brillanter Roman über all die Widersprüche, die unsere Beziehungen prägen, ein Roman, der alle Gewissheiten erschüttert und uns spüren lässt, wie schwierig es ist, klare Grenzen zu ziehen. Verstörend und unvergesslich!

»Ein eindringlicher, wirklich unvergesslicher, tiefer Roman mit einem irrsinnigen erzählerischen Sog (...)« Vea Kaiser, ZDF "Literarisches Quartett"

Kate Elizabeth Russell wurde in Maine geboren und hat an der University of Kansas promoviert. Sie schreibt für verschiedene Magazine, und eine ihrer Erzählungen wurde für den renommierten Pushcart Preis nominiert. Ihr Debütroman »Meine dunkle Vanessa« ist ein internationaler Bestseller und stand auch in Deutschland auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Das Buch ist in rund 25 Ländern erschienen. Kate Elizabeth Russell lebt in Madison, Wisconsin..
Ulrike Thiesmeyer, 1967 geboren, studierte Literatur-Übersetzen in Düsseldorf, wo sie auch bis heute lebt. Sie hat zahlreiche Romane wie Sachbücher aus dem Englischen und Französischen ins Deutsche übertragen. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören u. a. William Boyd, Raymond Khoury, Ann Patchett, Kamila Shamsie und Joanna Trollope.

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

C. Bertelsmann

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/4,3 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

C. Bertelsmann

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

22,1/14,2/4,3 cm

Gewicht

706 g

Originaltitel

My Dark Vanessa

Übersetzer

Ulrike Thiesmeyer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-570-10427-9

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Jahreshighlight trotz des Themas

Elina Z. am 04.07.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vanessa ist 32. Es sind bereits 17 Jahre her, als sie die erste sexuelle Erfahrung mit ihrem 42-jährigen Schullehrer Strane hatte. Dies hat sie sehr geprägt, mehr als jemanden anderen. Sie denkt immer noch, dass Strane sie geliebt hat. Auch nach seinem Tod trauert sie und nimmt ihn in Schutz. All diese 17 Jahren versucht Vanessa zu verstehen, ob sie ihn auch geliebt hat. Sie erwähnt es nie ihrerseits. Sie sagt nur, dass sie die Aufmerksamkeit ihres Lehrers mochte. Als die anderen Mädchen Strane beschuldigen, von ihm missbraucht zu werden, wirkt Vanessas psychischer Zustand labiler zu sein. Sie ist nicht fähig zur Reflexion. Auch ihre Therapeutin kann ihr nicht helfen. Vanessa kämpft innerlich mit der Tatsache, dass sie anders war, als diese Mädchen. Sie bestreitet alles und muss sich selbst beweisen, dass sie kein Opfer von ihm war. Man merkt, unter welchem Einfluss sie nach all diesen Jahren immer noch steht. Sie bestätigt immer wieder, dass ihr Lehrer sie zu nichts gezwungen hat, dass es ihr Wunsch war, mit ihm ins Bett zu gehen. Ich hatte das Gefühl, dass sie extra alles verneint, um ihre innerliche Leere, gefüllt mit der Täuschung, zu behalten. Ansonsten würde sie verrückt werden. Wie Strane recht hatte, als er sagte, dass er Vanessas Leben ruinieren würde. Ihr Leben ist tatsächlich ruiniert, sie selbst als ein Individuum ist auch ruiniert. Das Schockierendste war für mich die Tatsache, dass viele Leute darüber wussten und Vanessa nicht geholfen haben. Ich meine hier nicht nur ihre Schulfreunde, sondern die Erwachsenen, die Pädagogen des Internats und ihre Eltern, die einfach Augen zugemacht haben. Damit haben sie es zugelassen, dass Strane in der Zukunft die anderen Mädchen misshandelt wird. Das Buch hat mich sehr gefesselt. Ich wollte immer wissen, ob Vanessa es sich irgendwann anders überlegt, Strane anzuzeigen. Jedoch fiel es mir manchmal schwer, weiter zu lesen. Der Autorin hat es gut gelungen, die Protagonistin aus einer psychologischen Sicht darzustellen. Der Roman verfügt eher über das Psychologische als über das Grausame. Man erfährt nie, was die Autorin darüber denkt. Die Geschichte wird von Vanessa erzählt. Ihre Erinnerungen und Gedanken können sie täuschen, aber den Leser nicht. Eine provokante Geschichte, in der ein 15-jähriges Mädchen von ihrem Lehrer kalt manipuliert wird. Das Buch mit einer wichtigen Nachricht ist nicht für jeden, aber ich würde es trotzdem vor allem allen Lehrern und Erziehern empfehlen. Für mich war es ein Highlight.

