Produktbild: Stella
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Stella Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Verkaufsrang

44812

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2019

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/2,2 cm

Gewicht

328 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710004200938

Beschreibung

Rezension

"Von Daniel Kehlmann stammt der Satz, dass ein Roman besonders gut sein müsse, wenn er den Holocaust zum Gegenstand hat. Dies sei ein literarische, aber mehr noch eine moralische Verpflichtung eines jeden Autors. Takis Würger wird diesem Anspruch in seinem neuen Roman 'Stella' gerecht. Leise, glaubwürdig und ja, auch schonungslos, aber an keiner Stelle unempathisch, effekthascherisch oder gar reißerisch erzählt der Schriftsteller und Spiegel-Reporter die Geschichte der jüdischen 'Greiferin' Stella Goldschlag, der Unfassbares angetan wurde und die dann anderen Menschen selbst Unfassbares angetan hat." Philipp Peyman Engel, Jüdische Allgemeine, 16.01.19

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Sehr gut

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44812

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.01.2019

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/2,2 cm

Gewicht

328 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710004200938

Herstelleradresse

Hanser, Carl, Verlag GmbH & Co. KG
Vilshofener Str. 10
81679 München
Deutschland
Email: info@hanser.de
Url: www.hanser.de
Telephone: +49 89 998300
Fax: +49 89 99830462

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  • Bewertung

    5/5

    15.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unbedingt lesen!

    Ein packendes Buch. Super geschrieben. Einfach genial wie Fiktion und Realität miteinander verwoben werden. Eine sehr berührende und ergreifende Geschichte. Ich konnte es nicht mehr zur Seite legen. Unbedingt lesen!

  • Bewertung

    5/5

    13.01.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Verrat

    Friedrich, ein junger Mann aus der Schweiz, reist während des Krieges nach Berlin, um Zeichenunterricht zu nehmen. Dort begegnet er Stella, in die er sich sofort verliebt. Der Leser lernt durch Gerichtsprotokolle von Anfang an die dunkle Seite Stellas kennen. Friedrich vorerst nicht. Sie denunziert Juden und verrät sie an die Gestapo, obwohl sie selbst Jüdin ist. Stella möchte ihre gefangen genommenen jüdischen Eltern retten und sucht deshalb nach in Berlin untergetauchten Juden. Auch als ihre Eltern umgebracht worden sind, macht sie damit weiter. Friedrich hat große moralische Bedenken, genauso wie der Leser des Romans von Takis Würger. Das Buch hat eine große Wirkung, denn die schrecklichen Taten von Stella sind wahr und historisch belegt. Stella Goldstein wurde für den Verrat an ihrem eigenen Volk von einem Gericht bestraft, doch die Schuld bleibt bestehen. Mir hat gefallen, dass der Roman wertungsfrei geschrieben wurde. Der Leser fällt sein eigenes Urteil über Stella. Eine absolute Leseempfehlung für alle Leser zeitgeschichtlicher Romane.

  • Bewertung

    5/5

    04.04.2020

    eBook (ePUB)

    sehr lesenswert!

    Nach der doch recht kontroversen Berichterstattung war ich neugierig geworden, was es mit der Geschichte auf sich hat, dass das Feuilleton so hart mit ihr ins Gericht geht. Ich muss gestehen, ich kann die ganze Aufregung nicht so recht verstehen. Vielleicht bin ich ja zu doof, um zu begreifen, was so schlimm ist, aber mir hat die Geschichte gut gefallen. Die Einschübe der Aktennotizen halfen mir, Stella nicht zu gern zu haben und mir immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, welch furchtbaren Verrat sie begangen hat. Insgesamt war es meiner Meinung nach ein sehr lesenswertes Buch, das ich gerne empfehlen werde.

  • Bewertung

    aus Nittendorf

    5/5

    07.04.2019

    eBook (ePUB)

    Schwierige Thematik…

    „Stella“ ist ein Roman des Autors Takis Würger, in dem dieser die Figur der jüdischen Denunziantin Stella Goldschlag als Vorlage für seine fiktive Liebesgeschichte nahm. Die strahlende fröhliche Frau auf dem Cover und der Klappentext versprachen für mich eine tragische Liebesgeschichte zwischen einer Jüdin und einem Schweizer zur Zeit des Dritten Reichs. Trotz des Hinweises, dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, war mir nicht klar, dass hier eine echte Person sowie historisch dokumentierte Begebenheiten die Vorlage gaben. Zur Person der Stella Goldschlag, ihrem Handeln und ihren Motiven möchte ich nichts sagen, jedoch fand ich die Einbindung in die Liebesgeschichte mit dem jungen Schweizer Friedrich ein wenig befremdend. In den ersten Kapiteln lernt man nur Friedrich kennen, einen fiktiven jungen Mann, seine Kindheit, einerseits behütet in einem wohlhabenden Elternhaus aufwachsend, andererseits mit einer Alkoholikerin als Mutter und einem Vater, der ständig auf Reisen ist – kurz gesagt, er entwickelt sich zu einem etwas merkwürdigen Zeitgenossen. Da mutet es nicht mal mehr seltsam an, dass der junge Friedrich ausgerechnet mitten in Kriegszeiten im Berlin des Dritten Reichs „Urlaub“ machen will, um sich zu vergewissern, ob gewisse Gerüchte über die Deportation jüdischer Familien im Nazideutschland der Wahrheit entsprechen. Friedrich erschreckt mit seiner Naivität, er blickt nicht hinter die Kulissen, nichts kommt ihm merkwürdig vor – weder bei seinen Zusammentreffen mit „Kristin“, die sich später als die Jüdin Stella Goldschlag entpuppt, noch bei seinen Besuchen in Jazzclubs, in denen er schließlich auch auf den –ebenfalls fiktiven - SS-Mann Tristan von Appen, einen Liebhaber von verbotener Jazzmusik, gutem Essen und latent homosexuell trifft. Die Kontrastierung Stellas mit der fiktiven Figur des naiven Friedrich hat mich letztendlich nicht wirklich überzeugt…

