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Carnival

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2020

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

119

Maße (L/B/H)

19,5/12/1,7 cm

Beschreibung

Rezension

»Philipp Winkler versteht es, wie zuvor in Hool, nicht nur in die Welt der Außenseiter abzutauchen und sie zu erkunden. Er findet eine Sprache, die die Welt dar- aber nicht ausstellt. « ("WDR 1 Live")
»Ein bisschen liest sich ›Carnival‹ wie das Buch eines angetrunkenen, jugendlichen Nietzsche, der (...) über die untergegangene Feierwelt der Freaks und Schausteller schreibt. « ("SPIEGEL Online")
»Eine schöne, traurige Untergangsgeschichte.« ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.08.2020

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

119

Maße (L/B/H)

19,5/12/1,7 cm

Gewicht

197 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03828-1

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Bewertung am 26.10.2020

Bewertungsnummer: 269977

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tauchen Sie ein in die verrückte, mal melancholisch traurige, mal extatisch rasante Welt der Schausteller. Lassen Sie sich mitreißen von Erzählungen und Anekdoten aus dieser besonderen Welt. Es ist nicht für jeden etwas, aber wer das Besondere / Skurrile sucht, ist hier richtig!
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Bewertung am 26.10.2020
Bewertungsnummer: 269977
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tauchen Sie ein in die verrückte, mal melancholisch traurige, mal extatisch rasante Welt der Schausteller. Lassen Sie sich mitreißen von Erzählungen und Anekdoten aus dieser besonderen Welt. Es ist nicht für jeden etwas, aber wer das Besondere / Skurrile sucht, ist hier richtig!

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Philipp Winkler – Carnival

Miss.mesmerized am 18.08.2020

Bewertungsnummer: 1365493

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Früher waren sie das Ereignis des Dorfes oder des Stadtteils: regelmäßig einmal im Jahr kam die Kirmes vorbei und brachen mit ihren Buden und Fahrgeschäften die gutbürgerliche, geordnete Welt auf. Die Bande kurioser gestalten, die nur dort eine Gemeinschaft finden konnten, waren gleichermaßen verschreckend wie faszinierend und wirbelten die Bewohner kräftig auf. Nach wenigen Tagen war der Spuk wieder vorbei und alle kehrten in ihren üblichen Trott zurück während der Tross weiterzog, um seine Zelte an einem neuen Ort aufzuschlagen. Die Zeiten veränderten sich und auch die Kirmes-Welt musste sich darauf einstellen. Doch zunehmend weniger Interesse machten ihnen das Leben schwerer bis sie schließlich fast ganz aus dem Stadt- und Dorfbild verschwunden waren. Philipp Winkler konnte mich mit seinem Debüt-Roman „Hools“ restlos begeistern, dort wählte er ebenfalls eine Gruppe, die klassisch am Rand der Gesellschaft steht, die gerne verdrängt wird und mit der so niemand richtig etwas anzufangen mag. Nun also die Kirmes mit ihren Kuriosenkabinett. Der Roman ist ein Abgesang auf eine alte Institution, die gerade für Kinder stets ein echtes Highlight darstellte, das schon wochenlang zuvor sehnsüchtig erwartet wurde. Wieder einmal gelingt es Winkler, die sympathischen Seiten zu zeigen und sprachlich perfekt austariert und zum Inhalt passend den langsamen Niedergang zu schildern. Einziger Wermutstropfen für mich die fehlende Handlung. Viele Figuren werden präsentiert, die verschiedenen Facetten humorvoll dargestellt, aber es wird keine Geschichte erzählt. „sie alle waren Teil des einen großen Traums gewesen: Der Traum von einem Ort, an dem jeder willkommen ist und jedem, so lange er das will, die Möglichkeit bietet, sich ein wenig zu verlieren, sich neu zu erfinden oder einfach nur eine verdammt noch mal gut Zeit zu verbringen.“ Es gibt die zwei Gesichter der Kirmes, jenes der Besucher, die sich amüsieren oder gruseln wollen, von Fahrgeschäften und Schießbuden angelockt werden und sich vielleicht sogar die Zukunft voraussagen lassen. Doch dies ist nur die Fassade, dahinter ist eine große Familie, die alle aufnimmt, die zu ihr gehören wollen. Für jeden findet sich ein Platz. Es wird zusammen gelacht und gefeiert, ebenso geweint und getrauert. Kinder werden gezeugt und großgezogen, so dass sie die Tradition fortsetzen können. Manchmal gelingt auch jemandem der Ausstieg, andere kommen jedes Jahr zu Saisonbeginn wieder. Der Text ist wie der heimliche Blick durch das Schlüsselloch, den man dann auch fasziniert nicht mehr abwenden kann. Mit Leichtigkeit erzählt, erweckt er ein melancholisches Gefühl einer längst vergangenen Zeit, einer Tradition, die nicht mehr so existiert, eines Lebensgefühls, das nicht mehr in unsere Gegenwart zu passen scheint. Wo die Menschen abgeblieben sind, bleibt offen, aber ganz sicher ist ein Loch gerissen worden, von dem wir noch gar nicht wussten, dass es da ist. Ein letztes Mal ist der Vorhang gefallen und die Tore für immer verschlossen worden. Eine Erfahrung, die unsere Kinder so nie werden machen können, spielt sich ihr Leben nicht auf Marktplätzen, sondern in virtuellen Welten ab, die nur scheinbar so bunt und schillernd wie jene der Kirmes ist, aber nie die Freude erwecken kann, die man selbst staunend vor den Buden empfunden hat.
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Philipp Winkler – Carnival