Jahreshighlight trotz des Themas

Elina Z. am 04.07.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vanessa ist 32. Es sind bereits 17 Jahre her, als sie die erste sexuelle Erfahrung mit ihrem 42-jährigen Schullehrer Strane hatte. Dies hat sie sehr geprägt, mehr als jemanden anderen. Sie denkt immer noch, dass Strane sie geliebt hat. Auch nach seinem Tod trauert sie und nimmt ihn in Schutz. All diese 17 Jahren versucht Vanessa zu verstehen, ob sie ihn auch geliebt hat. Sie erwähnt es nie ihrerseits. Sie sagt nur, dass sie die Aufmerksamkeit ihres Lehrers mochte. Als die anderen Mädchen Strane beschuldigen, von ihm missbraucht zu werden, wirkt Vanessas psychischer Zustand labiler zu sein. Sie ist nicht fähig zur Reflexion. Auch ihre Therapeutin kann ihr nicht helfen. Vanessa kämpft innerlich mit der Tatsache, dass sie anders war, als diese Mädchen. Sie bestreitet alles und muss sich selbst beweisen, dass sie kein Opfer von ihm war. Man merkt, unter welchem Einfluss sie nach all diesen Jahren immer noch steht. Sie bestätigt immer wieder, dass ihr Lehrer sie zu nichts gezwungen hat, dass es ihr Wunsch war, mit ihm ins Bett zu gehen. Ich hatte das Gefühl, dass sie extra alles verneint, um ihre innerliche Leere, gefüllt mit der Täuschung, zu behalten. Ansonsten würde sie verrückt werden. Wie Strane recht hatte, als er sagte, dass er Vanessas Leben ruinieren würde. Ihr Leben ist tatsächlich ruiniert, sie selbst als ein Individuum ist auch ruiniert. Das Schockierendste war für mich die Tatsache, dass viele Leute darüber wussten und Vanessa nicht geholfen haben. Ich meine hier nicht nur ihre Schulfreunde, sondern die Erwachsenen, die Pädagogen des Internats und ihre Eltern, die einfach Augen zugemacht haben. Damit haben sie es zugelassen, dass Strane in der Zukunft die anderen Mädchen misshandelt wird. Das Buch hat mich sehr gefesselt. Ich wollte immer wissen, ob Vanessa es sich irgendwann anders überlegt, Strane anzuzeigen. Jedoch fiel es mir manchmal schwer, weiter zu lesen. Der Autorin hat es gut gelungen, die Protagonistin aus einer psychologischen Sicht darzustellen. Der Roman verfügt eher über das Psychologische als über das Grausame. Man erfährt nie, was die Autorin darüber denkt. Die Geschichte wird von Vanessa erzählt. Ihre Erinnerungen und Gedanken können sie täuschen, aber den Leser nicht. Eine provokante Geschichte, in der ein 15-jähriges Mädchen von ihrem Lehrer kalt manipuliert wird. Das Buch mit einer wichtigen Nachricht ist nicht für jeden, aber ich würde es trotzdem vor allem allen Lehrern und Erziehern empfehlen. Für mich war es ein Highlight.

Machtmissbrauch durch einen Erwachsenen

Laura am 26.04.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schonungslos, brutal, hart und grausam. Taten, die fassungslos und sprachlos machen. Angesichts dessen ein Kampfgeist, der einen zu Tränen rührt.

Machtmissbrauch durch einen Erwachsenen

Laura am 26.04.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schonungslos, brutal, hart und grausam. Taten, die fassungslos und sprachlos machen. Angesichts dessen ein Kampfgeist, der einen zu Tränen rührt.

