Produktbild: Stella

Stella Roman

17

14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17658

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2020

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2,5 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-48881-0

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17658

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.10.2020

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/2,5 cm

Gewicht

247 g

Farbe

Schwarz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-48881-0

Herstelleradresse

Goldmann TB
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    15.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unbedingt lesen!

    Ein packendes Buch. Super geschrieben. Einfach genial wie Fiktion und Realität miteinander verwoben werden. Eine sehr berührende und ergreifende Geschichte. Ich konnte es nicht mehr zur Seite legen. Unbedingt lesen!

  • Bewertung

    5/5

    13.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Verrat

    Friedrich, ein junger Mann aus der Schweiz, reist während des Krieges nach Berlin, um Zeichenunterricht zu nehmen. Dort begegnet er Stella, in die er sich sofort verliebt. Der Leser lernt durch Gerichtsprotokolle von Anfang an die dunkle Seite Stellas kennen. Friedrich vorerst nicht. Sie denunziert Juden und verrät sie an die Gestapo, obwohl sie selbst Jüdin ist. Stella möchte ihre gefangen genommenen jüdischen Eltern retten und sucht deshalb nach in Berlin untergetauchten Juden. Auch als ihre Eltern umgebracht worden sind, macht sie damit weiter. Friedrich hat große moralische Bedenken, genauso wie der Leser des Romans von Takis Würger. Das Buch hat eine große Wirkung, denn die schrecklichen Taten von Stella sind wahr und historisch belegt. Stella Goldstein wurde für den Verrat an ihrem eigenen Volk von einem Gericht bestraft, doch die Schuld bleibt bestehen. Mir hat gefallen, dass der Roman wertungsfrei geschrieben wurde. Der Leser fällt sein eigenes Urteil über Stella. Eine absolute Leseempfehlung für alle Leser zeitgeschichtlicher Romane.

  • Bewertung

    4/5

    09.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Was ist erlaubt?

    1942, Berlin: Friedrich kommt aus der Schweiz nach Deutschland, um zu studieren. Er trifft an der Kunstschule auf Kristin, erlebt die erste Liebe und lernt das Nachtleben in den Jazzclubs der Hauptstadt kennen. In dieser für ihn aufwühlenden und unsicheren Zeit erfährt er schließlich, dass Kristin in Wirklichkeit Stella heißt und Jüdin ist. Takis Würger ist Journalist und er schreibt hier einen Roman über eine wahre Begebenheit. Durch das Einfügen echter Zeugenprotokolle schafft er es, klar und dokumentarisch zu berichten. Dennoch ist die Geschichte als Roman konzipiert und als diese sehr spannend und tragisch zugleich.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    3/5

    07.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die jüdische Spionin der Gestapo

    1942 Berlin. Der 20-jährige naive Schweizer Friedrich, Sohn wohlhabender Eltern, reist nach Berlin, um sich dort nicht nur für ein Zeichenseminar einzuschreiben, sondern auch den sich um den Krieg rankenden Gerüchten nachzuspüren. Bei seinem Zeichenkurs an der Kunstschule trifft Friedrich auf das Aktmodell Kristin, in die er sich sofort verliebt und mit ihr um die Häuser zieht, während er das Kriegsgeschehen auszublenden versucht. Als Kristin nach mehreren Tagen Abwesenheit, die Friedrich schon die Sorgenfalten auf die Stirn trieben, misshandelt vor seiner Tür steht, erfährt er nach und nach, wer Kristin wirklich ist. Sie ist Jüdin, heißt eigentlich Stella Goldschlag und ist dabei, einen Pakt mit dem Teufel einzugehen, um ihre Familie zu retten… Takis Würger hat mit „Stella“ einen sehr kontroversen Roman vorgelegt, der sich zwar der historisch belegten Person Stella Goldschlags bedient, durch die fiktive Liebesgeschichte mit dem jungen Schweizer Friedrich aber einen ganz anderen Weg einschlägt, als man ihn als Leser erwartet hätte. Mit flüssigem, jedoch recht nüchternem Erzählstil beschränkt sich der Autor nur auf das Jahr 1942, handelt sämtliche stattgefundenen Ereignisse des jeweiligen Monats schon in der Überschrift ab, bevor er den Leser in die eigentliche Handlung entlässt. Obwohl es sich um eine fiktive Geschichte handelt, liegt dem Autor viel daran, mit Ausschnitten aus historischen russischen Militärgerichtsakten die Realität mit einzublenden. Während der Leser also dem Liebesreigen von Friedrich und Kristin/Stella folgt, wird er gleichzeitig mit den harten Fakten konfrontiert, die innerhalb der eigentlichen Romangeschichte kaum Erwähnung finden. Das erklärt auch die naive und oberflächliche Sichtweise von Friedrich, der seinem eigentlichen Beweggrund für den Berlinbesuch nicht einmal ansatzweise nahe kommt, weil er anscheinend entweder nicht nur farbenblind ist, sondern seine Augen vor den Tatsachen verschließt oder einfach nur zu sehr auf sich fokussiert ist, um sein Umfeld richtig wahrzunehmen. Den tatsächlichen Aktivitäten der Stella Goldschlag trägt dieser Roman auf keinen Fall Rechnung. Vielleicht ist aber gerade dieser Gegensatz vom Autor gewollt, dem Leser zu zeigen, dass Kristin/Stella auch nur ein mit Fehlern behafteter Mensch war wie jeder andere auch. Ihre Taten mögen uns anekeln, wir mögen sie verteufeln, doch sind wir mal ehrlich, wie hätten wir gehandelt, wenn es um unsere Liebsten geht. Charakterlich ist Würger nicht sehr in die Tiefe gegangen, seinen Protagonisten fehlt es an Wärme, Ausstrahlung und Emotionen, was den Leser dazu verdammt, aus einer Ecke heraus dem Treiben zu folgen, wobei er gern oftmals mit Zwischenrufen gestört hätte. Stella wird zwar als abenteuerlustig, feierlaunig und charismatisch beschrieben, doch der Funke will nicht überspringen. Friedrich ist unbedarft und naiv, rettet sich mit seinem Schweizer Pass und dem Geld der Familie, sucht sich ein Kriegsgebiet als Urlaubsziel, absurder geht es gar nicht. Bei ihm kann man nur mit dem Kopf schütteln über seine angeborene Ignoranz. SS-Mann Tristan dagegen genießt seinen Status, gönnt sich alles, während andere nichts haben, spielt den großen Zampano, doch am Ende ist er auch nur ein widerliches Nazischwein, das seine Macht gehörig in die Waagschale wirft. „Stella“ ist ein Buch voller Widersprüche, Fiktion gepaart mit Realität, eine recht banale Liebesgeschichte steht harten Fakten gegenüber. Der Spagat war bestimmt nicht leicht und hat interessante Ansätze, doch aufgrund der fehlenden Emotionalität und der eher unterkühlten Schreibweise bleibt es leider nur Mittelmaß, aber trotzdem lesenswert!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    3/5