Miss.mesmerized am 18.08.2020
Bewertungsnummer: 1365493
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Früher waren sie das Ereignis des Dorfes oder des Stadtteils: regelmäßig einmal im Jahr kam die Kirmes vorbei und brachen mit ihren Buden und Fahrgeschäften die gutbürgerliche, geordnete Welt auf. Die Bande kurioser gestalten, die nur dort eine Gemeinschaft finden konnten, waren gleichermaßen verschreckend wie faszinierend und wirbelten die Bewohner kräftig auf. Nach wenigen Tagen war der Spuk wieder vorbei und alle kehrten in ihren üblichen Trott zurück während der Tross weiterzog, um seine Zelte an einem neuen Ort aufzuschlagen. Die Zeiten veränderten sich und auch die Kirmes-Welt musste sich darauf einstellen. Doch zunehmend weniger Interesse machten ihnen das Leben schwerer bis sie schließlich fast ganz aus dem Stadt- und Dorfbild verschwunden waren. Philipp Winkler konnte mich mit seinem Debüt-Roman „Hools“ restlos begeistern, dort wählte er ebenfalls eine Gruppe, die klassisch am Rand der Gesellschaft steht, die gerne verdrängt wird und mit der so niemand richtig etwas anzufangen mag. Nun also die Kirmes mit ihren Kuriosenkabinett. Der Roman ist ein Abgesang auf eine alte Institution, die gerade für Kinder stets ein echtes Highlight darstellte, das schon wochenlang zuvor sehnsüchtig erwartet wurde. Wieder einmal gelingt es Winkler, die sympathischen Seiten zu zeigen und sprachlich perfekt austariert und zum Inhalt passend den langsamen Niedergang zu schildern. Einziger Wermutstropfen für mich die fehlende Handlung. Viele Figuren werden präsentiert, die verschiedenen Facetten humorvoll dargestellt, aber es wird keine Geschichte erzählt. „sie alle waren Teil des einen großen Traums gewesen: Der Traum von einem Ort, an dem jeder willkommen ist und jedem, so lange er das will, die Möglichkeit bietet, sich ein wenig zu verlieren, sich neu zu erfinden oder einfach nur eine verdammt noch mal gut Zeit zu verbringen.“ Es gibt die zwei Gesichter der Kirmes, jenes der Besucher, die sich amüsieren oder gruseln wollen, von Fahrgeschäften und Schießbuden angelockt werden und sich vielleicht sogar die Zukunft voraussagen lassen. Doch dies ist nur die Fassade, dahinter ist eine große Familie, die alle aufnimmt, die zu ihr gehören wollen. Für jeden findet sich ein Platz. Es wird zusammen gelacht und gefeiert, ebenso geweint und getrauert. Kinder werden gezeugt und großgezogen, so dass sie die Tradition fortsetzen können. Manchmal gelingt auch jemandem der Ausstieg, andere kommen jedes Jahr zu Saisonbeginn wieder. Der Text ist wie der heimliche Blick durch das Schlüsselloch, den man dann auch fasziniert nicht mehr abwenden kann. Mit Leichtigkeit erzählt, erweckt er ein melancholisches Gefühl einer längst vergangenen Zeit, einer Tradition, die nicht mehr so existiert, eines Lebensgefühls, das nicht mehr in unsere Gegenwart zu passen scheint. Wo die Menschen abgeblieben sind, bleibt offen, aber ganz sicher ist ein Loch gerissen worden, von dem wir noch gar nicht wussten, dass es da ist. Ein letztes Mal ist der Vorhang gefallen und die Tore für immer verschlossen worden. Eine Erfahrung, die unsere Kinder so nie werden machen können, spielt sich ihr Leben nicht auf Marktplätzen, sondern in virtuellen Welten ab, die nur scheinbar so bunt und schillernd wie jene der Kirmes ist, aber nie die Freude erwecken kann, die man selbst staunend vor den Buden empfunden hat.