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Yannick Karwoth

Mayersche Aachen

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5/5

Nuanciert, schmerzhaft

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

'Meine dunkle Vanessa' nimmt sich vor, eine Schüler-Lehrer Beziehung so realitätsnah wie möglich durchzuspielen; vom unschuldigen Beginn im Jahre 2000 bis zum grauen Ende in 2017. Am erschreckendsten ist hierbei, wie präzise die Autorin - ähnlich wie Strane, der Lehrer der Geschichte - die Sichtweisen des Lesers manipuliert. Strane wird zunächst als Romantiker dargestellt, eine Person die in der 15-jährigen Vanessa großes Potential sieht und eine höhere Basis mit seiner 'Seelenverwandten' aufbauen möchte; natürlich nie ohne ihre klare Einverständnis, ihren Willen. Dies trichtert er auch Vanessa selbst so ein, und durch ihre jungen Gedankengänge könnte der Leser die Handlung zunächst sogar als Liebesgeschichte aufnehmen. Genau wie ihr wird dem Leser erst dann bewusst was für ein feiger Missbrauchstäter Strane wirklich ist, wenn der größte Schaden bereits begangen ist und Vanessa 17 Jahre lang unter Stranes konstanter Präsenz gelitten hat. Und Präsenz ist das Schlüsselwort: nichts, rein gar nichts in ihrem Leben wird ohne die ewigen Effekte ihres Lehrers auf ihre Psyche beschrieben. Das kann es auch gar nicht. Vanessas zweite Lebenshälfte ist wahrlich dunkel, und es wird schmerzhaft ersichtlich, wie lange ein Opfer einer solchen Tat nicht einmal begreifen kann, dass es ein Opfer ist. Das Buch hat mir Perspektiven gezeigt, die mir bis dato nie wirklich bewusst waren. Hohe Kunst für die, die es vertragen können.
5/5

Nuanciert, schmerzhaft

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

'Meine dunkle Vanessa' nimmt sich vor, eine Schüler-Lehrer Beziehung so realitätsnah wie möglich durchzuspielen; vom unschuldigen Beginn im Jahre 2000 bis zum grauen Ende in 2017. Am erschreckendsten ist hierbei, wie präzise die Autorin - ähnlich wie Strane, der Lehrer der Geschichte - die Sichtweisen des Lesers manipuliert. Strane wird zunächst als Romantiker dargestellt, eine Person die in der 15-jährigen Vanessa großes Potential sieht und eine höhere Basis mit seiner 'Seelenverwandten' aufbauen möchte; natürlich nie ohne ihre klare Einverständnis, ihren Willen. Dies trichtert er auch Vanessa selbst so ein, und durch ihre jungen Gedankengänge könnte der Leser die Handlung zunächst sogar als Liebesgeschichte aufnehmen. Genau wie ihr wird dem Leser erst dann bewusst was für ein feiger Missbrauchstäter Strane wirklich ist, wenn der größte Schaden bereits begangen ist und Vanessa 17 Jahre lang unter Stranes konstanter Präsenz gelitten hat. Und Präsenz ist das Schlüsselwort: nichts, rein gar nichts in ihrem Leben wird ohne die ewigen Effekte ihres Lehrers auf ihre Psyche beschrieben. Das kann es auch gar nicht. Vanessas zweite Lebenshälfte ist wahrlich dunkel, und es wird schmerzhaft ersichtlich, wie lange ein Opfer einer solchen Tat nicht einmal begreifen kann, dass es ein Opfer ist. Das Buch hat mir Perspektiven gezeigt, die mir bis dato nie wirklich bewusst waren. Hohe Kunst für die, die es vertragen können.

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V. Harings

Thalia Euskirchen

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4/5

Ein sehr wichtiges Buch.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An diesem Buch sollte man, wenn man sich für die #metoodebatte interessiert, nicht vorbeigehen. Es zeigt, wie sehr junge Menschen sich in einer emotionalen Beziehung zu älteren Bezugspersonen verlieren können. So geht es auch Vanessa, die hier an der romantischen Beziehung mit ihrem Lehrer festhält und erst im Laufe der Geschichte herausfindet, dass nicht alles so war, wie sie es gedacht hat. Die Autorin nimmt uns hier auf eine Achterbahn der Gefühle mit. Obwohl es ein sehr leichter Schreibstil ist, hat mich das fassungslose, dramatische und teilweise düstere Geschehen völlig verstört zurückgelassen.
4/5

Ein sehr wichtiges Buch.

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

An diesem Buch sollte man, wenn man sich für die #metoodebatte interessiert, nicht vorbeigehen. Es zeigt, wie sehr junge Menschen sich in einer emotionalen Beziehung zu älteren Bezugspersonen verlieren können. So geht es auch Vanessa, die hier an der romantischen Beziehung mit ihrem Lehrer festhält und erst im Laufe der Geschichte herausfindet, dass nicht alles so war, wie sie es gedacht hat. Die Autorin nimmt uns hier auf eine Achterbahn der Gefühle mit. Obwohl es ein sehr leichter Schreibstil ist, hat mich das fassungslose, dramatische und teilweise düstere Geschehen völlig verstört zurückgelassen.

V. Harings
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