  • Bewertung

    5/5

    19.03.2019

    eBook (ePUB)

    Ein Geschenk

    Die Geschichte Stella Goldschlags-verpackt in eine tragische Liebesgeschichte, umwickelt mit ein wenig goldenen Champagner als Geschenkband und geliefert von Friedrich. Ich bin absolut verliebt in diese irrwitzige "Lebefrau" Stella, die mit kräftiger Stimme verbotene Jazzlieder singt, Champagner bestellt und sich kurz darauf in einem fremden Hotelzimmer in die Badewanne legt. Nebenbei klaut sie ein Designerkleid und unterhält die Berliner Nazielite mit ihrer schönen Stimme. Dabei verdrängen wir drei, Stella, Friedrich und Ich, dass das Jahr 1942 mit all seiner Wucht zu schlägt und Stella Jüdin ist. Denn für all ihren Luxus und ihre Freiheit zahlt Stella einen hohen Preis.

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Bewertungen (17)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Bella

    Bella

    Thalia Mayersche Köln – Neumarkt

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Eine packende Kombination aus Fakt und Fiktion

    Ein eindringlicher Roman, der zu seiner Veröffentlichung ziemlich umstritten war, meiner Meinung nach aber unfassbar beeindruckend ist. Die Kombination aus Fakt unf Fiktion die um so stärker unterstreicht wie unbegreiflich grausam die Zeit des Nationalsozialismus war und wie stark die Propaganda sich in den Köpfen verankert hatte. Ein Buch das man kaum mehr zu Seite legen möchte und das einem doch immer wieder eine schaurige Gänsehaut verpasst.
  • Zum Bewerterprofil von Josephine Knobloch

    Josephine Knobloch

    Thalia Darmstadt – Boulevard

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.11.2025

    eBook (ePUB)

    Ein bemerkenswertes Buch

    Die Geschichte handelt von der Jüdin Stella Goldberg, die zur Zeit des Nationalsozialimus Juden an die Gestapo verriet, um ihre Eltern zu retten. Die Einträge am Anfang jedes Kapitels fand ich sehr wichtig, da der Leser dadurch immer wieder an Stellas Taten erinnert wird. Trotzdem ist der Roman wertungsfrei geschrieben. Ein beeindruckendes Buch, welches die Grenzen zwischen Fiktion und Realität verschwimmen lässt.
  • Zum Bewerterprofil von V. Blos

    V. Blos

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

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    4/5

    18.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Von der Judenfängerin

    Kurz nach Erscheinen hat "Stella" seinerzeit das Feuilleton regelrecht in Brand gesetzt. Ich konnte die harsche Kritik jedoch nicht nachvollziehen. Takis Würger schreibt große Geschichten in kleinen Büchern. Auch Stella hat mich gepackt, beeindruckt, mitgenommen!
  • Zum Bewerterprofil von S. H.

    S. H.

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    4/5

    31.01.2019

    eBook (ePUB)

    Schuld und Verrat.

    Friedrich ,junger Schweizer, beschießt eine Zeit lang Kunst in Berlin zu studieren, und das obwohl der Krieg tobt. Da lernt er Kristin kennen. Sie hat ein dunkles Geheimnis dem er langsam auf die Schliche kommt. Kristin ist Stella Goldschlag, eine Jüdin, die Juden verrät. Takis Würgers Buch wurde in der Süddeutschen und in der Zeit verrissen. Meiner Meinung nach versucht er die erschreckenden Fakten in eine Geschichte so zu verpacken, dass der Leser gerne weiterliest, sich aber selber mit dem Thema Schuld und Verrat auseinandersetzen muss. Bei mir hat dieses Buch viele Fragen aufgeworfen, mit denen ich mich jetzt noch beschäftige.
  • Zum Bewerterprofil von Uta Iwan

    Uta Iwan

    Thalia Mayersche Dormagen

    Buchhändler*in

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    3/5

    05.02.2019

    eBook (ePUB)

    Selber lesen

    Ich hatte schon viele widersprüchliche Stimmen zum neuen Roman von Takis Würger gehört und konnte mich nicht ganz unbefangen auf "Stella" einlassen. Das Buch hat mich durchaus gefesselt, aber auch ein wenig ratlos hinterlassen. Es gelingt T. Würger wieder - wie schon im "Club" - sehr knapp und präzise zu erzählen, dem Leser nur bruchstückhaft die Handlung zu skizzieren. Die großen Fragen, die er wie Konfetti in die Luft wirft, kann nur der Leser für sich alleine beantworten. Darum: bitte lesen und eine Weile darüber nachdenken...

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