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von Philipp Winkler

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Annika Brudna

Thalia Rostock – Kröpeliner Tor Center

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4/5

Aus der Welt der Schusteller und Zuckerwatte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Philipp Winkler hat auch mit "Carnival" wieder ein Buch geschrieben, dass die Welt von einer Gruppe Außenseiter zeigt. Der Erzähler nimmt uns mit auf die Reise eines ehemaligen Kirmeszug, stellt uns einige wirklich echte Schausteller und Freaks vor und erzählt von "damals". Als Leser habe ich die Musik der Karusells und die gebrannten Mandeln regelrecht gerochen. Wer hier allerding eine Story mit Entwicklung und einem Höhepunkt erwartet ist hier falsch. Für mich eine ganz einzigartige Erzählung!
4/5

Aus der Welt der Schusteller und Zuckerwatte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Philipp Winkler hat auch mit "Carnival" wieder ein Buch geschrieben, dass die Welt von einer Gruppe Außenseiter zeigt. Der Erzähler nimmt uns mit auf die Reise eines ehemaligen Kirmeszug, stellt uns einige wirklich echte Schausteller und Freaks vor und erzählt von "damals". Als Leser habe ich die Musik der Karusells und die gebrannten Mandeln regelrecht gerochen. Wer hier allerding eine Story mit Entwicklung und einem Höhepunkt erwartet ist hier falsch. Für mich eine ganz einzigartige Erzählung!

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Patricia Päßler

Thalia Dresden – Haus des Buches

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4/5

Vom Zauber der Kirmes

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich fand das Buch nett für zwischendurch. Man muss sich halt bewusst sein, dass das Buch wirklich sehr dünn ist und man vielleicht eine Stunde, ggf. etwas länger daran liest. Ich finde für das Hardcover Preis-Leistung etwas schwierig, vor allem in der Empfehlung. Aber vielleicht gibt es irgendwann ein Taschenbuch, das etwas günstiger ist und zu dem die Leser dann eher greifen. Hoffentlich, denn das Buch hat schon was. Sprachlich ist es sehr derb, angepasst an das raue Kirmesleben, mit vielen Begriffen aus der Welt der Kirmser. Die Atmosphäre war gut rübergebracht - man spürte die Fazination der Fremdartigkeit. Erzählt wird übrigens keine zusammenhängende Geschichte, sondern einzelne Episoden aus dem Schaustellerleben; zum Teil ergänzt um "was hätte sein können". Als längeres Buch wäre das vielleicht schnell zuviel geworden, insofern passen Inhalt und Umfang doch wieder gut zusammen.
4/5

Vom Zauber der Kirmes

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich fand das Buch nett für zwischendurch. Man muss sich halt bewusst sein, dass das Buch wirklich sehr dünn ist und man vielleicht eine Stunde, ggf. etwas länger daran liest. Ich finde für das Hardcover Preis-Leistung etwas schwierig, vor allem in der Empfehlung. Aber vielleicht gibt es irgendwann ein Taschenbuch, das etwas günstiger ist und zu dem die Leser dann eher greifen. Hoffentlich, denn das Buch hat schon was. Sprachlich ist es sehr derb, angepasst an das raue Kirmesleben, mit vielen Begriffen aus der Welt der Kirmser. Die Atmosphäre war gut rübergebracht - man spürte die Fazination der Fremdartigkeit. Erzählt wird übrigens keine zusammenhängende Geschichte, sondern einzelne Episoden aus dem Schaustellerleben; zum Teil ergänzt um "was hätte sein können". Als längeres Buch wäre das vielleicht schnell zuviel geworden, insofern passen Inhalt und Umfang doch wieder gut zusammen.

Patricia Päßler
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