    07.11.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Die jüdische Spionin der…

    Die jüdische Spionin der Gestapo 1942 Berlin. Der 20-jährige naive Schweizer Friedrich, Sohn wohlhabender Eltern, reist nach Berlin, um sich dort nicht nur für ein Zeichenseminar einzuschreiben, sondern auch den sich um den Krieg rankenden Gerüchten nachzuspüren. Bei seinem Zeichenkurs an der Kunstschule trifft Friedrich auf das Aktmodell Kristin, in die er sich sofort verliebt und mit ihr um die Häuser zieht, während er das Kriegsgeschehen auszublenden versucht. Als Kristin nach mehreren Tagen Abwesenheit, die Friedrich schon die Sorgenfalten auf die Stirn trieben, misshandelt vor seiner Tür steht, erfährt er nach und nach, wer Kristin wirklich ist. Sie ist Jüdin, heißt eigentlich Stella Goldschlag und ist dabei, einen Pakt mit dem Teufel einzugehen, um ihre Familie zu retten… Takis Würger hat mit „Stella“ einen sehr kontroversen Roman vorgelegt, der sich zwar der historisch belegten Person Stella Goldschlags bedient, durch die fiktive Liebesgeschichte mit dem jungen Schweizer Friedrich aber einen ganz anderen Weg einschlägt, als man ihn als Leser erwartet hätte. Mit flüssigem, jedoch recht nüchternem Erzählstil beschränkt sich der Autor nur auf das Jahr 1942, handelt sämtliche stattgefundenen Ereignisse des jeweiligen Monats schon in der Überschrift ab, bevor er den Leser in die eigentliche Handlung entlässt. Obwohl es sich um eine fiktive Geschichte handelt, liegt dem Autor viel daran, mit Ausschnitten aus historischen russischen Militärgerichtsakten die Realität mit einzublenden. Während der Leser also dem Liebesreigen von Friedrich und Kristin/Stella folgt, wird er gleichzeitig mit den harten Fakten konfrontiert, die innerhalb der eigentlichen Romangeschichte kaum Erwähnung finden. Das erklärt auch die naive und oberflächliche Sichtweise von Friedrich, der seinem eigentlichen Beweggrund für den Berlinbesuch nicht einmal ansatzweise nahe kommt, weil er anscheinend entweder nicht nur farbenblind ist, sondern seine Augen vor den Tatsachen verschließt oder einfach nur zu sehr auf sich fokussiert ist, um sein Umfeld richtig wahrzunehmen. Den tatsächlichen Aktivitäten der Stella Goldschlag trägt dieser Roman auf keinen Fall Rechnung. Vielleicht ist aber gerade dieser Gegensatz vom Autor gewollt, dem Leser zu zeigen, dass Kristin/Stella auch nur ein mit Fehlern behafteter Mensch war wie jeder andere auch. Ihre Taten mögen uns anekeln, wir mögen sie verteufeln, doch sind wir mal ehrlich, wie hätten wir gehandelt, wenn es um unsere Liebsten geht. Charakterlich ist Würger nicht sehr in die Tiefe gegangen, seinen Protagonisten fehlt es an Wärme, Ausstrahlung und Emotionen, was den Leser dazu verdammt, aus einer Ecke heraus dem Treiben zu folgen, wobei er gern oftmals mit Zwischenrufen gestört hätte. Stella wird zwar als abenteuerlustig, feierlaunig und charismatisch beschrieben, doch der Funke will nicht überspringen. Friedrich ist unbedarft und naiv, rettet sich mit seinem Schweizer Pass und dem Geld der Familie, sucht sich ein Kriegsgebiet als Urlaubsziel, absurder geht es gar nicht. Bei ihm kann man nur mit dem Kopf schütteln über seine angeborene Ignoranz. SS-Mann Tristan dagegen genießt seinen Status, gönnt sich alles, während andere nichts haben, spielt den großen Zampano, doch am Ende ist er auch nur ein widerliches Nazischwein, das seine Macht gehörig in die Waagschale wirft. „Stella“ ist ein Buch voller Widersprüche, Fiktion gepaart mit Realität, eine recht banale Liebesgeschichte steht harten Fakten gegenüber. Der Spagat war bestimmt nicht leicht und hat interessante Ansätze, doch aufgrund der fehlenden Emotionalität und der eher unterkühlten Schreibweise bleibt es leider nur Mittelmaß, aber trotzdem lesenswert!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Bella

    Bella

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine packende Kombination aus Fakt und Fiktion

    Ein eindringlicher Roman, der zu seiner Veröffentlichung ziemlich umstritten war, meiner Meinung nach aber unfassbar beeindruckend ist. Die Kombination aus Fakt unf Fiktion die um so stärker unterstreicht wie unbegreiflich grausam die Zeit des Nationalsozialismus war und wie stark die Propaganda sich in den Köpfen verankert hatte. Ein Buch das man kaum mehr zu Seite legen möchte und das einem doch immer wieder eine schaurige Gänsehaut verpasst.
  • Zum Bewerterprofil von Josephine Knobloch

    Josephine Knobloch

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.11.2025

    eBook (ePUB)

    Ein bemerkenswertes Buch

    Die Geschichte handelt von der Jüdin Stella Goldberg, die zur Zeit des Nationalsozialimus Juden an die Gestapo verriet, um ihre Eltern zu retten. Die Einträge am Anfang jedes Kapitels fand ich sehr wichtig, da der Leser dadurch immer wieder an Stellas Taten erinnert wird. Trotzdem ist der Roman wertungsfrei geschrieben. Ein beeindruckendes Buch, welches die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen lässt.
  • Zum Bewerterprofil von V. Blos

    V. Blos

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Von der Judenfängerin

    Kurz nach Erscheinen hat "Stella" seinerzeit das Feuilleton regelrecht in Brand gesetzt. Ich konnte die harsche Kritik jedoch nicht nachvollziehen. Takis Würger schreibt große Geschichten in kleinen Büchern. Auch Stella hat mich gepackt, beeindruckt, mitgenommen!
  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.01.2019

    eBook (ePUB)

    Schuld und Verrat.

    Friedrich ,junger Schweizer, beschießt eine Zeit lang Kunst in Berlin zu studieren, und das obwohl der Krieg tobt. Da lernt er Kristin kennen. Sie hat ein dunkles Geheimnis dem er langsam auf die Schliche kommt. Kristin ist Stella Goldschlag, eine Jüdin, die Juden verrät. Takis Würgers Buch wurde in der Süddeutschen und in der Zeit verrissen. Meiner Meinung nach versucht er die erschreckenden Fakten in eine Geschichte so zu verpacken, dass der Leser gerne weiterliest, sich aber selber mit dem Thema Schuld und Verrat auseinandersetzen muss. Bei mir hat dieses Buch viele Fragen aufgeworfen, mit denen ich mich jetzt noch beschäftige.
  • Zum Bewerterprofil von Uta Iwan

    Uta Iwan

    Thalia Mayersche Dormagen

    Buchhändler*in

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    3/5

    05.02.2019

    eBook (ePUB)

    Selber lesen

    Ich hatte schon viele widersprüchliche Stimmen zum neuen Roman von Takis Würger gehört und konnte mich nicht ganz unbefangen auf "Stella" einlassen. Das Buch hat mich durchaus gefesselt, aber auch ein wenig ratlos hinterlassen. Es gelingt T. Würger wieder - wie schon im "Club" - sehr knapp und präzise zu erzählen, dem Leser nur bruchstückhaft die Handlung zu skizzieren. Die großen Fragen, die er wie Konfetti in die Luft wirft, kann nur der Leser für sich alleine beantworten. Darum: bitte lesen und eine Weile darüber nachdenken...

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